Berlin

Mehr als 30 Jahre Ostberlin besetzt!

Schönbohm - der General. Ein Plakat gegen die Räumungen in den späten 90ern.

Eine Einführung in die leider vor allem virtuelle Ausstellung "Besetzen Soweieso..." in Berlin Friedrichshain:

Im Frühherbst 2019, als Corona noch für Bier stand, trafen sich Bewohner*innen verschiedener ehemals besetzter Häuser im Hinterhof eines Friedrichshainer Hausprojektes, um die demnächst anstehenden Feierlichkeiten anlässlich der 30. Jahrestage ihrer Besetzungen zu koordinieren.
Wie immer bei solchen Anlässen wurden große Pläne geschmiedet. Partys und umfangreiche Straßenfeste wurden geplant, Demonstrationen und Neubesetzungen angedacht. Am Rande dieses größeren Vorbereitungskreises fand sich eine kleine Gruppe, die eine Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart der Hausprojekte machen wollte. Es war den Beteiligten schnell klar, dass die Ausstellung mehr sein sollte, als schlichte Selbstbeweihräucherungsshow.
Denn die Besetzer*innenbewegung (bzw. das was davon übrig ist) war nie homogen, sondern immer auch von sich überkreuzenden Brüchen und Unvereinbarkeiten durchzogen und dennoch bisweilen politisch handlungsfähig und vor allem kulturell einflussreich.

Update: Zum §129 Verfahren in Berlin//Athen

Zum Kontext:

Am 16. September letzten Jahres wurden die anarchistische Bibliothek Kalabalik und mehrereWohnungenin Berlin und Athen durchsucht. Den sieben Personen, die in dem Verfahrenbeschuldigt sind, wird dabei vorgeworfen, mindestens seit 2016 eine vermeintliche linksextremistische kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen dabei der G20-Gipfel in Hamburg und im Besonderen die Krawalle an der Elbchaussee, welche die Beschuldigten angeblich vorbereitet haben sollen.i

 

 

 

Adbusting zum Todestag von Maria B.

Maria B. das war Mord - am 24.01.20 von Bullen ermordet

In Gedenken an Maria B hingen wir an ihrem Todestag ein Plakat vor dem Arbeitsplatz ihrer Mörder auf.
"Maria B das war Mord! - Am 24.01.20 von Bullen ermordet" ist hinter der Werbevitrine vor der Bullenwache in der Wedekindstr zu lesen.

Berlin-Kreuzberg: Grünen Büro eingeworfen

grüne

DANNENRÖDER FORST: DIE GRÜNEN HAND IN HAND MIT UMWELTZERSTÖRER STRABAG Der Dannenröder Forst in Hessen soll der Autobahn A49 weichen und gerodet werden. In den vergangenen Monaten verteidigten Besetzer*innen den Wald gegen die Bagger und Maschinen von STRABAG und Co. Der Staat machte sich mal wieder zum Handlanger von Kapitalinteressen und kam mit Gewalt und Repression, um die Verteidiger*innen einzuschüchtern und ihren Widerstand zu brechen.

[B] Call for the gathering in front of Maria B's house on the 24th of January

Never forget, never forgive!

+++ Kundgebung gegen Polizeigewalt und Polizeimorde | Gedenken an Maria, ermordet von Berliner Polizisten +++

24.01.2021 - 15:00 Uhr | Grünberger Straße 46 - Friedrichshain

Jetzt: Intervention im Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg

In diesem Moment verschaffen sich einige Menschen Zugang zum Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg, um unter anderem bei Baustadtrat Florian Schmidt die nachfolgende Erklärung zu unserem Brandschutz anzuschlagen. Schmidt könnte zu einem der möglichen Verantwortlichen eines in Kürze erwarteten größeren Angriffs auf unser Haus werden.

Naziblockade am 03.10. in Berlin: Post vom Ordnungsamt?!

Aktuelle Infos anlässlich der Anhörungsbögen im Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen vermeintlichen Verstößen gegen die Infektionsschutzverordnung am 03.10. Die Repression nach der erfolgreichen Blockade des Aufmarschs der Nazipartei “III. Weg“ am 3. Oktober 2020 in Berlin-Wartenberg geht weiter und erreicht eine neue Dimension: In den letzten Tagen erhielten Genoss:innen Briefe vom Ordnungsamt mit dem Hinweis, dass gegen sie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren* läuft und der Aufforderung, sich zu äußern. Der Vorwurf lautet, im Rahmen der Blockade seien die Abstände von 1,5 Metern nicht eingehalten worden. Die Vorwürfe sin dpolitisch unhaltbar und rechtlich falsch. Was Betroffene tun können.

[B] Vom Nachwuchs der LINKEN zum Querdenker bei den PIRATEN

Im Dezember 2020 wurde Paul Rost zum Spitzenkandidaten der Piratenpartei bei der Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Berliner Stadtteil Lichtenberg 2021 gewählt [Bild 1]. Das ehemalige Mitglied der Linkspartei fiel in den letzten Monaten vor allem als Nebendarsteller in den Videos des rechten Youtubers Martin Lejeune auf, der sich in Berlin als Sprachrohr der autoritären Corona-Proteste inszeniert. Über ihn versucht Rost sich als Möchtegern-Journalist in der Meinungsblase der Corona-Leugner*innen zu etablieren.

Zweites Update zur Demo Lockdown Capitalism! Corona ist das Virus – Kapitalismus die Pandemie

Organisiert von Criminals for Freedom und Death in Custody beginnt bereits um 14Uhr vor der JVA-Moabit die Kundgebung in Gedenken an Ferhat Mayouf, welcher am 23.07.2020 von der Justiz ermordet wurde. Wir rufen hiermit dazu auf, an der Kundgebung teilzunehmen und bereits schon eine Stunde vor dem Beginn unserer Demonstration um 15Uhr zahlreich und lautstark vor dem Knast zu sein, denn: Jede*r Gefangene, der*die im Knast stirbt, wird vom Staat ermordet.

 

 

 

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