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Das Kölner Forum Nachrichtendienste und die (Re-)Konstruktion eines alten Feindbildes

 

Am 27. August findet in Köln, auf Schloss Wahn, das „3. Kölner Forum Nachrichtendienste“ statt. Das diesjährige Motto lautet: „Linksextremismus: (brand)aktuell“. Schon der Titel macht die politische Ausrichtung der Veranstaltung, in der trotz Erstarkens der Rechten, ein verzerrter Fokus auf die politische Linke gerichtet werden soll, deutlich. Es soll nicht um eine offene wissenschaftliche Auseinandersetzung mit sozialen Konflikten oder politischen Kämpfen gehen. Ziel scheint die (einseitige) Ausrichtung, insbesondere der Wissenschaft, auf einen angeblich existenzbedrohenden „Linksextremismus“, zu sein. Als wäre dieser die zentrale gegenwärtige politische Herausforderung.

 

Die Veranstalter:innen formulieren ihr Ziel deutlich: universitäre Forschung solle mit der „behördlichen Praxis“ verbunden werden. Nachwuchswissenschaftler:innen werden ausdrücklich eingeladen, sich mit Vertreter:innen vom Bundesamt für Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt, Militärischem Abschirmdienst, Bundesnachrichtendienst und Bundeskanzleramt zu vernetzen. Das Forum sieht sich nicht als Ort kritischer Wissenschaft, sondern als Schnittstelle zwischen akademischer Ausbildung und Sicherheitsapparat.

 

 

Feminismus heißt Klassenkampf! Betroffenheit zu Widerstand! Textbeitrag von REVOLUTIONÄRE LINKE BONN zum 8.März/Feministischen Kampftag 2025

Textbeitrag von REVOLUTIONÄRE LINKE BONN zum 8.März/Feministischen Kampftag 2025

Solange der Kapitalismus besteht, wird das Patriarchat bewusst und
unbewusst weiter erhalten und gefestigt. Erst wenn kein
wirtschaftliches Interesse mehr an der Ausbeutung und
Unterdrückung der Frau besteht, haben wir eine realistische Chance,
das Patriarchat zu besiegen und vollständig loszuwerden. Unser Kampf
muss also gleichzeitig dem Sturz des Systems gelten, wenn er nicht
zum Scheitern verurteilt sein soll.

Frauenbefreiung als Klasse erkämpfen!

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