Hausbesetzung

Sowas kommt von Sowas – Hausbesetzung in Lüneburg

In Lueneburg wurde heute Nacht ein ehemaliges Unigebäude besetzt um es als Wohn- und Kulturprojekt zu nutzen.
Erste brutale Räumungsversuche in der Nacht sind gescheitert, es befinden sich weiterhin Hausbesetzer*innen auf dem Dach des Hauses und hängend am Balkon.
Seit dem gestrigen Tag darf das Wohnprojekt Unfug in Kaltenmoor ihre Bauwagen nicht mehr zu Wohnzwecken verwenden, Familien werden obdachlos. Während andere Freiräume vernichtet werden, wollen die Hausbesetzer*innen hier neue schaffen. 

Gartenstraße 7 in Tübingen besetzt!

Es ist einfach paradox – die Wohnraumsituation in Tübingen ist prekär: 1150 Mietwohnungen fehlen (Stand 2012) , Hausbesitzer*innen versprechen sich mehr Profite von AirBnB als von langfristigen Mieter*innen. Studierende, Alleinerziehende, junge Familien und Auszubildende sind häufig gezwungen überteuerte und befristete Zwischenmietverträge einzugehen. Wie kann es sein, dass ein Objekt, wie die Gartenstr. 7, in dem in zentraler Lage mehrere Etagen mit Wohraum für mindestens 12 Personen verfügbar sind, seit über 20 Jahren leersteht?! Selbst OB Palmer kam das falsch vor: “Die Stadt hat ein Interesse daran, dass so ein Gebäude in dieser Lage nicht leersteht.” Von der Stadt wurde bereits der Versuch unternommen, das Haus zu kaufen. Dieser Versuch ist leider kläglich gescheitert und das Thema Gartenstraße 7 ist wieder im Sande verlaufen.

Wir finden es ist an der Zeit, die Geschichte dieses Hauses wieder aufzurollen und ihr diesmal ein Happy End zu schreiben. Genau deswegen sind wir hier: Um dieses Haus wieder zum Leben zu erwecken.

Unser Plan ist es, einen Freiraum zu schaffen, einen Treffpunkt, der zentral liegt und für alle Menschen offen ist.

[S] Wohnungsbesetzung – Haft auf Bewährung wegen Beleidigung, Polizeiübergriff interessiert nicht

Solidarischer Nachbar zu 2 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt // Polizeiübergriff interessiert Gericht nicht // Kundgebung vor Prozessbeginn

Vor einem Jahr wurden in der Wilhelm-Raabe-Straße in Stuttgart zwei Wohungen besetzt. Am 2. Juli endetet der Prozess gegen einen Nachbarn, der sich der Besetzung gegenüber solidarisch gezeigt hatte. Ihm wurde „Widerstand und Beleidigung“ vorgeworfen. Dabei war er, samt seinem zweijährigen Kleinkind, von der Polizei körperlich angegangen worden. Er wurde letztlich wegen einer „Beleidigung“zu 2 Monaten Haft auf 3 Jahre Bewährung verurteilt.

Hausbesetzung in Reutlingen

Die schon lange leerstehende Immobilie Kaiserstraße 37 in Reutlingen wurde am 25.Mai besetzt.

[S] Hausbesetzung: Jahrelanger Leerstand beendet

Wir haben soeben das Haus in der Forststraße 140 besetzt. Nach einer Kundgebung gegen Modernisierungsvertreibung in der Forststraße 168 haben wir festgestellt, dass wenige Meter weiter ein Haus bereits seit Jahren leersteht. Die Türen standen offen. Es wäre unverantwortlich gewesen, diesen Zustand weiter andauern zu lassen. Wir werden erst einmal bleiben um auf den unsinnigen Leerstand bei gleichzeitiger Verdrängung in Stuttgart aufmerksam zu machen. Wir fordern, dass die Wohnungen in dem mehrstöckigen Haus mit über 20 leerstehenden Zimmern unverzüglich in bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden. Zwei Nachmieterinnen haben sich gefunden: Tanja und Rosevita würden hier sehr gerne einziehen.

Derzeit findet im besetzten Haus ein Fest mit mehr etwa 100 Menschen statt. Kommt vorbei, beteiligt euch und besichtigt die Wohnungen!

Hausbesetzung in Nürnberg

Heute um 10.00h tauchte eine Erklärung auf, dass im Nürnberger Norden ein Haus getauft "Labora" besetzt wurde. Die Polizei kam erst um 16:30h. Um ca. 19.30h wurde das Haus geräumt.  Das war die längste Hausbesetzung in Nürnberg in den letzten 25 Jahren : 9,5 h!!!

2500 bei Nachttanzdemo - "Recht auf Stadt!"

Recht auf Stadt!
in Heidelberg fand am 19.10.2014 um 18:00 Uhr die Demonstration (Nachttanzemo) zum Kongress "Recht auf Stadt!" statt.
http://rechtaufstadt2014.wordpress.com/programm/

Hausbesetzung Bilbao

Besetztes Haus in der Altstadt Bilbao

Vor vier Monaten wurde das besetzte Haus Ribera in Bilbao von der baskischen Polizei geräumt – vor wenigen Wochen wurde ein neues Haus besetzt. Auch dieses Mal in der Altstadt. Es handelt sich um ein historisches Gebäude, in dem in früheren Tagen das Modegeschäft einer bilbainischen Händlerfamilie untergebracht war, Gaston y Daniela. Wie bereits im Ribera-Projekt soll das neue Projekt mit dem untypischen Namen “MAISON 13“ nicht nur ein Kulturzentrum sein, sondern auch als Wohnraum dienen für Leute, die sich eine Miete nicht leisten können. Wie das Ribera-Gebäude ist MAISON 13 riesig, aber bedeutend besser aufgeteilt in Wohnungen, Büros und Lagerräume, verteilt über fünf Etagen. Vorgesehen ist, im ersten Stock eine Art Theaterraum einzurichten und weitere Kulturgruppen zu integrieren. Die Bewohner/innen haben einen extra Eingang.

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