Freiburg im Breisgau

Da ist die Luft raus...

In der vergangenen Nacht haben unbekannte AktivistInnen die Luft aus den Reifen von rund 100 SUVs gelassen.
Die Aktion soll auf die verheerenden Klimaauswirkungen der viel zu großen, zu schweren und zu stark motorisierten Autos hinweisen. Der Verbrauch fossiler Brennstoffe, der durch diese Autos hervor geht, ist exorbitant hoch.

Neben den Verbrennern wurde zusätzlich auf die Problematik elektrischer Autos hingewiesen - letztere setzen bei der Produktion mehr als doppelt so viele Treibhausgase frei wie herkömmliche Autos. Außerdem werden bei der Herstellung der Batterie seltene Ressourcen wie Lithium, Kobalt und Graphit benötigt, welche unter menschenrechtsverletzenden Bedingungen im Globalen Süden abgebaut werden.

 
Bei der Aktion geht es auch darum, den Luxuskonsum einzelner Personen anzuprangern und ein Umdenken anzuregen. Weg vom Individualverkehr und hin zur Mobilitätswende. Die Aktion der AktivistInnen soll der Auftakt weiterer Aktionen dieser Art sein.

 

Freiburger Gefängnis verschärft Bedingungen für Kurzzeit-„Ausflüge“

Auch im Bereich der Sicherungsverwahrung kam es nun zu Verschärfungen hinsichtlich der sogenannten „Ausführungen“, wenn also Insassen für ein paar Stunden bewacht die Anstalt verlassen dürfen um mal einzukaufen oder wandern zu gehen.

G19 bleibt wütend

G19 ist wütend Banner

 

Genau vor 3 Monaten wurde die G19 & Bike Kitchen in Freiburg nach 11 Jahren Besetzung innerhalb eines Tages abgerissen.

 

 

Letzte Nacht tauchte auf dem Hirtsberg ein Banner mit der Aufschrift „G19 ist wütend“ auf. Hier wo Spaziergänger*innen Sonnenuntergang und den Ausblick auf die Stadt genießen, wird damit daran erinnert, was in Greencity Freiburg eigentlich abgeht. Gentrifizierung. Verdrängung. Parkplatzbau.

 

 

Mit dem Abriss der G19 wurde ein weiterer linksautonomer Freiraum zerstört. Wo bis vor kurzem noch organisiert, vernetzt, geschraubt und geträumt wurde parken jetzt Autos.

 

 

 

Das Haus ist weg, die Menschen und die Wut darüber bleiben. Wir lassen uns nicht vertreiben & kämpfen weiter für selbstverwaltete Räume hier und überall.

 

Knastshop Massak Logistik GmbH in der Diskussion

Am 01.09.2021 sendete die ARD in ihrem Magazin „Plusminus“ einen längeren Beitrag über die prekäre Lebenslage von Inhaftierten in Deutschland, neben der zu geringen Entlohnung und fehlenden Rentenbeiträge ging es auch um den Gefängnisladenbetreiber Massak Logistik GmbH. Ein Link zu dem ARD-Beitrag findet sich am Ende des Artikels.

Strafbefehl gegen zwei Aktivist*innen der Baumbesetzung in Freiburg im November 2020

Im November letzten Jahres besetzten vier Aktivist*innen vom Bündnis 91/Die Grüneren einen Baum in Freiburg. Anfang des Monats kam der Strafbefehl gegen zwei der Aktivist*innen vom Amtsgericht Freiburg. Dieses Statement soll ein Update zum bisherigen Prozess geben.

IDAHOBIT / Wir haben keine Bitten - wir kämpfen für unsere Befreiung

Transpi beim IDAHOBIT in Freiburg. Spruch: "Ich weiß, wer ich bin. Wer dich negiert, spürt unseren Zorn. solidarische trans*inter*non-binary selbstverteidigung

Rede auf der IDAHOBIT Kundgebung in Freiburg am 17.05.2021:

Heute zum internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Queerfeindlichkeit  (IDAHOBIT) interessieren sich plötzlich alle scheinbar für unsere Themen. Ob Weltbank, EU oder die SPD, alle wedeln fleißig mit der Regenbogenfahne.¹Da kommt die Frage auf wieso wir uns heute eigentlich treffen wenn doch alle von Staat bis Kapital unsere Verbündeten sind? Wenn wir uns die Politik dieser Institutionen mit ihren Regebogenfahen jedoch an anderen Tagen anschauen, lässt sich das eher beantworten. Die SPD als Teil der Regierung hat die jahrzehntelang aufgeschobene Reform des sogenannten Transsexuellengesetz, das trans Menschen Grundrechte wie medizinische Versorgung und gesellschaftliche Teilhabe durch unnöttige Gutachten und Gerichtsprozesse massiv erschwert. Die EU wiederum zieht weiter die Mauern hoch und lässt so auch queere Menschen auf der Flucht ertrinken oder schiebt sie ab. Generell verschärfen kapitalistische Ausbeutung und weltweite Ungleichheit die Diskriminierung und Gewalt gegen Queers überall.

Hausdurchsuchungen in Freiburg

Am Mittwoch, 28. April 2021, gab es in Freiburg mindestens 2 Hausdurchsuchungen bei Antifaschist:innen

[FR] Internationale Solidarität mit Dimitris Koufontinas

Wir haben als kleines Zeichen unserer Solidartät mit dem griechischen revolutionären Gefangenen Dimitris Koufontinas, der sich derzeit im Hungerstreik befindet, ein Graffiti im Freiburger Stadtteil Stühlinger hinterlassen. Wir wissen, dass ihn dieses Graffiti wohl nicht retten wird, da der griechische Staat sich ganz bewusst dafür entschieden hat, ihn sterben zu lassen, doch wir hoffen mit unserer kleinen Aktion zumindest ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf diesen Fall des Staatsterrorismus zu lenken.

Grenzenlose Solidarität gegen die staatlichen Angriffe!

Demo-Plakat 12.12.2020 Freiburg

2020 war ein Jahr der staatlichen Eingriffe, Repression und Legitimierung autoritärer Maßnahmen. Es ist Zeit unseren lautstarken Widerstand dagegen auf die Straße zu tragen. Demo ’united we stand’ am 12.12. in Freiburg im Breisgau

Feministische Grüße in die JVA Frankfurt! Danni bleibt!

Solidarität mit der Person in U-Haft, die im Zuge des Polizeieinsatzes zur Räumung des Danni (nahe Frankfurt am Main) von den Bullen mitgenommen wurde! Der Person wird anscheinend Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen, gestern Abend soll mensch einer Haftrichter*in vorgeführt worden sein. Damit hat die Repression gegen die, die sich dem unsinnigen Autobahnprojekt entgegenstellen, eine weitere Dimension angenommen. Menschen werden nun schon seit Wochen verprügelt, in Gewahrsam verschleppt, immer wieder in Lebensgefahr gebracht. Wie schon Herbst 2018 im Hambi wird mit einem Millioneneinsatz ein überholtes Großprojekt mit massiver Gewalt durchgesetzt. Uns reichts!

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