Weltweit

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Dienstag, den 3. Februar, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“In der Februar-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

 - Beitrag der Roten Hilfe aus der Schweiz zur Kampagne gegen das WEF zu und mit Marco Camenisch.

- Antifaschist „Alfon“ erhält vier Jahre Knast für Generalstreikbeteiligung in Spanien

-  Die niederländischen Behörden wollten ein Konzert der linken türkischen Band Grup Yorum verbieten

- Zum Gefangenenlager Guantánamo

Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de

 Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 5.Februar von 11 - 12 Uhr.

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"Wir haben es satt"-Demo in Berlin

Demo "Wir haben es satt" (Berlin, Januar 2015)

Zum fünften Mal gingen am Samstag (17.1.2015) mehrere zehntausend Menschen in Berlin auf die Straße, um für eine ökologische Agrarwende sowie gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA, gegen Gentechnik und für eine nachhaltige Ernährung für alle Menschen auf der Welt zu demonstrieren. Aufgerufen hatte wieder ein breites Bündnis von Gruppen und Organisationen aus der bäuerlichen Landwirtschaft, dem Umweltschutz, der Entwicklungshilfe und dem Tierschutz.

Auschwitz-Gedenken ..............

Auschwitz-Gedenken an die Befreiung, ohne die Befreier? ... Wie ist es möglich, dass zum Gedenken am 27. Januar, dem 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, die russischen Befreier zu Hause bleiben sollen?
Die Instrumentalisierung von Auschwitz insbesondere auch durch führende Politiker des “Jüdischen Staates”, wie Ministerpräsident Netanjahu und Kollegen ist schon lange eine Schande für alle Holocaustopfer. (1) (2) (3)
Das Gedenken im Jahr 2015 ist zu einem schändlichen Spielball der hetzerischen Anti-Russland Kampagne geworden. In Prag soll dieses Mal die große zentrale politische Gedenkveranstaltung stattfinden, die zum 60. Jahrestag noch problemlos in Warschau zelebriert wurde.
Aber dieses Jahr ist alles anders! Da wird durch die Verteufelung von Russland und Putin durch die USA und ihre willigen Helfer sogar das Gedenken an die Auschwitz Befreiung zu einem Instrument der Tagespolitik. Niemals zuvor ist das so passiert und es ist ein Schande, dass es geschieht, und wie! Es wird, weil die polnische Regierung inzwischen zu einem Hauptgegner Russlands geworden ist, keine Regierungsfeier in Polen geben, sondern es wird das Staatliche Museum von Auschwitz-Birkenau eine Gedenkfeier ausrichten, wozu Prominente aus der ganzen Welt und ein paar hundert der letzten noch lebenden ehemaligen Lager-Insassen erwartet werden. Im Prinzip kann man dagegen nichts vorbringen, aber warum wird erneut mit Doppelstandards gearbeitet? Was ist an Putin so verwerflich? Waren der damalige Vize der USA, Dick Cheney, oder der heute wegen Vergewaltigung verurteilte und in Haft befindliche, ehemalige israelische Präsident Moshe Katsav etwa “saubere” Politiker? .............. http://sicht-vom-hochblauen.de/auschwitz-gedenken-an-die-befreiung-ohne-... .............

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Dienstag, den 6. Januar, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“In der Januar-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

 

- Erneuter Versuch der fristlosen Kündigung bei Murat Günes, BR-Vorsitzender bei Neupack Hamburg

- Schweizerisches Bundesgericht lehnt Haftentlassung von Marco Camenisch ab

-  Mobbing und Zensur im Knast Berlin-Pankow

- Schweiz: Stadtaufwertung den Prozess machen!

 

 Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de

[改道] Gǎi Dào Nr. 48 – Dezember 2014 erschienen

Hohoho, alle Jahre wieder geht selbiges zu Ende. Während die meisten unserer geschätzten Leser*innen entweder aus freien Stücken oder aufgrund gesellschaftlicher Konventionen das Jahr gemütlich und relativ sorgenfrei im Kreise der Liebsten ausklingen lassen – ganz gleich ob mit der Familie zu Hause, mit den besten Freund*innen in der nächstgelegenen Anti-Weihnachts-Trutzburg oder mit temporär besten Freund*innen an irgendeiner anonymen Theke – gibt es viele, denen dieser Luxus nicht gegeben ist.

Den Erstgenannten sei es gegönnt, den Letztgenannten ist dieses letzte Editorial des Jahres 2014 gewidmet:
Den kämpfenden Refugees in Berlin, die trotz 3 Jahren Hinhaltetaktik, Repression, Ablehnung, Verarschung und unzähliger anderer kleiner und großer Schweinereien weiter Senat & Staat auf Trab halten. Ebenso wie ihre Gefährt*innen, die in München, Hamburg, Essen, Italien, Spanien, Frankreich, Nordafrika und an tausend anderen Orten immer wieder und immer vehementer zeigen: Es reicht. Wohlstand und Luxus der westlichen Welt und einiger anderer Staaten sind nicht gottgegeben, sondern menschengemacht und gewaltsam genommen.
Den kämpfenden Kurd*innen in Rojava, im Nordirak, in der Türkei und insbesondere in Kobanê, die sich gegen den Terror des Islamischen Staates ebenso wie den schleichenden Terror der Erdogan-Regimes in Ankara stellen, um ihres Lebens willen, aber auch – zumindest in Rojava – für den Erhalt ihrer lange Zeit unbemerkten Errungenschaft: eine Gesellschaft, die weit progressiver ist als alles, was vermeintliche politische Prophet*innen jeder Colour in den letzten Jahren bieten konnten.
Den verbliebenen Genoss*innen im Kampfgebiet der Ukraine, die sich nicht haben aufreiben lassen zwischen Nationaltaumel pro Ukraine und pro Russland. Die nicht das vermeintlich kleinere Übel wählen, um sich irgendwann auf derselben Seite der Barrikade wiederzufinden wie Faschisten, Nationalisten und andere Ekeligkeiten verschiedenster Colour.
Und all denen, die hier keinen Platz mehr finden, die sich aber Tag für Tag – unter Einsatz ihrer Gesundheit, ihrer Sicherheit, oder gar ihres Lebens – für eine Gesellschaft einsetzen, die all die Gesamtscheisse auf den Müllhaufen der Geschichte wirft.

Euch allen Kraft, Mut und Stärke. Und ein hoffnungsvolles 2015.
Venceremos.

cln für die Redaktion

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Dienstag, den 2. Dezember, von 18 - 19 Uhr: „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen!“In der Dezember-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

 

- Gespräch mit dem rebellischen Ex-Gefangenen Andreas Krebs; 

- Interview mit Oliver Rast, einem Sprecher der bundesweiten Gefangenen-

Gewerkschaft

- USA: Der Mord an dem Afroamerikaner Michael Brown bleibt ungesühnt. 

Keine Auslieferung des Freiburges Tomas Elgorriaga an die spanischen Folterer

 

 Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de

 Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 4.Dezember von 11 - 12 Uhr.

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Kurdistan, Syrien und islamischer Fundamentalismus: die linke Lethargie überwinden

Kurdistan, Syrien und islamischer Fundamentalismus. Drei aktuelle Themen für die Linke in Deutschland und global. Trotzdem ist der Umgang großer Teile damit sehr verhalten. Hier ist unser Diskussionsbeitrag. Wir hoffen auf eine breite Debatte, stärkere Thematisierung und mehr solidarische Praxis. Schaffen wir so ein neues Verständnis von internationaler Solidarität und grenzenloser Zusammenarbeit einer globalen Linken.

Ulrike Meinhof lebt!

Ulrike wäre am 7. Oktober 2014 80 Jahre alt geworden.

 

Viel ist schon zu ihr geschrieben worden und ich denke, sie wird präsent in den Herzen und Köpfen der revolutionären Linken weltweit bleiben. Nicht nur bei denen, sondern auch bei Einigen, die anfangen, sich zu wehren.

 

Wie soll ich zu Ulrike schreiben? Wie können wir sie, eine Revolutionärin, angemessen würdigen?

Am einfachsten ist es ist für mich, einige Stationen ihres Lebens zu skizzieren, die vor allem mir wichtig waren. Mir ist dabei bewusst, dass das alles nur Auszüge sein können.

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In der November-Ausgabe gibt es folgende Beiträge:

- Bericht vom Prozess in Köln gegen die Arbeiter von Ford Genk

-Georges Ibrahim Abdallah

- USA: Maulkorb gegen Gefangene

Zu empfangen per Livestream über: www.radioflora.de

Die Sendung wird wiederholt am Donnerstag, den 6.November von 11 - 12 Uhr.

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Clowns gegen Horror

 

 

Erschrecken, Auflauern, Verfolgen, Überfallen, Verprügeln, Ausrauben, Ermorden – in der Maskerade des Clowns als Horrorgestalt. Angst und Schrecken verbreiten unter dem Deckmantel des Unterhalters und Spaßmachers – das ist die gewollt hässliche Fratze der teils scharf bewaffneten HorrorClowns.

 

In den USA, Frankreich, wohl auch bereits in Belgien, der Schweiz und Deutschland taucht das Böse in Verkleidung des Heiteren auf und bleckt die blutverschmierten Zähne. Verabredet über so genannte soziale Netzwerke oder angeregt über online Video-Foren im weltweiten Netz, breitet sich der medial begleitete Trend dieses entsetzlichen Treibens rasend schnell aus und macht aus virtuellen Bildern real Verletzte.

 

Bei dem aktuellen Phänomen agiert maskierte Gewalt! Wahre Clowns sind nicht wirklich maskiert: Durch alle Zweideutigkeit schimmert noch immer ein echtes, ehrliches Lächeln hinter der Schminke! Den HorrorClowns bereiten die Angst und der Schock ein unter schlimmsten Umständen tödlichen Spaß. Wir anerkennen sie daher nicht als Clowns!

 

Schelmen, Narren, Trickster, Ulkmacher, Gaukler, Mimen, Schausteller, Kömodianten, ZirkusClowns, GeburtstagsClowns, FaschingsClowns, PartyClowns, KlinikClowns, RebelClowns, StraßentheaterAkteure – all diese sind in guter Absicht und mit tausendjähriger Geschichte und überall auf der Welt unterwegs – und sollen mit einem Schlag für die nächste Zeit ausgespielt haben?

 

Denn auf welchem Marktplatz, auf welcher Bühne, in welcher Manege, auf welchem Karneval, auf welcher Fußballfanmeile, auf welcher Kranken- oder Pflegestation, in welchem Kaufhaus, in welchem öffentlichen Raum sollten die Menschen noch unterscheiden können zwischen Gut und Böse? Wer sollte sich sicher sein können, dass hinter der altbekannten Maske kein HorrorClown steckt?! Schon erlässt man die ersten Verbote des Clowns-Kostüms. Und schon erscheinen bürgerwehrähnliche AntiClowns, die dem maskierten messerschwingenden Mob hinterher jagen.

 

Wer wagte sich da als wirklicher Clown noch offenen Herzens in seine rote Nase? Nicht einen bunten Zeh kann länger in die Welt halten, wer es ernst meint mit seinem Spiel!

 

Die Figur des Clowns mit seiner langen Tradition als Aufklärender, Ermöglicher hintergründiger und teils scharfer Gesellschaftskritik und fragwürdiger Machtstrukturen genauso wie als Aufheiterer in verzweifelter Lebenssituation und als Animateur zum Lachen, zum Besseren hin – diese Figur läuft momentan Gefahr, unumkehrbar deskonstruiert zu werden.

 

In aller Öffentlichkeit distanzieren wir uns vom Horror dieses bösen Tuns! In unseren Händen wollen wir weiterhin Blumen und Luftballons und Plastikspielzeug tragen – und können nur hoffen, hinter der Maske an unserem offenen Blick und unserem menschlichen Antlitz erkannt zu werden!

Link zur Petition:

 

https://www.openpetition.de/petition/online/clowns-gegen-horror-02-11-2014

 

 

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