Soziale Kämpfe

Eine Razzia am 24.3.2026 bei einer Erwerbsloseninitiative, warum denn das?

Unsere Aluminiumtüre nach der Razzia. Sinnlos reingeflext.

Am Dienstag den 24.3.26 wurden unsere Räume im Rahmen einer bundesweiten Razzia durchsucht. Schön ist so eine Razzia nicht, denn deutlich wird die kalte Aggression der willigen Vollstrecker.

„Tag der Demokratie“ 2025 in Lörrach als juristisches Kampffeld!

Der sogenannte „Tag der Demokratie“ in Lörrach im September 2025 war nicht nur ein harmloses Stadtfest mit ein bisschen politischer Folklore, sondern ein umkämpfter Raum, in dem sich gezeigt hat, wie Rechte versuchen, sich unter dem Label „Demokratie“ zu normalisieren. Deren Strategie ist bekannt: Begriffe besetzen, Inhalte weichzeichnen, Anschlussfähigkeit herstellen, aber gleichzeitig so tun, als wäre man einfach nur eine Stimme unter vielen.

Dagegen gab es lauten Widerspruch:  Antifaschistische Gruppen, darunter das OAT Oberes Wiesental, aber auch die Antifa Lörrach, hatten der AfD und anderen rechten Akteur*innen lautstark klar gemacht, dass sie rechte Inszenierungen nicht durchgehen lassen. 

Jetzt hatte deren Protest ein gerichtliches Nachspiel.

 

[LE] 3 auf einen Schlag!

 

„In der vergangenen Nacht kam es in Leipziger Stadtteilen zu Sachbeschädigungen an drei Fahrzeugen einer Immobilienfirma, deren Hintergrund mutmaßlich politisch ist.“ (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1095875) schrieb die Leipziger Polizei in ihrer Pressemitteliung vom Mittwoch, den 25.03.26.

 

Antifa-Prozess in Düsseldorf - Neonazi aus Erfurt im Zeugenstand, sowie Zeug:innen aus Polen!

Radio Dreyeckland war zuletzt beim ersten Prozesstag in Düsseldorf, wo vor dem Oberlandesgericht gegen sechs Antifaschist:innen seit über zwei Monaten öffentlich verhandelt wird. Jetzt war RDL wieder im Gerichtssaal und wir berichten über zwei Prozesstage und hören, wie eine Mutter sowie ein Vater den Zustand der Angeklagten sowie das bisherige Verfahren einschätzen.

https://rdl.de/OLG_D%C3%BCsseldorf_M%C3%A4rz_2026_Antifa_Prozessbericht_RDL

Solidarität mit Daniela Info Nr. 48 / 25.3.2026

  „Die Solidarität lässt für sie, so sagt Daniela, die Sonne aufgehen“

 

Hallo,

nach der Osterpause geht der Prozess am 8. April 2026 um 10 Uhr weiter. An diesem Verhandlungstag dürfen die Verteidiger von Daniela noch einmal Anträge stellen. Der nächste Prozesstag ist dann ausnahmsweise am nächsten Montag, d. 13. April 2026 um 10 Uhr (am 14. und 15. April 2026 sind keine Prozesstage!). An diesem Tag werden voraussichtlich die Weichen gestellt, wann die Plädoyers der Staatsanwaltschaft und der Anwälte der Nebenkläger gehalten werden. Wir gehen zur Zeit davon aus, dass dies an den Prozesstagen am 21. oder/und am 22. April sein wird. Höchstwahrscheinlich eine Woche später, am 28. April 2026, wird dann Daniela ihr Plädoyer abgeben. Danach werden ihre Verteidiger ihre Plädoyers vortragen. So wird dann wohl in der ersten Maihälfte mit der Urteilsverkündung der Prozess zu Ende gehen. 

 

Immer Vorwärts - Niemals zurück -- Auf zum Ostermarsch in Nürnberg

Mo, 6.04, 13:30 Uhr, Kopernikusplatz, Nürnberg

Mehr und mehr wird deutlich, dass die Herrschenden versuchen uns in einen grossen Krieg zu führen. Auch in diesem Jahr wieder Grund genug auf die Straße zu gehen, wenn wir für ihre Interessen nicht auf die Schlachtbank geführt werden wollen. - Gegen Krieg, Sozialabbau, Rechtsentwicklung und Kapitalismus. Egal ob ein Krieg mit mehr oder weniger umfassender Rechtfertigung geführt wird, Kriegsgründe vorgeschoben oder wahlweise eher willkürlich ins Feld geführt werden, sie nehmen sich einfach das Recht, über Leben und Tod, über die Existenz von Menschen zu entscheiden. Hauptsache der Krieg dient den Banken und Konzerne, den der herrschenden Klasse, den der wohlhabenden Kapitaleigner*innen. So ist der Krieg, als Fortsetzung dieser Politik mit anderen Mitten eine stete Drohung an alle, die sich diesen Interessen nicht bedingungslos unterordnen.

Ein Neonazi und ein Erfurter Polizist beim Antifa-Prozess in Düsseldorf

Es ist ein sonniger Märzmorgen, als mit etwas Verspätung der 16. Prozesstag gegen sechs junge Antifaschist:innen vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf beginnt. Die Bundesanwaltschaft beschuldigt sie, unter anderem in Erfurt Neonazis körperlich angegriffen zu haben.

Rund 30 Unterstützer:innen sind heute im Gerichtssaal, und als erster Zeuge ist ein Kriminalbeamter. In blauem Anzug, braunen Schuhen und weißem Hemd betritt dieser, etwas verunsichert wirkend, um kurz nach elf den Gerichtsaal.

In den kommenden Stunden wird er ausführlich zu seiner Arbeit in Erfurt im Zusammenhang mit einem Angriff auf zwei stadtbekannte Neonazis am 12.01.2023 befragt werden, insbesondere zu den sogenannten Wahllichtbildvorlagen.

Kuba verteidigen, US-Imperialismus bekämpfen!

Seit über 60 Jahren versuchen die USA, den Sozialismus auf Kuba zu besiegen. Kuba, ein Symbol dafür, dass eine andere Welt möglich ist: Eine Alternative zur Ausbeutung von Mensch und Natur, und damit zum US-Imperialismus. In den letzten Wochen Wochen haben die USA die Blockade der Insel massivst verschärft, um das kubanische Volk zu brechen. Um das Symbol einer gerechteren Gesellschaft zu zerstören. Kaum noch Öl erreicht die Insel, mehrmals ist bereits der Strom für über 24h ausgefallen, Operationen müssen verschoben werden, Patienten sterben wenn die Notstromgeneratoren der Krankenhäuser ausgehen.

Doch Kuba lässt sich nicht brechen. Das kubanische Volk ist bereit sich zu verteidigen, und wir stehen an seiner Seite. So wie die vielen Internationalist:innen, die am Wochenende mit dem Nuestra-America-Convoy nach Kuba gekommen sind. In Solidarität mit den Menschen in Kuba haben wir deshalb letzte Nacht ein Banner an der Marienklausenbrücke in München gedropped.

Kuba hat die Welt verteidigt. Jetzt ist es an der Zeit, Kuba zu verteidigen. Viva Cuba! Viva la revolución cubana!

[Rom] Für Sara & Sandrone

Am Morgen des 20. März wurden die beiden Anarchist*innen Sara und Sandrone im Parco degli Acquedotti in Rom tot aufgefunden.
Wir dokumentieren ein Poster aus dem Norden - und einen Text des "Centro di documentazione anarchico l’Arrotino" aus Lecco.

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