Tübingen

Dy und alle Gefangenen am Knast Tübingen gegrüßt

Anfang der Woche wurde Dy von Stammheim in die JVA Tübingen verlegt: https://freiheit-fuer-jo.org/?p=827

Um Dy unsere Solidarität auszudrücken, in Tübingen „Willkommen“ zu heißen und auch um die anderen Gefangenen zu grüßen, sind wir am Abend des 02.02.21 zum Knast in Tübingen gegangen und haben mit Bengalos, Raketen und Parolen versucht den tristen Knastalltag für ein paar Minuten etwas bunter zu machen.

Für Maria und die Liebig 34+14: Privatauto von Polizist_in geplättet

Anlässlich der Jährung des Mordes an Maria (24.01.2020) durch die Berliner Polizei wurde in Tübingen das private Auto von einer_m Staatsdiener_in tiefer gelegt.

Maria wurde in ihrem Zimmer von vier Polizist_innen nieder geschossen nachdem diese sich gewaltsam Zutritt verschafft hatten. Sie soll mit einem Küchenmesser „bewaffnet“ gewesen sein.

Die Ermittlungen gegen die Mörder_innen wurden bereits nach einigen Wochen eingestellt.

 

 

4 zerstochene Reifen sind darauf zwar keine angemessene Antwort aber immerhin ein kleines Zeichen. Maria und ihre Ermordung durch deutsche Polizist_innen werden nicht vergessen werden.

 

 

Grüße gehen auch raus an die Liebig 34 die vor fast 4 Monaten geräumt wurde und die Liebig 14 die vor genau 10 Jahren geräumt wurde.

 

 

Maria Rest in Power

Liebig 34 lebt

 

 

Nach Brandanschlag auf die Zelle: Solidarische Grüße aus Tübingen

Vor 2 Wochen und 2 Tagen wurde vermutlich von Rechten am autonomen Zentrum Zelle in Reutlingen und unter einem daneben abgestellten Wohn-Anhänger Feuer gelegt. Der Tod von Menschen wurde dabei mindestens in Kauf genommen. Nur durch Glück blieb es bei Sachschaden.

Leider ist das Ganze kein Einzelfall. Regelmäßig werden Geflüchtete, Linke, Obdachlose, Queers und viele andere zum Ziel von rechten Angriffen. Und während der Staat rechts gerne beide Augen zudrückt, geht er gegen jene vor, die sich gegen die Gefahr von Rechts wehren. So sitzen aktuell Jo, Dy und Lina in Untersuchungshaft, weil sie an Auseinandersetzungen mit Nazis beteiligt gewesen sein sollen.

Daraus können wir nur lernen, dass wir uns im Kampf gegen Rechts nicht auf den Staat verlassen können!

Wir schicken wütende und solidarische Grüße aus Tübingen an die Zelle. Lasst euch nicht unterkriegen! 

Silvesterbesuch am Knast in Tübingen

 

Am Abend des 31.12.2020 haben wir uns am Tübinger Knast getroffen und die Gefangenen mit Feuerwerk und Parolen gegrüßt.

 

 

Tübingen: Glasbruch bei Luxusneubau „Westspitze“

 Wir haben in der Nacht auf den 03. Dezember 2020 für Glasbruch beim Luxusneubau „Westspitze“ in Tübingen gesorgt. Die „Westspitze“ ist Teil des Areals „Alter Güterbahnhof“, ein komplett neu gebautes Viertel, das aus mehreren Gebäuden für Wohnen und Gewerbe besteht.

 

 

Solidarische Grüße an Lina, Dy und Jo

Wir haben uns Sonntag Abend auf dem Sternplatz in der Tübinger Südstadt für ein Foto zusammengefunden. Mit diesem Foto wollen wir Lina, Dy und Jo gegenüber unsere ungebrochenen Solidarität ausdrücken.

Lina wurde letzte Woche in Leipzig und Dy in Stuttgart festgenommen. Beiden wird vorgeworfen bei Angriffen auf Nazis beteiligt gewesen zu sein, oder diese sogar "angeleitet" zu haben. Jo wird vorgeworfen am selben Angriff wie Dy beteiligt gewesen zu sein. Er wurde bereits im Juli im Rahmen einer Baden-Württemberg weiten Razzia festgenommen, bei welcher auch die Lu15 in Tübingen zum zweiten Mal in diesem Jahr gerazzt wurde. (mehr Infos zur Repression gegen die Lu15: https://abcsuedwest.noblogs.org/lu15-friends-soli/)

Spontaner Ausdruck der Solidarität mit der Liebig34 in Berlin

 

Am Freitagabend fanden sich gegen 19:00 ca. 60 Menschen in der Tübinger Innenstadt zu einer spontanen Demonstration zusammen. Das Ziel war, ihre Wut über die Räumung der Liebig34 auf die Straße zu tragen und ein starkes Zeichen der Solidarität nach Berlin zu senden.

 

 

Aktivist*innen markieren anlässlich der Räumung der Liebig34 Leerstand in Tübingen

 

Am Morgen des 09. Oktobers, markierten Aktivist*innen in Tübingen mehrere leerstehende Häuser. Sie wollen mit dieser Aktion auf die geplante Räumung des Berliner, anarcha-queerfeministischen Hausprojekts Liebig34 aufmerksam machen. Seit 1999 leben in dem alternativen Wohnprojekt nur Frauen, trans- und intersexuelle Menschen. Selbst aus dem Berliner Senat heißt es, dass das Haus ein "einzigartiger Schutzraum" sei, eine Anlaufstelle für von Diskriminierung betroffene Menschen.

 

 

'haus und grund' büro tübingen besucht // liebig bleibt

wir haben in der nacht auf den 7.10. das büro von 'haus und grund' in tübingen besucht, das schlüsselloch der eingangstür mit sekundenkleber verklebt, 'liebig bleibt' auf die wand gesprüht und den rest der dose über fenstern und tür entleert. 'haus und grund' ist ein lobbyverein für wohnungseigentümer*innen die profite mit wohnraum machen. sie sind mit dafür verantwortlich, dass die mieten immer weiter steigen und menschen verdrängt werden.

In Solidarität mit der Liebig 34: "Ehrenmal" pink gemacht - gegen Deutschland und den III. Weg

In der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober 2020 wurde in Tübingen ein sog. "Ehrenmal" für Soldaten* des 1. Weltkriegs mit pinker Farbe verschönert.

Dies geschah in Solidarität mit der Liebig 34 und um ein Zeichen gegen Deutschland und seine Nazis zu setzen, insbesondere gegen den III. Weg, der heute in Berlin aufmarschieren will.

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