Antirassismus

(B) Berliner AfD am Tiefpunkt: Schnorren bei den Altparteien

Wir geben es gerne zu: Ja, wir hatten gestern unseren Spaß. Ja, wir saßen mit Keksen und lecker Sektchen in bester Laune vor Facebook, als gestern Morgen pünktlich um 10:00 Uhr der leere Schreibtisch erschien, an dem eigentlich gleich die angekündigte Pressekonferenz zum Thema „schwierige Raumsituation“ der Berliner AfD starten sollte. 20 Minuten lang gab es diesen Schreibtisch zu sehen. Dann startete endlich die große AfD-Show der noch größeren Emotionen in einer Welt voller Gemeinheiten und ganz ohne Tagungsräume und Metthäppchen. Diese grausame Welt, in den rotverweinten Augen der AfD, das ist also Berlin. Und umgeben ist sie dort, wie zu hören war, wenn mensch den Ton endlich ganz ganz laut gedreht hatte, von linkem Terror. Von Morddrohungen und dem Ende der Demokratie wurde da gesprochen. So gefährlich sei es in Berlin, dass die AfD auf Nachfragen einer Journalistin leider wirklich keine Namen von den Opfern all dieser Morddrohungen und natürlich auch gar keine Räumlichkeiten in Berlin nennen konnte die da bedroht wurden, da diese ja sonst sicherlich bald, sehr bald, vielleicht sogar schon morgen überfallen, ausgeraubt und, ach man will es lieber gar nicht sagen was noch alles, werden könnten.

24. Linke Literaturmesse – Freitag, den 01. 11. bis Sonntag, den 03. 11. 19

24. Linke Literaturmesse – Freitag, den 01. 11. bis Sonntag, den 03. 11. 19

Programm hier

24. Linke Literaturmesse Freitag, den 01. 11. bis Sonntag, den 03. 11. 19 Buchvorstellungen – Lesungen – Verkaufsmesse Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Freitag 19:00–22:00 | Samstag 10:00–22:00 | Sonntag 10:00–15:00

[VS] Breiter Protest gegen AfD in Schwenningen

Die AfD Landtagsfraktion hatte für Montag Abend, 28. Oktober, zu einem „Bürgerdialog“ zum Thema Altersarmut in die Schwenninger Neckarhalle eingeladen. Bei der Bewerbung der Veranstaltung war erst auf den zweiten Blick klar, dass hinter dem angeblichen Bürgerdialog die AfD steckt. Klassische Logos und Symbolik der AfD waren eher versteckt gehalten um mit dem Schlagwort Altersarmut mehr als nur die üblichen Verdächtigen und die eigenen Parteimitglieder zu ihrer Veranstaltung zu locken – was ihnen nicht gelang.

Nazi Outing/ Bremerhaven: Garten in der Feldstr. 9

Nazi Outing/ Bremerhaven: Garten in der Feldstr. 9 von "Die Rechte" Bremerhaven

Kampf den Feinden der Menschheit - Kampf dem Faschismus

Wer hier im Lande stillhält, wenn Tausende auf die Straßen gesetzt werden und erst protestiert und Widerstand leistet, wenn die eigene Existenz gefährdet ist, hat keine Chance, den Kampf zu gewinnen.“

Dieses Zitat aus einer autonomen Broschüre der 80er Jahre verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der politischen Lage und die Dringlichkeit von gesellschaftlichem Widerstand. Auch heute ist diese Aussage aktuell. Weltweit kämpfen Menschen gegen die Unterdrückung durch den Staat und kapitalistische Interessen. Ob in Ecuador, den Philippinen oder im Sudan – in vielen Ländern gehen Massen auf die Straßen, um für ihre Selbstbestimmung zu kämpfen. Entgegen diesen zahlreichen Widerstandsmomenten der Gesellschaften, die hier nur einen kleinen Auszug darstellen, erleben wir seit einigen Jahren immer stärker zu Tage tretende faschistische Tendenzen.

Regenbogenanschlag auf den Erfurter Domplatz

Morgen sind Landtagswahlen in Thüringen. Die AfD wird nach bisherigen Wahlprognosen etwa ein
Viertel der Stimmen einfahren. Heute, am Samstag, den 26.10. wollen Faschist Höcke und Co. auf
dem Erfurter Domplatz ihren braunen Wahlkampfabschluss mit planmäßig 2.500 Menschen
zelebrieren. Wir als Aktionsgruppe „Regenbogen“ lassen uns nicht gefallen, dass die AfD mit ihrer
Hetze gegen Geflüchtete, Migrant*innen, Queers und gegen alle, die sich „links“ positionieren,
unwidersprochen Räume besetzt.

[LB] Blockaden und Aktionen gegen AfD-Veranstaltung in Ludwigsburg

Gestern lud der Ludwigsburger Kreisverband der „Alternative für Deutschland“ zu einer Veranstaltung in die Musikhalle beim Ludwigsburger Bahnhof. Neben einer Bündniskundgebung gab es Blockaden in unmittelbarer Nähe der Halle, ein paar kleine Aktionen gegen nachkommende AfDler und im Anschluss eine Antifa-Spontandemonstration Richtung Stadt.

 

Laute Demonstration gegen türkischen Angriffskrieg in Bremen

Nachtrag zur Demo gegen den Türkischen Angriffskrieg in Rojava vom 21.10.2019 in Bremen

Sie riefen „Terrorpate Erdogan – Hände weg von Kurdistan!“, „Erdogan – Terrorist!“ und bekräftigten die ganze Zeit über ihre Solidarität mit dem Widerstand in Rojava und der YPG/YPJ mit lauten Rufen „Bijî berxwedana Rojava!“, „Bijî berxwedana YPG!“. Vom Lautsprecherwagen wurde den Anwohner*innen und Passant*innen immer wieder erklärt, worum es ging. Eine häufige Forderung war „Deutsche Panzer raus aus Kurdistan!“.

Nachtrag: Bericht von der Stadtteildemo: Grenzenlose Wut am letzten Freitag 18.10. in Hamburg

Mit mehreren hunderten Leuten Demonstrierten wir unangemeldet, mit  einen Fronttransparent , Fahnen, Feuerwerk vom Neuen Pferdemarkt aus ( https://de.indymedia.org/node/41118 ).
Die Demo war sehr entschlossen, ging lautstark unter anderen an der Wohnung von Andy Grote vorbei, wobei er mit rufen wie " Andy Grote raus aus St.Pauli" gegrüßt wurde. Die Demo lief eine ganze weile komplett ohne Bullen Präsens. Bis dann irgendwann die Bereitschaftbullen aus einer Seitenstraße kamen, die Demo sofort mit Pfefferspray, Schlägen und Tritten angriffen. Wobei es auch leicht verletzte gab.

30 Jahre Mauerfall – 30 Jahre Festung Europa - Mural/Wandbild in Berlin-Kreuzberg - gegen die Feier der Heuchler

9. November 2019: keine Reise- und Bewegungsfreiheit für alle Menschen – es gibt nichts zu feiern

Wir haben am 21. Oktober ein 6 × 3 Meter großes Mural/Wandbild an der Hauswand des Hauses in der Oranienstraße 1/Manteufelstraße 42 angebracht, auf dem steht:

    „30 Jahre Mauerfall – 30 Jahre Festung Europa – gegen die Feier der Heuchler“

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