Antirassismus

Die autonome Bewegung muss ihre Sache besser vermitteln

 

Liebe Leute. Ich hoffe ihr seit offen für ein paar Worte der Kritik:

 

[Eschede] Nazizentrum dicht machen - Antifa in die Offensive

Barrikade Hof Nahtz Eschede

In der Nacht vom 14. auf den 15.12. wurde die Zufahrtsstraße zum Hof Nahtz in Eschede beschädigt und durch eine Barrikade blockiert. Dafür wurde unter anderem ein Telefonmast gefällt und so der Hof, zusätzlich zur Blockade der Zufahrt, auch vom Telefonnetz abgeschnitten. Diese in Teilen symbolische Aktion soll auf den Hof Nahtz und die dort stattfindenden Nazi-Aktivitäten aufmerksam machen und diesen als Ziel antifaschistischer Praxis markieren.

Bericht zur Kundgebung: „Die Reichen sollen zahlen!“

Am Samstag, den 12. Dezember 2020, sind wir wieder auf die Straße gegangen und haben uns Platz genommen. Wir haben mit vielen solidarischen lohnabhängigen Nachbar*innen den anhaltenden Krisenprotest fortgesetzt. Dieser stand und steht unter dem Motto „Für eine soziale und demokratische Lösung der Krise! – Die Reichen sollen zahlen“ für eine klassenkämpferische Antwort auf die sich weiter verschärfende gesundheitliche und wirtschaftliche Krise.

United We Stand! – Solidarisch gegen Repression in Freiburg

Demo gegen Repression auf der KaJo in Freiburg am 12.12.2020

Am 12. Dezember demonstrierten in Freiburg bis zu 350 Linke unangemeldet mit Abständen und Vermummung gegen den stetigen Ausbau der Repressionswerkzeuge und für Solidarität. Unter dem Motto "United We Stand" hatten lokale Zusammenhänge wie die Rote Hilfe OG, das Anarchist Black Cross Südwest, die Umweltgruppe EKiB, das Autonome Zentrum KTS, kurdische Gruppen und die Antifaschistische Jugend Freiburg zur gemeinsamen Demo mobilisiert. Trotz dem Kontext der Corona-Pandemie und gleichzeitig in Lörrach, Weil und Frankfurt agitierender Rechter, konnte eine selbstbestimmte und vielfältige Demonstration durchgeführt werden.

Organisierter Neonazi-Angriff auf AntifaschistInnen in Duisburg am 6. Dezember 2020

Antifa Duisburg

Einige bürgerliche Medien schreiben gerne über sogenannte „Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Antifaschistinnen“. Wir berichten, was sich am 6.12. am DU HBF bei der antifaschistischen Anreise nach Düsseldorf zu den Protesten gegen die Corona-Leugner wirklich ereignete

Du widerliches Stück Augsburg!

Am Nachmittag des 07. Dezember kreidete eine Aktivistin der Gruppe “Catcalls of Augsburg” eine sexistische und rassistische Belästigung an. Mit Straßenkreide schrieb sie den Vorfall am Tatort, dem Rathausplatz, zu Boden.

Doch einige Passant*innen störte wohl die Konfrontation mit der Realität in ihrer heilen Welt. So vermeldete es zumindest die Polizei, die gegen 17:40 Uhr im nahe gelegenen Klimacamp auftauchte. Sie forderte die Klimaaktivist*innen auf den Schriftzug zu beseitigen, da sie wohl diese dafür verantwortlich sah. Die Aktivist*innen kamen dieser absurden Idee der Polizei glücklicherweise nicht nach.

[MD] Pappesatt! Gegen Faschismus - auf allen Ebenen!

Am Wochenende des 15. / 16. Januar 2021 klare Kante gegen Faschisten! Der Nazizusammenschluss „Ehrenhaftes Gedenken“ ruft zu einem geschichtsverklärenden Trauermarsch am 16.Januar 2021 in Magdeburg auf. Seit 1999 benutzen Faschisten und Rassisten den Tag der Bombardierung Magdeburgs aus, um ihr menschenverachtendes Gedankengut auf die Straße zu tragen. In einer Zeit, in der sich rechte VerschwörungstheoretikerInnen mit Sophie Scholl auf eine Stufe stellen, nehmen rassistisch motivierte Gewalt- und Mordanschläge zu. In Magdeburg wird immer offensichtlicher, dass es rechtsradikale Kräfte schaffen gesellschaftsfähig zu werden, sei es auf den Corona-Demos, im Stadtrat oder im Lokalblatt Volksstimme, wo AfD & Co. Interviews geben können. Faschismus ist kein Hirngespinst irgendwelcher, angeblicher Extremisten, sondern ein gesellschaftliches Problem.

LKA Berlin bewacht Werbevitrine

 

Das politisch motivierte Verändern, Bemalen und Bekleben von Werbeplakaten findet der Berliner Staatsschutz ganz schlimm. Weil diese „Adbusting“ genannte Aktionsform u.a. die Bundeswehr „gar lächerlich“ mache, veranstaltete das LKA 521 bereits Hausdurchsuchungen und ließ veränderte Werbeplakate auf DNA-Spuren untersuchen. Berliner Behörden meldeten außerdem mindestens dreimal das Verändern von Werbeplakaten an das Gemeinsame Extremismus- und Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern (GETZ). Erst letzte Woche fügte das LKA den Peinlichkeiten eine weitere hinzu, als es eine Werbevitrine vor dem Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke von einer Hundertschaft bewachen lies. Diese Woche Mittwoch übernahm ein Posten des Staatsschutz diese Aufgabe. „Das zeigt ja: Eine Polizei, die Werbung bewacht, kann man ohne Probleme von heut auf morgen anschaffen“ sagt Barbara Jendro, Sprecher*in der Kommunikationsguerilla-Gruppe „Polizei abschaffen.“

 

Kurzer Rückblick 05.12.2020 „Querdenken in Bremen“

Kurzer Rückblick 05.12.2020 „Querdenken in Bremen“

 

Dieser Text entspringt dem kollektiven Gedanken und spiegelt somit einzelne subjektive Wahrnehmungen wider. Nachfolgend wird versucht einen kurzen Rückblick, sowie positive Eindrücke und (Selbst-)Kritik zum 05.12.2020 zu äußern.  

 

Soliaktion für die Proteste gegen das neue „Sicherheitsgesetz“

In Paris ist es erneut zu einem brutalen Überfall seitens der Cops auf einen POC gekommen. Dieser Übergriff wurde gefilmt und sorgte für massive, wütende Proteste gegen die, zunehmend enthemmte, Polizei.
Nun soll als Reaktion ein neues „Sicherheitsgesetz“ beschlossen werden, das den Handlungsspielraum der Cops noch stärker ausweitet und das Filmen von Polizeieinsätzen künftig unter Strafe stellen soll.

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