Soziale Kämpfe

#ZeroCovid – Klassenkampf und Petition?

An der #ZeroCovid Kampagne ist vieles richtig. Die Feststellung, dass die wirtschaftsfreundliche „flatten-the-curve“ Corona-Politik der Herrschenden in Deutschland grandios gescheitert ist und für die hohen Infektions- und Todeszahlen verantwortlich ist und die anschließende Forderung nach einem solidarischen Lockdown, der natürlich auch die Schließung der Betriebe mitbeinhaltet, ist unterstützenswert. Auch die Forderung besondere Rücksicht auf die vom Lockdown stark betroffenen Personengruppen wie Obdachlose oder geflüchtete Menschen zu nehmen, das Gesundheitssystem aufzustocken, Fallpauschalen abzuschaffen und die Forderung nach der Freigabe der Impfstoff-Patente sind gut und richtig.

Zynischen und peinlichen Trick der NGO 'Because We Carry'

In einem weiteren zynischen und peinlichen Trick der NGO 'Because We Carry' wagten sie es, mehreren Personen im Lager den folgenden Fragebogen vorzulegen. Die Tatsache, dass diese Optionen als „Auswahlmöglichkeiten“ in Form eines Fragebogens dargestellt werden, wäre äußerst peinlich, wenn sie nicht so zynisch wären. Zugegeben, Menschen, die mit 'Weil wir tragen' zu tun haben, haben bestimmte Dinge gesagt, die zeigen, wie wenig Kontakt die Organisation mit den Menschen, dem Lager selbst und jeglicher Form von politischer Meinung oder Bewusstsein hat. Dies zeigt uns jedoch ein völlig unzensiertes Bild der Haltung von Because We Carry, ihrer Struktur und der Europäer, die sich entschieden haben, mit ihnen zu arbeiten oder sich freiwillig zu melden.

Tübingen: "Solidarität statt Autorität - für ein soziales statt kapitalistisches Krisenmanagement"

Das spontan gegründete Tübinger Wombat-Bündnis rief am 23. Januar 2021 zur Demonstration mit Kundgebungen auf. Zentrale Fordeung war ein "soziales statt kapitalistisches Krisenmanagement".

[K] Bericht: Kurz-Kundgebung für den Erhalt des Dannenröder Forsts und für selbstbestimme antikapitalistiche Klimapolitik!

Kaptialismus Abholzen!

Heute am Samstagmittag haben sich etwa 50 AktivistInnen vor der Parteizentrale der Grünen versammelt um auf deren Beteiligung bei der Rodung des Dannenröder Forstes aufmerksam zu machen.

Die AktivistInnen blockierten den Eingang der Grünen-Zentrale, die immer noch blaue Farbflecken hat, mit Bäumen und Absperrband.

Es wurde eine Rede gehalten die ihr unten lesen könnt und viele Flyer an PassantInnen verteilt.

[Wien] Erneut Cluster im Obdachlosenheim - Absonderung nicht möglich - Auch Basismitarbeiter*innen betroffen

Einmal mehr müssen wir von einem Cluster berichten, der sich im Rahmen des Winterpakets ereignet. Im NQ Gudrunstraße wurden bislang innerhalb von zwei Wochen 25 von 70 Nächtigern positiv auf Corona getestet. Diesmal sind auch mindestens fünf Basismitarbeiter*innen betroffen.

Aufruf: Solidarität mit Dimitris Koufodinas!

Banner mit einem Solidaritätsaufruf für Dimitris Koufodinas und griechische Gefangene

Griechenland: Hungerstreik von Dimitris Koufodinas Aufruf zu Solidarität Dimitris Koufodinas ist seit 2002 wegen Mitgliedschaft in der „Revolutionären Organisation 17. November“ im Gefängnis und verurteilt zu 11 x lebenslänglich plus 25 Jahren.

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Die RO17N war von 1975 bis 2002 in Griechenland aktiv. 2002 löste sie sich auf Grund einer gescheiterten Aktion auf. Während der 27 Jahre ihres Bestehens tötete sie u.a. im Dienst der US-Regierung stehende  Personen, Folterer aus der Zeit der Diktatur (1967 bis 1974), Großkapitalisten und Politiker. 1975 war die erste Aktion der RO17N die Erschießung des nordamerikanischen CIA-Chefs für Südeuropa, und seitdem verlangten die USA das Ende der Organisation, ohne Unterlass machten sie Druck auf die griechischen Regierungen wegen ihrer Unfähigkeit, die Mitglieder dieser Organisation zu verhaften. 1989 wurde Pavlos Bakoyiannis, Politiker und Journalist, Schwager des heutigen Premierminister und Vater des heutigen Bürgermeisters von Athen, Opfer der Organisation.

Angriff der ÖVP Parteizentrale Steiermark-Stop Deportations

In der Nacht auf 29. Jänner verschönerten Antifaschist*innen die ÖVP Parteizentrale Steiermark als Antwort ihrer mörderischen Abschiebe- und Grenzpolitik.

Klimagerechtigkeit bleibt Handarbeit! WASEL angegriffen

Wir haben am 23. Januar 2021 in den frühen Abendstunden ein Firmenfahrzeug der WASEL GmbH in der Sonnenstraße in Wuppertal entglast und die Reifen zerstochen.

WASEL? Da war doch was!

Die WASEL GmbH hat ihren Hauptsitz in Bergheim bei Köln und beschäftigt über 400 Mitarbeiter*innen an elf Standorten im Rhein- und Ruhrgebiet. Auftraggeber*innen kommen aus der Industrie, Petrochemie und anderen Wirtschaftsbereichen. In der Schwerlastlogistik ebenso wie im Kran-Business gehört der LIEBHERR-Werkshändler WASEL mit 60 Zugmaschinen mit über 100 Aufliegern und 150 Mobil-, Gitter- und Raupenkrane weltweit zu den 30 größten Unternehmen. Laut eigener Aussage belegt WASEL mit über 400 Turmdrehkranen den dritten Platz in der Sparte "Turmdrehkrane" auf dem Globus.

Stellungsnahme zur Tarifrunde in der Metall-/Elektro-Industrie

Das Sicher ist nicht sicher. So wie es ist, bleibt es nicht …“

… schrieb einst der Kommunist Bertolt Brecht. Die Frage ist nur, in welche Richtung sich die Dinge verändern? Und wer entscheidet darüber?! Das gilt für den strukturellen Wandel in der Metall-/Elektro-Industrie ebenso wie für die die Tarifverträge der IG Metall.Vier Prozent mehr Lohn und die betriebliche Möglichkeit dieses Geld auch für eine „Arbeitszeitverkürzung mit Teillohnausgleich“ verwenden zu können. Sowie einen sogenannten Rahmen für „betriebliche Zukunftstarifverträge zu Investitionen, neuen Produkten und der Absicherung der Beschäftigung“. Das fordert die IG Metall in der diesjährigen ME-Tarifrunde. Wobei allerdings offen bleibt, wie denn genau diese wohlklingenden „betrieblichen Zukunftstarifverträge“ den Kapitalismus zähmen sollen? Mit Sozialpartnerschaft, „guten Argumenten der Betriebsräte“ und Appellen an das „soziale Gewissen“ der Unternehmer werden wir sicher nicht weit kommen!

STELLUNGSANHME ALS PDF

Für ein Berliner Frühlingskonjunkturprogramm anlässlich des 1. Mai

Dem Kapitalismus die Beine brechen! #R1MB

Es sind nur noch etwa 3 Monate bis zum Revolutionären 1. Mai in Berlin. Autonome aus Berlin, aber auch das traditionelle 1. Mai Bündnis rufen auf, sich Gedanken zu machen, wie der Tag in diesem Tag unter Coronabedingungen aussehen kann. Es kann nicht am Althergebrachten festgehalten werden. Das Neue muss geboren werden. Der Tag bietet sich wie kein anderer an. 

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