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Nachtrag zu einer Besetzung in Kreuzberg

 

 

 

 

 

Bochum: Sachschaden am Haus des NPD-Landesvorsitzenden

Sachschaden am Haus des NPD-Landesvorsitzenden Claus Cremer

 

 

Wie aus einem Polizeibericht hervorgeht, wurde das Haus des langjährigen NPD-Landesvorsitzende Claus Cremer am 27.09.2018 mit Steinen angegriffen. Der Polizeibericht nennt zwar nicht die Hausnummer in der Sommerdellenstraße, wer das Haus jedoch in den letzten Tagen in Augenschein nahm, konnte die Spuren der darin beschriebenen Abläufe erkennen. Scheinbar wurden Fassade und Fenster mit Steinen angegriffen.

[WIT]: IB-Leaks: Identitäre bei Bannerdrop in Witten bereits erwartet

Beim Bannerdrop Essener Identitärer am 29.09.2018 in Witten wurden diese bereits am Ort des Geschehens von BeobachterInnen empfangen. Das beobachtete Geschehen ergab zahlreiche neue Einblicke in die ansonsten so geheim gehaltenen Strukturen der IB im Ruhrgebiet. Ein Bericht:

(B) Wut- Kundgebung gegen Verdrängung der Padovicz- Mieter*innen

Wir, Padovicz-Mieter*innen wehren uns gegen das Geschäftsgebaren der Unternehmensgruppe Padovicz. Diesmal direkt vor dessen Firmensitz am Kurfürstendamm 178/179. Auf der Kundgebung soll all denen Raum und ein offenes Ohr geboten werden, die Erfahrungen mit diesem Vermieter sammeln mußten. Erzählt eure Geschichten oder schickt sie uns, damit wir sie öffentlich vortragen können. Bleibt nicht alleine damit.

Donnerstag, 25. Oktober
15:30 Uhr, Kurfürstendamm 178/179 (Olivaer Platz, nahe U2-Adenauer Platz)

Solidaritätsaktion mit Gefangenen am Knast in der Leinestraße

 

Wir waren am 7. Oktober am Knast in der Leinestraße in Leipzig um den Gefangenen dort unsere Solidarität auszudrücken. Es gab ein Transpi auf dem unsere Botschaft gut lesbar war: Gegen alle Knäste. Außerdem haben wir ein wenig Feuerwerk mitgebracht, um den grauen Alltag im Knast mit etwas Farbe und Licht zu unterbrechen. Wir hatten auch eine Grußbotschaft dabei, die mit Megaphon vorgetragen wurde. Wir waren in Sicht- und Hörweite zum Knast und hatten das Gefühl, dass unsere Grüße gut ankamen.

Es war ein schöner und fröhlicher Moment, zumindest kurz mit den Menschen im Knast in Kontakt zu sein, sich sehen und hören zu können.

 

 

[Sachsen] Wer jetzt nicht aufpasst…

Die Freund*innen von Knüppel und Wumme haben Großes vor. Die drohende Gefahr soll nun neuerdings hinter jeder Ecke lauern, und der Zugriff jederzeit erfolgen. Sie wollen mit dem neuen Polizeigesetz mehr Befugnisse, mehr Überwachung, mehr Fußfesseln, mehr Kontrollbereiche, mehr Elektroschocker, mehr Maschinengewehre, mehr Wachpolizei, mehr Knüppel, mehr Büttel, mehr Kameras, mehr Panzer und natürlich weniger Kennzeichnung. Und warum sollte der Herr Kommissar, bei all der Bedrohung im Einsatz, eigentlich keine Handgranaten haben dürfen?

Passend dazu wird aktuell darüber diskutiert, dass die AfD in Sachsen stärkste Partei werden könnte. Dabei wird in Sachsen schon seit 1989 rechte Politik von der CDU gemacht, auf deren Mist dieses Gesetz gewachsen ist. Doch wir wollen uns hier gar nicht an allen im Polizeigesetz enthaltenen Schweinereien abarbeiten, sondern den Anlass nutzen, die Gesellschaft und die Politik, in der es entsteht zu kritisieren.

[Köln] Abschluss der rabAZ-Aktions- und Vernetzungstage

Am Sonntag, den 7. Oktober 2018 demonstrierten etwa 1000 Menschen lautstark für den Erhalt des Wagenwagenplatzes „Wem gehört die Welt“ und des Autonomen Zentrums. Die Demonstration bildete den Abschluss der „RabAZ“ Vernetzungs- und Aktionstage gegen die Verdrängung linker Freiräume in Köln.

„Das Wochenende war ein voller Erfolg“, so die Aktivistin Clara Fall vom RabAZ-Kommitee. „Donnerstag und Freitag gab es im Autonomen Zentrum und auf dem Wagenplatz Raum zur Vernetzung für Aktive aus ganz Deutschland. Am Samstag waren wir durch die vielen Aktionen überall in der Stadt sichtbar, die Polizei war hoffnungslos überfordert.“

[LE] Imperium Fight Team bei Ausschreitungen in Chemnitz dabei

27.08.2018, Chemnitz – Im Vordergrund vlnr: A./D. Schumer, Benjamin Brinsa, unb., unb., Matthias Möbius, Robert Böttger

Am 27.08.2018 fanden in Chemnitz während einer Demonstration von „Pro Chenitz“ massive Ausschreitungen von Neonazis statt. Bis zu 7000 Neonazis demonstrierten für ein ethnisch gesäubertes Deutschland, zum Anlass nahmen sie einen Todesfall in der Woche zuvor. Von einzelnen Neonazis und ganzen Neonazi-Sportgruppen kam zu Körperverletzungen an migrantisch aussehenden Menschen, Linken und Pressevertreter*innen. Weiterhin griff eine Großgruppe Neonazis ein jüdisches Restaurant und seinen Besitzer mit Steinen und Eisenstangen an.

Anwesend waren auch Neonazis aus Leipzig, allen voran maßgebliche Akteure des Imperium Fight Team (IFT), die ihren Sitz im der Kamenzer Straße 10/12 haben. Ein Kampfsport-Gym, dass sich aus den Hooligan-Strukturen von Lok Leipzig und aus rechten Aktivist_innen der Region aktiviert. Das Gym teilte den Aufruf zur Neonazi-Demonstration nach Chemnitz zu fahren öffentlich auf allen Social Media Kanälen am Vortrag.

Albino mit Solisong für den Hambacher Forst

Der linke Rapper Albino hat einen Song releleast, den er den Menschen widmet, die den vorzeitigen Erhalt des Hambacher Forst möglich gemacht haben.

Hier könnt ihr den Song sehen/hören: https://www.youtube.com/watch?v=k8t61FKLI_0

Revolutionäre Solidarität mit dem Kampf der Frauen* in Rojava und Shengal

Regionen: 
Bundesweit
Themen: 
Globalisierung
Die Rote Hilfe International hat anlässlich des 8. März 2018 die Celox-Kampagne initiiert. Es wird Geld gesammelt, um die Frauen*einheiten in Rojava und Shengal durch die Finanzierung von lebenswichtiger, militärischer, medizinischer Ausrüstung, in Form von blutstillenden Celox-Verbänden zu unterstützen. Wir rufen dazu, auf an der Kampagne teilzunehmen und Geld für den Kauf der Verbände zu sammeln.

[MA] Mannheim - AfD-Raum (Schützenhaus) markiert

Ein Veranstaltungsort der AfD Mannheim wurde an der Einfahrt mit Farbe markiert.

[Wien] Prozessbericht eines Gefährten bez. schwerer Sachbeschädigung

Prozessbericht vom 8.10.2017 / Landesgericht Wien

(Spanien) Gefangenenhungerstreik seit dem 1. Oktober 2018

(Spanien) Gefangenenhungerstreik seit dem 1. Oktober 2018

 

Einige Gefangene aus verschiedenen spanischen Gefängnissen beginnen erneut einen Hungerstreik, den zweiten in diesem Jahr. Leider gaben die Medien und die Gesellschaft dem Streik im Mai diesen Jahres keine Aufmerksamkeit. Deshalb riskieren die Gefangenen jetzt erneut ihre Gesundheit um endlich die Rechte durchzusetzen, die ihnen sowieso zustehen. Ihr Ziel ist zu zeigen, dass Gefängnisse keine Lösung sondern lediglich ein Ort sind, um Menschen, die nicht mit dem System konfom sind beziehungsweise diejenigen, die nicht produktiv genug sind, wegzusperren.

 

Gedanken zu einem Kongress der Kommunen

Im Februar und April diesen Jahres hat das Lower Class Magazine in zwei Beiträgen1 daür plädiert, die Debatte um eine Neue Klassenpolitik nicht von der tatsächlichen Bewegung zu trennen, und dass diejenigen Organisationen/Gruppen, welche mehr oder weniger bewusst bereits die Debatte in ihrer alltäglichen Politik umsetzen, sich mit einer eigenen gemeinsamen Erzählung der Gegenwart, gegen die zwei hegemonialen Erzählungen – der des “progressiven Neoliberalismus“ und der des „reaktionären Populismus” – als revolutionäre Alternative stellen müssen.

Die GenossInnen plädieren für einen Kongress der Kommunen2, indem sich verschiedene bereits existente Politikansätze zu einem neuen Projekt zusammenfinden sollen.

Nun ist die Frage, wie so etwas ausschauen kann und welchen Prinzipien so eine Organisierung folgen müsste. Die Proletarische Autonomie Mageburg/ Finsterwalde, erwägt in ihrem Debattenbeitrag3, dass eine neue Organisierung erst der dritte Schritt wäre, und das davor eine neue sozialrevolutionäre Bewegung ein organisches Wachstum auf Basis des Plattformformismus- Gedankens schaffen müsste. So eine Plattform soll Kristallationspunkt der Ausweitung proletarischer Autonomie und Selbstorganisierung in allen Bereichen und auf allen Ebenen des Lebens sein. Sie plädieren dafür, dass verschiedene Gruppen mit verschiedenen ideologischen Ausrichtungen zusammen kommen sollen. Hier dürften wir auf den ersten Knackpunkt der Debate stoßen, denn die (radikale) Linke ist durchzogen von Sektierertum. Gegen diesen Zustand kann man viel argumentieren, bringen wird dies aber wenig. Das Einzige was hilft ist die eigene Überheblichkeit und Arroganz zu reflektieren und über Bord zu werfen. Keine Gruppe hat DIE richtige Antwort auf die Fragen der Zeit oder DEN richtigen Strategieansatz. Revolution ist nie die Sache der einen richtigen Linie und Partei gewesen. Aber wir können voneinander lernen und somit stärker werden. Wenn wir diesen Fakt verinnerlicht haben, sind wir fähig über das Sektierertum hinaus zu denken wodurch sich neue Perspektiven und Horizonte erblicken lassen. Für ein organisches Wachstum muss der eigene kleine Rahmen verlassen werden, denn wer sein ganzes Denken in einem Dorf gefangen hält, dürfte kaum wissen wie eine U-Bahn funktioniert.

Bericht und Stellungnahme zur kritischen Intervention auf der Demo gegen das Polizeigesetz in Dortmund Veröffentlicht am 7. Oktober 2018 mit Video

Am 6. Oktober demonstrierten 400-500 Menschen gegen das neue Polizeigesetz in Dortmund. Als Anarchistische Gruppe Dortmund zusammen mit der Anarchistische Bewegung Hamm nahmen wir als kleiner Block an der Demo teil.

 

Update besetzung der Unruh

07.10.2018

Es ist fast eine Woche vergangen, seitdem wir das Ultimatum der "Aurelis Real Estate Service GmbH" verstreichen lassen haben.

Die Polizei hat sich seitdem noch nicht wieder blicken lassen.

 

Zwei wichtige Atom-News

Regionen: 
Deutschland
Themen: 
Atom
Ökologie
Repression
Weltweit
In Gronau hat der Urananreicherer Urenco bei einem Besuch der Bundestagsabgeordneten Zdebel (Linke) und Kotting-Uhl (Grüne) überraschend angekündigt, man habe "konzernintern" beschlossen, dass die AKWs in Tihange und Doel nicht mehr aus Gronau mit angereichertem Uran beliefert werden. Dies ist das erste Mal, dass uns eine solche Einschränkung bekanntgeworden ist. Und sie erhöht den Druck auf die EDF-Brennelementefabrik in Lingen, ebenfalls "freiwillig" auf die hochgefährlichen Brennelementexporte nach Belgien zu verzichten. Hier müssen wir nun unseren Druck verstärken.

[B] #besetzen – Sportraum statt Ferienwohnung

 

Erste Auswertung der Besetzer*innengruppe der Skalitzer Straße 106

 

 

 

Als wir am Samstag, den 6. Oktober, die Kellerräumlichkeiten in der Skalitzer Straße 106 betraten, hatten wir ein Ziel: Wir wollten dort Räume zugänglich machen für selbstorganisierte Sportangebote – auch weil wir zuvor im Kiez immer wieder mit Leuten gequatscht haben, denen ein Raum für sowas fehlte. Die eine Kickboxcrew dort weggentrifiziert, der andere Freund*innenkreis da auf der Suche nach einem kostenlosen Gym. Es gab Bedarf.

 

50.000! WE WILL END COAL!

Regionen: 
Deutschland
Themen: 
Ökologie
Repression
Was für ein Tag: Über 50.000 Menschen kamen dieses Wochenende zum Hambacher Wald. In bester Feierlaune. Denn RWE hat vor Gericht eine krachende Niederlage einstecken müssen. Der uralte Wald darf vorerst nicht gerodet werden.[1] Diese Runde ging an uns, doch die größte Auseinandersetzung steht noch bevor – um den Klimakiller Nummer eins: die Braunkohle. Dafür war dieser Samstag ein grandioser Auftakt. Noch nie haben so viele Menschen aus allen Ecken der Gesellschaft für den Kohleausstieg demonstriert.

[B] Naziübergriffe in Nord-Neukölln

FIGHT BACK!

Naziübergriffe in Neukölln!

In der Nacht zum Samstag den 29.09. sowie gestern Nacht (05.10.) sammelten sich Nazi-Gruppen von 15-20 männlichen Personen zwischen 18-35 Jahren im Schillerkiez und am U-Bahnhof Boddinstraße.

Video: RWE schlägt um sich!

Statement zur Kellerbesetzung der Skalitzer Straße 106

Statement zur Kellerbesetzung der Skalitzer Straße 105

Wie wir heute durch einen anonymen Anruf erfahren haben, wurden die Kellerräume der Skalitzer Straße 106 besetzt.

[B] #besetzen: Herbst der Besetzungen geht weiter: Laden in Kreuzberg und Haus in Moabit besetzt!

Besetztes Haus in der Berlichingenstraße 12 in Moabit

 

 

Im Rahmen der Kampagne #besetzen wurden heute wieder zwei Objekte in Berlin besetzt. Kommt vorbei, seid laut und solidarisch! Heute (Samstag, 6. Oktober) wurden Ladenräume in der Skalitzer Str. 106 in Kreuzberg und ein Haus in der Berlichingenstraße 12 in Moabit besetzt.

 

 

 

 

[B] #besetzen - Neue Hausbesetzung in Moabit schafft Wohnraum für Wohnungslose

Heute (Samstag, 6. Oktober) wurde im Rahmen der Kampagne #besetzen das Haus in der
Berlichingenstraße 12 in Moabit besetzt, um das Haus den vielen Wohnungs- und Obdachlosen
in dieser Stadt zur Verfügung zu stellen. Hier findet ihr eine Kozeptidee für das besetzte Haus.

Infos: besetzen.noblogs.org

Baumhaus-Besetzung in Solidarität mit dem Hambacher Forst

Heute haben wir einen Baum in Hannover mit einem Baumhaus besetzt. Der Baum befindet sich zwischen den Stadtteilen Nordstadt und Linden an der Faustbrücke neben dem Üstra-Depot. Dies ist eine Aktion in Solidarität mit den Kämpfen im Hambacher Forst und auf der ganzen Welt. Deshalb haben wir Transparente mit der Aufschrift „RWE - Scheißverein“ und „Hambi bis Rojava, Widerstand ist da“ angebracht.

"Rock gegen Überfremdung III" findet nun doch in Apolda statt

Am Wochenende findet ein internationales Nazi-Event in Apolda statt.

Bericht einer Anarchistin vom Wochenende im Hambacher Forst

Passend zum Rodungsstopp bei der Hambacher Forst Besetzung veröffentlichen wir nun den ersten Teil eines Berichtes einer unserer Aktiven, welcher zuerst in der aktuellen Gaidao (https://fda-ifa.org/) erschienen ist. Lest mal rein der Bericht gibt einen guten Eindruck aus erster Hand über die Kämpfe die vor Ort stattfinden, auch wenn der Text zeitlich mittlerweile ein bisschen veraltet ist und einige erwähnte Orte in dem Text bereits geräumt sind.

 

[DAN] Angriff auf Ehrenmäler & Aufruf

In der Nacht auf den 03. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, haben wir im Wendland (Landkreis Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen) an verschiedenen Orten mehrere Kriegerdenkmäler attackiert.

Seehofers und Gaulands Kämpfer – Die rechte Offensive auf der Straße und in der Regierung

Anlässlich der aktuellen rechten Mobilisierungen auf der Straße (Chemnitz, Köthen, Dortmund) sind wohl viele erschüttert, vielleicht überrascht oder bekommen Angst. Es hat wieder einmal gezeigt, wie hegemonial der Faschismus in manchen Gegenden schon lange ist und was das konkret für Menschen bedeutet, die dem kritisch gegenüberstehen: Es gibt auf die Fresse (oder schlimmeres). Die Polizei tut so als wäre sie maßlos überfordert, gibt ihnen buchstäblich Raum und macht den FaschistInnen damit nochmal so richtig Bock, sodass Tausende kommen. Die Antifas vor Ort sind meist in der Defensive, da #wirsindmehr im Alltag nicht gilt. In der Öffentlichkeit geht das Sachsen-bashing wieder los. Die „bürgerliche Mitte“ je nach Ausprägung, wundert sich woher diese ganzen Nazis kommen oder tut einfach so, als wäre nichts passiert. Heutzutage kann man ja alles einfach behaupten.

Gegen Entmietung - Entmietung sichtbar machen - Entmieter*innen benennen

Bereits vor einiger Zeit riefen Genoss*innen auf, Entmietungspraxen sichtbar zu machen und diese zu kritisieren und zu bekämpfen. Ein Weg: Entmieter*innen benennen, sie in die Öffentlichkeit holen, ihr Agieren aufzeigen.

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