27 Jahren traf den damaligen Kriegsaußenminister Fischer ein Farbbeutel aus der autonomen, anarchistischen und aufkommenden queeren Bewegung.
„Christi Himmelfahrt“ fällt diese Jahr auf den 14. Mai. Für uns ein Feiertag, weil sich am Himmelfahrtstag der Farbbeutelwurf auf den grünen Kriegsaußenminister jährt anlässlich deutscher Kriegsbeteiligung gegen Ex-Jugoslawien. Im Jahr 1999 auf dem Sonderparteitag der Grünen Partei markierte ein roter Farbbeutel Fischer mit voller Wucht als Verantwortlichen für Krieg, Mord und Vertreibung.
Viele der Gründe für die Aktion, die in der unten stehenden Prozesserklärung zu der Farbattacke stehen, sind nach wie vor aktuell.
Einige Parallelen zur heutigen Zeit machen den Blick zurück sinnvoll. Der Blick zurück ist mehr als nur ein Erinnern, denn mit diesem vergangenen und fast vergessenen Krieg wurden 1999 die Weichen gestellt, die in neue Kriege führten und in Zukunft noch führen werden.
Nach wie vor braucht es einen grundsätzlichen Antimilitarismus, um allen Kriegen und jedem Militär etwas entgegen setzen zu können. Das Antimilitaristische Camp gegen die NATO-Manöver 24.September 2026 in Hamburg könnte ein solcher Ort der sein.