[HH] IRAN 2026 – Zwischen Aufstand, Repression und internationaler Solidarität. Veranstaltung mit Kazem Moussavi
Die aktuellen Entwicklungen knüpfen an die Jina-Revolution („Frau, Leben, Freiheit“) an. Sie sind Ausdruck eines anhaltenden feministischen und emanzipatorischen Widerstands, der grundlegende Freiheitsrechte, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit einfordert. Trotz massiver Gewalt, Verhaftungen, Todesurteilen und internationaler Abschottung hält die Protestbewegung an ihren Forderungen fest.
Die Islamische Republik reagiert mit brutaler Repression und versucht zugleich, sich international als stabiler Akteur zu inszenieren. Während Teile der internationalen Politik auf Appeasement oder Kooperation setzen, wird die Bedeutung transnationaler Solidarität und die Notwendigkeit klarer antifaschistischer Positionierungen immer offensichtlicher.
In der Veranstaltung spricht Kazem Moussavi über die Dynamiken der aktuellen Proteste, die Rolle feministischer und säkularer Kräfte, die Situation der iranischen Exil-Opposition sowie über die Notwendigkeit von Allianzen zwischen iranischen Aktivist:innen, Antifaschist:innen und Feminist:innen weltweit.
Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie Solidarität praktisch werden kann – gegen klerikalen und politischen Faschismus, gegen Patriarchat und Unterdrückung und für eine emanzipatorische Perspektive jenseits der Islamischen Republik.
Sonntag, 08.02.26 | Einlass ab 18 Uhr | Beginn um 19 Uhr | Rote Flora
Creative Commons by-sa: Weitergabe unter gleichen Bedingungen
