AfD-Verbot: Wat mutt, dat mutt

Event Datum: 
Mittwoch, Januar 7, 2026 - 14:00
„Millionenfache Remigration“: Für diese Forderung gab es bei der Neugründung der AfD-Jugend im Herbst stürmischen Applaus.[1] Auch die Parteispitze war vor Ort – und hat wieder einmal bewiesen, wie rechtsextrem die AfD ist. Den Aktivist*innen der PRÜF-Initiative reicht es. Sie fordern, dass endlich untersucht wird, ob die AfD verboten werden muss. PRÜF (kurz für: Prüfung rettet übrigens Freiheit) startete im November mit einer Großdemo in Hamburg. Es folgten ein riesiges Medienecho und weitere Demos in Hamburg und München.[2,3]

   

Diesen Samstag ist die dritte große PRÜF-Demo in Hamburg geplant. Die Idee: In ganz Deutschland fordern Bürger*innen ihre Landesregierungen auf, die Demokratie zu schützen. Die Länder sollen sich im Bundesrat dafür einsetzen, dass ein AfD-Verbot geprüft wird. Denn obwohl die Behörden die AfD als „gesichert rechtsextrem“ einstufen, ist bislang wenig geschehen.[4,5] Die PRÜF-Initiative um Kabarettist Nico Semsrott will deshalb jeden zweiten Samstag im Monat zu Demos aufrufen – bis geprüft wird.

München ist wieder dabei, Düsseldorf kommt neu dazu und in anderen Städten laufen bereits die Vorbereitungen. Ganz besonders wichtig ist der Protest in Hamburg – in der Hansestadt wurde PRÜF gestartet, Hamburg ist Vorbild. Deswegen legt sich die Initiative ins Zeug: Es soll wieder richtig Spaß machen. Ein kreatives und humorvolles Bühnenprogramm ist garantiert. Kommt zur Demo und fordert die Prüfung des AfD-Verbots.

Ort: Rathausmarkt, Hamburg (Stadtplanlink)
Zeit: Samstag, 10. Januar, 14 Uhr

Hier gibt es mehr Infos zur Demo in Hamburg

Campact organisiert die Demo nicht selbst. Wir finden das Anliegen aber wichtig und unterstützen die Aktion der PRÜF-Initiative deshalb. Bring gerne ein selbst gestaltetes Schild mit – je bunter und größer die Demo, desto höher die Chance, dass wieder deutschlandweit darüber berichtet wird. 

Herzliche Grüße
Christoph Kuhlmann, Campaigner

PS: Bisher fordern drei Bundesländer (Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein) eine Bundesratsinitiative, um ein AfD-Verbot zu prüfen. Hamburg ist nicht dabei – noch nicht. Das will die PRÜF-Initiative ändern. Doch die Zeit bis Samstag ist knapp. Damit möglichst viele kommen, leite diese Mail bitte an Freund*innen und Bekannte weiter.

[1] „Die ‚Generation Deutschland‘ applaudiert, wenn jemand ‚Remigration‘ fordert“, Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 30. November 2025
[2] „Tausende fordern Grundgesetz-‚TÜV‘ für rechtsextreme Parteien“, Spiegel Online, 9. November 2025
[3] „Demo in München fordert Parteien-Prüfung auf Verfassungstreue“, Bayerischer Rundfunk Online, 13. Dezember 2025
[4] „Mögliches AfD-Verbotsverfahren. Dobrindt sieht in SPD-Beschluss keinen Auftrag“, Tagesschau Online, 30. Juni 2025
[5] „Jetzt auch in Brandenburg: Verfassungsschutz stuft AfD als gesichert rechtsextrem ein“, Internetseite des Verlags C.H. Beck, 14. August 2025

 

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