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Farbangriff auf das Arbeitsamt Aachen

In der Nacht zum vergangenen Donnerstag haben sich ein paar stabile Genoss:innen dazu entschieden, die Argentur für Arbeit in Aachen mit Farbe zu verschönern. Dabei handelt es sich sowohl um einen "Farbfleck" über der Eingangstür als auch um einen Schriftzug an der sich auf dem Gelände befindenden Skulptur. Der da lautet "Gegen Soziale Kälte". 

Free Maja, free all Antifas, free all Queers: Stonewall was a Riot!

Anlässlich des Braunschweiger CSD-Wochenendes hat das Autonome-Tat-Kollektiv (ATK) mit Stencils hinter den Schloss-Arkaden an die widerständigen Ursprünge queerer Befreiung erinnert und Solidarität mit Maja sowie allen verfolgten Antifaschist*innen und queeren Menschen ausgedrückt. Die Aktion kritisiert die Entpolitisierung und Vereinnahmung des CSD durch Unternehmen, Parteien und Polizei. Zugleich wendet sie sich gegen die rassistische Instrumentalisierung queerfeindlicher Gewalt und fordert einen antifaschistischen, antirassistischen, klassenkämpferischen und solidarischen Pride: Stonewall was a riot – Pride is a protest.

(Berlin) CAMOVER - Hit Report #2

Wir haben lange nicht mehr über Christoph Gröner gesprochen. Und auch lange nicht mehr über die Kampagne CAMOVER. Lasst uns doch beides zusammenbringen
Christoph Gröner (kurz CG) war uns vor allem rund um 2020 ein Begriff, nachdem er begann die Freifläche in der Rigaer Straße 72-73 abzureißen und mit einer Luxus-Gated-Community zu zu bauen. Über die Jahre wurde er zu einem Symbol von so ziemlich allem was wir ablehnen - Großspenden an die CDU, Verdrängung im Kiez und widerlichem rumgeprotze. Zuletzt hörte man letztes Jahr, dass er und seine vielen Firmen nach und nach pleite gehen. Wie schade.
Kein Wunder also, dass seit geraumer Zeit eine Kamera an diesem Bau in der Rigaer Straße 67 hing (Modell in etwa wie im angehängten Bild). Kombinieren wir dieses Wissen mit der Erinnerung an die Kampagne CAMOVER von 2013, in der der Aufruf galt, möglichst viele Kameras von Wänden zu holen und das zu veröffentlichen, wissen wir, was zu tun ist.
Gut, dass es relativ einfach ist, mit etwas Geschick ein Seil über die Kamera zu werfen, eine Schlaufe zu zu ziehen und sie anschließend von der Wand abzureißen - da halfen auch die vier Schrauben, mit denen sie in der Wand verankert war nicht viel. Jetzt ist sie jedenfalls erstmal weg und wir hoffen, dass das auch erstmal so bleibt. Sonst kommen wir eben wieder.
Hiermit rufen wir dazu auf, CAMOVER weiterzuführen und weitere Kameras abzunehmen. Man sagt, am Kotti soll es bald eine Menge neuer geben.

camover.noblogs.org

BGH: Linas Schweigen im Antifa-Prozess wird mit sechs Monaten Beugehaft bestraft!

 

Der Bundesgerichtshof hat am 4. August 2026 (Az. StB 47/26) die Beschwerde von Lina E. gegen die im Juni vom OLG Dresden verhängten sechs Monate Beugehaft zurückgewiesen. Lina E. war selbst bereits wegen mehrerer Taten im Zusammenhang mit dem sogenannten„Antifa Ost“-Verfahren zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Einen Großteil der Strafe hatte sie verbüßt, der Rest war zur Bewährung ausgesetzt worden.

 

Im Juni sollte sie vor dem Oberlandesgericht Dresden als Zeugin aussagen, zu Taten, wegen derer sie bereits rechtskräftig verurteilt worden war. Sie verweigerte dennoch die Aussage vollständig. Das OLG verhängte daraufhin Beugehaft. Der BGH hält in seiner Entscheidung von dieser Woche, die sechs Monate Beugehaft für rechtmäßig (Beschluss als PDF).

Save the date and call for participation: Skillshare „Bundeswehr-Werbung busten!“ 4.-6.12.2026

Dich und Deine Gang stört Bundeswehr-Werbung? Du hast Adbusting schon mal ausprobiert oder möchtest es lernen? Herzlich willkommen beim Skillshare „Bundeswehr-Werbung busten“ des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerkes (a2n) vom Freitag, den 4. bis Sonntag, den 6. Dezember 2026. Du willst mitmachen? Dann schreib uns bitte eine Mail an antimil_aktionsnetzwerk@riseup.net

TOD DEM IMPERIALISMUS RME 2026 // UNI KÖLN ANTIIMPERIALISTISCH MARKIERT

Regionen: 
Köln
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Bildung
Feminismus
Militarismus
Am Anfang der letzten Juli Woche haben wir der Universität zu Köln einen Besuch abgestattet. Jetzt schmückt das Hauptgebäude der Schriftzug "FUCK USA, FUCK ISRAEL - TOD DEM IMPERIALISMUS - RME 2026". Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass sich die Uni Köln und ihre Leitungsinstiutionen zur Aufgabe gemacht haben die deutsche Staatsräson durchzusetzen und den faschistoiden israelischen Staat konsequent zu hofieren und somit auch seinen Genozid am palästinensischen Volk zu unterstützen.

Gegen Euer Freischießen

Themen: 
Antifa
Feminismus
Kultur
Militarismus
Wir sind nicht einverstanden mit dem Mindener Schützenfest. Euer Herumgeballer und Eure Saufgelage sind leider nicht nur spaßige Freizeitbeschäftigungen sondern reproduzieren Sexismus, Militarismus und Nationalismus.

Fotos: Von Trauer zu Wut zu Widerstand

Nach dem Anschlag auf den CSD gingen am 2. August in Berlin 3000 Menschen gemeinsam für Solidarität und Selbstorganisierung auf die Strasse.

Der Kampf eines Eritreers um seine Einbürgerung: Freiburger Gericht lehnt Klage ab!

Schon im März hat das Verwaltungsgericht (VG) Freiburg die Klage eines aus Eritrea stammenden Mannes auf Einbürgerung abgelehnt, wie erst kürzlich bekannt wurde.

Das VG lehnte die Einbürgerung ab, weil es dem Kläger zumutbar sei, bei der Botschaft in Berlin vorzusprechen, um dort Dokumente anzufordern. Ebenso sei ihm die in Eritrea übliche Strafzahlung, auch wenn sie eine fünfstellige Summe betragen sollte, zuzumuten.

Fotos: Protestauftakt gegen Wahlkampf der AFD

Mehrere Hundert Menschen protestierten mit einer kurzfristig organisierten Kundgebung und einem Konzert am Eastgate in Marzahn gegen einen spärlich besuchten Wahlkampfauftakt der AfD.

Fotos: Drag* March 2026

Der erste offizielle Drag* March in Berlin fand am 24. Juli 2026 als Auftakt des CSD-Wochenendes statt und wurde vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und von Travestie für Deutschland mitgetragen. 

Fotos: Dyke* March 2026

Mehr als 10.000 Menschen beteiligten sich am diesjährigen Dyke* March vom Roten Rathaus bis zum Oranienplatz.

Franke muss zu Fuß zur Tanke

Regionen: 
Marburg / Hessen
Themen: 
Antifa
Am Freitag den 17.7.2026 fand in der Hospitalstraße 36-38 in Biedenkopf ein Bürgerdialog der AfD statt. Die Räume werden gemietet von dem Verein „Zentrum für Demokratie und Freiheit Mittelhessen e.V.“, der aus den AfD FunktionärInnen Michael Franke, Matthias Pozzi und Gerdi Ludwig besteht. Die Vereinsräumlichkeiten dienen als Anlaufpunkt für extrem Rechte Akteure und müssen als Strukturausbau im Landkreis Marburg-Biedenkopf verstanden werden. Neben dem Parteibüro in der Schelde-Lahn-Straße 245, 35719 Angelburg verfügt die Partei durch diesen Verein über einen weiteren Raum, wo sie sich organisieren und Veranstaltungen abhalten. Wie die AfD und diverse Nachrichtenagenturen einige Tage später berichteten, soll in der darauffolgenden Nacht das Auto des 2. Vorsitzenden des Vereins und mangelhaft engagierten Lokalpolitiker Michael Franke in nicht unerheblichem Umfang beschädigt worden sein. Es wird von einem Sachschaden von bis zu 15.000 € gesprochen. Die erste Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten hat sich die AfD 15.000 plus X€ kosten lassen und damit gezeigt, dass sie weiß wie man’s richtig krachen lässt. Wir denken da geht noch mehr und freuen uns auf die nächste Sause. Nach dem Feiern kommt üblicherweise der Kater.

Täterschützer sind keine Linken!

Regionen: 
Stuttgart
Themen: 
Antifa
Feminismus
Aktiver Täterschutz auf der Zora und FKO (OA) Demo in Stuttgart.

SzeneRotz Ausgabe 19 ist raus!

Regionen: 
Hannover
Eine neue Ausgabe des antiautoritären Magazins für Hannover und darüber hinaus ist raus!

Wenn Wissenschaft Antifaschismus zum Sicherheitsproblem erklärt - Über ein Gutachten von coreNRW

Die in Bonn angesiedelte Forschungsstelle „coreNRW“ hat in diesem Jahr ein 167 Seiten umfassendes Gutachten mit dem Titel „Linksextremismus im Umbruch“ (als PDF hier abrufbar) vorgelegt. „Connecting Research on Extremism in North Rhine-Westphalia”, also „coreNRW“ bezeichnet sich selbst als ein „wissenschaftliches Netzwerk, das sich mit den Bedingungen und Formen extremistischer Radikalisierung sowie wirksamen Gegenmaßnahmen beschäftigt“. Autor des Gutachtens ist der als „Extremismusexperte“ auftretende Berliner Professor Dr. Tom Mannewitz

Wenig überraschend zeigt sich bei Lektüre des Gutachtens, dass dieses weniger von einem offenen wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse als von einer konservativen sicherheitspolitischen Perspektive getragen ist. Linker emanzipatorischer Aktivismus wird von Mannewitz ausschließlich als Beobachtungs-, Präventions- und Gefahrenobjekt analysiert. 

Gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse geraten bei ihm aus dem Blick, bzw. werden psychologisiert. Im folgenden soll sich auf drei Kapitel des zwölf Kapitel umfassenden Gutachtens beschränkt werden. Die sprachliche Schlüsselkategorie dieser Versicherheitlichung ist der Begriff der „Entgrenzung“ (S. 42), der sich wie ein roter Faden durch das Gutachten zieht.

Drei Jahre Anti-CSD-Naziprotest in Berlin – drei Jahre Misserfolg

Regionen: 
Berlin
Im Vordergrund der Berichterstattung über den Berliner CSD 2026 steht derzeit der schreckliche islamistische Anschlag, der einer Mutter aus Polen das Leben kostete und viele weitere Personen verletzt und traumatisiert zurück ließ. Im Vorfeld gab es weitere queerfeindliche Angriffe. So wurde auf Teilnehmende mit einer Airsoftpistole geschossen und erneut gab es Störaktionen von Berliner Neonazis. Um diese einzuordnen, gibt es hier einen Rückblick auf die Neonazi-Aktionen der letzten Jahre.

Workshop mit Vulkangruppe und den Rechtsextremisten Rubio/Dobrindt

Themen: 
Weltweit
Wir melden uns als Fachexpert:innen zum Workshop mit den Herren Rubio und Dobrindt zum Thema „Internationaler Terrorismus“ an. Wir können unsere Expertise vorab einbringen, um dann gemeinsam im Dunkeln durchzustarten. Wir können aber auch während des Workshops unser Fachwissen einfließen lassen, sofern kein Strom für die weiteren Präsentationen benötigt wird.

Anquatschversuch im Zusammenhang mit Prosfygika durch den VS in Berlin // Approach attempt by the German domestic intelligence service in Berlin in connection with Prosfygika

Regionen: 
Berlin & ganz Deutschland
Themen: 
Repression
Soziale Kämpfe
Weltweit
***english below*** In den letzten Wochen hat der Verfassungsschutz (VS) mehrere Male versucht such einem Genossen durch seine Eltern anzunähern, anscheinend um Informationen über Prosfygika herauszufinden. Angeblich mit dem Ziel, einen Bericht für die deutsche Regierung zu erstellen – über mögliche Verbindungen nach Griechenland und zur Community of Squatted Prosfygika in Athen.

#defendR94: Medved Komplize angerotzt

Themen: 
Freiräume
Repression
Soziale Kämpfe
Rene Jacobi residiert als Steuerberater in seiner Villa im beschaulichen Dahlem, Reichensteiner Weg 12-14.

Eine Ehe um jeden Preis? Der BGH korrigiert einen skandalösen Beschluss.

 

Es gibt Entscheidungen, bei denen man sich fragt, was Richterinnen und Richter eigentlich für eine Vorstellung von einer von Gewalt geprägte Ehe und mutmaßlichen sexuellen Übergriffen, auch auf das gemeinsame Kind,haben. Welchen Stellenwert messen Richter:innen der körperlichen Unversehrtheit von Frau und Kind bei? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun in einem Fall der zuvor in Freiburg verhandelt wurde, korrigierend eingegriffen.

 

OUTCALL "PICK-UP-ARTIST" IN FASCIST NETWORK

Regionen: 
deutschland/italien
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Feminismus

Statement zum radikalen Block auf dem CSD in Mainz 2026

Regionen: 
MAINZ/ RHEINLAND-PFALZ
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Feminismus
Gender
Repression
Unser Statement zum den Geschehnissen rund um den radikalen Block beim CSD in Mainz am 25.07.26

Stellungnahme aus autonom-antifaschistischer Sicht zu den Einlassungen am OLG Düsseldorf

Stellungnahme aus autonom-antifaschistischer Sicht
Die vor dem OLG-Düsseldorf im sogenannten Budapest-Komplex angeklagten Antifaschist:innen haben am 14.07.2026 vor Gericht Aussagen zu einzelnen Anklagepunkten gemacht. Sie identifizierten sich auf Beweismaterial, distanzierten sich vom Vorwurf des versuchten Mordes und erklärten ihre antifaschistische Motivation. Das Statement von BASC (Budapest Antifascist Solidarity Committee) Jena versucht am 24.07.2026 diese Einlassungen einzuordnen. 

Stellungnahme aus autonom-antifaschistischer Sicht zu den Einlassungen am OLG Düsseldorf

Regionen: 
Wendand
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Repression
Soziale Kämpfe
Stellungnahme aus autonom-antifaschistischer Sicht Die vor dem OLG-Düsseldorf im sogenannten Budapest-Komplex angeklagten Antifaschist:innen haben am 14.07.2026 vor Gericht Aussagen zu einzelnen Anklagepunkten gemacht. Sie identifizierten sich auf Beweismaterial, distanzierten sich vom Vorwurf des versuchten Mordes und erklärten ihre antifaschistische Motivation. Das Statement von BASC (Budapest Antifascist Solidarity Committee) Jena versucht am 24.07.2026 diese Einlassungen einzuordnen.

Fotos: Trauer und Wut nach Anschlag auf den CSD

Mehrere Tausend Menschen versammelten sich am Sonntag auf dem Pariser Platz in Solidarität mit der queeren Community und um den Opfern und Betroffenen des Anschlags auf den CSD gemeinsam zu gedenken.

34 Jahre Haft, scheinbar kein Ende- und unzählige Gutachten später

 Seit rund 34 Jahren sitzt Frank Müller (Name geändert) in Haft, seit dem Jahr 2000, also seit fast 26 Jahren, in Sicherungsverwahrung. Zehn Jahre davon waren bereits 2010 vollstreckt. Ab diesem 10-Jahreszeitpunkt gilt ein verschärfter Prüfmaßstab für die weitere Unterbringung. Doch gerade diesem gesteigerten Maßstab wird das Verfahren beim Landgericht Freiburg nicht gerecht, wie eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts Karlsruhe vom 15.07.2026 (Az. 2 Ws 149/26) zeigt. Der Fall Müller macht exemplarisch deutlich, wovon die Fortdauer der Sicherungsverwahrung in der Praxis abhängt: von der Einschätzung einzelner psychiatrischer Sachverständigen, vom Willen der Vollzugsanstalt, deren Einschätzung überhaupt in Vollzugslockerungen zu übersetzen, und einem akkurat arbeitenden Gericht.

Tiefe Erschöpfung- ein Interview mit einer Philosophin - "Politische Bewegungen brauchen nachhaltige Formen des Engagements"

Viele Menschen erleben Krisen, Kriege oder soziale Ungerechtigkeit als einen Dauerzustand. Die Philosophin Dr. Marina Christodoulou beschreibt in ihrem Aufsatz „Zu einer Genealogie der ontologischen Erschöpfung“ einen Prozess, der von Irritation über Empörung bis hin zu einer tiefen Erschöpfung des Weltbezugs führen kann.

Am Anfang stehen Irritation und Empörung, nicht Erschöpfung. Doch wenn diese Empörung immer wieder ins Leere läuft, kann daraus eine tiefere Form der Erschöpfung entstehen. Eine Erschöpfung unseres Bezugs zur Welt und ebenso zum eigenen Handeln. Christodoulou nennt das „ontologische Erschöpfung“. Warum ist das mehr ist als Burnout und weshalb ist gerade die Fähigkeit zur Empörung auch ein Ausgangspunkt für Hoffnung.

RDL sprach mit der an der Constructor University in Bremen unterrichtenden Philosophin Marina Christodoulou über Irritation, Erschöpfung und Hoffnung.

Die Transkription des hier nachhörbaren Interviews, findet sich im folgenden. Die Fragen sowie Antworten sind jeweils auf englisch und deutsch nachzulesen.

 

Recherche zu extrem rechten Sticker in Nordhausen, "Eventix Revolution" und Marc Graf

Kleine Recherche zu extrem rechten Sticker im Raum Nordhausen, einer Schein-Designfirma Namens "Eventix Revolution" und der dahinter stehenden Person Marc Graf.

Freispruch wegen Adbustings gegen Bundeswehr-Naziprepper

 

Soldaten der Bundeswehr als „Nazi-Prepper“ zu bezeichnen? „Ist ok!“ entschied das Amtsgericht Schwerin. Denn die Meinungsfreiheit gelte auch für Adbustings, die die Bundeswehr kritisieren. Die Staatsanwaltschaft zieht nun ihre zuvor eingereichte Berufung zurück. Kai  N. Krieger vom Antimilitaristischen Aktionsnetzwerk (a2n) freut sich: „Zu Recht endet diese Farce eines  Prozesses mit einer Schlappe für die Staatsanwaltschaft. Dieser Kriminalisierungsversuch war skandalös. Ab jetzt sollte sich der Staatsapparat um die Nazi-Prepper kümmern, anstatt diejenigen zu verurteilen, die die Botschaft übermitteln.“

 

 

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