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(le) Anschlag auf MAN

Als Teil der überregionalen, vielförmigen Anstrengung gegen Aufrüstung und Militarisierung haben wir dem MAN-Werkstattshofs einen Besuch abgestattet. Unser Ziel ist es, den mit hohen Aufwand geplanten Krieg zu verhindern und im Zuge dessen konkret die Planung, Leipzig als neuen Rüstungsstandort zu etablieren, im Keim zu ersticken. Es sollten durch diese akribisch vorbereitete Aktion ca. 30 LKWs und Kleinwägen einen Komplettschaden haben. Ein Gesamtschaden von mehreren Millionen Euro wird entstehen. Diese Aktion steht im Kontext der aufkeimenden Bewegungen gegen die Wehrpflicht und die Kürzungen. Sie ergänzt die richtige Kritik und den Druck von der Straße um eine praktische Komponente, die nicht ignoriert, befriedet oder reformiert werden kann!

[LE] Spontandemonstration nach Hausdurchsuchungen im Bundesgebiet

Wir haben uns am späten Abend des 03.11.26 mit mehreren Dutzenden Antifas die Straße genommen. Unter Einsatz von einigem an Schall-/Knall und Raucherzeugern schlenderten wir über die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten und ließen die Nacht in den Tag umwandeln. Das Ziel war das nächste gelegene Bullenrevier. Nachdem wir zwei weitere Barrikaden auf der Straße errichteten, erreichten wir unsere Destination. Im Handumdrehen klirrten die Fensterscheiben des als zu verhassten Staatsgebäudes. Nach kurzzeitiger Ekstase, mit großer Einbuße für TeamBlau, versprengte sich der Haufen in alle Richtungen. Zu schön, dass die Nacht ihre vollkommene Dunkelheit für uns bereit hielt, um stillschweigend in den Alltag des Otto Normalverbrauchers abzutauchen.Leider kam es nicht zum direkten Show-off mit der Polizei. Die Uniformierten verkrümmelten sich in den Seitenstraßen und versteckten sich in ihren Autos. Eventuell gab es am vergangenen Wochenende zu viel zu arbeiten.

 

 

[B] 10.11. 11am | Meute Lives! Call to support the accused comrades in their court following the reoccupation of Meuterei in May 2025

Tiergarten court, Turmstraße 91, Berlin
Rally in front of the court from 11am
Trial begins at 11.30, Room A456

Rechte Sanitätsdienste auf unseren Demonstrationen? Wenn rechte Strukturen Zugang zu unseren Bewegungen erhalten – eine antifaschistische Warnung vor JD Medical Service, Einsatzsquad und MedFire

Regionen: 
Berlin & ganz Deutschland
Themen: 
Antifa
Antirassismus
Indymedia
Kultur
Repression

Solidarität mit Gino! Laut vor der JVA Oldenburg

Gino, der im Kontext des sogenannten Budpest-Verfahrens gesucht wurde, hat sich im Oktober gestellt und sitzt nun in der JVA Oldenburg.
Unmittelbar daraufhin waren wir losgezogen, um ihm solidarische Grüße zu senden.
Free Gino! Free all Antifas!

Klein-Paris: "Weimar trifft Faust"

Am 05. Dezember 2026 spielt die Band "Weimar" in der Arena in Leipzig. Eine Band, die trotz eindeutiger Verbindungen in die militante Neonazi-Szene, tausende Fans anlockt, und wahrscheinlich genau aus diesem Grund auch zahlreiche Faschos. Nicht umsonst treten die Musiker selbst nur mit Pseudonymen und Masken auf.

 

Fotos: Hugohaus geräumt

Das ehemalige Hostel in der Gürtelstraße 39–41 in Berlin-Friedrichshain hat eine lange Geschichte der Hausbesetzung: 2014 besetzten es Geflüchtete, um für ein Bleiberecht für alle zu demonstrieren. Das Haus stand daraufhin jahrelang leer und verfiel zunehmend, bis es vor 2 Jahren erneut von Punks besetzt wurde. Die setzten Teile wieder in Stand, räumten Müll und Dreck weg, zogen ein und gaben ihrem neuen Domizil den Namen „Hugohaus“. Am 24. September wurden die Bewohner*innen nach einer Auseinandersetzung mit Securities des Investors von der Polizei durchsucht und kalt geräumt.

Bericht zum 31. Oktober in Berlin

Nachdem es nun schon aus Leipzig einen Indymedia-Bericht über den 31. Oktober gibt, hier nun auch ein zusammengetragenes Update aus Berlin. Es macht Sinn, eine Berichterstattung von unten wieder neu anzugehen und damit die Macht der bürgerlichen Presse und der nicht sozialen Netzwerke einzuschränken. In Berlin zeigt sich ja nicht zuletzt am Beispiel der Riots mit Molotovcocktails im Märkischen Viertel, wie gezielt Informationen zurückgehalten werden.

Das "Who is who" der Anti-Antifa-Fotografen vom Oktober 2025 in Weiden

Vor einem Jahr, am 18. Oktober 2025, war eine Demonstration des antifaschisten Bündnisses "nicht lange fackeln" in Weiden auf der Straße, um auf die extrem rechten Strukturen in der Stadt hinzuweisen. Scheinbar hatte Neonazi Patrick Schröder den Protest gegen die Machenschaften von ihm und seinen Kumpels als so bedrohlich empfunden, dass er Verstärkung aus Ostdeutschland angefordert hat: So tänzelten den ganzen tag mehrere Fotografen, vor allem vom rechtsextremen Kollektiv "Balaclava Graphics" um ihn herum und lachten pflichtschuldig über seine schlechten Witze und erfolglosen Versuche, Demoteilnehmende zu interviewen. Doch wer waren diese "Anti-Antifa-Fotografen"? Wir lösen auf:

Informationen zu den 30 neuen KI-Überwachungskameras am Kotti

Kürzlich wurden 30 neue Überwachungskameras mit KI-gestützter Verhaltensanalyse am Kotti aufgehängt und in Betrieb genommen. Wir teilen hier eine Karte mit den Standorten, Fotos davon, die verwendeten Kameramodelle und weitere Informationen dazu.

Fabian Westermann

Fabian Westermann (19), plante gemeinsam mit Marcello P. (15) aus Wahlstedt (SH) einen Brandanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft in Winsen an der Luhe. 

https://exif-recherche.org/?p=14353

 

Erklärung zum Tod von Henry

CN: Suizid

Das Gefangenen Info #460 3/26 ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

das Gefangenen Info ist erschienen. Schwerpunkt ist dieses Solidarität den Ulm 5!

Eure Redaktion

 

Zündlumpen Prozess: Premiere von Eva Firoozis Theaterstück "Wer das liest ist doof" auf unbestimmte Zeit verschoben

++++EINFACHE SPRACHE UNTEN++++

Wer sich für diesen November und Dezember schon darauf gefreut hat, endlich Eva Firoozi's Kammertheaterstück "Wer das liest ist doof" sehen zu können, der wird von der Vereinigung Himmelstoß und Co. am Landgericht München I nun mal wieder enttäuscht.

Profiteur*innen rassistischer Abschiebepolitik aus der Deckung holen: Hansa Busreisen

Wir haben in der Nacht zum 2.11. der Firma Hansa Busreisen am Hegholt 57 in Hamburg Hellbrook einen nächtlichen Besuch abgestattet. 

[Leipzig] Das war erst der erste Streich - Militanter Bericht von wilder Genz-Z-regelt Demonstration

Wir hatten an diesem Samstag keine großen Erwartungen. Der wahnhafte Medienrummel, die verrammelten Scheiben in der Leipziger Innenstadt und die Mobilisierung des „GenZ regelt”-Bündnisses, die jeder Vorstellung von der Bewegung in Frankreich zuwiderläuft, haben bei uns eher Irritation als Stimmung aufkommen lassen. Die wenigen Genoss*innen, die sich von der Absurdität der deutschen Spielart einer Jugendbewegung nicht ablenken ließen und weiterhin Potenzial darin sahen, wurden von uns belächelt. Nichtsdestotrotz sind wir mit einigen erfahrenen Genoss*innen um 14:00 Uhr zum Augustusplatz gegangen, um wie alle anderen herauszufinden, ob die mediale Hetze gegen Ausschreitungen, Plünderungen und Revolte mittels des Streisand-Effekts mehr Leute mobilisiert als unsere aktivistischen Bemühungen (Danke, Springer Presse an dieser Stelle). Nach einem intensiven Nachmittag und Abend müssen wir feststellen, dass wir mit unserer Zynik Unrecht hatten und die Optimist*innen Recht haben – der Funke scheint vorerst übergesprungen zu sein. Neben den tollen Bildern aus Frankfurt, Hamburg und Berlin wird in der Berichterstattung über Leipzig ein Großteil der wilden Demo verschwiegen oder das Ausmaß verleugnet, weshalb wir dem Nachhilfe geben wollen. Selbst unsere eigenen Genoss*innen haben es kaum mitbekommen, sollten sich aber für die nächste Zeit bereitmachen. 

 

Rising from the Ashes

The Yellow Vests Return as France Burns

Wider dem kommenden Antisemitismus

Aus gegebenen Anlass möchten wir an dieser Stelle erneut unsere Auseinandersetzung mit den sog. palestina-solidarischen Kreisen veröffentlichen. Die Emotionalisierung des Politischen schreitet lachend voran und lässt uns staunend zurück. Was vor Jahren noch Meinung in verrauchten Kneipen mit Dr. Axel Stoll war, ist heute in seiner vulgarisierten Form salonfähige politische Position. Der Pali-Lappen, einst belächelt als Symbol manifester Dummheit, ist heute Ausdruck von Bekenntniszwang zum Judentot. Der Untertanengeist lässt autoritären Kommunismus und nationale Opposition begeistert Beifall klatschen, während zusammen mit Greta "From the river to the sea..." angestimmt wird und alle linksbewegten Bürgertöchter- und Söhne singen mit. Dieses Gebaren im Land der Täter im Postnationalsozialismus widert uns an. Wir hoffen zutiefst, unsere Zeilen mögen gleichgesinnten Munition an die Hand geben und sie endlich davon überzeugen, dass mit diesen Menschen keine befreite Gesellschaft zu machen ist. Sie müssen bekämpft werden. Hören wir endlich auf, den politischen Islam im Gewand der Palestinasolidarität als legitime Position zu akzeptieren. Er ist es nicht. Vielmehr stellt sich dringender den je die Frage und Entscheidung: Sozialismus oder Barbarei.

Kreuzberg: Banner für die Ausbreitung der Revolte

de+eng

Als anarchistischer Zusammenhang haben wir uns am Freitag Abend, den 16. Oktober, aufgemacht um ein paar politische Botschaften auf die Straße in Berlin Kreuzberg zu bringen.

No one is lost on the path of struggle – Dimitra Zarafeta & Marianna Manoura

“Only when looking backward, I can catch glimpses of that long, terrible, toilsome way by which humanity has gone

forward; even that I do not see clearly, just stretches of it here and there. But I see enough of it to know that never has it

been a straight, undeviating line. Always the path winds and returns, and even in the moment of gaining something,

there is something lost.”

Voltairine de Cleyre

Sabotage gegen Rheinmetall - Niemals Kriegstüchtig!

In Kassel soll das größte Panzerwerk Europas gebaut werden. Wir stellen uns dagegen, zur Rüstungshauptstadt für die kommenden Kriege zu werden. Deshalb haben wir in der Nacht auf den 30. Oktober die Baustelle des Logistikzentrums von Rheinmetall in Kassel-Calden sabotiert und mehrere Bagger und Radlager angezündet.

[K] Deutsche Bank mit Farbe angegriffen

In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober wurde die Deutsche Bank Filiale in Braunsfeld von Antimilitaristischen Jugendlichen mit Farbe markiert. Die Deutsche Bank spielt eine zentrale Rolle in der Finanzierung der deutschen Aufrüstung und Waffenlieferungen für den Genozid in Palästina. 

Wieder da!

Wir sind wieder da. 

zwei Tesla sabbotiert

Diese Aktion richtet sich gegen die DPolG und GdP sowie die CDU, die den Diskurs verschieben und die Faschisierung marginalisierten. CDU und die Bullen haben von Musk und Trump gelernt. Deswegen ist jede Aktion ein legitimes Mittel. Und wir kämpfen gegen Faschismus und für alle die im Kampf fehlen. Free all Antifas

[S] Krieg dem Krieg – Free the Ulm5 – Großplakatierung in Stuttgart

Seit über einem Jahr werden die ULM5 unter unmenschlichen Bedingungen in Untersuchungshaft gehalten, da sie eine Fabrik des Rüstungsunternehmens Elbit Systems angegriffen zu haben.

Der deutsche Staat zeigt somit wieder einmal tatkräftig, das er hinter dem Völkermord in Palästina steht. Er steckt diejenigen, die dagegen aktiv werden in den Knast, kriminalisiert sie, greift sie auf der Straße an und brandmarkt sie als vermeintliche „Antisemit:innen“.

Ein Aufruf zur Blockade von Schulen, Unis und Betrieben!

Seit einem Monat kämpfen zehntausende Schüler*innen in Frankreich für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen und gegen das Schulsystem. Am 17. Oktober waren 900.000 Menschen im ganzen Land auf der Straße. Auch in Spanien, Albanien, Italien, Chile, Mexico, Kolumbien und Belgien protestiert die Jugend!     Auch in Deutschland ist das Bildungssystem feindlich, weil es Schüler durch permanenten Konkurrenz- und Leistungsdruck kaputt macht, zu wenig Freizeit lässt, soziale Ungleichheit reproduziert, förderal unfair ist, Schüler auf ihre Verwertbarkeit als Arbeitskraft reduziert, keine Mitbestimmung ermöglicht und echte Bildung durch Ausfall und marode Schulgebäude sabotiert.

 

Data centres, ‘AI’ and strategies for emancipatory resistance

nodes of resistance

Resistance is mounting against data centres and what they stand for. To ensure this resistance carries as far as possible, we believe it is important to discuss three topics:

1) The close connection between data centres and ‘AI’
2) Joint struggles for climate and social justice, against fascism and militarisation
3) Effective resistance through diversity and unpredictability

In the run-up to the 7.11.26 at Impact Hub Berlin "How Not to Build a Data Centre – Superregional organising against Data Centres"  (with Aufständen der Allmende) we publish the following discussion paper …

Rechenzentren, „KI“ und Strategien für emanzipatorischen Widerstand

nodes of resistance

Es regt sich Widerstand gegen Rechenzentren und das, wofür sie stehen. Damit dieser Widerstand möglichst weit trägt, halten wir eine Diskussion zu drei Themen für wichtig: 

1) Der enge Zusammenhang von Rechenzentren und „KI“
2) Gemeinsam kämpfen für Klima- und soziale Gerechtigkeit, gegen Faschismus und Militarisierung
3) Wirksamer Widerstand durch Vielfalt und Unberechenbarkeit

Im Vorfeld der ganztägigen Veranstaltung am 7.11.26 im Impact Hub Berlin zu "Wie man kein Rechenzentrum baut – überregionalen Widerstand organisieren"  (u.a. mit den Aufständen der Allmende) veröffentlichen wir folgendes Diskussionspapier …

 

some thoughts On the attack of the german state on Casa Kuà

 

Sunday evening, the 18th of October, the german state decided for a new step of escalation in its repression against trans*people, especially trans*femmes and self-organization.

 

 

 

 

Grab von Karl Dönitz in Aumühle besucht: keine Glorifizierung der NS Verbrecher!

Heute haben wir das Grab von dem NS-Verbrecher Karl Dönitz in Aumühle in der Nähe von Hamburg besucht. Mit Info-Plakaten wurde das unscheinbare Ausflugsziel von Faschos kontextualisiert und antifaschistisch eingeordnet.

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