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Prozessbericht: 2026.02.17 / 20. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Zum heutigen Prozesstag waren ca. 15 solidarische Begleiter*innen gekommen und der Prozess startete verspätet gegen 10:10 Uhr. Inhaltlich ging es um die Tatkomplexe Eisenach I und den Angriff am Bahnhof Desslau-Roßlau. 

 

Ausblick: Prozesstage 24 und 26 (10. und 12.03.2026) // Antifa-Ost-Komplex

Prozesstag 24 (Di., 10.03.2026)
Als Zeuge ist der Neonazi Robert Schwaab geladen. Es ist nicht das erste Mal, dass er vor dem OLG Dresden vernommen wird. Bereits im Verfahren gegen Lina und drei weitere Antifas war er am 35. Prozesstag als Zeuge vor Gericht.

[LE] Knastprofiteur SPIE: Auto abgefackelt

 

In der Nacht von dem 06. auf dem 07. März ging in Kleinzschocher ein Auto des Knastprofiteurs SPIE in Flammen auf.

 

 

KORPORIERTE PLATT MACHEN - FEMINISMUS IN DIE OFFENSIVE!

Während die einen bei Marburg an rote Lahnromantik denken mögen, blicken wir ungetrübter auf die Stadt: Universitäten sind seit jeher Hort antiliberaler, antifeministischer und antisemintischer Positionen. Dutzende Studentenverbindungen wirken als Keimzelle nationalistischen und patriarchalen Denkens. 

stuttgart: keine räume für die afd – veranstaltungsort der wahlparty angegriffen!

 

die normalisierung der afd streitet voran – nicht für uns!

 

 

 

deshalb haben wir in der nacht zum 8. märz das arcotel camino hotel unweit des stuttgarter hauptbahnhofs mit farbe markiert. in dem hotel wird heute am 8. märz die afd landtagsfraktion ihre wahlkampfparty feiern.

 

 

Schwerin: Militärkritische Satireplakate vor Gericht, Di. 10.3. 13:30 Sitzungssaal 3

Wegen angeblicher Beleidigung des Militärs stehen am 10. März um 13:30 Uhr in Schwerin zwei Menschen vor Gericht. Der Anlass: Letztes Jahr kritisierten Antimilitaris*tinnen auf satirischen Plakaten im Bundeswehr-Design die rechtsextremen Netzwerke im Militär und in den Veteranenverbänden. Was in Demokratien eigentlich eine selbstverständlich erlaubte Meinungsäußerung sein sollte, hält die Staatsanwaltschaft Schwerin für eine „Beleidigung“. Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks, das die Plakate zur Verfügung stellte, sagt dazu: „Wir freuen uns, dass unsere Plakate so viel Aufmerksamkeit bekommen. Aber statt die beleidigte Leberwurst zu spielen und unschuldige Leute zu verknacken, könnten staatliche Institutionen die Kritik auch ruhig mal annehmen!“

Kämpferische Vorabenddemo im Leipziger Westen

Unter dem Motto "Rage back the night! - heraus zur emanzipatorischen Vorabenddemo" haben wir uns am Samstagabend die Straße im Leipziger Westen genommen:

[MZ] [Video] Bannerdrop "Frauen für die Revolution" zum 8. März

Zur Mobi für den 8. März haben wir heute ein Banner in der Mainzer Innenstadt aufgehängt und Flyer an Passant:innen verteilt.

Die autoritäre Formierung um den 8. März in Bochum und Dortmund und der Widerstand dagegen

 

Nachdem unser letzter Artikel in Bochum vielleicht für etwas Furore gesorgt hat (sorry für das schlechte Wortspiel, um nicht überhöht zu sein, versuchen wir unser Niveau zumindest etwas in Richtung unserer Gegner*innen anzupassen), wollen wir noch darauf aufmerksam machen, dass es keine Alternative ist anstatt in Bochum zu demonstrieren nach Dortmund zu fahren. Die Demo dort entspringt ebenfalls dem autoritären/staatskommunistischen Spektrum.

Wir wollen einmal darstellen, welche autoritären Kräfte hinter jeweils der Demo in Dortmund und der in Bochum stehen. Grob lässt es sich zwischen dem Block des Party- und Drogen-Bolschewismus und des Bieder-Bolschewismus unterscheiden.

Falls wer am 8. März auf die Straße will, halten wir es am sinnigsten zum Queers und Sexarbeiter*innen-Block in Köln zu fahren, weil wir uns dort sicher sind, dass es eine trans- und sexarbeiter*innenfreundliche Ausrichtung gibt und wahrscheinlich auch eine anti-autoritäre Tendenz.

Sehr wichtig ist uns hier auch nochmal darzustellen, dass es dagegen eine lange Geschichte des Widerstandes gibt.

Sollte es Probleme mit der Formatierung geben findet ihr eine besser formatierte Version auf unserem Blog. Dort gibt es auch parr Begleitbilder.

 

Die Nacht gehört uns Frauen! Spontane Demo in Cannstatt

Morgen ist der 8. März. Kein Feiertag und Wahltag, sondern der Kampftag für uns Frauen. Millionen Frauen gehen auf die Straße gegen das Patriarchat. Und wir haben uns schon heute Nacht, am 7. März, die Straße genommen. Gemeinsam mit unseren revolutionären Schwestern.

 

 

[S]: Ihr riecht es doch auch… Buttersäure auf AfD-Auto

Ihr riecht es doch auch: Den modrigen, beißenden Geruch der Verwesung und des Faulens – es ist der Geruch des Faschismus, der sich immer weiter ausbreitet und in jeden Winkel auf dieser Welt einsickert. Oft ganz langsam, schrittweise, ohne den großen Knall. Er ist so penetrant, so allgegenwärtig – in den USA, Ungarn, der Türkei, dem Iran, Israel, auf den Philippinen… aber vor allem auch in Deutschland. Hier wurde lang versucht den Geruch zu überdecken, zu leugnen oder zu verstecken. Aber es nutzt nichts. Jede_r kann es riechen und viele auch schon sehen: Was da so stinkt ist das faulende System, die Welt umspannende Ordnung von Konkurrenz, Abwertung, Ausbeutung, Krieg, Herrschaft und Gewalt.

Wie üblich kommen auch hier früher oder später die Kakerlaken. Sie vermehren sich rasant, dringen in alle Räume ein, sie sind omnipräsent und nicht mehr zu ignorieren. Sie tragen das Elend und den Dreck weiter, sie machen alles noch schlimmer, noch extremer, sie wollen endgültig herrschen.

Eine dieser kleinen, gierigen Kakerlaken haben wir letzte Nacht besucht um ihm ein immersives Erlebnis des oben beschriebenen Fäulnisprozesses zu bescheren, der für den Rest von uns schon sehr lange viel zu deutlich wahrnehmbar ist… Dafür haben wir reichlich Buttersäure in die Lüftung seines silbernen Daimlers C180 (S–P–6660) gekippt, den Lack dystopisch umgestaltet und an seiner Hausfassade einen Schriftzug hinterlassen, der auch seine Nachbar_innen aufklärt, dass sie neben einer Nazi-Kakerlake wohnen. Die Karre dürfte wohl erst mal nicht mehr zu fahren sein und lässt alle schon von weit weg riechen, wer oder was da angefahren kommt.

Unser kleiner, umtriebiger Freund heißt Manuel Schneider und wohnt hier:
Unterer Brühl 4 in Stuttgart-Kaltental.

PLⒶTTE: Solidarität ist unräumbar!

Die PLⒶTTE brauchte euren Support und zusammen konnten wir die Räumung verhindern!

[Stuttgart] Die Frauenrevolution wird uns befreien! Heraus zum 8.März!

Die Landtagswahlen stehen an und die Politiker*innen zeigen sich von ihrer „besten“ Seite. Gegen ihre Propaganda, am 8.März für die Frauenrevolution auf die Straße.

Das Gefangenen Info #458 ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir hoffen Ihr seid Alle den Umständen entsprechend gut in das neue Jahr gestartet.

 

Kriegsprofiteur markiert! Frauenkampf ist international!

In Solidarität mit den Kämpfen unserer Schwestern weltweit gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung haben wir der Deutschen Bank einen Besuch abgestattet.

Osnabrücks Zeitenwende:

Keine Kriegsfabrik in Osnabrück und auch nirgendwo anders!

[KA] Unsere Wahl? Frauenkampf! Alle auf die Straße am 8. März!

Auch wenn die bürgerlichen Parteien dieses Jahr wieder auf Wählerstimmenfang gehen und uns Frauen erzählen wollen, dass ihnen etwas an der Überwindung unserer Unterdrückung und Ausbeutung liegt, ist uns klar: Frauenbefreiung lässt sich nicht wählen, nur erkämpfen! 

LAP coffee Filiale markiert

Weil wir LAP coffee Scheiße finden, haben wir es auf die Fensterscheibe der Filiale in der Adelberstr geschrieben. Verpisst eich aus unserem Kiez. Ihr habt hier nichts zu suchen.

afd kandidatin besucht

folgende nachricht erreichte uns:

in den letzten tagen bekamen mehrere afd kandidatinnen und kandidaten antifaschistischen besuch. anlass war das kandidieren zur wahl am sonntag für die rechtsradikale afd.

erwischt hat es wohl auch henriette humml in der finkenstrasse 4 in fuerth. sprueherein an der hauswand machen die nachbarschaft auf die rechte kandidatin aufmerksam.

auch in der fuerther suedstadt konnten rechte akteuere sichtbar gemacht werden.

falls ihr weitere informationen zu rechten in der region habt, dann schreibt es in die kommentare

Armutsstrafrecht in Aktion: Amtsgericht verhandelt wegen 180gr Cannabisblüten

Es ist ein sonniger Märzmorgen als wir zu zweit auf den Zuschauer:innen-Stühlen von Saal 6 im Freiburger Amtsgericht sitzen. Ein Rechtsreferendar, der zur Zeit bei einem Anwalt seine Praxisstation absolviert und ich. Sonst interessiert sich scheinbar niemand für Demba Kamaras Prozess. Unerlaubtes Handeltreiben mit Cannabis wird ihm vorgeworfen.

Absperrungen Görlitzer Park: Gravierender Pfusch am Bau

Dass Berlin sich bei größeren Bauprojekten gerne zum bundesweiten Gespött macht, ist bekannt. Auch beim offenbar weitgehend beendeten und mittlerweile wohl abgenommenen Bau der Absperrungen rund um den Görlitzer Park wurden diverse gravierende Baufehler gemacht.

Dritter Jahrestag des Tempi-Zugcrashes

Am 28. Februar 2026, dem dritten Jahrestag des Zugcrashs in Tempi, gab es in zahlreichen Städten Griechenlands Demonstrationen. 

Klandestines Kino zum feministischen Kampftag: Frauen bildet Banden: Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Frauen bildet Banden – Eine Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora
DE 2019, FrauenLesbenFilmCollectif lasotras/ Christine Lamberty, Maria Baumeister, 75 min.

 

 

Unsere Kämpfe sind verbunden. Unsere Solidarität auch. Am 8. März auf die Straße!

Am 8. März nehmen wir uns die Straßen – gemeinsam, entschlossen und solidarisch. In einer Zeit, in der feministische Kämpfe weltweit unter Druck stehen, ist unser Zusammenkommen notwendiger denn je. Der feministische Kampftag ist ein Moment der Sichtbarkeit, des Widerstands und der Verbindung: ein kämpferischer Aufschrei gegen patriarchale Gewalt, Ausbeutung und Ausschlüsse – hier in Hamburg und weltweit.

Anarchistische Vorabenddemo zum feministischen Kampftag

FLINTA* only Anarchistische Vorabenddemo zum feministischen Kampftag

 

19:00 Uhr - Max-Brauer-Allee Mitte - Flinta* only

Gegen die Gesamtscheiße! Rein in den antiautoritären Block!

Gegen die Gesamtscheiße

Wir feiern das Leben, die Rebellion und die Befreiung

Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2026, 18 Uhr, O-Platz, Berlin-Kreuzberg

 

„Die Bullenschweine verlassen nicht den Park,

sondern ihr, weil es ist nach 22 Uhr."

[LE] Spontandemo gegen die Wehrpflicht in Solidarität mit dem Streik der Schüler*innen

Um unsere Solidarität mit den streikenden Schüler*innen und unsere Wut auf die Militarisierung unserer Gesellschaft auszudrücken sind wir am Abend des Streiktags laut und selbstbestimmt durch den Stadtteil Reudnitz gezogen.Hiermit wollen wir erklären, warum wir das getan haben und warum das auch dich betrifft.

 

Lüneburg: Bundeswehr-LKW Typ „Elefant“ abgebrannt - Solidarität mit den streikenden Schüler*innen!

Schüler*innen! Ihr seid auf der Straße, weil ihr kein Kanonenfutter sein wollt.
Der „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ mobilisiert Tausende.
Solidarisch mit eurem Streik haben wir in der Nacht auf den 05. März 2026 einen Transport-LKW des Typs „Elefant“ der Bundeswehr auf einem Werkstattgelände in Lüneburg abgefackelt.

 

 

Anquatschversuch in Nordbrandenburg

Hier veröffentlichen wir den Bericht eines Anquatschversuches durch den Verfassungsschutz am 25.02.2026

Am 25.02.2026 kam es zu einem Anquatschversuch durch den Verfassungsschutz in Nordbrandenburg bei den Eltern eines Genossen. Um circa 16:50 klopfte es mehrmals an der Haustür des Einfamilienhauses. Ein älterer und ein jüngerer Mann fuhren mit einem Auto vor (Kennzeichen beginnt mit K), stellten sich als „vom Verfassungsschutz“ vor, inklusive Vorlage eines Ausweises, und wollten mit dem Bewohner über eines seiner (erwachsenen) Kinder sprechen. Sie seien gerade in der Gegend gewesen. Auf Rückfrage sagten sie, sie kämen aus Berlin und hießen Herr Kölsch (der ältere) und Herr Struckhoff. Herr Kölsch übernahm weitestgehend die Gesprächsführung. Die Nachfrage, ob dem Genossen etwas passiert sei, wurde verneint, aber es wurden vermeintliche Details seines vergangenen politischen Wirkens benannt mit dem Zusatz, das sei ja „nicht ganz ohne“. Weiter fragten sie nach dem Wohn- und Aufenthaltsort des Genossen, welcher ihnen nicht genannt wurde, und insistierten, sie wären an einem Gespräch sehr interessiert, dafür wollten sie sich gerne verabreden. Der Vater fragte nach einer Visitenkarte und Telefonnummer (hatten sie nicht) und sie fragten nach der Festnetznummer der Eltern. Da diese öffentlich einsehbar ist, verwies der Vater des Genossen darauf.

 

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