Open-Posting

Solidarité avec les Gilets jaunes en France! - Manifestation le 20 décembre à Berlin

Tous et toutes dans la rue pour nos droits, contre la pression
salariale, contre les divisions

En France depuis quelques semaines, des milliers de personnes descendent
dans la rue : leur symbole, qui a fait depuis le tour du monde, c’est le
gilet jaune. Le président Emmanuel Macron a en effet mené dans ce pays
une politique qui rogne toujours davantage sur les droits des gens. Au
nom du « combat contre la terreur », les atteintes portées aux droits de
tous et toutes se sont faites toujours plus nombreuses, à l’instar de la
surveillance policière qui s’est renforcée.

Antifa Reutlingen Tübingen *[ART]* – Auflösungserklärung

Nach acht Jahren Antifa Reutlingen Tübingen haben wir uns gedacht: Man sollte aufhören, bevor es am schlimmsten ist.

 

Zunächst ein Blick in die Vergangenheit. Die Jahre waren gefüllt mit den unterschiedlichsten Erfahrungen. Wir konnten uns in unterschiedlichen Strategien und Methoden ausprobieren. Unsere Gruppe und unsere inhaltlichen Schwerpunkte veränderten sich mit der Zeit, mit den immer wieder neuen Menschen in der Gruppe und aufgrund von äußeren Anforderungen.

 

Insgesamt war es eine sehr gute Zeit. Aber seien wir ehrlich, es gab auch immer wieder weniger gute Zeiten. Gut waren die Kraft spendenden solidarischen Erfahrungen innerhalb unserer Gruppe und in der Zusammenarbeit mit Anderen. Wir konnten uns über erfolgreiche politische Aktionen freuen. Wir konnten uns individuell und als Gruppe (durch Diskussionen und anderes) weiterbilden und weiterentwickeln.
Manchmal war aber auch die Enttäuschung von der und durch die Gesellschaft groß. Es gab träge Phasen in der politischen Arbeit, weil wir uns überfordert fühlten, uns der kapitalistische Alltag völlig vereinnahmte und manche von uns mit Diskriminierung oder Depression zu kämpfen hatten. Wir mussten uns mit staatlicher Repression herum schlagen und uns um Geld kümmern.

 

Wir sind froh, dass wir trotz allem unsere Hoffnung auf eine bessere Gesellschaft, also auf ein besseres Leben für Alle, nicht verloren haben!
Wir sind uns sicher, dass der Gang der Geschichte nicht vorherbestimmt ist. Es gibt jedoch Richtungen, die aufgrund der derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnisse wahrscheinlicher sind. Das heißt immer stärkere Verwertungslogik bis in die kleinste Faser der Gesellschaft, mehr Abschottung, mehr Nationalismus, mehr Diskriminierung, weniger Solidarität, weniger Rücksichtnahme. Die Liste kann beliebig weiter ergänzt werden … eben ein Zuwachs der Gesamtscheiße, die ihr auch alle kennt. Solange aber doch die Chance auf Veränderung hin zu einer solidarischen Gesellschaft besteht, sehen wir es als unsere Verantwortung etwas dafür zu tun, dass diese Zukunft wahrscheinlicher wird.

 

Nun zurück zu unserem einleitenden Satz. Warum lösen wir uns dann eigentlich auf?
Wir haben schon seit Langem einen sehr weit gefassten Begriff davon, was Antifa-Arbeit bedeuten kann. Diese reicht von Abwehrkämpfen gegen rechte Bewegungen, über Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Privilegien bis zur Arbeit am Aufbau einer solidarischen und somit antifaschistischen Gesellschaft. Für vieles, das über Abwehrkämpfe hinaus geht, bleibt aber im politischen Alltag einer Antifa-Gruppe zumeist keine Zeit. Immer wieder ist man in der Region mit faschistischen oder neonazistischen Einzelpersonen, Gruppen und Veranstaltungen konfrontiert, die eine Reaktion und Widerstand erfordern. Oftmals sahen wir uns in einem permanenten Abwehrkampf gefangen, der keine Zeit mehr für Reflexion und selbstbestimmte Themensetzung ließ. Zusätzlich scheint es in der außerparlamentarischen Linken einen unausgesprochenen Konsens zu geben, welche Aufgaben eine Antifa-Gruppe zu erledigen hat. Durch diesen Konsens haben wir uns zum Einen selbst unter Druck gesetzt, sich „um alles was mit Rechten zu tun hat“ zu kümmern. Zum Anderen haben wir es manchmal als Erwartung empfunden, die von Außen an uns herangetragen wurde.

 

Was für uns am Wichtigsten ist: Wir haben gemerkt, dass das ständige „Hinterherhetzen“, das ständige Reagieren, uns über die Jahre ausgelaugt hat. Damit wollen wir nicht sagen, dass antifaschistischer Abwehrkampf nicht wichtig ist, wir halten ihn sogar für unverzichtbar.
Der offensichtliche Widerspruch ist uns bewusst, lässt sich für uns jedoch derzeit nicht auflösen.
Wir wollen daher unsere Gedanken zu diesem Problem und unsere daraus gezogenen Konsequenzen teilen. Öffentlich machen wollen wir unseren Prozess, weil wir glauben, dass auch andere Menschen und Gruppen diese Probleme kennen und wir halten es für wichtig, diese bekannt zu machen, um sie so der Reflexion und Diskussion zugänglich zu machen.

 

Wir denken, dass die Resignation, das „Ausgelaugtsein“, in vielen politischen Gruppen auftritt. Oftmals wird sich dies (vielleicht aus einem gewissen Verantwortungsgefühl heraus) nicht eingestanden. Wir haben auch die Gefahr gesehen, dass „Misserfolge“ in der politischen Arbeit auf persönliches Versagen geschoben werden. Man wirft sich vor, nicht alles versucht zu haben, mit der Konsequenz, die Probleme, mit denen wir alle konfrontiert sind, zu individualisiern, so wie es in der Gesellschaft passiert, die wir doch kritisieren. Die Folge: Ein schleichender Prozess hin zur Auflösung der Gruppe und im schlimmsten Fall zur generellen Abkehr der einzelnen Menschen von politischer Praxis.
Dieser Gefahr wollten wir entgehen und uns aktiv mit der Problematik auseinandersetzen.

 

Zusätzlich waren wir als Gruppe mit sich verändernden Lebensrealitäten einzelner Menschen, sowie inhaltlichen und methodischen Interessensverschiebungen, konfrontiert. Häufig genügt es, solchen Herausforderungen mit einer Umstrukturierung zu begegnen. In diesem speziellen Fall hatten wir das Gefühl, es ist aufgrund zu eingeschliffener Gewohnheiten und Routinen ein klarer Schnitt nötig.
Unsere Konsequenz liegt daher in der Auflösung der Gruppe. Aber nicht weil wir aufgegeben haben, sondern weil wir den Weg für neue Perspektiven und Entwicklungen für uns frei machen wollen.
Das heißt jedoch nicht, dass wir uns von politischer Arbeit abwenden wollen.


 

Stets bemüht und meistens pünktlich,
*[ART]* – Antifa Reutlingen Tübingen

Aufruf: Internationalistisch kämpfen gegen die türkische Invasion in Rojava

Genossinnen und Genossen,

Das, was sich schon lange abzeichnete, ist nun geschehen: Der Krieg des faschistischen türkischen Staates, unter Führung des AKP-MHP-Regimes mit Unterstützung seiner islamistischen Banden tritt nach der Besetzung und Annexion Afrins in die nächste Phase. All das mit tatkräftiger Unterstützung Deutschlands, Russlands und der NATO. Dieser Krieg ist ein Krieg gegen die kurdische Freiheitsbewegung, gegen die Idee einer befreiten Gesellschaft ohne Patriarchat und Kapitalismus. Gegen die Idee eines friedlichen Zusammenlebens aller Religionen, Kulturen und Menschen auf Basis einer demokratisch-kommunalen Gesellschaftsform.

YPJ International: "Revolution verteidigen – Faschismus bekämpfen"

Vor wenigen Tagen kündigte der türkische Präsident Erdoğan eine Militäroffensive gegen die Selbstverwaltungsgebiete im Norden Syriens an. Internationalistische YPJ-Kämpferinnen rufen zum Widerstand gegen den Faschismus auf.

G20-Randale: Caspar ordnet Löschung biometrischer Fahndungsdaten an

Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar hat der Polizei aufgegeben, eine G20-Krawall-Datenbank mit Gesichtsbildern einzustampfen.

[S] Internationale Solidarität mit den Gelbwesten in Frankreich! Solidarité internationale avec les Gillets Jaunes en France!

Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich!

Am Abend des 17. Dezember haben wir eine Spontandemonstration durch den Stuttgarter Westen veranstaltet um unsere Solidarität mit den sozialen Protesten in Frankreich auszudrücken.

 

Sächsische Verhältnisse jetzt auch in Hessen? Nach Brandanschlägen und Morddrohungen – Solidarität ist unsere Waffe!

Fronttransparent einer Demo in Berlin-Neukölln am 16.12.2016 nach mehreren Nazi-Anschlägen in Neukölln, darunter auch Brandanschläge.

Wir sind sprachlos, angesichts der Nachrichten aus Hessen. Innerhalb weniger Stunden erfuhren wir von einer Serie von Brandanschlägen gegen linke und alternative Projekte und Morddrohungen gegen die Anwältin Seda Başay-Yıldız aus der Nebenklage des NSU-Prozesses und nebenbei wird auch noch eine rechtsextreme Zelle in der Frankfurter Polizei aufgedeckt.

Ein sicherer Weg um kritische Informationen in ein Land mit Zensur / Überwachung zu schicken

Das rechtlich nach Ansicht von Rechtsanwälten und Datenschützern bedenkliche (wenn nicht gar rechtswidrige) Vorgehen der Ermittlungsbehörden in den G20 Ermittlungen / Verfahren ist der beste Beweis für die Notwendigkeit jeder erdenkliche Maßnahme zu ergreifen, wenn es um den Schutz der Kommunikation geht. Wenn fragwürdige Methoden der Überwachung usw. bereits in einem angeblichen Rechtsstaat angewendet werden, wie schlimm muss es dann erst in Staaten wie China usw. sein.

Unsere Revolution – unsere Verpflichtung! Aufruf an die deutsche Linke zur anstehenden Verteidigung Rojavas gegen den türkischen Generalangriff

Die Revolution im Norden Syriens, kurdisch: Rojava, hat uns allen mehr gegeben, als wir je zurückgeben könnten: Sie hat uns gezeigt, dass eine andere Welt jenseits der kapitalistischen Moderne möglich ist; sie hat uns Hoffnung gegeben in einer Zeit, in der die Linke in vielen Ländern gesellschaftlich isoliert ist; sie ist mitten in einem durch zahlreiche ausländische Staaten angetriebenen Krieg in Syrien eine Insel der Rätedemokratie, der Geschlechtergerechtigkeit und des Aufbaus von kommunalen Selbstverwaltungen.

Digitale Selbstbestimmung

Hallo Leute,

ich möchte Euch heute einige Links und Seiten ans Herz legen, mit deren Hilfe Ihr eure Privatsphäre im Internet verbessern könnt. Dort findet Ihr zahlreiche Anleitungen und Tutorials.

1. https://www.kuketz-blog.de/

2. https://www.privacy-handbuch.de/

3. https://forum.kuketz-blog.de/  - Forum rund um Datenschutz und IT-Sicherheit

4. https://www.lineageos.org/  - Alternatives, freies Betriebssystem für Android-Smartphones

[B] Vertikal – Filou – DNA – Abnahme

Der Repressionsfall „Spucke an der Scheibe“ https://verfahrengebiet.noblogs.org/post/2018/10/02/spucke-an-der-scheibe-wie-ein-weiterer-zusammenhang-zur-rigaer-94-konstruiert-wird/ setzt sich fort. Ursprünglich geht es um ein Verfahren, bei dem die Scheibe des Yuppi-Restaurants „Vertikal“, in der Reichenbergerstraße in Kreuzberg, angeblich bespuckt wurde. Gegen eine Person wurde jetzt die gewaltsame DNA-Abnahme gerichtlich angeordnet.

#GiletsJaunes - Diskussion zwischen Nick (Alerta comunista) und Alain (Carbure)

AdÜ: Diese Diskussion folgte auf die Veröffentlichung des Artikels "1. Dezember: Die Unordnung weiterführen" auf dem Blog Carbure.

Die Gelbwesten und die neue Revolution

In Frankreich gingen die vergangenen Wochenenden hunderttausende Menschen auf die Straße. Sie waren aufgebracht. Als Anlass mag die angekündigte Spritpreiserhöhung gedient haben, aber es blieb dabei nicht. Schon bald mischten sich diverse Forderungen in die Stimme des Aufruhrs, denn ein solcher wurde es, ausgehend von Straßenblockaden hin zu militanten Auseinandersetzungen mit der Polizei, deren Schwerpunkt Paris bildete.
Der Aufruhr hat den französischen Präsidenten Macron verängstigt. Er ruderte von seinen Umverteilungsmaßnahmen zuungunsten der unteren Schichten des Mittelstands ab und versprach stattdessen Sonderzahlungen, was einen Teil der Aufgebrachten beruhigen konnte, wenn auch nicht alle.

Aktion gegen Verdrängung und Gentrifizierung

Regionen: 
Berlin
Themen: 
Freiräume
Gender
Repression
Soziale Kämpfe

7 Stunden Polizeikessel für 1.300 Fußballfans

Stellungnahme der Rechtshilfe Rapid zum Derbykessel

Die Wiener Polizei hinderte gestern 1.338 Rapidlern am Stadionbesuch. Der Einsatz setzt einen neuen Tiefpunkt im Umgang mit Fußballfans und tritt Menschenrechte mit Füssen. Der Bericht eines stundenlangen Martyriums.

We defend Northern Syria and Rojava because we defend a world without fascism and patriarchy

Erdogan and the AKP- MHP fascists have shown with the recent bombings of already displaced people in the camp in Maxmur and Yazidis in Şengal their will to invade also Rojava/Northern Syria and introduce fascism all over Kurdistan and beyond. Since a long time the Turkish state has kept a strong connection with Daesh/IS. For us it is clear that they are different faces of the same enemy.

This fascist unit of turkish state, its mercenaries and Daesh is being confronted by the comrades and the society here in Northern Syria and all Kurdistan. After the ongoing and brutal invasion of Afrin the NATO member Turkish state threatens to attack again the liberated area of Northern Syria, where the revolution is advancing with women at its forefront.

(LE) ThyssenKrupp-Auto in Leipzig abgefackelt

Vor wenigen Tagen kündigte der faschistische Diktator Erdogan an, erneut einen Angriffskrieg gegen die kurdischen Autonomiegebiete Rojavas in Nordsyrien führen zu wollen. Zur Einordnung dieses bevorstehenden Krieges siehe z.B. dieses Interview im Lower Class Magazine.

Athen: Report on the Occupation of Averof at the Polytechnic 17/11 + vid

Polytechnio 17. November

The following text is an initiative of debriefing and not a result of a collective work with all the participants. Some of them may even disagree with the style and the concerns of the text. However, it is an attempt to reveal the facts and considerations that define the project.

[HH] Vorabenddemonstration am 17.12.2018 gegen G20-Prozesse

 

Gemeinsam gegen Repression“ - Demonstration am 17.12.2018 in Hamburg

Am 17.12.2018 versammelten sich 400 Personen vor der Roten Flora, um unter dem Motto „Gemeinsam gegen Repression“ ein entschlossenes und lautstarkes Zeichen gegen den am 18.12.2018 beginnenden Prozess gegen fünf Angeklagte zu starten. Diesen wird eine Teilnahme an Protesten gegen den G20-Gipfel vorgeworfen. Mit der Demonstration wurde den Genoss*innen gezeigt, dass sie nicht alleingelassen werden.

[KA] Zur Mehrheitsbeteiligung der CG-Gruppe an der GEM-Ingenieursgesellschaft und der mangelnden Handlungsfähigkeit des Karlsruher Gemeinderates in der Stadtentwicklung

Am 2.10.2018 verkündete die CG-Gruppe ihre Mehrheitsbeteiligung an der in Karlsruhe ansässigen GEM-Ingenieursgesellschaft. Nach eigenem Bekunden verfolgt die CG-Gruppe das Ziel, ihre Position als führender Projektentwickler deutschlandweit auszubauen. Diese Position hat die GEM seit 2005 im badischen Raum inne. Mit einem Geschäftsvolumen von 1,1 mrd Euro agiert die CG-Gruppe seit neuestem in Karlsruhe.

Von Friedrichshain nach Hamburg: Freiheit für die fünf Angeklagten!

 

Morgen, am 18.12., werden fünf Gefährten auf die Anklagebank des Hamburger Landgerichts gezerrt. Es ist der öffentliche Auftakt der staatlichen Vergeltung für den Freitagmorgen des Gipfels an der Elbchaussee, als sich hunderte von Rebell*innen zusammenfanden und den bürgerlichen Stadtteil verwüsteten. Wir rufen dazu auf, den Prozess und die Angeklagten über Hamburg hinaus solidarisch zu begleiten! Im Gerichtssaal, auf der Straße, in der Nacht! Verwandeln wir den Schauprozess in einen Akt der Solidarität und Rebellion. Freiheit für alle Gefangenen!

 

(HH) - Gegen die Stadt der Reichen! fight the rich! - Die Projekte in der Liebig 34 und Rigaer 94 in Berlin durchsetzen! Rebellion in jedem Kiez!

Freitag Nacht des 14.12. zerstörten wir mit Steinen und Farbe die glänzende Fassade des Neubaus in der Breiten Straße 112-116 in Hamburg. Dazu errichteten wir eine Barrikade aus brennenden Müllcontainern, um problemlos zu verschwinden.

Vor 4 ½ Jahren wurden hier bei der Verteidigung der Hausbesetzung des Altbaus, die Bullen heftig mit Farbe, Böllern und Mobiliar aus dem Haus, angegriffen.

Nachtrag zur Räumung der Nele

Seit der Räumung der Nele 35 ist mittlerweile über eine Woche vergangen
und mit der Stillung der medialen Sensationsgeilheit durch das
großartige Bullenspektakel, scheint das breite Interesse an der
Besetzung erloschen zu sein. In Anbetracht der Umstände und der
folgenden Repressalien ist dies ernüchternd. Das Haus bleibt weiterhin
leerstehend, eine Person sitzt seit nun über einer Woche in
Untersuchungshaft und die Drohung eines zwingenden Kostenersatzes für
den sinnlosen Einsatz steht im Raum. 

Stell dir vor es ist Krieg und alle sehen weg!Demonstration gegen die türkischen Angriffe auf Kurdistan

Am 20. Januar begann die türkische Armee, unterstützt durch Russland, zahlreiche dschihadistische Milizen und ausgestattet mit deutschen Waffen, einen Angriffskrieg auf den mehrheitlich von Kurd*innen bewohnten Kanton Efrîn in Nordsyrien. Nach zweimonatigem erbittertem Widerstand wurde Efrîn am 18. März durch die dschihadistischen und faschistischen Truppen der Türkei besetzt und unter türkische Zwangsverwaltung gestellt. Während die Besatzungstruppen die Politik des ‚Islamischen Staates‘ (IS) in Efrîn umsetzen, indem sie dort plündern, foltern, morden und vergewaltigen, bläst der Schirmheer der ethnischen Säuberungen und völkerrechtswidriger Angriffskriege, Recep Tayyip Erdoğan, nun zum Großangriff auf die Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien.

AfD vs. Perspektive Online?! Eure Solidarität ist gefragt!

Seit eineinhalb Jahren berichtet Perspektive täglich über aktuelle Themen aus Deutschland und der Welt. Mit Nachrichten, Interviews, bissigen Kommentaren und Live-Berichterstattung will Perspektive einen Gegenpol zu kapitalistischen Medienkonzernen und rechte Hetzblätter schaffen. Nun brauchen wir eure Solidarität und Unterstützung!

„Ich bekomme da immer Anfälle bei soviel geballter Unlogik“ – kurzer Bericht von Nero aus der JVA Tegel

Knast veranschaulicht durch die krassen Hierarchien am besten das Prinzip der Herrschenden und Beherrschten: diejenigen, welche sich in der Machtposition befinden, üben die totale Kontrolle über diejenigen aus, welche ihre Selbstbestimmung und Macht durch die Inhaftierung fast gänzlich abgeben mussten. Die Herrschenden argumentieren dabei ganz gerne mit irgendwelchen Regeln, Gesetzen oder im Knast mit Hausordnungen, an die sich angeblich alle halten müssten, ansonsten müsse eben bestraft werden.

Knecht Ruprecht hilf! Kein Naziaufmarsch am Weihnachtsfest in Wuppertal-Oberbarmen!

Kommt alle am 24. Dezember 2018 um 12:00 Uhr zum Berliner Platz! Erneut will der Wuppertaler Nazi, das selbsternannte Gauleiterchen Kevin Koch, zusammen mit seinen Nazikameraden aus Dortmund uns in Wuppertal belästigen. Ausgerechnet am Heiligen Nachmittag wollen die Ausländerfeinde und Holocaust-Leugner erneut durch Wuppertal-Oberbarmen und Barmen unter dem Schutz der Polizeihundertschaften marschieren. Die etwa 25 Nazis der Nazimini-Partei „Die Rechte“ beabsichtigen ab 13 Uhr vom Berliner Platz über die B7, Berliner Straße, Wupperfelder Markt, dann Brändströmstraße, Heckinghauser Straße, Am Clef, Rolingswerth, Schuchardstraße bis zum Alten Markt marschieren. Das Motto der Nazis soll lustig sein: „Gegen Polizeirepressionen - da habt ihr die Bescherung“ Die Nazis beschweren sich in ihrem Aufruf über einen angeblich repressiven Polizeieinsatz am 9. Nov. Am 80. Jahrestag des Novemberpogroms durften sie – polizeilich angeordnet - ausnahmsweise einmal nicht ihre Nazihetze verbreiten. Dafür wollen sie jetzt aus „Rache“ an Weihnachten den Verkehr von Barmen und das Weihnachtsgeschäft zum Erliegen bringen.

Eilt!!! Heute weitere Mahnwache in Lingen 16-17 Uhr + BürgerInnen-Fragestunde

Regionen: 
Deutschland
Themen: 
Atom
Globalisierung
Militarismus
Ökologie
Weltweit
Liebe Freundinnen und Freunde, nachdem am vergangenen Donnerstag bereits über 100 Menschen in Lingen für eine Stilllegung der Brennelemente-Fabrik nach dem Brand, der Geheimniskrämerei um den Vorfall sowie das demokratiefeindliche Vorgehen der Lingener Stadtverwaltung demonstriert haben – und zwar mit einer Demo bis vor‘s Rathaus – geht es am heutigen Montag direkt weiter. Aktive aus Lingen haben für heute, den 17.12.018 von 16.00 - 17.00 Uhr erneut eine Mahnwache vor dem neuen Rathaus in Lingen in der Elisabethstraße angemeldet. Hier der Aufruf:

[Paris]Erlebnisbericht von den Demonstrationen der “Gelb-Westen” am Samstag den 15. Dezember in Paris

 

 

Bereits im Vorfeld haben wir die Berichte über die Proteste mit Aufmerksamkeit verfolgt und uns natürlich gefragt ob dieser Tag als ein weiterer Tag der Eskalation, oder als ein Tag des allmählichen abebbens der Bewegung in Erinnerung bleibt. Wir möchten hier keine großen Analysen anstellen ob und wie diese Bewegung unterstützt werden soll bzw. welches emanzipative Potential dahinter steckt.

Ausgetobt - Keine Anonymität für die Göttinger Naziclique!

Seit geraumer Zeit häufen sich in Göttingen extrem rechte Aktivitäten. Dies verdeutlicht sich an einer Vielzahl rechter Schmierereien, zahlreichen Hitlergrüßen auf öffentlichen Plätzen und in Kneipen und dem Diebstahl linker Transpis an Hausprojekten und Kneipen. Die hier aufgeführten AkteurInnen besuchen rechte Veranstaltungen, Demonstrationen und nicht selten besitzen sie eine Vergangenheit im politischen Umfeld der AfD, der Jungen Alternative und/oder der Identitären Bewegung.

Seiten

Open-Posting abonnieren