Die autoritäre Formierung um den 8. März in Bochum und Dortmund und der Widerstand dagegen

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Nachdem unser letzter Artikel in Bochum vielleicht für etwas Furore gesorgt hat (sorry für das schlechte Wortspiel, um nicht überhöht zu sein, versuchen wir unser Niveau zumindest etwas in Richtung unserer Gegner*innen anzupassen), wollen wir noch darauf aufmerksam machen, dass es keine Alternative ist anstatt in Bochum zu demonstrieren nach Dortmund zu fahren. Die Demo dort entspringt ebenfalls dem autoritären/staatskommunistischen Spektrum.

Wir wollen einmal darstellen, welche autoritären Kräfte hinter jeweils der Demo in Dortmund und der in Bochum stehen. Grob lässt es sich zwischen dem Block des Party- und Drogen-Bolschewismus und des Bieder-Bolschewismus unterscheiden.

Falls wer am 8. März auf die Straße will, halten wir es am sinnigsten zum Queers und Sexarbeiter*innen-Block in Köln zu fahren, weil wir uns dort sicher sind, dass es eine trans- und sexarbeiter*innenfreundliche Ausrichtung gibt und wahrscheinlich auch eine anti-autoritäre Tendenz.

Sehr wichtig ist uns hier auch nochmal darzustellen, dass es dagegen eine lange Geschichte des Widerstandes gibt.

Sollte es Probleme mit der Formatierung geben findet ihr eine besser formatierte Version auf unserem Blog. Dort gibt es auch parr Begleitbilder.

 

 

Drogen und Party-Bolschewismus vs. Bieder-Bolschewismus

 

Bochum

 

Fangen wir mit Bochum an. Neben Furore, zu denen wir schon letztes Mal geschrieben haben, wurde ihr sexarbeiter*innenfeindliches Mobi-Video (mit der Aussage „Ermorde den Hurensohn...“) auch von „Mächtig gezofft“, dem queerfeministischen Referat der Ruhr-Uni und dem Sowi-Fachschaftsrat mitproduziert und veröffentlicht. Diese organisieren auch alle Veranstaltungen innerhalb der feministischen Wochen. Zum Sowi-Fachschafsrat sind uns auch noch weitere Hintergründe bekannt; da wir versuchen, möglichst bei dem zu bleiben, was sich öffentlich belegen lässt, wird es ggf. später etwas dazu geben, wenn das Ganze passend aufbereitet sein sollte.

 

Öffentlich belegt hingegen ist die Teilnahme der Oval Office Bar an den feministischen Wochen.

 

2025 organisierte die Oval Office Bar eine Veranstaltung, wo sich Menschen Hammer und Sichel als „süßes Nageldesign“ aufmalen lassen konnten. Für alle die dem Irrglauben verfallen sind, es handele sich dabei um ein allgemein kommunistisches Symbol und keines des Bolschewismus und seiner späteren Ableger; hier ein Hintergrundartikel zur Bedeutung und Geschichte.

 

Außerdem lädt sich die Oval Office Bar immer mal wieder Lucy de Lire ein (2025 zweimal - vorher aber auch schon mal bei den feministischen Wochen), die sich für einen “queeren Totalitarismus“ einsetzt und Sätze wie diesen raushaut:

 

„Wenn irgend etwas Hipster Hitler und Pepe den Frosch schlagen kann, ist es queer Stalin in pinker Tarnkleidung.“ - Quelle

 

Sie spricht in der Oval Office Bar regelmäßig über „Revolution“. Wie diese Revolution dann aussehen wird, stellen wir uns lieber nicht vor.

 

Hier mal ein Text, was u. a. mit queeren Männern und Stalin geschah.

 

Und weil wir glauben, es ist auch eine Vergewaltigung, wenn es für die kommunistische Partei geschieht, hier ein paar Schilderungen dazu wie es (cis) Frauen im sowjetischen Lagersystem erging.

 

Daher ordnen wird die Oval Office Bar klar bolschewistisch/lenistisch bis hin zum Stalinismus ein. Antiautoritär ist die Bar nicht.

 

Als zusätzliche Kategorisierung zu Bochum kann entsprechend die Begeisterung für die Raperin Ikkimel von Drogen- und Party Bolschewismus gesprochen werden, dazu passt ja auch, das in der beteiligten Oval Office Bar bestimmt schon die eine oder andere Line gezogen wurde.

 

Übrigens nichts gegen gute Partys und Drogen in Massen, solange sie dem Rauschen dienen und nicht zur Sucht werden. Aber wie kein Sex mit Nazis, sollte auch gelten, kein Ballern mit Bolschis.

 

PS: Geliked wurde das „Ermorde den Hurensohn...“ Video übrigens auch noch von der Zanke Bochum, dem CSD Bochum, der Linkspartei Bochum, die Bezirksschüler*innernvertretung und die Trinkhalle. Hier Screenshots dazu

Screenshot1 Screenshot2 Screemshot3

 

Dortmund

 

Wer es gesitteter möchte, könnte die Idee bekommen, sich morgen nach Dortmund zu begeben zu wollen. Also, falls Menschen Arbeitslager, Folterkammer und Massenmorde für gesittet halten.

 

In Dortmund wird die 8. März Demo von Femin:Ruhr und Brot und Rosen organisiert, beide stehen für einen biederen Bolschewismus.

 

Eine längere Einordung von FeminRuhr gibt es in diesem Text der anarchistischen Gruppe Dortmund.

 

Zentrale Elemente sind neben Fem:in Ruhrs Bolschewismus ihre trans- und Sexarbeiter*innenfeindlichkeit. Der eigentliche Demoaufruf ist relativ nichtssagend.

 

neben Fem:in Ruhr‘s Bolschewismus ihre trans- und Sexarbeiter*innenfeindlichkeit. Der eigentliche Demoaufruf dieses Jahr ist relativ nichtssagend.

 

Auffällig ist vor allem, das zwar sexualisierte Gewalt durch die israelische Armee im Sudan, Kongo und die Unterdrückung im Iran benannt wird. Aber die sexualisierte Gewalt der russischen Armee im Krieg mit der Ukraine nicht, also ob Putins Streitkräfte ein feministischer Bücherclub wären.

 

Die Vergewaltigungen und patriarchale Gewalt der Hamas gegen jüdische/israelische Menschen und (!) Palästinenser*innen werden auch nicht benannt. Das soll nicht gegeneinander ausgespielt werde. Hier zeigt sich aber das wahre Weltbild von Fem:in Ruhr und Brot und Rosen. Es wird zwar von „Unterdrückung durch den Staat“ oder „Staaten“ gesprochen. Es geht aber nur um bestimmte Staaten, das alte bolschewistische Spiel „gute Staaten, böse Staaten“.

 

Sehr deutlich lässt sich das auch an den anderen Beteiligten der Demo erkennen:

 

Mitorganisieren tun die Demo die SDAJ, SOL und der Offene Antifa Treff Dortmund.

 

Die SDAJ verehrt ganz offen Lenin und stellt sich auf Seiten des Russischen Imperialismus,indem sie den Nato-Staaten die alleinige Schuld am Krieg zwischen Ukraine, Russland und Nordkorea. Gibt. SOL verteidigt ebenfalls Lenin.

 

Und der 7. März in Dortmund?

 

Gerade als wir das hier veröffentlichen, findet/fand in Dortmund die 7. März-Demo statt.

 

Wie auf Instagram zu beobachten ist, gibt es in Dortmund inzwischen eine Trennung zwischen eben der 7. März-Demo und der 8. März-Demo. Früher kooperierte der Party- und Drogen-Bolschewismus aus Bochum mit dem Biederen in Dortmund und die Städte wechselten sich mit Vorabenddemo und 8. Märzdemo jeweils ab. Jetzt gibt es wohl aufgrund des Verhältnisses zu Israel und Palästina ein Bruch zwischen den beiden. Sexarbeiter*innenfeindlichkeit, Transfeindlichkeit und Autoritärkommunismus waren anscheinend keine ausreichenden Trennungsgründe, sondern stattdessen welche nationalistische Bewegung die Richtige ist?

 

Der 7. März arbeitet mit dem 8. März in Bochum zusammen. Wir wollen niemanden vorverurteilen, aber diese Zusammenarbeit mit dem 8. März in Bochum hinterlässt bei uns Bauchschmerzen.

 

Der Aufruf lautet zwar: „Kein Gott. Kein Staat. Kein Patriarchat“

 

Aber diese Parole ist im Ruhrgebiet und oft anderswo schon oft inhaltlich entleert. Uns bekannte und vertrauenswürdige anarchistische Strukturen unterstützen die Demo nicht.

 

Wir enthalten uns daher hier einer wirklichen Bewertung des 7. März in Dortmund. Mehr dann vor dem 7./8. März 2027. Falls die Orga vor hat, dazu etwas an uns schreiben, ist sie herzlich dazu eingeladen. Vielleicht haben Menschen ja auch den Mut mit den Autoritären in Bochum zu brechen

 

 

 

Bolschewismus: Die Konterrevolution in radikaler Sprache verkauft

 

Worauf wir aber noch hinweisen wollen ist die Strategie radikale, antiautoritäre und anarchistische Sprache zu übernehmen um zu täuschen. Das findet sich bereits bei Lenin, der formulierte „Alle Macht den Sowjets“ (Sowjets=Räte) und die Räte dann ausschaltete.

 

Abschließend ist es wichtig Folgendes zu wiederholen um die Gehirnwäsche, die vielen Menschen in feministischen Kreisen beeinflusst, entgegenzuwirken:

 

Es wichtig das wir den Bolschewismus, wie den Staatskommunismus als das verstehen, was er ist ein Mittel des Staat und seiner Eliten bzw. von um ihre Macht zu erhalten. Bolschewist*innen sind Klassenfeind*innen und Konterrevolutionär*innen.

 

Das zeigt sich in den materiellen Verhältnissen die der Staatskommunismus hervorgebracht nämlich eine Klassengesellschaft. Für diejenigen denen nicht klar ist warum es sich die Klassengesellschaft

 

Hören, sehen und fühlen wir auf die Geschichte, die uns genau das zeigt statt Verbalradikalismus der Bolschewist*innen. Deren Taten genug sprechen laut genug, wir brauchen nicht auf ihre Worte zuhören.

Das Wichtigste, was ein autoritäres System, eine autoritäre Bewegung, oder eine autoritäre Szene tun muss, um an die Macht zu kommen oder an der Macht zu bleiben, ist das Ausschalten von Alternativen – vor allem des direkten Widerstandes. Ein Teil des Ausschaltens ist die Erinnerung und das Wissen über Widerstand klein zuhalten.
Deshalb wollen wir hier das Gegenteil tun. Wir wollen daran erinnern, dass es gegen den staatskommunistischen/bolschewistischen Feminismus im Ruhrgebiet Widerstand gab und gibt.
Wir beginnen mit 2022, weil wir seitdem die ersten Belege haben. Wenn ihr Ältere habt, meldet euch gerne per Mail an boautoritaer@riseup.net . Dann packen wir sie in zukünftige Artikel.

 

 

2. Widerstand

 

2022 Warnung und Intervention der Schwarzen Ruhr-Uni beim anarchistischen 1. Mai

 

2022 versuchten autoritäre Kräfte gezielt den anarchistischen 1. Mai in Dortmund zu übernehmen (was Teil einer längerfristigen Strategie war, um die anarchistische Bewegung zu spalten und schwächen). Federführend war dabei die Gruppe Femi:in Ruhr.

 

Daran beteiligt waren auch zwei Macker, die seit längerem einen bolschewistischen Podcast haben, der sich selbst „anarchistisch“ labelt (und vielleicht auch mal so angefangen hat). Ihre Beteiligung ist hinreichend öffentlich dokumentiert und wir werden an anderer Stelle noch mal zu ihnen schreiben, daher hier nicht mehr dazu.

 

Außerdem werden wir ebenfalls nochmal auf dieses Muster der Verbindung zwischen transfeindlichem Feminismus und patriarchaler Männlichkeit eingehen.

 

Auf jeden Fall hatte die Schwarze Ruhr-Uni nach eigener Schilderung Probleme mit diversen Inhalten des Aufrufes zum anarchistischen 1. Mai. Darunter den von Fem:in Ruhr, die noch eine recht neue Gruppe und daher auch schwierig einzuordnen waren.

 

Die Schwarze Ruhr-Uni wollte Achtsamkeit für fehlende inhaltliche Punkte schaffen fragte die Orga an, bei der Demo eine eigene Rede halten zu können. Als jahrelange Beteiligte am anarchistischen 1. Mai, ging die Schwarze Ruhr-Uni davon aus, die sei ohne Probleme möglich. Eine Kritik am Aufruf oder der Gruppe war dabei nicht geplant.

 

Die entsprechende Anfrage wurde ohne Begründung von der Orga abgebügelt.

 

Darauf entschied sich die Schwarze Ruhr-Uni eine öffentliche Stellungnahme zu veröffentlichen und auf der Demo zu verteilen. Zentrale Themen dabei waren Transfeindlichkeit, „Identitäres Klassenkampfrollenspiel“, „Verkürzte Kapitalismuskritik und keine Staatskritik“, sowie fehlene Kolonialismusanalyse.

 

Darauf entschied sich die Schwarze Ruhr-Uni eine öffentliche Stellungnahme zu veröffentlichen und auf der Demo zu verteilen. Zentrale Themen dabei waren Transfeindlichkeit, „Identitäres Klassenkampfrollenspiel“, „Verkürzte Kapitalismuskritik und keine Staatskritik“, sowie fehlene Kolonialismusanalyse.

 

Auf der Demo wurde auch eine eigener Block gegen den binären Feminismus von Femin:Ruhr gebildet an dem sich mehrere dutzend Leute beteiligten.

 

Den ganzen Text dazu findet ihr hier dokumentiert.

 

Von der anarchistischen Gruppe Dortmund wurde im Verlauf des Jahres auch eine erste Kritik an Femin:Ruhr veröffentlicht. Diesen Text in seiner alleinstehenden Form konnten wir online nicht mehr finden, aber er ist in dieser Publikation teilweise enthalten.

 

 

2023: Ende vom Anfang des 8. März-Bündnises

 

Femin:Ruhr hielt eine Rede beim 8. März, wo sie sich für das schwedische/nordische Modell aussprachen – staatliche Repression gegen Sexarbeitenden und deren Kund*innen. Bei dem die Kund*innen und die Angehörigen von Sexarbeitenden direkt und Sexarbeitende indirekt kriminalisiert werden. Beispielweise werden Angehörige strafverfolgt, weil sie von/durch Sexarbeit erwirtschafteten Geld „profitieren würden“ und die Kontrolle von Sexarbeit dient dabei auch dem Grenz- und Deportationsregime.

 

Bei der Rede zitierten Fem:in Ruhr gleichzeitig aus einem Text bzw. Rede von Alexandra Kolontai, die Verfolgung von Sexarbeitenden und deren Stecken in Lager gefordert und das wohl auch umgesetzt. Als führende Bolschewiki war sie an diverser anderer Repression beteiligt.

 

Einige Monate nach der Rede traten dann erst das cafem und kurz darauf die Anarchistische Gruppe Dortmund und Black Pigeon dem 8. März-Bündnis aus.

 

 

2024 Demoschwänzen in Dortmund und anti-patriarchale Wochen in Bochum

 

2024 wurde dann parallel zum 7./8. März von Anarchist*innen im Black Pigeon ein Demoschwänzen organisiert. Was öffentlich zu (verbalen) Angriffen aus dem autoritären Spektrum führte.

 

In Bochum gab es keine Anarchistisch/Anti-Autoritäre Anti-Patricharle Wochen; im Prinzip ein Gegenprogramm zu den feministischen Wochen der Autoritären. Hier der Aufruf und das Programm.

 

 

2025 Dortmund: Anarchfeministscher Kampftag und erneutes Demoschwänzen

2025 organisierte die Anarchistische Gruppe Dortmund dann unter dem Motto „Anarchfeministscher Kampftag“ eine tolle parallel zu feministischen Wochen laufende Veranstaltungsreihe, mit einem Fokus auf Sexarbeit, im Black Pigeon. Die endlich mal anitautoritäre und anarchistische Sexarbeitende zu Wort kommen ließ. Hier dazu mehr.

Es gab auch wieder ein Demoschwänzen das von der anarchistischen Gruppe antiableistische-trans* TRUCCER organisiert wurde.

 

2026: Gegen Patriarchat und autoritären Feminismus und (trans) Kritik am FLINTA-Begriff

 

Und auch 2026 gibt es weiter Widerstand. In Bochum organisiert die Initiative für ein Anarchistisches Zentrum Fanny‘s and Fanya‘s eine Veranstaltung unter dem Motto gegen "Workshop: Selbstorganisation gegen Patriarchat und Autoritären „Feminismus“" Diese findet am 29.03 im Fluid statt.

 

Sich nach Fanny Kaplan, einer jüdischen, ableismusbetroffenen Sozialistin/Anarchistin, die auf den Macker Lenin geschossen hat, zu benennen, finden wir schöne Erinnerungskultur und einen wunderbaren Mittelfinger an den autoritären Feminismus.

 

Außerdem gibt es noch eine schöne Veranstaltung der anarchistischen Gruppe Dortmund, wo es um Kritik am FLINTA-Begriff geht. Die Veranstaltung ist am 19.03 im Black Pigeon in Dortmund.

 

Der FLINTA-Begriff wird häufig einfach als Ersatz für Frauen benutzt, ohne wirklich nicht-binäre, inter und agender Personen, sowie trans Männer und oft auch trans Frauen mitzumeinen und denken. Das ist trans- und interfeindlich und führt häufig zu Übergriffen.

 

 

 

 

Weiterkämpfen ist wichtiger denn je

 

 

Wir möchten zusammenfassen: Der Widerstand gegen den bolschewistischen Feminismus in Dortmund und Bochum ist nicht riesig, aber er existiert.

 

Und er ist dringend notwendig, denn ein Feminismus, der so haltlos die Kinder einer unterdrückten Gruppe abwertet und dafür auch keine Verantwortung übernimmt - außerdem gleichzeitig klar einen positiven Bezug auf autoritäre Systeme/Diktaturen nimmt - solch ein Feminismus ist nicht wesentlich weniger eine Bedrohung als der anwachsenden Faschismus.

 

Weil das Sexarbeitstigma und Slutshaming so normalisiert scheint, stellen wir uns mal vor, Furore hätte mit „Ermorde das Schwuchtelkind“ mobilisiert (wir benutzen das Beispiel, weil einige von uns selbst von anti-männlicher bzw. anti AMAB Homo- und Bi-feindlichkeit betroffen sind.).
Hätte es dann einen Aufschrei gegeben und wäre der 8. März gecancelt worden? Wahrscheinlich auch dann nicht.

 

Die Vorbilder der führenden linken Feministischen Gruppen in Bochum und Dortmund haben Sexarbeiter*innen, Queers, Anarchist*innen und Kommunist*innen, „Arbeitsverweiger*innen“, von Abelismusbetroffenen inhaftieren und ermorden lassen.

 

Mittelfristig werden sie, wenn sie nicht starke Konsequenzen und Widerstand erleben, wahrscheinlich irgendwann noch ihre allerletzten Hemmungen verlieren.

 

Und bereits jetzt gibt es diverse (inhaltliche) Verbindungen von Staatskommunist*innen mit Faschist*innen und anderen Rechten. Sei es bei der Unterstützung für Israel oder aus deren Richtung im Bereich Antisemitismus.

 

Eine andere Brücke ist das Thema Transfeindlichkeit oder das Verhältnis zum Russischen Imperalismus. Irgendwann wird zusammenwachsen, was schon oft zusammengewirkt hat: Bolschewist*innen und Faschist*innen Hand in Hand. Es ist Zeit zu begreifen das nicht nur Rechte eine Bedrohung sind, sondern auch die autoritäre Linke und ihr Feminismus.

 

 

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