[S]: Ihr riecht es doch auch… Buttersäure auf AfD-Auto

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Ihr riecht es doch auch: Den modrigen, beißenden Geruch der Verwesung und des Faulens – es ist der Geruch des Faschismus, der sich immer weiter ausbreitet und in jeden Winkel auf dieser Welt einsickert. Oft ganz langsam, schrittweise, ohne den großen Knall. Er ist so penetrant, so allgegenwärtig – in den USA, Ungarn, der Türkei, dem Iran, Israel, auf den Philippinen… aber vor allem auch in Deutschland. Hier wurde lang versucht den Geruch zu überdecken, zu leugnen oder zu verstecken. Aber es nutzt nichts. Jede_r kann es riechen und viele auch schon sehen: Was da so stinkt ist das faulende System, die Welt umspannende Ordnung von Konkurrenz, Abwertung, Ausbeutung, Krieg, Herrschaft und Gewalt.

Wie üblich kommen auch hier früher oder später die Kakerlaken. Sie vermehren sich rasant, dringen in alle Räume ein, sie sind omnipräsent und nicht mehr zu ignorieren. Sie tragen das Elend und den Dreck weiter, sie machen alles noch schlimmer, noch extremer, sie wollen endgültig herrschen.

Eine dieser kleinen, gierigen Kakerlaken haben wir letzte Nacht besucht um ihm ein immersives Erlebnis des oben beschriebenen Fäulnisprozesses zu bescheren, der für den Rest von uns schon sehr lange viel zu deutlich wahrnehmbar ist… Dafür haben wir reichlich Buttersäure in die Lüftung seines silbernen Daimlers C180 (S–P–6660) gekippt, den Lack dystopisch umgestaltet und an seiner Hausfassade einen Schriftzug hinterlassen, der auch seine Nachbar_innen aufklärt, dass sie neben einer Nazi-Kakerlake wohnen. Die Karre dürfte wohl erst mal nicht mehr zu fahren sein und lässt alle schon von weit weg riechen, wer oder was da angefahren kommt.

Unser kleiner, umtriebiger Freund heißt Manuel Schneider und wohnt hier:
Unterer Brühl 4 in Stuttgart-Kaltental.

Manuel Schneider ist langjähriges AfD Mitglied. Er ist stellvertretender Sprecher der AfD Stuttgart und Ersatzmitglied als Bundesdelegierter. Als stellvertretender Landesvorsitzender der ehemaligen „Jungen Alternative Baden-Württemberg“ (JA) hat er seinen Beitrag zu einem Erstarken der AfD geleistet. 

Die JA hat sich nach der Selbstauflösung im vergangenen November als Generation Deutschland neu gegründet. Schneider war auch hier Teil des Gründungskongresses in Gießen (siehe Foto). Laut internen Quellen soll er auch in der Stuttgarter Stadtratsfraktion der AfD arbeiten. (Quelle: https://antifa-info.net/2024/09/01/die-junge-alternative-baden-wuerttemberg-2/)

Es ist zu erwarten, dass Schneider auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Aufbau der neuen Nazijugend in Stuttgart und Baden-Württemberg einnehmen wird.

Wir wollen zeigen: Wir haben euch auf dem Schirm – ganz egal, ob eure Visagen auf Plakaten prangen oder ihr eher in der stillen 2. Reihe wirkt: Wir kriegen euch alle!

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