1. Mai

1. Mai 2020: Gegen das Virus, gegen den Kapitalismus!

Nach den älteren Beschäftigten im Gesundheitssektor und allen anderen die zu Opfern der Kürzungen im Gesundheitswesen und damit des Kapitalismus wurden, wird es auch andere treffen: Die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken und die am meisten unterdrückten Sektoren unserer Klasse, die über die "normale" Ausbeutung hinaus die rassistische Unterdrückung der Bourgeoisie erdulden müssen. Diejenigen, die in den prekärsten Bereichen arbeiten, die am schlechtesten bezahlt und am leichtesten erpressbar sind. Es ist kein Zufall, dass die "Hotspots" der Epidemie sich genau dort entwickelten, wo die Bosse die Arbeiter zur Arbeit gezwungen haben und weiterhin zwingen, auch wenn die Ansteckungsgefahr enorm hoch ist, weil es entweder unmöglich oder sehr schwierig ist, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Dazu kommt, dass es keine oder nur unzureichende Schutzausrüstung gibt. Die meisten Todesfälle sind in den Arbeitervororten von New York und in einigen Industriegebieten Norditaliens zu verzeichnen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

1. Mai Leipzig Farbanschlag auf DGB

Am Morgen des 2. Mai wurde ein Graffiti an der DGB Zentrale Leipzig gefunden.

"70 Jahre DGB tun dem Kapital nicht weh!"

Eine "Gewerkschaft" die den Bossen in den Arsch kriecht statt in der Krise Klassenkampf zu machen braucht kein Mensch!

[KA] Antikapitalistischer 1. Mai Karlsruhe

Kapitalismus macht uns krank!

 

Da der DGB dieses Jahr alle Veranstaltungen zum 1. Mai auf der Straße abgesagt hat, hat das antikapitalistische Bündnis Karlsruhe das Heft des Handelns in die Hand genommen und die Aktionen zum 1. Mai auf der Straße geplant. Gerade in diesen Zeiten ist es unabdinglich, dass die fortschrittliche Linke sich nicht auf Internet Aktivitäten beschränkt, sondern ihre Forderungen nach einer sozialen Krisenlösung und einer Zukunft ohne Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße trägt. Dies haben wir heute am 1. Mai, unserem Tag, dem Tag der Arbeiterinnen und Arbeiter, in Karlsruhe in Form einer antikapitalistischen Kundgebung getan.

 

 

(M): Aktion am Stadlheimer Knast – Es fehlen die Gefangenen!

 

Eine Nacht vor dem Kampftag der Arbeiter_Innenklasse sendeten wir solidarische Grüße an die politischen und sozialen Gefangenen hinter den Mauern des Stadlheimer Knastes in München. Wir hinterließen einen Schriftzug auf der Knastmauer und zündeten ein kleines Feuerwerk.

 

 

Revolutionärer 1. Mai in Nürnberg trotz/wegen Corona

Ursprünglich waren 9 Versammlungen genehmigt ++ mehrere Kundgebungen ++ einen Spaziergang ++ eine Lautsprecherwagentour ++ mehr Leute auf der Straße als erwartet ++ Polizei hält sich weitgehend zurück

Wir sind keine Konjunkturpuffer!

Aus der Quarantäne meldet sich das ROTA-Kollektiv als migrantische Selbstorganisation in der Schweiz und ruft trotz und vor allem aufgrund des Lockdowns dazu auf, an diesem 1. Mai geeint gegen Rassismus und Ausbeutung zu stehen. Eine Analyse und acht Forderungen.

Den Ersten Mai politisieren

Von den Haymarket Riots bis zu den weltweiten Arbeiter*innenkämpfen heute: Der Erste Mai macht auf die Tradition des Widerstands aufmerksam und damit auch auf die Verbundenheit der sozialen Kämpfe. Das ist auch und gerade in Corona-Zeiten elementar.

Spargel für alle? Gesundheitsvorsorge für alle! Solidaritätsaktion in Erfurt

Am 1. Mai hat eine kleine Aktionsgruppe in Erfurt an 3 Stellen in der Stadt Figuren aufgestellt um auf die Situation der Saisonarbeiter*innen auf deutschen Höfen aufmerksam zu machen.

Jobcenter besucht

Wir haben die Walpurgisnacht genutzt um das Jobcenter Dresden an der Budapester Strasse ausserhalb eines Termins zu besuchen. Nicht weil man dort so gerne ist, sondern um unsere Kritik mit Hammerschlaegen und Farbe zu unterstreichen. Wir wollten klar stellen, auch gegen Aemter kann man sich wehren, entschlossen, solidarisch, legal oder illegal aber immer legitimerweise!

[WÜ] Aufruf zum dezentralen 1. Mai in Würzburg

+++Aufruf zum dezentralen 1. Mai+++

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