Ökologie

[BERLIN] 4.2.2023 DEMO "Nicht fordern, handeln! Don't demand, fight!" 17:00 Hermannplatz

(english below)

Hallo Genoss:innen, Hallo Gefährt:innen,

 wir, die Offene Versammlung "Der Preis ist heiß – gegen Inflation, für soziale Revolution" rufen gemeinsam mit weiteren Zusammenhängen, wie u.a. der Interkiezionalen, zu einer Demonstration unter dem Motto "Der Preis ist heiß – Nicht fordern, kämpfen!" am Samstag 04.02.2023, 17 Uhr Hermannplatz, Berlin-Neukölln auf: https://derpreisistheiss.noblogs.org.

 

[Karlsruhe] Farbangriff auf das Parteibüro der Grünen

 

In der Nacht vom 26.01. auf den 27.01. haben wir das neue Büro der „grünen“ Partei, in der Redtenbacherstr. 9 besucht und ihnen farbenfrohe Grüße aus der Klimabewegung zukommen lassen. Die Hauswand schmücken jetzt einige farbige Akzente, sowie der Schriftzug „Lützi Lebt!“.

 

 

Nichts ist vorbei, es fängt gerade an! Lützerath ist jetzt auch in Wuppertal. Siemens Transporter abgefackelt!

Ein Jahr nach der Osterholz Räumung haben wir am frühen Mittwochmorgen (25.1.23) in der Sperlingsgasse in Wuppertal-Nützenberg einen Siemens Transporter mit Feuer angegriffen. Siemens gehört zu den großen Konzernen, die am Abbau von Braunkohle in NRW und auch in Lützerath beteiligt sind und Profite aus diesem schmutzigen Geschäft ziehen. Für welche Verbrechen Siemens auch noch Verantwortung trägt, ist hier von einer anderen Aktionsgruppe kurz und knapp zusammen gefasst - https://kontrapolis.info/9207
Wir sagen Schluss mit der Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur! Lasst uns weiter mit unterschiedlichsten Aktionsformen für eine bessere Welt streiten! Lützerath kann für die Klimagerechtigkeitsbewegung ein Riesenschritt nach vorne sein. Lasst uns dran bleiben!

Aufruf zum Demo am 04. Februar

Letzte Freitag, 20.01. in Berlin

Stop Cop City: in Solidarität und Trauer

Übersetzung eines Textes von Black Rose Anarchist Federation / Federación Anarquista Rosa Negra vom 19. Januar 2023.

Am 18. Januar 2023 ist eine Einsatzgruppe mehrerer Behörden in den stattfindenden Protest der Baumbesetzungen in Atlanta in Georgia gekommen um ihn zu räumen. In den ersten Minuten der Operation haben Einheiten des Bundesstaates Georgia auf einen Baumbesetzer geschossen und ihn getötet.

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Original in english: https://blackrosefed.org/stop-cop-city-in-solidarity-and-mourning/

Eilt: Aktivis... Muss mal

Mensch kackt vor dem Eingang der Landeszentrale der Grünen NRW, auf dem Boden steht "Scheißverein" gesprüht.

CW: Fäkal-Humor

In der Nacht auf den 20.01.23 haben wir vor der Landesparteizentrale der Grünen NRWE die Parole „Scheißverein“ auf den Boden gesprüht und vor die Tür gekackt.
Diese „Abseilaktion“ richtet sich gegen eine Regierungspartei, die einst aus einer sozialökologischen Bewegung gewachsen ist. Heute sind die Ideale runtergespült und dieselbe Scheiße in Grün wird reproduziert, die damals kritisiert wurde. Natürlich haben CDU, SPD, FDP noch viel mehr Dreck am Stecken, ganz zu schweigen von der braunen Jauchegrube am rechten Rande, aber die haben ja auch nie etwas anderes behauptet! Eure Doppelmoral hingegen bereitet uns Bauchschmerzen.

prima klima - Fallstricke des gewaltfreien Reformismus

Wir haben einen Beitrag aus der Graswurzelrevolution gemopst. Hier wird aus einem revolutionären Verständnis gewaltfreier Aktion der Reformismus der "Letzen Generation" kritisiert. Wir sind vorsichtig die "Letzte Generation" zu stark zu verurteilen, aber finden es richtig sich mit den politischen Defiziten dieser Strömung zu beschäftigen. Im Moment besteht die Stärke der Klimagerechtigkeitsbewegung aus ihrer Unterschiedlichkeit und Unberechenbarkeit und dem Zusammenspiel gewaltfreier und militanter Aktionsformen. Militanz ist kein Ausdruck von Verzweiflung, wie dies einige Sprecher gegenüber der Presse behaupteten. Militanz bettet sich ein in die Bewegung, ist organsiert und spontan, konzeptionell, strategiesch und Ausdruck politischer Überlegungen.Dies nur am Rande..

Die "Letzte Generation" gehört trotz Widersprüche zu dieser Bewegung dazu. Ihre Kriminalisierung ist abzulehnen. Freiheit auch für alle Militanten aus der Bewegung. Lützi ist überall.

Lützerath ist überall! Strabag-Auto in Mülheim a. d. Ruhr – Holthausen in Brand gesteckt!

Der Baukonzern Strabag betreibt ein schmutziges Geschäft: Autobahn und Knastbau. Zudem   kooperiert die Firma intensiv mit dem Energiekonzern RWE an den Tagebauen im Rheinischen Braunkohlerevier, auch direkt bei Lützerath. Nun haben wir uns in die gegen Strabag laufende Aktionsreihe eingebracht und führen den Kampf gegen den Abbau der extrem klimaschädlichen Braunkohle dezentral weiter! Lützerath ist überall und überall kann sich vielfältig unser Widerstand entfalten!

Lützerath: Über Rechtstaatlichkeit und die Verharmlosung von Polizeigewalt

In der vergangenen Nacht wurde die Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten (WN) in Münster am Picassoplatz 3 von Aktivist*innnen verschönert. Die Aktion ist als direkte Reaktion auf die Karikatur zu verstehen, die die WN meinte in der Sonntagsausagabe am 15.01.23 veröffentlichen zu müssen.Nach der von massiver Polizeigewalt geprägten Großdemonstration in Lützerath am Vortag kritzelt der Ex-Bulle Jürgen Tomicek zwei brutal aussehende, maskierte Männer, die eine panisch dreinschauende junge Frau sichtlich gegen ihren Willen wegtragen. Die Männer: gekennzeichnet als "Klimaaktivisten", die Frau als "Rechtsstaat". Diese "Zeichnung" ist an Ekelhaftigkeit kaum zu übertreffen. Sie reiht sich in eine Hetzkampagne der bürglichen Medien ein und verkennt die Vielfalt der Klimagerechtigkeitsbewegung und Militanz aus der Notwendigkeit heraus. Denn aus der Logik der bürgerlichen Demokratie darf Protest keine Störung des Regierens bzw. Beherrschens darstellen. Im Anbetracht der Klimakastrophe und den unzähligen Demos mit punkteller Öffentlichkeit, die bisher nicht gereicht haben, ist Militanz ein legimtimes Mittel.Des Weiteren impliziert die Karikatur sexuelle Gewalt zu Zwecken der Belustigung von Horst und Annette, dient der Bestätigung der autoritären Gewaltwünsche in einem Großteil der bürgerlichen Gesellschaft und verharmlost Polizeigewalt.Die Eskalation ging am Samstag in Lützerath dabei nicht, wie die bürgerliche Presse, mit der WN ganz vorne dabei, immer wieder behauptet hat und immer noch behauptet, von Aktivist*innen aus. Die Bullen als Verköperung des Staates sind die Aggresor*innen. Die Gewalt in Lützerath ist dabei auch kein Zufall oder eine einmalige Sache. Die Polizei ist die bewaffnete Verteidigung einer kapitalistischen Produktionsweise und einer Energieversorgung, die die Umwelt unwiderruflich zerstören wird. Einer, die die Regionen der Welt gegeneinander in Konkurrenz versetzen wird und die schon jetzt Milliarden Menschen Dürren und Fluten aussetzt, während gleichzeitig  in den reicheren Regionen bereits Pläne geschmiedet werden, wie man sich in der Weltkatastrophe abschotten und retten kann. Dagegen müssen wir uns zur Wehr setzen!Was wir am Samstag erlebt haben soll uns brechen, weil wir wissen, dass eine andere Welt möglich sein kann. Doch der 14.01 hat gezeigt: Wir sind viele, wir sind entschlossen und wir lassen uns nicht aufhalten. We are unstoppable!  Hintergrund:Link zur Karikatur der WN: https://www.tomicek.de/images/tomicek_bw/23_01_11_Klima_Lützerath_Rechtsstaat_f.jpgEine von vielen Dokumentationen von Polizeigewalt vom letzten Samstag: https://www.instagram.com/p/CnZxCpwt-8X/?igshid=YmMyMTA2M2Y=Weitere rassistische "Karikaturen" von Mr. Tomicek: https://www.tomicek.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3&Itemid=131#open

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