Weltweit

Auschwitz-Gedenken ..............

Auschwitz-Gedenken an die Befreiung, ohne die Befreier? ... Wie ist es möglich, dass zum Gedenken am 27. Januar, dem 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, die russischen Befreier zu Hause bleiben sollen?
Die Instrumentalisierung von Auschwitz insbesondere auch durch führende Politiker des “Jüdischen Staates”, wie Ministerpräsident Netanjahu und Kollegen ist schon lange eine Schande für alle Holocaustopfer. (1) (2) (3)
Das Gedenken im Jahr 2015 ist zu einem schändlichen Spielball der hetzerischen Anti-Russland Kampagne geworden. In Prag soll dieses Mal die große zentrale politische Gedenkveranstaltung stattfinden, die zum 60. Jahrestag noch problemlos in Warschau zelebriert wurde.
Aber dieses Jahr ist alles anders! Da wird durch die Verteufelung von Russland und Putin durch die USA und ihre willigen Helfer sogar das Gedenken an die Auschwitz Befreiung zu einem Instrument der Tagespolitik. Niemals zuvor ist das so passiert und es ist ein Schande, dass es geschieht, und wie! Es wird, weil die polnische Regierung inzwischen zu einem Hauptgegner Russlands geworden ist, keine Regierungsfeier in Polen geben, sondern es wird das Staatliche Museum von Auschwitz-Birkenau eine Gedenkfeier ausrichten, wozu Prominente aus der ganzen Welt und ein paar hundert der letzten noch lebenden ehemaligen Lager-Insassen erwartet werden. Im Prinzip kann man dagegen nichts vorbringen, aber warum wird erneut mit Doppelstandards gearbeitet? Was ist an Putin so verwerflich? Waren der damalige Vize der USA, Dick Cheney, oder der heute wegen Vergewaltigung verurteilte und in Haft befindliche, ehemalige israelische Präsident Moshe Katsav etwa “saubere” Politiker? .............. http://sicht-vom-hochblauen.de/auschwitz-gedenken-an-die-befreiung-ohne-... .............

Interview mit Edilson Romaña aus der FARC-EP

Interview mit Edilson Romaña, Mitglied des Generalstabs der FARC-EP und Teil des Untersuchungsausschussen der Friedensdelegation in Havanna

Gegen die HogeSa Demo in Essen am 18.01.15

Nein zur Hogesa-Demonstration in Essen!

Die sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) haben für den 18. Januar 2015 eine Demonstration auf dem Willy-Brandt-Platz am Essener Hauptbahnhof angemeldet und für den Zeitraum von 14 bis 18 Uhr 4000 Teilnehmende angekündigt. Im Ankündigungsvideo einer Privatperson, das im Internet kursiert, ist von „Wenn wir Terror haben wollen, machen wir ihn selber – und das tun wir jetzt.“ die Rede.

Die Hippie-Hools vom Gezi-Park

Lebenslänglich Knast wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Putschversuchs. So lautet zumindest die aktuelle Anklage der unter den Fittichen des Erdoğan-Regimes stehenden Staatsanwaltschaft gegen 35 Mitglieder der Istanbuler Supportergruppe Çarşı aufgrund ihrer Beteiligung an der Gezi-Park-Revolte im Sommer 2013. Und sie stellen damit keine Ausnahme dar. Durch die mehr als 90 eingeleiteten Verfahren, in denen knapp 6000 Menschen – teils unter abstrusen Vorwürfen bis hin zu „Bildung einer terroristischen Vereinigung“ – angeklagt wurden, folgt die Rache eines autoritären Systems auf die wochenlang andauernden Proteste nicht unbedeutender Teile der Gesellschaft.

[改道] Gǎi Dào Nr. 49 – Januar 2015 erschienen

Hallo Menschen,

 

ein Jahr voller Veränderungen und vielfältiger Ausdrucksformen des Widerstands geht zu Ende, das Projekt Gaidao geht nun ins fünfte Jahr. Auch im kommenden Jahr möchten wir euch einen abwechslungsreichen, sowohl lokalen als auch internationalen Blick auf Entwicklungen in der anarchistischen Bewegung nahebringen. Auch wenn die aktuelle Ausgabe kürzer als normal ausfällt, erhalten wir für gewöhnlich ausreichend viele Einsendungen, dass wir meistens spannende Ausgaben zusammenstellen können. In den letzten Monaten haben uns gar verschiedene Leute angeschrieben, die jetzt hin und wieder Texte aus dem Spanischen oder Englischen für uns übersetzen. Das ist sehr schön und wir möchten uns herzlich dafür bedanken.

Woran es uns allerdings konstant mangelt, ist Mithilfe im Layoutbereich. Die Arbeit konzentriert sich leider allzu sehr auf ganz wenige Personen, so dass wir regelmäßig zittern müssen, ob die Ausgabe nun wirklich am Monatsanfang (oder überhaupt) erscheinen wird. Üblicherweise wird die Gaidao mit InDesign gelayoutet, doch wir arbeiten aktuell an der Möglichkeit, das vorhandene Layout auch mit dem freien Desktop-Publishing-Programm Scribus umzusetzen. Meldet euch gerne bei der Redaktion, wenn ihr uns auf dem Gebiet (oder anderweitig) unterstützen möchtet.

Besonders hinweisen möchten wir euch auf die Tatsache, dass die Nationalismus-Debatte in dieser (und vermutlich auch in der nächsten) Ausgabe fortgesetzt wird. Und natürlich auf die beginnende CrimethInc-Kampagne “Alles verändern” (To Change Everything), die wir hiermit gerne unterstützen und die weltweit Umsetzung erfährt.

In diesem Sinne: Für eine Fortsetzung aller begonnenen libertären Initiativen!

 

Eure Redaktion der Gaidao

(A-Radio) Libertärer Dezemberrückblick 2014

Seit dem 3.1.2015 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Dezemberrückblick 2014 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Beitrag zur Repression in Spanien, einem Interview zu Kamerasabotage, mehreren Satiren zu Rechtsaußen-Phänomenen, Wo herrscht Anarchie u.v.m.

Waffenstillstand in Kolumbien bedroht

Waffenstillstand FARC

In einer Erklärung der FARC-EP zum Jahreswechsel machen sie auf die bedrohliche Situation der Gefährdung des von der FARC-EP ausgerufenen einseitigen und unbefristeten Waffenstillstandes aufmerksam. Geknüpft war der Waffenstillstand der Guerilla an die Bedingung, dass keine offensiven Militäroperationen gegen ihre Strukturen durchgeführt werden.

Rosa Luxemburg in Bilbo

Logo der Initiativgruppe Rosa Luxemburg Lagunak aus Bilbo

Im Jahr 2015 wird nicht nur in Deutschland, sondern auch im Baskenland eine Rosa-Luxemburg-Konferenz stattfinden: im bizkainischen Bilbao. Zu deren Organisation haben sich verschiedene Personen aus Internationalismus- und Stadtteilgruppen zusammengefunden und die Gruppe “Freundinnen und Freunde von Rosa Luxemburg“ – auf baskisch “Rosa Luxemburg Lagunak“, RLL – formiert. Ähnlich wie auf der seit 1996 veranstalteten und von Tausenden von Interessierten besuchten Konferenz in Berlin soll es in Bilbao sowohl um das Werk von Rosa Luxemburg, um die baskische Arbeiterinnen-Bewegung und um Perspektiven linker Politik im Baskenland gehen. 

3755 Children Kidnapped In Past Four Years, 1266 in 2014 Alone

Head of the Census Department of the Palestinian Commission of Detainees and Ex-Detainees Affairs, Abdul-Nasser Ferwana, stated that the Israeli army continues to attack and abduct Palestinian children in violation of international law, kidnapping 3755 children in the last four years, including 1266 in 2014. http://www.imemc.org/attachments/dec2014/childrenkidnapped1121.jpeg
Ferwana, also a researcher and a former political prisoner, said the kidnapping and imprisonment of children should push the international community and different human rights groups to act and protect them, as the escalating violations are jeopardizing their future, especially since they are subject to torture and abuse in Israeli prisons.
Ferwana stated that most of the 1266 children kidnapped in 2014 were taken prisoner in the second half of the year, after three Israeli settlers went missing on June 12, 2014, and were later found dead.
“The number of arrests in 2014 witnessed a 36% increase compared to 2013, and a 43.7% increase compared to 2012,” Ferwana said, “Statistics reveal an alarming increase in the kidnapping of children, especially in occupied Jerusalem.” ........... http://www.imemc.org/article/70143 .............

Drei aktive Obdachlose der Gruppe „A Város Mindenkié“ in Berlin

A Vàros Mindenkié

Beim Treffen der Grundtvig-Partnerschaft „Partizipation von Obdachlosen“ in Budapest hat uns Teilnehmern von bapop e.V. und Unter Druck- Kultur von der Straße e.V. das Engagement der aktiven Obdachlosen beeindruckt. Allein die saubere und elegante Kleidung der obdachlosen Frau… Wir waren uns einig: Die Gruppe wollen wir nach Berlin einladen. Der Paritätische LV Berlin gab die notwendige Unterstützung.

Seiten

Weltweit abonnieren