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Findus mit Grußwort zum Jahreswechsel und Silvester

Liebe Genossinnen und Genossen,

ich möchte kurz rückblickend für euch auf gut 1,5 Jahre Haft und die dazugehörigen Kämpfe, Niederlagen und auch Siege eingehen. Nun nach knapp 1,5 Jahren hinter Gittern gab es einige Rückschläge, sowie auch viele positive Momente und Ereignisse an diesem grauen und tristen Ort. Die zwei größten und auch tiefsten Rückschläge in Haft bis jetzt waren sicher:

Einmal die einmonatige Absonderung und dadurch auch die räumliche Trennung von meinen Weggefährten hier in Heimsheim. Die ersten Tage in Absonderung waren nicht gerade einfach, weil einem einfach so gut wie alle persönlichen Gegenstände und auch die eigene Kleidung abgenommen werden und man in diesem Moment auch die letzte eigene Selbstbestimmung und Identifizierung, wer & was man ist verliert. Daraus resultieren auch sehr eingedämmte bis gar keine soziale Kontakte – abgesehen von den Wärtern.

Ein weiteres prägendes Erlebnis war die erneute Verlegung in einen anderen Stockwerk, um mich erneut von meinen kurdischen Weggefährten zu trennen. Das war die Reaktion darauf, dass wir einen Antrag auf kurdische Fernsehsender gestellt haben, mit einer dazugehörigen Unterschriftensammlung, sowie auch der Vorwurf, ich hätte einen Hungerstreik organisiert, mit dem wir uns mit den kurdischen Gefangenen Merdan und Mazlum solidarisiert haben, welche zeitgleich in Stammheim im Hungerstreik waren.

Dies war der erfolglose Versuch der Anstaltsleitung mich zu brechen und vor allem auch zu isolieren. Klar auf eine Art haben sie es geschafft, aber am Ende führte dies nur zu einer größeren Entschlossenheit und Tatendrang sowie das wir noch mehr zusammenwuchsen.

Berlin-Aktionskarte - Solidarität mit Lützerath!

Wir haben eine Karte erstellt mit Akteur*innen, die direkt oder indirekt an der drohenden Räumung von Lützerath beteiligt sind oder davon profitieren. Das Ziel der Karte ist, Ideen für Soliaktionen in Berlin zu liefern.
Wir geben keine Garantie für Vollständigkeit oder Aktualität! Bevor ihr eine Aktion, Demo, Kundgebung, usw. macht ,solltet ihr den Ort selbständig recherchieren.

Link zur Karte: https://umap.openstreetmap.de/de/map/soli-fur-lutzi_30606

FFM: Protest für die Freiheit von Mumia Abu-Jamal am 41. Haftjahrestag

Frankfurt Am Main - Free Mumia - Free Them All! - December 9, 2022

Vergangene Woche Freitag haben Menschen in Frankfurt am Main genau wie in Berlin und vielen anderen Städten auch die Freiheit des seit 41. (!) Jahren inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal gefordert.

Potsdam: Büro des militaristischen Professors Sönke Neitzel markiert

Professor Doktor Sönke Neitzel an der Universität Potsdam ist Kriegsfetischist und Wehrmacht-Tollfinder. Deshalb haben wir die Tür seines Büros und die des Lehrstuhls für Militärgeschichte mit einem Kotz-Smiley und einer Sprechblase versehen. In der Sprechblase steht „Bundeswehr: zum Kotzen!“

Versteckte staatliche Überwachungskamera in Bremen demontiert!

Was ist passiert?

Vor kurzem wurde im links-alternativen queer-feministischen Kulturprojekt „p.ara“ in der Bremer Bahnhofsvorstadt Überwachungstechnik der Bullen oder des Geheimdienstes entdeckt, mitgenommen und unschädlich gemacht.

Ziel der Überwachung war offensichtlich der linke Wagenplatz 'Querlenker' auf der gegenüberliegenden Seite der Schienen. Die Kameras zielten direkt auf den Eingang des Wagenplatzes. Seit wann die Maßnahme lief, ist bislang unklar.

 

 

Kotze-Smiley für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge

Hallo, wir sind die Gruppe a.a.k. (Antimilitaristischer Adventskalender). Wir besuchen in unregelmäßigen Abständen Liegenschaften der Bundeswehr in Berlin. Deshalb waren wir beim „Hauptstadtbüro“ des Volksbund Kriegsgräberfürsorge direkt gegenüber vom Kriegsministerium am Lützowufer 1. Netterweise hatte uns die Kampagne „Werbung abrüsten!“ Adbusting-Überkleber zugesendet, die eigentlich für Werbeposter des Militärs gedacht sind. An der Haustür vom Volksbund Kriegsgräberfürsorge klebt nun ein großer Kotz-Smileys mit einer Sprechblase. In der Sprechblase steht: „Bundeswehr zum Kotzen!“

 

Zweiter Aufruf zur Tag-X Demo im Antifa-Ost-Verfahren | second call to action for the Day-X protest in the antifa-east-trial

[english version below]

United we stand – Trotz alledem, autonomen Antifaschismus verteidigen – Aufruf Teil II

Unser erster, bereits veröffentlichter Aufruf zur geplanten Tag-X Demonstration in Leipzig zum Ende des derzeit laufenden Antifa-Ost Verfahrens hatte eine ziemlich große inhaltliche Leerstelle. Diese wurde uns dank solidarischer Kritiken deutlich.

Wiedermal wurde der Fokus auf einen sich an der Praxis orientierenden autonomen Antifaschismus gelegt. Wir sind wütend, dass auch wir einen für uns wichtigen Moment ausgelassen haben, obwohl – oder vielleicht gerade weil – dieser so deutlich sichtbar ist wie lange nicht mehr. Dazu haben wir hier näheres geschrieben. Wir müssen die antipatriarchalen Leerstellen markieren, Positionen schärfen und Haltung stärken und einen autonomen feministischen Antifaschismus etablieren. Um vereint Seite an Seite zu stehen, müssen wir ein gemeinsames Selbstverständnis teilen oder zumindest bereit sein, dieses zu entwickeln.

Daraus resultierend folgt eine Erweiterung unseres Aufrufs:

GR: Kostas Fragoulis an Schusswunde verstorben

Kostas Fragoulis wurde für 20 Euro exekutiert

Kostas Fragoulis, der Jugendliche aus Thessaloniki, dem am 5. Dezember von der Polizei in den Kopf geschossen wurde, ist heute morgen für tot erklärt worden. Es folgt eine Zusammenstellung der Ereignisse. Indymedia berichtete früher bereits hier: https://de.indymedia.org/node/242485

 

[B] Informationen zur erfolgreichen juristischen Auseinandersetzung um die Rigaer94

Größtenteils unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit finden seit einiger Zeit kontinuierlich Prozesse gegen die Rigaer94 aufgrund von Räumungsklagen seitens der selbsternannten “Eigentümerin” statt. Kein Wunder, denn die Lafone Investments Limited verliert jede einzelne dieser juristischen Auseinandersetzungen – sofern ihre Rechtmäßigkeit angezweifelt wird. Und welche Presse berichtet schon gerne abseits eines Spektakels davon, dass eine unversöhnliche Haltung und ein langer Atem vor Gericht sich lohnen kann? Dass selbst die Berliner Justiz einem undurchsichtigen Geflecht von Briefkastenfirmen kein Recht gibt?

Braune Kacke auch beim Bundeswehrverband

Hallo, wir sind die Gruppe a.a.k. (Antimilitaristischer Adventskalender). Wir besuchen in unregelmäßigen Abständen Liegenschaften der Bundeswehr in Berlin. Diesmal: Der Bundeswehrverband in der Stresemannstraße 57. Netterweise hatte uns die Kampagne „Werbung abrüsten!“ Adbusting-Überkleber zugesendet, die eigentlich für Werbeposter des Militärs gedacht sind. An der schicken Tür vom Bundeswehr-Verband klebt nun ein großer Kotz-Smileys mit einer Sprechblase. In der Sprechblase steht: „Bundeswehr zum Kotzen!“ Und auf der anderen Seite klebt ein großer brauner Kacke-Smiley mit dem Statement „Braune Nazi-Scheiße!“

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