Antirassismus

Plakatreihe - Zwei Jahre Urteilsverkündung im NSU-Prozess - #keinschlussstrich

Am 11. Juli 2020 jährt sich die Urteilsverkündung des NSU-Prozesses zum zweiten Mal und weiterhin kann von einer Aufklärung des NSU-Komplex keine Rede sein. Gerade zur jetzigen Zeit, in der die rechten Anschläge und Aktivitäten in Berlin-Neukölln seit Jahren nicht aufgeklärt werden und in der Medien nach dem Brand in einem libanesischen Restaurant mit mehreren Schwerverletzten von "flambierten Döner" witzeln, ist es um so wichtig immer wieder an die Leerstellen sowie offenen Fragen zu erinnern, die der NSU-Prozess hinterlassen hat. Es gilt den weiterhin existierenden, gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus zu entlarven, anzuprangern und zu bekämpfen.

Wir haben Plakate erstellt, die offene Fragen bezüglich des NSU in Berlin aufwerfen.

Adbusting leider nicht mehr im Verfassungsschutzbericht

Große Überraschung anlässlich der heutigen Veröffentlichung des sogenannten  „Bundesverfassungsschutzberichtes“ durch Heimatminister Horst Seehofer. Die Aktionsform des Adbustings wird in dem geheimdienstlichen Machwerk mit keinen Wort erwähnt. Im letzten Jahr war das anders. Laut des Geheimdienstes waren damals von Linken veränderte Werbeplakate eine zentrale Bedrohung für die Demokratie und  das Terrorabwehrzentrum GETZ beschäftigte sich viermal mit Adbusting. Im aktuellen Bericht ist davon nichts mehr zu hören. „Kein Wunder“ sagt Klaus Poster, Sprecher*in der Soligruppe plakativ: „Geheimdienstliche Hetze ist ein stumpfes Schwert gegen Kommunikationsguerilla.“ Die Nennung im Bericht habe den Adbusting-Aktionen mehr Aufmerksamkeit als je zuvor gegeben. „ Das hat viele Kollektive angestachelt, sich ebenfalls mit einer Aktion für einen prestigeträchtigen Platz auf dieser „most-wanted-Liste“ zu bewerben.“

[HH] DEMO: Solidarität mit den Angeklagten im Elbchaussee-Prozess

 Angemeldete Antirepressionsdemo am 10. Juli: Es muss ein Zeichen gesetzt werden! Solidarität mit den Angeklagten im Elbchaussee-Prozess!

[RMK] #freejo Solidbild und Wandbild für Genossen in U-Haft

Am Donnerstag Morgen fanden in Baden-Württemberg 9 Hausdurchsuchungen statt und der Antifaschist Jo wurde von den Cops aufgrund seines antifaschistischen Engagements entführt.  Dieser Repressionsschlag hat sich schon länger angedeutet, nicht nur weil dieser Staat schon immer AntifaschistInnen verfolgt und kriminalisiert hat:

In Gedenken an Halim Dener

Halim Dener wurde am 30.06.1994 von deutschen Bullen in Hannover erschossen.

Er floh allein als Minderjähriger aus seiner kurdischen Heimat vor Folter, Genozid und Vertreibung, die der türkische Staat einsetze, um die kurdische Identität auszulöschen.

Adbusting mit dem Verfassungsschutzbericht

Am Donnerstag, den 9. Juli 2020 werden Heimatschutzminister Seehofer und Geheimdienstchef Haldenwang den sogenannten „Verfassungsschutzbericht 2019“ der Öffentlichkeit präsentieren. Im letzten Verfassungsbericht hatte der Geheimdienst die Aktionsform des Adbustings mit einer halben Seite und einem schönen Farbfoto geehrt. Dafür revanchierte die Kommunikationsguerilla-Szene sich bundesweit mit vielen Adbusting-Aktionen.

Jubiläum in Zeiten von Pandemie und Rassismus

15 Jahre Antifaschistische Linke Fürth

Auf weitere 15 Jahre Antifaschistische Linke Fürth! Antifaschistische Organisierung, Kritik und Praxis bleiben notwendig. Für emanzipatorische Perspektiven jenseits von Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat!

Gedenken an Nuno Lourenço

Gedenktafel

Antifaschist*innen haben in Gaschwitz bei Leipzig eine Gedenktafel für Nuno Lourenço angebracht, der dort 1998 von Neonazis angegriffen wurde und an den Folgen gestorben ist. Die Täter sind längst wieder frei und leben teilweise wieder in der Region.

Anti-Deportation Café

Anti-Deportation Café

ORANIENPLATZ GUERILLA PICKNICK ---- Holt euer Essen ab in Bilgisaray und schwärmt Oranienplatz! ---- Bringt eure eigenen Teller und euer eigenes Besteck mit. Erzählt es euren Freunden.

Neukölln brennt weiter! Kein Fußbreit den Faschist*innen!

Erst zwei Wochen nach dem Brandanschlag vor einer syrischen Konditorei in der Sonnenallee/Berlin-Neukölln, brannte es in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli wieder in der Straße. Nur wenige Häuserblocks entfernt brannte ein libanesischer Imbiss komplett aus. Seit Jahren kommt es in Neukölln zu rechtsradikalen Angriffen, darunter auch 23 Brandstiftungen.

Seiten

Antirassismus abonnieren