Militarismus

Protest vor Hotel der Berliner Kriegskonferenz

Am 28. November haben sich Antimilitarist*innen spontan mit einem Transparent mit der Aufschrift „Gegen die Berliner Kriegskonferenz“ und pinken Fahnen vor das Hotel andel‘s in der Landsberger Allee 106 gestellt. An einem Eingang zum Hotel stand ein Polizeifahrzeug, außerdem war Security vom Hotel vor Ort. Ein Angestellter des Hotels, der wohl um das Image des Hotels besorgt war, wies die Aktivist*innen darauf hin, bei der Aktion nicht das Hotel-Logo zu fotografieren. Nachdem die Aktivist*innen noch auf die andere Straßenseite gegangen waren, um Flyer an Passant*innen zu verteilen, kamen Polizisten und nahmen von zwei Menschen die Personalien auf und sprachen einen Platzverweis für den Bereich um das Hotel aus.

[HH] Demo-Bericht vom 25.11. "Gewalt gegen Frauen* hat viele Gesichter - Widerstand auch!"

 

Am 25.11. 2017 versammelten sich ca. 500 Frauen, Lesben, Trans* und Intersex-personen zu der feministischen Demo "Gewalt gegen Frauen* hat viele Gesichter - Widerstand auch!". Wir haben an der Demo teilgenommen und wollen mit diesem Demo-Bericht unsere Erfahrungen, sowie eine kleine abschließende Analyse teilen.

 

[HB] Zu Fuß zum AfD-Parteitag nach Hannover!?

Diese oder ähnliche Fragen muss sich der Bremer AfD-Politiker Gerald Höns stellen, nachdem wir ihm Dienstagnacht Reifen und Scheiben seines Smart in der Bergerstraße zerstört haben.

 

[HRO] Vom "Volkstrauertag" und anderen Zumutungen

Friedhofsmüll

Rostock – Erneut konnte in der Hansestadt eine städtische Gedenkveranstaltung zum „Volkstrauertag“ unter Beteiligung von Neonazis stattfinden. Antifaschistischer Widerstand gegen die Geschichtsrelativierer*innen von bürgerlich bis rechtsaußen blieb aus. Unter Antifaschist*innen aus der Hansestadt herrscht ein fragwürdiger Umgang mit dem Thema.

[Wien] Wir scheißen auf den allgemeinen Zustand der Gleichgültigkeit!

Es gibt viele anarchistische und libertäre Kämpfe weltweit, die uns berühren. Sie weiterzuführen bedeutet Solidarität für Individuen zu schaffen, die für Freiheit kämpfen. An dieser Freiheit hindern uns z.B. Regierungen, egal ob sie schwarz, blau oder andere Farben tragen. Ein Lebensrhythmus in dem wir tagtäglich beherrscht werden, hindert uns an einer selbstbestimmten Art zu leben und hindert viele andere Menschen am Überleben: Jeden Tag finden Abschiebungen statt, jeden Tag ertrinken Menschen im Mittelmeer, jeden Tag finden Vergewaltigungen statt, jeden Tag werden Ökosysteme zerstört, jeden Tag finden Zwangsräumungen statt und jeden Tag werden in Österreich Waffen produziert, welche in die ganze Welt exportiert werden. Diese Zustände bringen klar zum Ausdruck, dass jeder Tag ein Tag für Widerstand und tiefergehende Analyse ist. Viele Aktionsformen sind möglich, vieles muss versucht werden, z.B. Blockaden und Sabotage!

Am 10. November 2017 wurde in den Morgenstunden der Gürtel (bei der Nussdorfer Str.) mit Baustellenmaterial und g'schissenen App-Fahrrädern für kurze Zeit blockiert und der Arbeitsverkehr gestört. Es wurden Wurfzettel mit der Aufschrift „Weder Faschismus, noch Demokratie! Freiheit, Gleichheit, Anarchie!“ hinterlassen. Diese und ähnliche Aktionen sind leicht durchzuführen und vielfältige Materialien lassen sich dafür finden.

Wir scheißen auf den allgemeinen Zustand der Gleichgültigkeit!

Jeder Tag ist Tag X!

 

[LG] Deutsche Soldaten, keine Opfer sondern Täter!

Lüneburg, 19.11.2017

 

Den sogenannten "Volkstrauertag" nutzte die Lüneburger AfD um den Landtagsabgeordneten Stephan Bothe für eine besondere Geschmacklosigkeit in Sachen Verdrehung deutscher Geschichte.

Den Heuhaufen spicken - gegen Überwachung und Observation!

 

Hallo. Haallooo. Haaaaallllooooo?

 

Kannst Du mich noch hören?“

 

 

 

...arrgh das nervt.

 

Manchmal hört mich die angerufene Person nicht mehr, obwohl ich volle Balken habe. Wenn ich dann nochmal anrufe geht es meist. Oder ich höre die andere Person nicht. Ich hatte auch schon mal eine andere Stimme in der Leitung oder das Handy ist einfach ausgegangen, trotz des vollen Akkus... Ich glaube ich brauche ein neues Telefon. 7 Augen gucken mich an. „Es wird Dir nichts helfen.“

 

 

 

Es handelt sich um ein seit dem Sommer bei vielen Menschen immer wieder auftretendes Phänomen. Nicht bei allen Telefonaten, aber unabhängig von Funkzellen, Telefonanbieter und ob Handy oder Smart Phone, auch über die Landkreisgrenzen hinweg. Es scheint ansteckend zu sein, es breitet sich aus. Wir werden immer mehr.

 

 

 

Was auch immer diese Auffälligkeiten an unseren Telefonen bedeuten, hat es (alte) Fragen aufgeworfen:

 

Wie gehen wir mit Kommunikation um?

 

Wie tief wollen wir in unsere Leben, unsere Bewegungen, Alltäglichkeiten Einblicke zulassen?

 

Muss das Ding immer mit?

 

Wie organisieren wir uns?

 

 

 

Wir bitten Euch alle wenn möglich Eure Telefone ab und zu zu Hause zu lassen, mal auszuschalten und nicht immer überall erreichbar zu sein. Wir bitten Euch um denen, die sich in den heutigen Zeiten unbemerkt bewegen und organisieren möchten und müssen, das zu erleichtern.

 

 

 

Denn in Anbetracht der Tatsache, dass Unmengen an Daten gesammelt werden, Bewegungsprofile erstellt werden,... fallen alle auf, die ihre Daten nicht so gerne preisgeben, z.B. die die ihre Telefone nicht immer dabeihaben.

 

 

 

Lasst uns mehr den Heuhaufen mit Stecknadeln spicken!

 

Ohne paranoid zu sein. Mit Humor und ohne Technikfeindlichkeit.

 

 

 

Des weiteren fragen wir uns, ob sich aus der Tatsache der spinnenden Telefone ein erhöhter Ermittlungsdruck ableiten lässt. Da auch diese Frage sich nicht beantworten lassen wird, und auch hier Spekulationen mühsam sind fragen wir uns, wie Überwachung und Observationen im ländlichen Raum aussehen? Was können wir beobachten? Wo parken komische Autos, mit welchen Kennzeichen, wie viele Leute sitzen darin? Was tun sie?

 

 

 

Es ist gut wenn wir alle aufmerksam durchs Leben gehen.

 

Lasst uns gut mit all dem was wir machen aufeinander aufpassen.

 

Keine Spekulationen. Anna und Arthur haltens Maul.

 

 

 

Teilt Auffälligkeiten dem Ermittlungsausschuss mit oder steckt sie in die Kiste am Tresen vom Meuchefitzer Gasthof.

 

 

 

Mehr Infos zu Technologie und Überwachung: capulcu.blackblogs.org

 

militanz.blackblogs.org geht online!

Es ist eine Unsitte der radikalen Linken, dass militantes Know-How ein Privileg von einigen wenigen Auserwählten ist. Früher wurde dies mit der, zum Teil berechtigten, Befürchtung begründet, dass die Weitergabe und Vermittlung ein Sicherheitsrisiko darstellt.
In Zeiten des Internets ist diese Begründung jedoch obsolet. Die Möglichkeit der Informationsweitergabe ist nahezu unerschöpflich, nur wird sie nicht genutzt. Autonome Publikationen sind oftmals nicht in digitaler Form zu erhalten und wenn, dann nur als Scan von engagierten Menschen.

Unser Ziel ist es militante Techniken und Arbeitsweisen, sowie Arbeitsweisen der Bullen einem breiten Spektrum zur Verfügung zu stellen.

Kritische Betrachtungen zur Kampagne ‚Stopp Ramstein 2017‘

Liebe Friedensgruppen, liebe Interessierte

wir engagieren uns seit 2016 in der Kampagne Krieg beginnt hier, welche unabhängig von der Kampagne Stopp Ramstein existiert und dieses Jahr vom 25.03. bis zum 01.09.2017 stattfand. Unsere Kampagne ist aber auch eine Alternative zur Kampagne 'Stopp Ramstein', an der wir leider weiterhin viel Kritik bezüglich Inhalten, Kooperationen (wie Montags-Mahnwachen / Truther-Bewegung sowie Personen- statt Organisationenbündnis) und Rednern haben. Wir kritisieren eine Rechtsoffenheit (oder rechtsoffene Wirkung), was Themen, Zielgruppen und Kooperationen sowie vor allem einzelne Redner anbelangt, die uns weiterhin Sorgen macht.

In diesem Hintergrundtext geht es nicht um die sinnvolle Kritik an der weltweiten Kriegspolitik nicht nur der USA und es geht nicht um die vielen motivierten und friedenspolitisch überzeugenden TeilnehmerInnen und Beiträge sowie die anerkennenswerte Organisation einer solchen aufwändigen Aktion mit Camp, Kongress, Menschenkette und Kulturprogramm. Es geht uns um die inhaltliche Ausrichtung sowie die aus unserer Sicht problematischen Kooperationen und Reden.

„Sinnlos sterben? Komm zu uns!“ Bundeswehr-Adbustings zum Festakt des Tag des Peacekeepings

Adbusting zu Tag des Peacekeepings

Anlässlich des Festaktes zum sogenannten „Tag des Peacekeepers“ interventionierte das Straßenkunst-Kollektiv „Name bitte hier einfügen“ mit veränderten Bundeswehrplakaten rund um den Veranstaltungsort in Moabit.

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