Antifa

Wir sind alle die gefährlichste Frau Leipzigs!

Seit dem 5. November sitzt nun unsere Genoss*in Lina in U-Haft. Einmal mehr zeigt sich, wo der Staat seine Prioritäten setzt. Nazis dürfen unbehelligt morden und, wenn Menschen das nicht hinnehmen wollen und sich antifaschistisch betätigen, werden sie kriminalisiert. Dass Lippenbekenntnisse und Lichterketten nicht ausreichen, zeigen die letzten Jahre. Offensiver Antifaschismus ist legitim und notwendig. Doch, dem nicht genug. Durch den Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129) gerät das ganze Umfeld der Person in den Fokus der Schnüffelbehörden – egal ob Familie, Freund*innen oder auch Kolleg*innen. Eine miese Methode, um antifaschistische Bewegungen auszuhorchen und zu zerschlagen. Selbst, wenn es nicht zu einer Verurteilung kommt, konnten die Repressionsorgane ihre Infos sammeln. Um so wichtiger ist es, zusammen zu stehen und die Angriffe gegen unsere Strukturen und Genoss*innen nicht hinzunehmen.

Freiheit für Lina und solidarische Grüße in den Danni.

 

 

[RMK] Nachtrag 9. November: Gedenkkundgebung in Welzheim

Heute organisierten wir in Zusammenarbeit mit der VVN-BdA Rems-Murr zum dritten Mal in Folge die Gedenkkundgebung vor dem ehemaligen KZ in Welzheim. Die Kundgebung bewarben wir im Vorfeld mit Flugblättern und persönlichen Gesprächen auf dem Wochenmarkt, als auch mit Plakaten im Stadtbild, sodass mit 50 TeilnehmerInnen die Besucherzahlen der letzten Jahre deutlich übertroffen wurde.

[HH] Was wir sehen, Teil 2: Der Anschlag in Henstedt-Ulzburg

"Es gab keine Möglichkeit großartig zu reagieren. Der Versuch sich auf die Grünfläche zu begeben misslang, da der Wagen erstens zu schnell ankam und der Fahrer auf den Grünstreifen lenkte und gezielt auf die beiden draufgehalten hat. Nachdem die beiden angefahren wurden, fuhr er weiter und erfasste nach ca. 30 Metern die junge Frau. Ihre Begleitung konnte sich noch zwischen die Autos retten."
Zitat aus einem Interview mit einer Betroffenen des Angriffs vom 17.10. in Henstedt-Ulzburg (1).

[B] Auto von 3.Weg-Neonazi abgewrackt

Scheiben kaputt, Reifen platt. Mit diesem Auto fährt David Linke nicht mehr zu Aktionen der Neonazi-Partei "3. Weg" und zur Arbeit. Der VW Van stand direkt vor Linkes Balkon im Weitlingkiez, Marie Curie Allee 112.

[RMK] Nachtrag 9. November: Freispruch für Antifas in Backnang

Am 9. November erhob die Staatsanwaltschaft Stuttgart Anklage vor dem Amtsgericht Backnang gegen drei Antifaschisten. Am 82. Jahrestag der Reichspogromnacht wollte sie den antifaschistischen Widerstand gegen die Verbreitung von AfD-Propaganda im Europa- und Kommunalwahlkampf 2019 kriminalisieren. Die Anklage beruhte auf der antilinken Motivation der kriminalpolizeilichen Abteilung Staatschutz und den Aussagen von Mitgliedern des höckenahen AfD-Ortsverbands Backnang.

[RMK] Nachtrag: Kundgebung in Backnang nach Razzia bei faschistischen Terroristen

Am 24. Oktober folgten etwa 70 Leute dem Aufruf des Bündnis Zusammen gegen Rechts Rems Murr. Anlass waren die Süddeutschlandweiten Razzien gegen Nazis, die Waffen und Nazi-Devotionalen sammelten und gemeinsam Kriegssituationen trainierten. Eine der Razzien fand im Backnanger Teilort Sachsenweiler. Dort wurden so viele Waffen und Nazi-Materialien beschlagnahmt, dass ein LKW von Nöten war, um alles abzutransportieren.

Kurzbericht zu unseren Aktionen in Remagen 2020

Zwei Blockadeversuche vom blockzhg Bündnis, massive Polizeigewalt, 89 Strafanzeigen, Polizei und Presse stellen Blockierende als ,,Angreifer" da

[HH] Was wir sehen, Teil 1: Der Angriff von Dulsberg

"Ich wurde angefahren, brach zusammen, konnte aber kurz davor noch rausgezogen werden, es sitzt tief in den Knochen, sich auszumalen, was sonst passiert wäre. Es hätten Menschen sterben können."
Zitat eines Betroffenen des rechten Auto-Angriffs am letzten Sonntag (1).

AfD-Volkstrauer zerstört

Am 15.11. legten die AfD-Landtagsfraktion, AfD-Stadtratsfraktion, sowie die JA Dresden Trauerkränze nieder im Rahmen des 'Volkstrauertag' am Ehrenhain auf dem Nordfriedhof ab. Diese haben wir entfernt.

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