Gender

Transgender Day of Remembrance

Der "Transgender Day of Rememberance" findet seit 1999 jährlich am 20. November statt und ist ein Gedenktag, um den weltweit durchschnittlich etwa 300 Trans-Personen zu Gedenken, die jährlich aufgrund von transfeindlichem Hass und daraus resultierender Gewalt getötet werden.
An diesem Tag wollen wir nicht nur an die Betroffenen transfeindlicher Gewalt erinnern, sondern auch mehr Bewusstsein für diese Form der Diskriminierung und Gewalt schaffen.
Wir wollen auf diesen Tag aufmerksam machen, um mehr Sensibilsierung für transfeindliche Diskriminierung, auch in linken und feministischen Räumen zu schaffen.
Außerdem rufen wir zu einem solidarischen Kampf als Verbündete mit den Betroffenen transfeindlicher Diskriminierung und Gewalt auf.

"Wenn die Frauen frei wären, würde die Welt aus den Angeln fallen"*

Wenn die Frauen frei wären...

Überall auf der Welt kämpfen Frauen gegen die Intensivierung patriarchaler Verhältnisse – von Ni Una Meños, über Mi Primer Acoso bis hin zum czarny poniedziałek und Rojava. Meral Çınar über die weltweiten Frauenkämpfe und die Möglichkeiten einer internationalistischen Perspektive.

Zerschlagt das Patriarchat!

Zerschlagt das Patriarchat!

Das Patriarchat lebt. Es lebt in dir, in mir, in linksradikalen Strukturen. Auch Frauen reproduzieren das Patriarchat, selbst wenn sie davon nicht profitieren. re:volt Redakteurin Anja Klein mit einem Beitrag zu unserer feministischen Reihe.

Wuppertal und Haan Alternativlos: Beschreibung offensiver nächtlicher Kunstaktionen!

 

 

Vom 1.11. auf den 2.11. und vom 5.11. auf den 6.11. fanden zwei nächtliche Kunst-Happenings in Wuppertal und Haan statt. Orte der handfesten Aktionskunst waren die AfD Büros in Wuppertal und Haan, als Motto wurde Alternativlos gewählt.

 

Die Künstler_innen lösten Rollläden, sorgten für das sehr anmutige Zerspringen von Schaufensterscheiben und dekorierten den Innenraum des Wuppertaler AfD Büros mit etwas Farbe. In Haan wurde der Zustand der Schaufensterscheibe des dortigen Büros ebenfalls kunstvoll verändert und das Büro eingefärbt.

 

Protest, Widerstand, Revolution

Feminism is for everybody!

Von Frauen*, die Widerstand leisten und von patriarchalen Strukturen, die trotzdem noch immer da sind und die es zu zertrümmern gilt. Die Einleitung zu unserer Reihe "Patriarchat und Widerstand".

500 Jahre evangelischer Antisemitismus

Anlässlich eines Jubiläumsgottesdienstes für 500 Jahre Reformation in der St. Michaeliskirche in Hamburg bekletterten heute morgen zwei Kletter*innen die Fassade des „Michels" und hinterließen eine kleine Erinnerung daran, wie der allseits gefeierte Martin Luther zu Lebzeiten wirklich war. "Wie es unmöglich ist, dass die Aglaster ihr Hüpfen und Getzen lässt, die Schlange ihr Stechen: So wenig der Jüde von seinem Sinn, Christen umzubringen wo er nur kann", stand auf ihrem Transparent.

Woman's Pride

Beobachtet man feministische Dikurse innerhalb der deutschen Linken, dann scheint es oft so als hätten wir Frauen bereits das himmliche Paradies erreicht. Wir dürfen wählen gehen, Auto fahren, verreisen ohne die Zustimmung irgendeines zuständigen Mannes, haben eine Frauenquote, gendern in femininer Form gehört in einem linksliberalen Spektrum zum guten Ton und wenn wir jetzt noch gleich bezahlt würden, dann wäre das Paradies komplett.

Die Realität für uns Frauen sieht aber oft viel härter aus. Wo ein Mann kaum arbeiten muss, da müssen wir Frauen uns zehnmal mehr anstrengen. Wir müssen immer beweisen, dass wir besser, härter und schneller sind, sonst werden wir nicht einmal minimal wahrgenommen. Dabei sollen wir noch Karriere machen, 5 Kinder großziehen und immer gut aussehen, am besten mit Modelfigur.

Der heutige (westliche) Sexismus ist schleichender als noch vor 30 Jahren. Der heutige Sexismus macht uns weiß, dass wir dazugehören nur ums uns gleich wieder klar zu machen warum wir immer hinterher hinken werden.

Kaum verwunderlich also, dass die meisten Frauenbewegungen vom männlichen Part nur ernst genommen wurden, wenn wir Frauen ernst gemacht haben. Wenn wir bewaffnet oder zumindest militant auflaufen, ganz ohne Kompromisse.

Heinrich Mahling (IB) geoutet

Vergangenen Sonntag haben wir den führenden Mittelhessischen IB-Kader Heinrich Mahling (L! Hasso Brussia) mit knapp 300 Plakaten und mehreren Grafittis in der marburger Innenstadt geoutet.

Seiten

Gender abonnieren