Soziale Kämpfe

Fotos: Kein Abriss! Solidarität mit der Habersaathstraße

"Abriss war gestern schon scheiße!" Solidemo für die Habersaathstraße 40-48 am 28.3.2026 in Berlin

In der Habersaathstraße 40-48 wird seit Jahren versucht, Menschen mit Drohungen und Gewalt aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Seit vier Monaten leben die Mieter:innen ohne Heizung und Warmwasser. Leerstehende Wohnungen werden im Auftrag des Vermieters demoliert, Türen eingetreten, Sanitäranlagen zerstört. Schlägertrupps im Haus – Angst gehört für die Bewohner:innen zum Alltag. Der Berliner Mieterverein, das Bündnis gegen Verdrängung & Mietenwahnsinn, das Bündnis gegen Zwangsräumungen und andere organisierten am Samstag, den 28. März eine Soli-Demonstration für die Habersaathstraße.

Aktuelles über Mumia Abu-Jamal

RA Noel Hanrahan and Mumia Abu-Jamal, SCI Mahanoy Prison, February 2026

Hier kommen aktuelle Nachrichten über den seit 1981 (!) inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal und aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung

Day 53 of Hungerstrike until Death

Call for actions in solidarity with Prosfygika on the 5th of April for the internationalist defense of the Community of Squatted Prosfygika

Dear comrades,
the following call is in English, German, French, Serbian, Dutch, Italian, Serbian, Polish and Spanish. Please read carefully and spread widely.

Freiheit - Frieden - Solidarität: Weil wir nicht vergessen haben, wofür der 1.Mai da ist!

Der Bündnisaufruf zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration in Berlin ist öffentlicht. Die Demo startet um 18 Uhr am Oranienplatz in Kreuzberg, wird am Görli-Park vorbeiziehen und weiter nach Neuköln, über Sonnenallee und Hermannplatz zum Südstern ziehen. Auch das Bündnisplakat ist gedruckt und wird bald im Stadftbild zu sehen sein. Alle aktuellen Infos gibt es auf der Website https://1maiberlin.noblogs.org

PETITIONS-ZEICHNUNG #icd11jetzt möglich - gegen Diskriminierungen in der Medizin!

Ein kämpferischer, alter Mann mit Fahne setzt sich für gerechte Medizin ein.

Die in D immer noch verbindliche ICD-10 der WHO diskriminiert LGBTQ+ - Menschen, benachteiligt Frauen, und leugnet etliche Krankheiten, die in der ICD-11 erfasst sind. Diese ist bereits seit 2022 weltweit anwendbar. Doch Deutschland lässt sich mit der Einführung wahrlich sehr viel Zeit. FÜR TOTE ab 2027. Lebende, Leidende müssten wohl "noch einige Jahre länger warten"! Dagegen richtet sich diese Petition. Doch die Hürden sind hoch. 30 000 Zeichnungen in 42 Tagen ab dem 30.03.2026 sind nötig. Auf Unterschriften-Listen. Oder unter diesem Link: 

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_09/_16/Petition_186702.html

 

[KA] Kleine A-Tage - 03. - 11.04.2026 in Karlsruhe

03.-11.04.2026 kleine A-Tage

Es gibt schlechte Nachrichten für euch! Wir, der Verein Nägel mit Köpfen eV., haben zum 15.04. unsere Räumlichkeiten in der Kulturdose gekündigt. So wird es auch das Café Noir ab diesem Zeitpunkt nicht mehr geben. Aber keine Sorge! Es gibt schon eine neue Gruppe an Leuten die den Raum bespielen will.

Natürlich werden wir nicht klammheimlich verschwinden. Für den Abschluss haben wir noch einmal ein tolles Programm rund um das Thema Anarchismus geplant. Leider konnten wir nicht für jedes Thema, das relevant wäre oder uns interessiert hätte, etwas organisieren... Es würde auch den Rahmen sprengen. Außerdem steht aktuell noch nicht alles 100%. Aber wir werden euch auf dem laufenden halten.

Wir freuen uns auf eine schöne Woche, in der wir uns mit euch austauschen und vernetzen können. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr uns gerne ansprechen oder unter cafe-noir@riseup anschreiben.

ANIKA

anika.noblogs.org cafenoirka.wordpress.com

CAFÉ NOIR

Solifoto in solidarity with the comrades of Prosfygika (ENG+GR)

Dear Comrades of Prosfygika,  We send you this statement in solidarity from Berlin. As anarchists4palestine and KAF we organize together with many others in the belly of the beast, in Germany, against imperialism and for liberation of all people.Also in Berlin the necissity to defend ourselves is growing stronger especially facing the zionist and colonialist complicity of the German State. It becomes visible in the police attacks against our neighborhoods. Additionaly the militarisation is heavily pushing forward national discourses and attacking out struggles for self-organisation, freedom and liberation.

 

Solifoto in solidarity with the Prosfygika (ENG+GR)

Dear Comrades of Prosfygika,  We send you this statement in solidarity from Berlin. As anarchists4palestine and KAF we organize together with many others in the belly of the beast, in Germany, against imperialism and for liberation of all people.Also in Berlin the necissity to defend ourselves is growing stronger especially facing the zionist and colonialist complicity of the German State. It becomes visible in the police attacks against our neighborhoods. Additionaly the militarisation is heavily pushing forward national discourses and attacking out struggles for self-organisation, freedom and liberation.

 

Der „Alti“ als One-Man-Show: Zwischen High-Tech-Aktivismus und Zersetzungsmethoden

Ein Erfahrungsbericht über hierarchische Strukturen, Denunziation und den Bruch mit dem antifaschistischen Konsens im Altdorfer Wald.

Während der Widerstand im Hambacher Forst (Hambi) auf Basisdemokratie, Anonymität und dem absoluten Ausschluss der Repressionsbehörden fußte, zeichnet sich im Altdorfer Wald („Alti“) unter der medialen Führung von Samuel Bosch ein völlig anderes Bild ab. Was nach außen als „solidarischer Kampf für das Klima“ verkauft wird, entpuppt sich intern zunehmend als ein System aus Kontrolle, technischer Überrüstung und gezielter Ausgrenzung unliebsamer Personen.

High-Tech-Aktivismus statt Verzicht

In den Baumhäusern des Alti findet man keine einfache Lebensweise, sondern eine professionelle PR-Maschinerie. Gefördert durch massives Crowdfunding (allein Anfang 2026 wurden tausende Euro für „Projekte“ gesammelt), wird hier mit Equipment operiert, das für normale Aktivist:innen unbezahlbar ist: Powerstations (Jackery/EcoFlow) für bis zu 1.500 Euro, Profi-Kameras und Teufel-Boxen. Dieser „Lifestyle-Aktivismus“ dient vor allem der Pflege des öffentlichen „Lacks“. Wer diesen Konsum oder die dahinterstehenden Spendenstrukturen hinterfragt, gerät schnell ins Visier der Camp-Leitung.

Bruch des Konsenses: Die Polizei als Türsteher

Der schwerwiegendste Vorwurf betrifft den Umgang mit dem staatlichen Repressionsapparat. Während im Hambi das Rufen der Bullen als ultimativer Verrat galt, scheint es im Alti zum strategischen Repertoire zu gehören:

  • Selektives Hausrecht: Es gibt Berichte über interne „Einlasskontrollen“ via WhatsApp/Signal. Wer nicht ins bürgerfreundliche Medienbild passt, wird aussortiert.

  • Denunziation per Festnetz: In einem konkreten Fall wurde eine Person, die Schutz vor der Kälte in einer Krankenhauskapelle suchte, nach einem Telefonat mit der Camp-Leitung durch die Polizei entfernt. Der Vorwurf: Ein angeblicher „Einbruch“, der von Zeugen beobachtet worden sei – eine glatte Lüge, da die betroffene Person bereits seit Stunden dort saß. Hier wurde die Polizei mittels gezielter Falschinformation als privater Sicherheitsdienst missbraucht.

Zersetzung und psychologische Kriegsführung

Die Methoden im Wald erinnern fatal an historische Zersetzungstaktiken:

  • Die Phantom-Kamera: Um das punktgenaue Auftauchen von „Aufpassern“ (wie dem E-Bike-Typen) zu erklären, wird die Existenz von Wildkameras vorgeschoben. Das erzeugt ein Klima der Paranoia („Gaslighting“), während man gleichzeitig den „Überwachungsstaat“ öffentlich kritisiert.

  • Täterschutz statt Solidarität: Wenn es zu Diebstählen innerhalb des Camps kommt, wird Augenzeugen nicht geglaubt. Statt Aufklärung folgt die Diskreditierung der Zeugen als „verwirrt“ oder „instabil“.

Fazit: Wir brauchen ehrlichen Widerstand, keine Selbstdarsteller

Der Altdorfer Wald darf keine private Bühne für Einzelpersonen sein, die linke Werte wie Solidarität und Hierarchiefreiheit nur als Maske tragen. Wer mit Bullen kooperiert, Lügen über Mitstreiter:innen verbreitet und Diebstähle deckt, hat den Boden des gemeinsamen Kampfes verlassen.

Solidarität bedeutet, aufeinander aufzupassen – nicht, sich gegenseitig bei den Bullen anzuzeigen!

 

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