Demonstration: Kein Kampfsport den Faschisten – Gegen die Gladiator Fight Academy und ihre Fight Night

Event Datum: 
Samstag, März 7, 2026 - 15:30
Stadt/Region: 
Antifa Demonstration am 07.03.26 in Halle Saale gegen das Nazigym in der südlichen Innenstadt! Treffpunkt: 15:30 Uhr Hauptbahnhof Halle

Demonstration: Kein Kampfsport den Faschisten – Gegen die Gladiator Fight Academy und ihre Fight Night

  • 7. März 2026 + 15:30 Uhr + Startpunkt: Hauptbahnhof Halle

Fast ungestört vermittelt die „Gladiator Fight Academy“ seit Januar 2025 in Halles südlicher Innenstadt Gewaltkompetenzen an Neonazis, rechte Fußballfans und vor allem junge Männer.

Am 7. März 2026 soll nun ein erstes selbstorganisiertes Kampfsportevent im „Raum Halle“ stattfinden.

Als Antifas lassen wir das nicht unkommentiert geschehen!

Wer sind die Betreiber?

Die „Gladiator Fight Academy“ gibt sich betont unpolitisch, ein einfacher Blick auf die Betreiber des Gyms reicht aber bereits aus um dieser Selbstinszenierung deutlich zu widersprechen:

Theo Weiland ist ein vorbestrafter Gewalttäter, der mit Hakenkreuzsturmhaube posiert und bereits im Rahmen des „Jungsturms“, einer rechten Hooligangruppierung, von „Untermenschen“ schwadroniert hat.
Der „Jungsturm“ machte regelmäßig Jagd auf Migranten, politische Gegner:innen und andere Fußballfans und wurde letztendlich als kriminelle Vereinigung eingestuft. Im Rahmen des Gerichtsprozesses wurde Weiland zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und vier Monaten verurteilt.

Christopher Henze war 2016 am bewaffneten neonazistischen Überfall auf den linken Leipziger Stadtteil Connewitz beteiligt und ist nach wie vor aktiv in der rechtsextremen Hooliganszene vom 1. FC Lok Leipzig.

Hans Krüger kommt aus Cottbus und ist bestens mit der rechtsextremen Fanszene vom FC Energie Cottbus und lokalen Neonazis vernetzt.

Was wird vermittelt?

Im Gladiator treffen verschiedene Millieus aufeinander, die vor allem das Ideal einer männlichen Wehrhaftigkeit eint. Rechte Weltanschauungen münden notwendigerweise in der Ausgrenzung und Unterdrückung von vermeintlich Schwächeren und Personen, die nicht als Teil der eigenen Volksgemeinschaft definiert werden. Gewalt ist in dieser Ideologie ein legitimes Mittel und findet bundes- und weltweit seinen Ausdruck in immer häufiger auftretenden Überfällen auf Migranten, politische Gegner:innen, queere Menschen und Gewalt an Frauen.

Das Gladiator Gym liefert in Halle genau dafür das notwendige Handwerkszeug und die entsprechenden Kontakte. Kinder, Jugendliche und erwachsene Mitglieder kommen dort in Kontakt mit einem Personenumfeld, das seit Jahren in menschenverachtenden Zusammenhängen aktiv ist und entsprechende Werte und Normen vermittelt.

Unsere Antwort: Antifaschismus, Feminismus, Solidarität

Es liegt nun an uns diesem Treiben etwas entgegenzusetzen. Die Gladiator Fight Night am 7. März 2026 dient als Prestigeprojekt des Gladiator Gyms, als Ort der Vernetzung verschiedener rechter Akteure und es ist zu befürchten, dass das Geld vor allem in die Finanzierung rechter Netzwerke fließt.

Wir wollen verhindern, dass ein rechtes Kampfsportstudio in Halle zur Normalität wird und den rechten und männerbündischen Organisatoren und Teilnehmenden das Event versauen!

Lasst uns gemeinsam eine laute und entschlossene Demonstration am Vorabend des 8. März auf die Straße bringen und deutlich machen, dass die Faschos und ihr Kampfsportstudio nicht weiter geduldet werden.

Gladiator Fight Academy? Den Daumen runter!

 

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