No Cop25 – Die Weltklimakonferenz in Madrid zum Desaster machen

Auch weil wir wissen, dass das ausweiten der Revolte
die beste Art ist, um sich solidarisch mit den Rebell*innen zu zeigen.
Wie in Hamburg, wollen wir, dass der Gipfel zu einer Hölle wird. Wir
schlagen den Feind*innen des Systems vor, sich hierfür in Madrid zu
treffen während die Eigentümer*innen der Welt dort ihr Treffen abhalten.
Achtet auf weitere Aufrufe und Informationen. Für Menschen die anreisen
werden Schlafplätze zur Verfügung gestellt.

Athen: 50.000 gegen Junta und die neue neoliberale Rechte

Zum 46. Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung des Studentenaufstandes von 1973 versammelten sich wie üblich zehntausende Menschen in der Athener Innenstadt. Diesmal waren es allerdings wesentlich mehr als in den Jahren zuvor, Schätzungen und Luftaufnahmen zu Folge dürften es um die 50.000 gewesen sein, also kaum weniger als bei den rechts-nationalistischen Protesten im Makedonien-Streit zu Anfang des Jahres. Die griechischen Mainstreammedien schweigen sich über die Zahlen und den Hintergrund weitgehend aus, sie berichten fast ausschließlich über „Krawalle in Exarchia“ und loben das harte Vorgehen der Polizei, welches vor allem als Begründung für die friedlich verlaufende Massendemo gefeiert wird. Auch internationale Medien berichten auf Grund ausbleibenden Massenkrawalls kaum.

Urantransport gestoppt – für den Stopp des Atommüllexports nach Russland

Die Urananreicherungsanlage in Gronau exportiert seit einigen Wochen wieder ihren radioaktiven Abfall, abgereichertes Uranhexafluorid, nach Russland. Ein solcher Bahntransport muss nun anhalten, da beide Richtungen aus der Urananreicherungsanlage mit Kletterblockaden versperrt sind. Von einer Brücke am Rock‘n‘Popmuseum in Gronau hat sich eine Person abgeseilt, beim Bahnübergang zum Kieferngrundsee bei Steinfurt hängen drei Personen zwischen den Bäumen. Transparente, auch in russischer Sprache weisen darauf hin, dass ein sofortiger und endgültiger Exportstopp erreicht werden soll.

Bonn: Bewaffnete Neonazis greifen Antifaschist*innen am Hbf an – Polizei versagt desaströs

Am gestrigen Samstag griffen bewaffnete Neonazis am Bonner Hbf gezielt Antifaschist*innen an. Das Bündnis „NS-Verherrlichung stoppen!“ widerspricht der Darstellung einer „Massenschlägerei“ und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Polizei.

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