Bildungsstreik 2009

The Collector 15.06.2009 - 13:08
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Seit letztem Jahr haben sich die Schulstreiks etabliert. Besonders erfolgreich war der letzte Schulstreik, bei dem bundesweit über 100.000 SchülerInnen auf die Straße gingen.Dieses Jahr haben sich ihnen die Studierenden angeschlossen und mobilisierten bundesweit zu einer Woche Bildungsstreik vom 15. bis 19. Juni. Bei den Demonstrationen am 17.6. gingen bundesweit in mehr als 70 Städten mindestens 250.000 Menschen auf die Strasse, es gab mehrere Besetzungen und "Banküberfälle".


Ticker (Behelfsticker auf Indy) | Zentrale Seite | Teilnehmende Gruppen | Demos am Mittwoch | Mobilisierungsvideos | Weltweite Solidaritätsbekundungen

Freitag: Bundesweiter Bildungsstreik setzt Zeichen, Aktionen in Bockum, Altlünen [Lünen], Berlin (2), Dortmund, Eberswalde.
Donnerstag: Banküberfälle in Berlin, 2, Erfurt, Leipzig | Besetzungen in Jena, 2, Berlin, Göttingen, Dresden, 2, ERFURT: Reclaim your Campus an der FH | weitere Aktionen in Erfurt, Stuttgart, Berlin, Frankfurt/Main, Update, Glinde, Berlin, Aachen
Demos am Mittwoch: Berlin | Darmstadt | Dortmund (Schulstürmungen) | Duisburg | Eberswalde | Polizeiübergriff nach friedlicher Demo in Essen | Frankfurt (2) | Göttingen | Hannover | Herne | Heidelberg | Jena | Karlsruhe | Koblenz | Leipzig (Bilderstory) | München | Münster | Nürnberg | Sigmaringen
Montag/Dienstag: Aktionen in Hamburg, Berlin, 1, 2, 3, 3, 4, Werne, Harburg, Hannover, Tübingen, Vechta, Marburg, Kassel, Heidelberg
Audios: Interview Stuttgart | Open Radio-Specials zum Bildungsstreik | Podcast aus Marburg | tübingen
Videos: Wuppertal 1. Tag | Jena | protestschlafen fu berlin | Banküberfall Berlin | Sigmaringen | Göttingen | Eindrücke Demo Berlin (auf KiezTV) | Heidelberg | Münster | Wuppertal VV 1 , 2 | Wuppertal Demo | Halle Demo , Bildungsjagd | Düsseldorf Demo | Osnabrück letztes Hemd | Bonn Demo | Wiesbaden Demo | Flensburg Demo | Kiel Demo | Solibotschaft Kroatien | Solibotschaft Philippinen | Raketen-Monis PK | Großdemo in Hamburg | Banküberfall Hamburg


Der Krieg Perus gegen die Indígenas

Kind der Nacht 08.06.2009 - 11:20
Bild Seit zwei Monaten finden im peruanischen Amazonasgebiet friedliche Proteste und direkte Aktionen von Indígenas statt. Sie richten sich gegen neu erlassene Dekrete unter der sozialdemokratischen Regierung Alan Garcías vorzugehen, welche sie fundamentaler Rechte beraubt und die Ansiedlung von Ölfirmen in ihren Stammesgebieten forciert.
Nur einen Monat später hatte die peruanische Regierung einen zwei Monate anhaltenen Notstand für mehrere Provinzen im Amazonasgebiet ausgerufen. Militär-und Sondereinheiten der Polizei wurden in die betroffenen Regionen entsendet, um die friedlichen Proteste gewaltsam zu unterdrücken und die Interessen der überwiegend großen Unternehmen aus dem Ausland zu schützen.
Am 5. Juni kamen bei der gewaltsamen Räumung einer Straßenblockade von mehr als 5.000 Indíginas in Bagua (Nordperu) durch die Polizei möglicherweise bis zu 40 Menschen ums Leben. Nach dem Angriff staatlicher Sicherheitsorgane auf die friedliche Straßenblockade wurde eine Ölförderanlage in der Nähe der Stadt besetzt. Um ein Ende des blutigen Polizeieinsatzes zu fordern, wurden dabei 38 Polizisten als Geiseln genommen. Bei einem Befreiungsversuch durch die Polizei nur einen Tag später, kamen nach Behördenangaben neun der Geiseln ums Leben, 22 konnten befreit werden, sieben galten zunächst als vermisst.
Nachdem der Vorsitzende der indigenen Organisation Aidesep, Alberto Pizango, von der peruanischen Regierung zur Fahndung ausgeschrieben wurde, konnte er zunächst in die Botschaft Nicaraguas in Lima fliehen und beantragte Asyl.
Am 11. Juni hat die peruanische Regierung nach einer Abstimmung im Parlament das umstrittene Dekret 1090 bis auf weiteres außer Kraft gesetzt, während die Proteste auf der Straße weitergehen. Am für Freitag geplanten Streik der Arbeitnehmer-Dachorganisation CGTP und einen Protestmarsch zum Präsidentenpalast in Lima beteiligten sich mehrere zehntausend Menschen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

Bilder: (05.06.) 1 | 2 | 3 Audio: 1 | 2 | 3
Videoberichte: (05.06.) 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Analyse über die Hintergründe in Englisch (1 | 2 | 3) | Interview mit Alberto Pizango (auf Spanisch)
Chronologie der Ereignisse | Linksammlung zum Thema | sucre.indymedia.org | peru.indymedia.org

Flüchtlingslager in Bayern

Deutschland Lagerland 07.06.2009 - 12:31
Bild sonstiges Dokument Die jahrelange Kampagne des Deutschland Lagerland Netzwerkes zeigt Wirkung: Erste Flüchtlingslager wurden aufgrund des öffentlichen Drucks schon geschlossen, weitere werden wohl noch folgen. Nächste Station ist ein das Gesetzgebungsverfahren im Bayerischen Landtag. Um den politischen Druck weiter zu erhöhen, finden am Wochenende vom 11. bis zum 14. Juni 2009 Aktionstage statt.
Aktuelles: Twitter | Bayerischer Flüchtlingsrat (BFR) | mehr...

Gentechnik: Besetzungen, Mahnwachen und Aktionstage

feldbesetzi 03.05.2009 - 22:41
Bild Es ist wieder ein spannendes Aktionsfrühjahr gegen Gentechnik - schon vier Besetzungen, vier Mahnwachen und mehrere Aktionswochenenden prägen das Geschehen. Konzerne, LobbyistInnen und die im Filz der Gentechnik verstrickten Ministerien und Ämter jammern um ihren schönen Profitstandort Deutschland. Nach dem Mon810-Verbot und zurückgezogenen Versuchen nach den Aktionen im letzten Jahr sind nur noch so wenige Felder übrig, wie im letzten Jahr befreit wurden. Wird das Land am Ende ganz gentechnikfrei sein? Oder werden Konzerne, mit Steuermillionen gefütterte Firmengeflechte und die platte Staatsmacht einige letzte Felder retten können? Hier folgt ein erster Überblick über die ersten vier Monate des Jahres 2009 ...

Internationale Aktionswoche für Bildung

unautorisierter Schreiberling 20.04.2009 - 15:23
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Ein freies Netzwerk von Gruppen, die sich für eine emanzipatorische Bildung einsetzen, ruft weltweit zu Aktionen und Demonstrationen im Rahmen einer gemeinsamen Aktionswoche auf. 65 Gruppen in 31 Ländern unterstützen bereits diesen Aufruf und haben Aktionen angekündigt. Im Rahmen dieser Proteste soll auch eine Folge-Konferenz des Bologna-Prozesses in Leuven (Belgien) mit einer internationalen Gegenkonferenz und Demonstrationen/Aktionen ab dem Wochenende begegnet werden. Seit letzter Woche haben in Leipzig bereits die Protesttage begonnen und eine Besetzung hält seit dem bis heute stand. Auch international kam es zu Besetzungen: in Zagreb, Zadar (beides Kroatien), Kopenhagen (Dänemark) und Tampere (Finnland) haben ebenfalls Studierende Teile der Universität besetzt, in Kroatien hält die Besetzung drei Wochen später immer noch an. In Frankreich ist der Lehrbetrieb schon seit Wochen an einigen Universitäten eingestellt.


Berichte auf Deutsch: Münster | Leipzig: 1 , 2 , 3 , 4 , 5 | Finnland | Salzburg | Überblick Österreich | Heidelberg | Hamburg (Tag 2) | Zagreb | Wien | Gegengipfel
Berichte auf Englisch: Überblick Aktionswoche | Besetzung Barcelona 25. April / 28. April
Fotos: Besetzung in Zagreb | Zadar | Hamburg (Demo) | Sammlung
Videos: Video des letzten Global Action Days | Besetzung in Kroatien | Salzburg | Heidelberg Demo / Flashmob | Vermont (USA) | Barcelona | Potsdam | Leuven | Moninapping Hamburg | Gegengipfel-Aktionen
Audios: SchülerInnen-Streik Wien | Begrüßungskommando Uni Hamburg | Redebeitrag Demo Hamburg 1, 2


[ERFURT] Kampf um Besetztes Haus geht weiter

einer von vielen 16.04.2009 - 00:39
Bild Am Morgen des 16. April wurde das besetzte Haus auf dem Topf & Söhne-Gelände mit Hilfe von schwerem Polizeigerät und Spezialeinsatzkräften geräumt (Ticker, Video). Bundesweit und international kam es noch am selben Tag zu mehreren Solidaritätskundgebungen, -demonstrationen und Aktionen: Frankfurt, Berlin Kreuzberg, Göttingen, Nürtingen, Köln, Berlin Schöneberg, Weimar, Växjö (Schweden), Hamburg, Düsseldorf und Potsdam. In Erfurt fand am Samstag eine weitere Demonstration gegen die Räumung und Repression der letzten Tage statt (Ticker).

Auch in nächsten Tagen brach die Welle der Solidarität nicht ab: Unter anderem in Münster, Nürnberg (2, 3), Leipzig, Lübeck, Köln, Rostock, Freiburg, Mannheim, Oldenburg, Heiligenstadt, Gera, Gießen und Ilmenau gingen Menschen für das besetzte Haus auf die Straße.

Währenddessen gleicht Erfurt einem Schlachtfeld, der Polizei gelingt es nicht, Randale und Glasbrüche in der Innenstadt zu verhindern und beschränkt sich darauf, Neubesetzungen zu räumen. Der entstandene Sachschaden sowie die Kosten des Polizeieinsatzes dürften mittlerweile die 170.000 Euro, die die Stadt für den Erhalt/Kauf des besetzten Hauses nicht ausgeben wollte, weit übersteigen.

Ein Artikel über die Geschichte und die Hintergründe der Besetzung sowie dem Widerstand gegen die Räumung.

Köln: Anti-Islam-Kongress #2

Mediencommando Kölle 07.04.2009 - 19:32

1. Mai - nazifrei!

Paradigma (Update 5.5.) 07.04.2009 - 02:20
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Neben vielen revolutionären Demonstrationen waren am 1. Mai 2009 Naziaufmärsche in mehreren Städten geplant. Indymedia linksunten berichtete live auf deutsch und englisch von den Protesten: Für den antifaschistischen Widerstand in Hannover, Mainz und Ulm wurden Ticker geschaltet.

Übersicht: Ticker | RSS | Mobil
Hannover: Ticker | RSS | Mobil | Feature | EA: 0511-1614765 | BVG verbietet Hannover, (Ersatz)Aufmarsch mit "mehreren 100 Teilnehmern" in Siegen ( 2 )| Bericht | Verden
Mainz wurde für die Nazis zum Desaster: Ticker | RSS | Mobil | Feature | Berichte: 1 | 2 | 3
Ulm: Ticker | RSS | Mobil | Feature | Berichte: 1 , 2 | 3
Weitere Naziaufmärsche: Neubrandenburg ( 2 )| Dresden, Bericht | Freiberg | Brno-Bruenn (CZ) | Köpenick | Tostedt | Ilmenau | Kaiserslautern | Dortmund: 1 | 2 | 3 | 4 | Barmbeck

Nazifreier 1.Mai in Berlin: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | Hamburg | Wuppertal: 1 | 2 | Leipzig | 2 | St. Petersburg | Brighton (UK) | Oldenburg | Rostock | Tübingen: 1 | 2 | Nürnberg | Frankfurt | Oaxaca | Bremen |

NATO-Gipfel 2009

das sammel-team 04.04.2009 - 00:25
Bild Am 30. März demonstrierten in Freiburg knapp 2.000 Menschen unter dem Motto "Make Militarism History" begleitet von einem riesigen Polizeiaufgebot unangemeldet durch die Innenstadt von Freiburg. Drei Tage später fand in der Nähe von Straßburg eine Antirepressionsdemo (weiterer Bericht) statt, die sich gegen die militärische Überwachung und die Schikanen gegen das Anti-Nato Camp richtete. Thema der Spontandemonstration waren außerdem die in Deutschland verhängten Meldeauflagen gegen vermeintliche TeilnehmerInnen der Proteste. Im Verlauf des Tages wurden knapp 150 Menschen von der französischen Polizei festgenommen.
Auch bei der Anreise kam es an den Grenzen zu Problemen. Mit fingierten Ausreisesperren wurden Grenzübertrittsverbote wie schon einige Tage zuvor für die Volxküche (Le Sabot) gegenüber GipfelgegnerInnen (Pressemitteilung des Camps) erteilt. Diese wurden danach zum Teil wieder von den Gerichten aufgehoben. In der baden-württembergischen Grenzstadt Kehl errichteten an der Grenze abgewiesene Menschen spontan eine Mahnwache.
Wenige Stunden vor Beginn der Blockaden und Aktionen gegen das NATO-Treffen am 3. April in Baden-Baden kam es zu willkürlichen Platzverweisen für das gesamte Stadtgebiet durch die Polizei. Am Nachmittag folgten etwa 600 Menschen einem Aufruf des "Nato geht Baden"-Bündnisses, fast zehnmal soviel Polizei begleitete die Demonstration.
Ebenfalls am Nachmittag kam es in Straßburg wie schon am Tag zuvor zu Auseinandersetzungen in der Nähe des Camps in Neuhof. Dabei wurden mindestens 30 Menschen durch Plastiksplitter verletzt.
Zwei kritischen Journalisten wurden Akkreditierungsverbote für die Tagung ausgesprochen.
Für den 4. April waren Blockaden auf den Zufahrtsstraßen und eine Großdemonstration in Straßburg geplant. Auf der deutschen Seite begann um 11 Uhr in Kehl ein Ostermarsch von mehr als 6.000 DemonstrantInnen mit dem Ziel, über die Europabrücke nach Frankreich zu gelangen. Das verhinderte die Polizei und blockierte den geplanten Weg über die Brücke. An der Großdemonstration in Straßburg in einem der ärmsten Viertel von Straßburg, weit entfernt von der eigentlichen Tagung, beteiligten sich mehr als 10.000 Menschen. Dabei kam es immer wieder zu Angriffen der Polizei mit Gasgranaten, Gummigeschossen aber auch Steinen (Video) auf überwiegend friedliche TeilnehmerInnen. An der ehemaligen Grenze zu Deutschland wurde neben einer ehemaligen Zollstation auch ein Ibis-Hotel angezündet. Unbestätigten Angaben zufolge kam es am Samstag zu rund 300 Festnahmen auf beiden Seiten der Grenze, etliche DemonstrantInnen wurden verletzt. Inzwischen wurden die ersten Menschen von französischen Gerichten in Schnellverfahren verurteilt.

Berichte: (30.03.): 1 (02.04.): 1 | 2 (03.04.): 1 | 2 (04.04.): 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7
Bilder: (30.03.): 1 | 2 (02.04.): 1 | 2 (03.04.): 1 | 2 | 3 | 4 | 5 (04.04.): 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13
Videoberichte: (30.03.): 1 (02.04.): 1 (03.04.): 1 | 2 | 3 | 4 (04.04.) 1 | 2
Kommerzielle Medien: (02.04.): spiegel.de 1 (03.04.): spiegel.de 1 | spiegel.de 2 | spiegel.de 3 | ntv 1 | badische zeitung 1 | badische zeitung 2 (04.04.): spiegel.de 1 | ntv 1 | badische zeitung 1 | badische zeitung 2 | badische zeitung 3
Audio: Anti-NATO Kongress | Infopunkt Kehl Zwischenbericht | Interview mit IMI-Aktivistin | Baden-Baden 03.04. | Neues zur Vokü | Stimmungsbild aus dem Camp 02.04. | Interview mit Abgewiesenen | Mahnwache 1. April Baden-Baden

Sonderseiten: natogipfel2009.blogsport.de | nato-gipfel-2009.blogspot.com

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G20 in London

Feature bitte ergänzen 02.04.2009 - 04:12
Bild In London begann am 1. April das Treffen der G20. Die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer berieten an zwei Tagen über einen Ausweg aus der weltweiten Wirtschaftskrise, die bereits jetzt dramatische Ausmaße angenommen hat.
Ein breites zivilgesellschaftliches außerparlamentarisches Bündnis versuchte an beiden Gipfeltagen mit Aktionen auf die Ursachen der Krise aufmerksam machen und fordert Veränderungen. Im Vorfeld wurde von der britischen Regierung über die Medien versucht, die Proteste zu diffamieren, um Menschen an ihrem Recht auf öffentlichen Protest zu hindern.
Am 1. April demonstrierten mehr als 4.000 Menschen in verschiedenen Demonstrationszügen in Richtung des Bankenviertels von London. Dabei kam es zu Übergriffen durch Teile der knapp 5.000 eingesetzten BeamtInnen, mehrere Personen wurden dabei teilweise schwer verletzt, fast 90 Menschen festgenommen. Am Rande eines Polizeikessels brach ein etwa 50 Jahre alter Mann (english) zusammen und verstarb wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Guardian veröffentlichte wenige Tage nach den Protesten ein Video, das zeigt, dass er kurz vor seinem Tod von vermummten Polizisten geschlagen wurde und zu Boden ging.
In den Abendstunden des 1. Aprils begann die Polizei ein 24-Stunden-Klimacamp im Zentrum von London zu räumen. Auch dabei wurden nach Indymedia-Berichten mehrere Personen verletzt. Am frühen Donnerstag Morgen war das Camp geräumt.
Am eigentlichen Gipfeltag begann gegen 12 Uhr die Polizei damit, das Convergence-Center (rampART) zu stürmen. (Bericht, Fotos) Die Menschen im Center hatten sich im 1. Stock verbarrikadiert, während die Polizei über das Dach und das Erdgeschoss in das Gebäude eindrang. Es kam zu Festnahmen und Verletzungen. Auch das neu besetzte Convergence Space in der Earl Street wurde durch Polizeieinheiten gestürmt (Berichte und Fotos: 1, 2, 3). Als Grund für ihr gewaltsames Vorgehen gibt die Polizei an, dass Personen aus den Centern für die Ausschreitungen am 1. April verantwortlich gemacht werden.
Eine Kundgebung für den Toten in der Nähe der Bank of England wurde am Donnerstag ebenfalls von der Polizei aufgelöst. Am Nachmittag griff die Polizei immer wieder DemonstrantInnen auf und begann damit, willkürlich Menschen zu kontrollieren und abzufilmen.

Breaking News: deutsch (01.04.) | english (01.04.) | deutsch (02.04.) | english (02.04.)
Links: IMC London | IMC UK | Twitter
Bilder: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12
Videoberichte: Augenzeugenberichte über den Todesfall (volle Version) || Klimacamp: Aufbau, Videobericht, Ruhe vor dem Sturm, Impressionen, Polizeiangriff 1 | 2 | 3 | 4 | 5 G20 City of London 1. April || Critical Mass || Bank of England: 1, 2, Drumms, Jazz, Blick von der Royal Bank of Scotland aus, Kesselbruch 1, 2 || London 4. April: Getting the Truth-March, Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen den Kessel
Kommerzielle Medien: spiegel.de (01.04.) 1 | spiegel.de (01.04.) 2 | bbc.co.uk (01.04.) | spiegel.de (02.04.) 1 | spiegel.de (02.04.) 2
Audios: Open-Radio.nl

Krisenproteste in Berlin und Frankfurt am Main

krisengeschuettelt 27.03.2009 - 18:55
Bild In Vorbereitung auf einen internationen Aktionstag am 28. März wurde ein Mobilisierungsvideo und eine Indy-Printausgabe erstellt. Die unterschiedlichen Aktionen aber auch die Forderungen der DemonstrantInnen waren Bestandteil eines extra für den Aktionstag eingerichteten Krisenradios.
Unter dem Motto: "Wir zahlen nicht!" wurden am 28. März 2009 zwei bundesweite Demonstrationen in Berlin und Frankfurt/Main organisiert. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Erwerbslosen- und Sozialprotestorganisationen, entwicklungspolitischen und antikapitalistischen Gruppen mobilisierte unter dem Motto "Wir zahlen nicht für eure Krise! - Für eine solidarische Gesellschaft" zu den Demonstrationen gegen die aktuelle Krisenpolitik der Bundesregierung. Sie beteiligen sich damit an einem internationalen Aktionstag.

Anlass ist der G20-Gipfel am 1./2. April 2009 in London. Die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten (G8-Staaten plus 12 Industrie- und Schwellenländer) treffen sich, um über Auswege aus der Krise zu beraten.
In Deutschland beteiligten sich mehr als 25.000 Menschen an den Aktionen. Teile der Demonstration in Berlin standen dabei unter ständiger Beobachtung durch das das BKA.
Trotz Versuchen, die Proteste medial zu diffamieren wird davon ausgegangen, dass die Demonstrationen in London die größten der letzten Jahre werden.

Berichte: Frankfurt: 1 | 2 | 3 | 4 Berlin: 1 | 2
Bilder: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Videoberichte: kanalb | freundeskreis-videoclips | youtube | kiez.tv
Audios: 1 | 2

G20 Actions | 28. März 2009 | kapitalismuskrise.org | labournet.de | Krisenfrequenz Radio | Printausgabe
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