Heraus zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal!

ALLES BRENNT... DRUM SCHREIT UND KÄMPFT! 1.Mai 2026 - 9:30 DGB-Demo am Hbf 13:00 autonomes Radrennen - Mirker Bahnhof 15:00 Schusterplatzfest

09:30 DGB-Demo am Hbf
13:00 autonomes Radrennen – Mirker Bahnhof
15:00 Straßenfest auf dem Schusterplatz

Der 1. Mai ist mehr als nur ein Feiertag, er ist ein Tag des Widerstands. Seit 40 Jahren gehen wir zusammen in Wuppertal autonom und revolutionär auf die Straße. Gegen ein System, das Profite über Menschen stellt. Am 1. Mai geht es uns um Solidarität in kollektiven Kämpfen und um Widerständigkeit gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem und seine Repräsentant*innen.
Während Konzerne Rekordgewinne einfahren und die Reichen immer reicher werden, bestimmt Leistungsdruck und Unsicherheit das Leben der meisten Menschen. Rechte Akteur*innen verschieben und bestimmen immer weiter den Diskurs, während linker Widerstand immer krasser kriminalisiert wird.

Künstliche Intelligenz wird zur Mustererkennung von menschlichem Verhalten im Berliner U-Bahnverkehr installiert

 

Die autoritären Sicherheitsdiskurse, die über Jahre Teil der öffentlichen Debatte waren, sind am besten an landeseigenen Gesellschaften wie den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) sichtbar. Die BVG wird dabei genutzt, um der Politik als Experimentierfeld für staatliche Überwachungssysteme zu dienen. Eingebettet wurden diese Millioneninvestitionen dabei in jahrelang geführte Sicherheitsdiskussionen, die sich an spektakulären Gewalttaten im öffentlichen Nahverkehr entfachen und mit polizeilichen Statistiken unterfüttert werden. Die immer weiter technisierten Überwachungssysteme gipfeln jetzt in Kameras, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz Muster menschlichen Verhaltens erkennen können.

 

Nachbericht zum zweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Am 5. März fand der zweite bundesweite Schulstreik gegen die Wehrpflicht statt.  Die Website https://schulstreikgegenwehrpflicht.com/ berichtete, dass in mehr als 130 Städten 50.000 Schüler*innen am Streik beteiligt waren. Angaben über die Größe und Dynamik der verschiedenen Demonstrationen, die auf verlässlichen Quellen beruhen, waren jedoch schwer erhältlich. Ein kollektives Bild der Ereignisse fehlt wie so oft, wenn es wenig Berichterstattung außerhalb von "sozialen Medien" und Massenmedien gibt. Hier sollen zumindest von anarchstischer Seite ein paar Fragmente des Ganzen zusammengetragen werden. Dies auch um der Entwicklung einer Strategie zuzuarbeiten. Am 8. Mai wird es übrigens wieder einen bundesweiten Schulstreik geben.

Gegen die Bezahlkarte - für eine solidarische und freie Gesellschaft! (Reupload)

Plakate gegen die Bezahlkarte auf einer Litfasssäule. Im Hintergrund Klinkerhäuser. Bildbeschreibung für Plakatmotive im Artikel

Es handelt sich um den Reupload einer aktualisierten Version.

Stell dir vor der Staat gibt dir vor, nur noch 50 Euro pro Monat in bar besitzen zu dürfen. Wirst du dein portioniertes Bargeld in deinem Lieblingskiosk, in deiner Lieblingsbar oder auf dem Flohmarkt ausgeben? Viele Menschen in unserer Gesellschaft müssen sich genau diese Frage stellen! Geflüchteten und Asylsuchenden stehen mit der Bezahlkarte nur 50 Euro Bargeld pro Monat zur Verfügung. Der Einkauf in Läden ohne Bezahlterminal ist damit kaum möglich. Überweisungen und Onlinebestellungen funktionieren nur bei zugelassenen Anbietern, Bezahlungen im Ausland gar nicht.

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