egal
11.02.2012 - 19:23
Am Freitag, den 10. Februar 2012, wurde ein Musik-Video von MC Nuri aus Gifhorn in Zusammenarbeit mit den Filmpirat_innen veröffentlicht. In diesem Musik-Video rapt MC-Nuri über seine Erfahrungen mit dem Asyl - Lagersystem und dem rassistischen „Normal“-Zustand in Deutschland. Das Video ist ein Teil der Kampagne für das Bleiberecht von Nuri Ismailow (MC Nuri) und seiner Schwester Nurjana.
ReporterHäschen
11.02.2012 - 19:10
Erlebnisbericht - STOP ACTA Demo - AACHEN - 11.Feburar
AdACTA
11.02.2012 - 16:56
Keiner kann sich so richtig ausmalen welchen Weg die Welt in ihrem kapitalistischen Wahnsinn einschlägt. Aber alle wissen, dass ACTA ein autoritärer Akt der Repression ist – ein Zeichen der heutigen Überwachungs- und Verwertungsgesellschaft, gegen die wir alle kämpfen müssen.
Heute haben sich 6.000 Menschen in Berlin versammelt, um gegen staatliche Gewalt in Form des ACTA-Abkommens zu demonstrieren.
Kurt Sonntag
11.02.2012 - 15:06
Im Januar 2012 legte das unabhängige Sentencing Project einen Bericht über die private Gefängnisindustrie in den USA vor, der es lohnt, genauer betrachtet zu werden.
Es folgt eine kleine Besprechung.
Anarchist Black Cross
10.02.2012 - 12:51
Die neue Ausgabe unseres Antiknast-Infos Entfesselt ist fertig und steht auf abc-berlin.net zum Download für euch bereit.
Die Entfesselt ist ein halbjählich erscheinendes Infoblatt der Anarchist Black Cross Gruppen ABC Berlin und ABC Orkan. Wir wollen damit eine Kommunikation zwischen „drinnen“ und „draußen“ ermöglichen, indem wir Texte und Briefe von Gefangenen, Artikel über Gefangenenkämpfe und solidarische Aktionen und verschiedenes mehr abdrucken. Außerdem geht es uns darum den Antiknastgedanken zu verbreiten, verknüpft mit einer anarchistischen Perspektive, denn die Abschaffung von Knästen und Zwangsanstalten kann nur ein Teil auf dem Weg zur Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung darstellen.
OoC Berlin
09.02.2012 - 19:31
Mit dem Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) soll die weltweite Verrechtlichung des so genannten “geistigen Eigentums” und die Verfolgung von verwertungsverweigerndem Verhalten weiter vorangetrieben werden. Von bürgerrechtlicher Seite wird hautpsächlich das undemokratische, geheime Zustandekommen des Abkommens kritisiert. Eine Beschränkung der Meinungsfreiheit (Zensur), der Verlust der Netzneutralität (d.h. die Priorisierung von Datenpaketen anhand einer unterstellten “Nützlichkeit”) und die Kriminalisierung von Urheberrechtsverstößen im Internet sind weitere Kritikpunkte.
Kurt Sonntag
09.02.2012 - 19:01
Seit mehreren Jahrzehnten wandelt sich die US Gesellschaft in eine Gefängnisnation. Ein Viertel aller weltweit inhaftierten Menschen sitzt laut UNO in den USA ein - 2,5 Millionen Gefangene. Dazu kommen noch etwa doppelt so viele, die in anderer Form unter der Kontrolle der Justiz stehen. Diese Grössenordnung hat historisch nur zwei Parallelen: die NS-Zeit und die Stalin-Ära. Ansonsten gibt es keinen Vergleich, was das Einsperren der eigenen Bevölkerung angeht - weder in realen Zahlen, noch im statistischen Verhältnis zur eigenen Bevölkerungsgrösse.
E.B.
08.02.2012 - 21:56
Etwa 30 Menschen haben sich heute vor der ukrainischen Botschaft als Zeichen der Solidarität mit dem Hungerstreik der somalischen Migrant_innen in der Ukraine versammelt.
CampaignKazakhstan
08.02.2012 - 18:33
Der kasachische Diktator Nursultan Nasarbajew ist derzeit (7. und 8. Februar) zu einem Staatsbesuch in Berlin, um mit Kanzlerin Angela Merkel ein Wirtschafts- und Explorationsabkommen zu Seltenen Erden abzuschließen.
RASH Stuttgart
08.02.2012 - 08:30
Am 8. Februar gegen 6:00 Uhr, wurde ein Genosse von RASH Stuttgart gewaltsam von der Polizei aus seiner Wohnung heraus festgenommen.
addn.me
08.02.2012 - 01:32
Noch eine Woche, dann ist es wieder soweit. Tausende Menschen werden sich wie im vergangenen Jahr auch bereits Stunden vor dem größten Naziaufmarsch in der sächsischen Landeshauptstadt zu einer Menschenkette zusammenfinden, um damit an die Bombardierung der Stadt vor 67 Jahren zu erinnern, aber auch um damit ein Zeichen gegen die politische Vereinnahmung dieses Tages zu setzen. Denn der Tag und die Zerstörung der Dresdner Innenstadt durch alliierte Bomber steht in den Augen zahlreicher Akteure nicht nur als Sinnbild für die Opfer des von Deutschland aus begonnenen Krieges, sondern auch für den Blick auf das einseitige Selbstverständnis einer Stadt, in der der Zweite Weltkrieg erst wenige Monate vor Kriegsende dahin zurückgekehrt zu sein scheint, von wo aus er nicht erst mit dem deutschen Überfall auf Polen begonnen hatte.
anarchopazifistische bewegung
07.02.2012 - 23:34
Aktionen gegen die EXZELLENZINITIATIVE an der FU Berlin – die Bildungsproteste an den Berliner Hochschulen gehen unvermindert weiter und werden zur Gesellschaftskritik!
Lars Knacken
07.02.2012 - 21:38
Überall ist derzeit von Cannabis zu hören. In den vergangen Jahren hat sich in Deutschland eine Hanf Lobby gebildet. Die Speerspitze der "Deutsche Hanf Verband" hat in der letzten Zeit einiges geschafft. Vor allem Gegenöffentlichkeit. So schaffte es beispielsweise eine Petition. Die meistunterzeichnete die es je gab, in den Bundestag. Zwar drücken die sich darumdiese auch zu besprechen und konkreter zu werden aber schauen wir mal was Realität ist.
Erstmals fordern mehr als nur eine Partei im Deutschen Bundestag, Cannabis zu legalisieren.
Angefangen mit den Piraten, die ja sinnvollerweise fordern alle Drogen zu legalisieren.
Aber auch die Linkspartei ist erstmals eine der Parteien die eine Legalisierung fordern.
Somit wären da noch die Grünen, die diese Forderung ja in der Vergangenheit alleine stellten. Aber auch die Jungen Liberalen haben sich mal für eine Liberalisierung ausgesprochen.
Aber noch krasser. Frau Merkel will nach vielen Jahren an der Macht nun erstmals den Dialog mit dem "Bürger" aufnehmen....
Victor VanOrden
07.02.2012 - 20:51
Der Tierbefreiungsaktivist Victor VanOrden wurde am 02. Februar 2012 in den USA zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.
Ihm wird eine (versuchte) Nerzbefreiung vorgeworfen.
Antifa Teheran Köln
07.02.2012 - 18:38
In der Nacht zum 29.01.2012 nahm sich der 29-jährige Mohammad Rahsepar aus dem Iran in der Gemeinschaftsunterkunft in Würzburg das Leben. Schon seit Monaten spielte er mit Selbstmordgedanken, der Heimarzt empfahl dringlichst eine Verlegung Rahsepars. Die Heimleitung ignorierte diesen Antrag und gibt sich nun überrascht. Dabei haben die elenden Flüchtlingsbaracken in Bayern eine Geschichte; diese wird durch die iranische Exilcommunity wieder aufgerollt. Sie ruft für den 13. Februar zu einer Demonstration in Würzburg auf.
Kombinat Fortschritt
07.02.2012 - 16:57
Nachdem im vergangenen Februar antifaschistische Massenblockaden erneut den vermeintlichen "Gedenkmarsch" anlässlich der alliierten Bombardierung Dresdens 1945 erfolgreich verhindern konnten, scheint der Großaufmarsch in diesem Jahr gar nicht erst statt zu finden. Dennoch mobilisieren auch in Mecklenburg-Vorpommern Antifaschist_innen in diesem Jahr nach Dresden und zwar nicht nur zum Wochenende, an welchem sich bisher mehr als 20.000 Menschen an Massenblockaden beteiligten, sondern auch zum kommenden Montag, um den traditionellen "Gedenkmarsch" unmöglich zu machen. Kombinat Fortschritt sprach mit Sebastian aus der lokalen Vorbereitungsgruppe, ob sich eine Fahrt in das Bundesland mit dem besonderen Verhältnis zum "Totalitarismus" lohnt und was die kommende Woche dessen Landeshauptstadt bringen wird.
l14
07.02.2012 - 16:41
In the days before the eviction signboards were put up, that forbid parking in front of Liebig 14. In a wider radius, neighbours decided voluntarely not to parc their car in the kiez and better be brought home with a taxi. It created a weird calm that was cut by helicopters passing by, humming police cars and crashing glas-bottles.
In severe coldness any people decided to stay in the streets during all the night before the eviction. Sometimes there was live music that smoothend our nerves on the edge (?? better translation please!!). Some people try to limber up at the bakery. Many just wanted to be there without knowing exactly how to contribute actively in the awful spectacle coming up.
Wait? – Or take the time by the forelock with a walk through the neighbourhood? Those, who are outside, have all of the time and all of Berlin. For those, who are inside the Liebig 14, the juridically appointed deadline gets closer, 8 o'clock, and there is still work to be done at the Barricades.
l14
07.02.2012 - 16:38
In den Tagen vor der Räumung wurden Schilder aufgestellt, die das Parken vor der Liebig 14 verbieten. In größerem Umkreis zogen es viele Anwohner_innen vor, freiwillig ihr Auto nicht im Kiez zu parken und sich stattdessen mit dem Taxi vor die Haustür bringen zu lassen. Die merkwürdige Stille, die dadurch entstand, wurde immer wieder gekreuzt durch vorbeifliegende Hubschrauber, brummenden Wannen und klirrende Flaschen.
Viele Leute sind die ganze Nacht vor der Räumung bei Eiseskälte auf der Straße geblieben. Manchmal spielt Livemusik und besänftigt blank liegende Nerven. Paar Leute versuchen sich beim Bäcker aufzuwärmen. Viele wollten einfach da sein, auch wenn sie keinen genauen Plan hatten, wie sie in dem scheußlichen Spektakel, das bevorsteht, selbst aktiv werden können.
Warten? – Oder doch bei einem Spaziergang durch's Kiez die Zeit noch nutzen? Die, die draußen sind, haben die ganze Zeit und ganz Berlin. Für die, die drin sind in der Liebig 14, rückt der gerichtlich festgelegt Termin der Räumung immer näher, 8 Uhr, und es gibt noch einiges an den Barrikaden zu arbeiten.