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Ad-Hoc-Räumung

In der baskischen Stadt Iruñea (spanisch: Pamplona) kam es im Rahmen einer Hausbesetzung und Sofort-Räumung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstrant/innen. Am Samstag (8.10.) hatte sich eine neue Besetzergruppe mit dem Namen hIREKIn mit einer symbolischen Besetzung im Stadtzentrum vorgestellt, um gegen Leerstand und fatale Wohnungspolitik zu demonstrieren.

 

Die Reaktion kam prompt. Zur Räumung am folgenden Sonntag wurde die Stadtpolizei geschickt, die zog sogleich alle Nummern von Gewaltanwendung gegen Besetzer/innen und gegen Unterstützer/innen auf der Straße. Es kam zu diversen Verletzungen auf beiden Seiten. Vor allem aber setzte die Polizei Waffen ein, deren Legalität umstritten ist, sogenannte „ausfahrbare Schlagstöcke“ waren auf den Bildern des linken Lokal-Fernsehsenders ahotsak.eus zu sehen. Diese Waffen sind zwar nicht ausdrücklich illegal, sie gehören aber auch nicht zur offiziellen Ausrüstung der Polizei.

Lingen 29.10.2016 - Bundesweite Demo - Atomstaat angreifen - Autonomer Block

Atomkraft jetzt den Saft abdrehen
– Uranfabriken schließen“

Mittlerweile rund 75 Organisationen aus Niedersachsen, NRW und den benachbarten Niederlanden rufen für den 29. Oktober zu einer überregionalen Anti-Atom-Demo am emsländischen Atomstandort Lingen auf.

Zensur aus Linksunten / Dissonanz zwischen KTS und Linksunten Strukturen

Die Linksunten-Strukturen haben scheinbar ein Problem mit KTS-kritischen Beiträgen aus den eigen Reihen... 

 

 

 

[FR] Indymedia-Linksunten: Zensur durch Privatfehde?

"Linksunten" hat zweifellos eine Monopolstellung in der unabhängigen Berichterstattung der radikalen Linken in Deutschland inne. Doch nicht alle Inhalte sind gewünscht. Moderationskriterien sollen regeln, welche Inhalte auf der Homepage präsent sein dürfen und welche nicht.

Neue Startseite

Tadaaa, die neue Startseite ist endlich da. Lange darüber geredet, endlich online.
Ebenso online: Ersatz für Editorial-Liste.
Was ist neu, was ist geblieben, wie gehts weiter?

30.04.16 Bundesweite Vorabenddemo zum 1. Mai - Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression -Die Stadt gehört allen!

Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression -Die Stadt gehört allen!
18 Uhr Schanzenstraße / Ecke Bartelsstraße Hamburg

Seit Monaten findet in Hamburg ein aufgeblasenes Verfahren gegen vermeintliche Besetzer*innen der Breiten Straße statt. Mit dem Prozess sollen Aktivist*innen beispielhaft eingeschüchtert werden, während an vielen Orten der Stadt selbstbestimmte Projekte bedroht sind. Wir setzen eine Kampfansage dagegen.

1. Mai Naziaufmarsch in Schwerin stoppen! Hamburg goes Schwerin - abends Maidemo in Hamburg!

TIME TO SAY GOODBYE“

HH goes MV lädt zur antifaschistischen Auswärtsfahrt

Am 1. Mai nach Schwerin
Die NPD ist schwer angeschlagen. Trotz des rassistischen Klimas, welches überall rechte Gruppierungen sowie Parteien seit Monaten befeuert und sie in ihrem Handeln bestärkt, verliert die Partei an Bedeutung. Mecklenburg-Vorpommern bleibt bundesweit ihre letzte verbliebene Landtagsfraktion. Stimmverluste und der Erfolg der neu-rechten “Alternative für Deutschland” (AfD) lassen die rechten Demagog*innen und Schattenboxer*innen der NPD zusehends verzweifeln. Die Demonstration ist daher als Start ihres Landtagswahlkampfs zu verstehen. An diesem Ersten Mai geht es ihnen um einiges und das scheinbar mit aller Unterstützung.

[Hamburg] 01.05.16 Bundesweite 1. Mai Demonstration in Hamburg 18 Uhr Bahnhof Altona

Klasse gegen Klasse
Heraus zur Revolutionären 1. Mai-Demonstration 2016

 

Nieder mit der herrschenden Klasse!

Heraus zum revolutionären 1. Mai!

1.Mai | 18 Uhr | Bf. Altona

 

30.4.16 / 01.05.16 Bundesweite Demo in Hamburg - Demowochenende - Hamburg sieht rot!

Breite Solidarität gegen Rassismus und Repression -Die Stadt gehört allen!
30.04.16 - 18 Uhr Schanzenstraße / Ecke Bartelsstraße Hamburg

Hamburg sieht rot!

01.05.16 - 18 Uhr Bahnhof Altona

Bericht zur Infoveranstaltung am 14.4. zur geplanten Geflüchtetenunterkunft in Neumünster (SH)

Bericht über die Infoveranstaltung
zur geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Färberstraße (Neumünster)

 

Zum Ablauf der Veranstaltung im Allgemeinen:
Begrüßung durch die Stellvertretung des Bürgermeisters, danach folgte ein strukturierter Vortrag durch ihn, in dem über die geplant Unterkunft aufgeklärt wurde (Vorhaben, Planung, Kosten etc.)
Fragen und Anmerkungen wurden hinter den Vortrag gestellt und vereinzelte Zwischenfragen wurden abgewiesen.

 

Vor der Infoveranstaltung:
Die drei anwesenden Antifaschisten waren bereits vor Beginn der Veranstaltung vor Ort und auch Mark Michael Proch und ein weiterer Neonazi kamen frühzeitig, woraufhin es zu einem Zusammenstoß kam, aus der auch eine kleinere Rangelei, ausgehend von Proch zustande kam und seitens Proch Drohungen ausgesprochen wurden. So sagte er, man habe ebenfalls Autos, Namen und Adressen, woraufhin man besser aufpassen solle und auf die Bemerkung hin, dass sein Auto gut gebrannt habe, meinte er, dass man auch schnell eine Axt im Kopf stecken haben könne.

 

Zur generellen Situation bei der Infoveranstaltung:

Die Stühle der Aula der Immanuel-Kant Schule Neumünster, in der die Veranstaltung stattfand, waren beinahe komplett besetzt, nur vereinzelt waren noch Plätze frei. Es herrschte somit ein reges Interesse, wobei fraglich ist, wo die insgesamt 3000 Personen welche zu der Veranstaltung eingeladen wurden hätten Platz finden sollen, wenn denn so viele gekommen wären.

Die Stimmung war anfangs weitestgehend entspannt und während des Vortrages ebenfalls ruhig, außer zwischenzeitliche Unmutsbekundungen und höhnisches Gelächter.
Den Großteil der dort anwesenden Menschen waren über ihre 50er hinaus, gutbürgerlich, mittelständisch. Den Rest machten Menschen mittleren Alters aus und sehr wenig junge Menschen.
Unten den Anwesenden befanden sich auch der bekannte Neonazi Mark Michael Proch, Vorstand der NPD Neumünster-Segeberg, sowie zwei weitere Neonazis.
Jedoch kamen auch drei Antifaschisten zu der Veranstaltung.

 

Zur anschließenden Diskussionsrunde:
Allgemein lässt sich zu der Diskussionsrunde sagen, dass die Stimmung relativ schnell kippte, vor allem nach einer Frage durch den Neonazi Proch, die durch die anwesenden Antifaschisten lautstark unterbrochen wurde und er als Neonazi „geoutet“ wurde. Jedoch wurden die Antifaschisten beschimpft anstatt sich über die Anwesenheit von Neonazis zu beschweren.
Aufgrund des Protests der Aktivisten wurden sie erstmals durch die dort anwesenden Polizisten ermahnt.
Während der Diskussion kam es nur vereinzelt zu positiven Stimmen bezüglich der Flüchtlingsunterkunft, jedoch wurden diese Stimmen meist schnell durch Flüchtlingsgegner unterbrochen.
Es wurden somit hauptsächlich negative Stimmen zur geplanten Unterkunft laut, auf welche meist ein recht starker Applaus und Zustimmung folgte.
Man hatte das Gefühl, dass jedes noch so kleine Haar herbeigezogen wurde um gegen die geplante Unterkunft zu agitieren.

 

Beispielsweise fühlt sich eine ältere Anwohnerin dadurch gestört, das Busse in der Färbestraße über Kopfsteinpflaster fahren und es laut klappern würde und dies durch zusätzlichen Busverkehr durch die Flüchtlinge zunehmen und sie dadurch massiv gestört würde.

Eine Sorge einer anderen Anwohnerin, die nach eigenen Aussagen dort gar nicht wohnen würde, könnten die ja meist jungen Männer unter den Flüchtlingen die Anwohnerinnen auf ihren Balkonen von der Unterkunft aus beobachten.
Bei anderen geht es lediglich ums Geld - wenn die Flüchtlingszahlen zurückgehen würden und somit das Gebäude nicht weiter genutzt werde, hätte man das Geld umsonst ausgegeben (als ob es danach nicht mehr brauchbar wäre).

 

 

Unzumutbare Bemerkungen gegen Geflüchtete und rassistische Stimmungsmache wurde durch die 3! anwesenden Antifaschisten lautstark kommentiert, woraufhin sie von immer mehr Menschen beleidigt und angegangen wurden.
Ein Antifaschist wurde nach mehrfacher Störung der Veranstaltung verwiesen, die Personalien durch die Polizei festgestellt und erhielt einen Platzverweis.

Die zwei in der Aula verbliebenden Aktivisten wurden später noch vom Neonazi Proch beim Hinausgehen bedroht und später unter Bewachung der Polizei ebenfalls aus der Aula begleitet.

Die geplante Unterkunft ist für die seit über Jahrzehnten leerstehende Kaserne in der Färberstraße geplant und soll 80 bis maximal 110 Menschen beherbergen und umfasst ein umzäuntes Gebiet von ca 4.400 Quadratmeter und 1 Gebäude der Kaserne, welche bis zum 1.1.17 saniert werden und ca. 2,3 Millionen kosten soll.

Zuletzt muss man sagen, dass es äußerst schade ist, das dem Aufruf des Antifaschistischen Bündnis Schleswig-Holstein lediglich 3 Menschen nachgekommen sind, welche auch ohne diesen Aufruf die Veranstaltung besucht hätten.
Man muss, wenn möglich, auch bei solchen Veranstaltungen gegen anwesende Nazis vorgehen und nicht, als Erlebnistour, auf Demos gehen!

 

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