Gender

Gǎi Dào Nr. 72 – Dezember 2016

Hallo Menschen, wir Anarchist*innen wählen nicht. Eigentlich. Wir halten nichts von der parlamentarischen Demokratie. Sie entmündigt einerseits die meisten Menschen, indem sie bei Wahlen dafür sorgt, dass eine Minderheit über die Mehrheit bestimmen kann. Andererseits sorgt sie mit ihren Gesetzesbüchern dafür, dass der Kapitalismus reibungslos funktionieren und immer mehr Bereiche unseres Lebens vereinnahmen kann. Zwei starke Gründe, sich dem Wahlzirkus zu verweigern und selbstorganisierte Politik von unten zu machen.

Shirley und Marilyns -die Frage nach der Erinnerungfähigkeit

vor der Frage nach der Strafrelevanz ,der Fage anch der Finnazierbarkeit unseres Tuns und der Frage nach den Tätern .Wir sind n Utopisches Projekt mit knappen Reaktionen und Mitteln und haben anfangs versucht ,Räume für Flüchtlinge zu suchen ,lso privaten Wohnraum im Osten ,ads sit unöglich in unterklüfteten Kellern verbrennen Haustiere von Kindesmißbrauchten ,glaubt man deren Erstberichten ,Vermittlungsbemühungen der Jobcenter sind voreilig ,unvorsichtig ,mit Kürzungen verbunden ,die eine von uns auf die 280 runtergefahren haben ,die alle kriegen ,jahrelang ,ads reicht nicht zumLeben ,genug ? Die Rede vom Futersammeln ist ansteckend ,Raum und Reaktion sind knapp.Und der Kontakt zu Kindesmißbrauchten ärgert uns ,gründet doch eigene Gruppen ,ihr redet ne Menge Mist und verzichtet auf mögliche Gelder !!!! Wir haben mit anderen ,netteren Randphänomenen genug sinnvolles zu tun ,der Feminismus anhand betroffener Subjekte in der linksalternativautonomen Subkulturszene ist uns nicht mehr zureichend ,die Raumpolitiken von Anarchisten hier sind gemein ,waste of und mit der Ausbildung metropolenrassistischer Regeln und deren aufseherhafter Ausführung verbunden ,wir sind erkältet und genervt von Radikalen und ihrer Sucht ,normales vor verschlossenen Türen geheizuhalten ,uns auszusetzen ,Privatheit und Schlüsselmacht zu genießen ,unsere Körper mit ihrer Stimme zu bewegen ,ökonomische Fragen ingeschlosenen Interessengruppen zu bestimmen im Rahmen des Möglichen ,und vor sozialen Problemlagen die Tür zu schließen ,uns nerven die langen Zeiten ,in denen öffentlich Gesundheitsschuhe ,Abtreibelatschen getragen werden wie die Halluzination ausgerechnet chinesischer Kinder,Mongolinnen habenw ir gesehen ,die bei homosexuellen Künstlern ankommen ,eventuell nur rausgeworfene Hausangestellte von Projektmitarbeitern ,Vorsicht ,tote Oma ,und jezt gehts llangsam aml weiter mit der Fallgeschichte ,private Flatrates mutiger Anbieter sind willkommen ,und das gibts doch nicht ,die psotsozialsitische Gesellschaft bringt Phänomene wenn ,dann gleich in größerer Anzahl auf die Straße ....   

[HH] Soli-Foto für die feministische Bewegung in Argentinien

In Rosario, Argentinien, gingen im Oktober 2016 nach dem 31. feministischen Kongress, Encuentro Nacional de Mujeres, 70.000 Menschen für den Feminismus auf die Straße. Ihre Demonstration richtete sich mit dem Motto #niunamenos (deutsch: Keine Einzige weniger) vor allem gegen die Morde an Frauen* und Trans*-personen (spanisch: feminicidos), die in Argentinien durchschnittlich alle 23 bis 30 Stunden stattfinden und die Spitze des gesellschaftlich verankerten Sexismus darstellen.

Kritik an Martin Luther: Aktion an Johanneskirchen in Gießen und weitere Vorhaben

Zwei Vorträge/Infoabende im Oktober galten der Kritik an Martin Luther und an einer Kirche, die diesen christlichen Fundamentalisten mit Vernichtungsphantasien gegen alle möglichen Andersgläubigen verehrt. Unter martin-luther.tk war diese Kritik zusammengetragen worden, so dass sich alle Menschen immer ein Bild machen konnten. Der Gießener Anzeiger lud den Gießener Dekan Tilo Becher sogar zu einem Interview ein, das recht kritisch ausfiel.

[FFM] Wer ist hier der Feind?

Wie einige von Euch bereits mitbekommen haben, findet zurzeit regelmäßig dienstags im Café KOZ die Veranstaltungsreihe "Feindanalysen" von der Gruppe Thunder in Paradise statt. So am kommenden Dienstag, 8.11. um 18 Uhr mit Justus Wertmüller.

 

Da das KOZ ein Ort für emanzipatorische Politik und ein diskriminierungsfreier Raum sein soll, möchten wir folgende Kritik deutlich machen, an der Veranstaltungsreihe im Allgemeinen sowie an der Einladung von Justus Wertmüller im Besonderen.

ZORA - workshop für junge Frauen

Am 05. November findet in Köln im Assata ein Tag voller Workshops für junge Frauen statt.

Los geht's um 12 Uhr.

Es geht um Frauen und

*Selbstwahrnehmung

*Selbstvertrauen

*Selbstverteidigung

und *Selbstbefreiung. 

 

Wer wir sind?

 

[B] Hass hat konsequenzen

Hass hat Konsequenzen!

(A-Radio) Libertärer Podcast Augustrückblick 2016

Seit dem 8.9.2016 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Augustrückblick 2016 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Interview zu anarchistischen Gefangenen in Aserbaidschan, einer Collage zum A-Camp in Österreich, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Frauen*power gegen das GÜZ – feministische Aktion im Rahmen des war-starts-here-Camps 2016

Schon am Freitagnachmittag (29.7.) machten sich 15 feministische Aktivistinnen in einem kleinen Autokonvoi auf den Weg nach Gardelegen. Was sie bewegte, war schon auf an den Fahrzeugen angebrachten Plakaten und an den aus den Autofenstern heraus wehenden lila Fahnen zu erkennen: „Frauen*power gegen das GÜZ“ und „Feministinnen gegen Krieg“ war dort u.a. zu lesen.

 

Hemmnisse und Hindernisse der „Care Revolution“

Erfahrungen illegalisierter Hausarbeiterinnen in Berlin – Bericht über einen Austausch zwischen Respect Berlin, the future is unwritten und dem geladenen Publikum

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