Antirassismus

Solidaritätserklärung mit den anarchistischen Gefangenen

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Die „Operation Pandora“ endete mit der Durchsuchung von 12 Wohnungen, zwei anarchistischen Ateneus  und dem Casa de la Muntanya und darüber hinaus mit der Inhaftierung von sieben Gefährt_innen und weiteren Vier, die unter Auflage freigelassen wurden.

BOGIDA: “Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat”- neue Nationalrassistische Massenbewegung in Deutschland – TEIL 3

Melanie Dittmer

“Es ist für mich unerheblich, ob es den Holocaust gegeben hat”
sagte Melanie Dittmer. Sie ist Anmelderin und Organisatorin des
offiziellen Bonner Pegida-Ablegers. Bogida ist eine der wenigen von
Pegida offiziell anerkannten Pegida-Bewegungen in Deutschland. In diesem
Dritten Teil unseres Grundsatzartikels „Nationalrassistische
Massenbewegung in Deutschland“ wenden wir uns Pegida Dresden sowie ihren
im Westen Deutschlands marschierenden Ablegern zu. Welche
Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es. Wie ist die Stellung zu
HoGeSa? In welchem Wechselspiel mit dem Extremismus der Mitte bewegt
sich Pegida? Widerstand ist machbar!



In Teil 1
geht es um die historische Entwicklung des antimuslimischen Rassismus,
der Begriffsdefinition von „Nationalrassismus“, der Herausbildung von
rechtspopulistischen und antiislamischen Bewegungen, Blogs und Parteien.
Welche Rolle spielt dabei die AfD, wo liegt ihre Gefährlichkeit?
Einbezogen wurde die Entwicklung extrem rechter Einstellungen und
Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in Deutschland.

 


 

In Teil 2. Teil
geht es um die Herausbildung von HoGeSa (Hooligans Gegen Salafisten)
und der Rolle des Islamhassblogs Politically Incorrect. Welche Beziehung
besteht zwischen den Hooligans und den radikalisierten, den Islam
hassenden Teilen der Gesellschaft, die versuchen, sich selbst als
„bürgerlich“ darzustellen? Wir beschreiben die Herausbildung einer
Vereinigung der verschiedenen rechten Spektren durch HoGeSa und Pegida.
Abschließend werfen wir einen Blick auf interne Differenzen bei HoGeSa
und den weiteren Planungen der NationalrassistInnen.

Aktionen gegen Senator Scheele und Professor Püschel

Wir haben vor dem Wohnhaus des Hamburger Senators für Arbeit und Soziales, Detlev Scheele, in der Wölckerstraße 10 in Hamburg/Sasel sein Auto angezündet. Der Wagen befand sich nicht auf dem Grundstück, sondern war auf der Straße abgestellt. Am Haus von Professor Dr. Klaus Püschel, Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätskrankenhaus Eppendorf, im Holderstrauch 24 in Hamburg/Schnelsen haben wir die Fassade und die Fenster mit Farbflaschen beschädigt.

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Scheele, "der Mann mit dem Rücken zur Wand" und
Püschel "der Ältermacher" -
zwei Akteure von staatlichem Rassismus und Abschttungspraxis
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DO: AntifaschistInnen blockieren Nazis in der Nordstadt

Nachdem Dortmunder Neonazis der Partei "Die Rechte" für heute zu drei Kundgebungen in der Nähe von Wohnungen Dortmunder Politikern und Journalisten. Schafften es Dortmunder AntifaschistInnen eine Kundgebung in der Dortmunder Nordstadt erfolgreich zu blockieren. Dabei kam es zu auch zu direkten Angriffen auf die ca. 50 Nazis. Die Polizei reagierte hektisch und überfordert. Mindestens ein Antifaschist wurde durch einen Polizeihund verletzt.

Es brennt schon lange! Refugee Demo in Hannover gestern

Etwa 300 bis 400 Menschen nahmen gestern an einer Demonstration unter dem Moltto, "Es brennt schon lange-jetzt erst recht" teil. Sie solidarisierten  sich damit mit den Kämpferinnen des Refugee Protestcamps auf dem Weißekreuzplatz in Hannover, die seit Mai 2014 mit dem Camp auf ihre Lage aufmerksam machen und u.a. ein Bleiberecht fordern. Anlass der Demo war ein feiger Brandanschlag auf das Camp vor fast 14 Tagen.

Wo Pegida drauf steht, ist auch Pegida drin? – Bagida, BerGiDa, Muegida, Dogida, NüGIDA, … - ALLES PEGIDA?

Alles Pegida .- oder was?

Ist überall auch Pegida drin, wo Pegida drauf steht? Nein
behauptet Pegida. Nur lizenzierte GIDAS seine echte GIDAS. Die falschen
GIDAs sollen von der Antifa, Neonazis oder sogenannten
TrittbrettfahrerInnen betrieben werden. Unser Artikel Faking Pegida! – WIR SIND ALLE FAKEGIDA – NO NAZIGIDA! trägt bei Pegida als auch bei der HoGeSa zur Verwirrung bei! So meldete der mittelfränkische HoGeSa-Admin Whitemol „Jo
Leute, bitte verlasst Euch nicht auf irgendwelche Seiten in FB! Die
Nazifa hat dazu jeden aufgerufen Seiten Pegidalike aufzumachen um uns zu
verunsichern.“
Im Zentrum der „Verdächtigen“ stehen momentan BerGiDa, Dogida und Muegida – Muenchen.

20.12. Görlitz / Lübeck: Kundgebung gegen Rassismus

 

Der Lübecker Professor und Unternehmer Winfried Stöcker hatte in den letzten Tagen mit seiner rassistisch begründeten Absage eines Benefiz-Konzertes für Flüchtlinge im Görlitzer Jugendstilkaufhaus sowohl in Görlitz selbst, als auch in Lübeck und darüber hinaus für Entsetzen gesorgt.

Vulkanologisches zu Sabotage und Zielgenauigkeit

Uns ist aufgefallen, dass es eine Verbreitung der Angriffe auf Infrastruktur, konkreter: Mobilität, Transport- und Distributionslogistik sowie Telekommunikation gibt. Es ist sicher verfrüht, von einer Dynamik zu sprechen, aber es gibt eine Verankerung dieser Praxis als perspektivische Option. Da wir selbst Anhänger_innen der Sabotage an Infrastruktur sind, halten wir es für richtig, in eine Diskussion zum Thema zu kommen. Der Einfachheit halber sprechen wir von Vulkanismus. Es gibt ja durchaus Kritik an Aktionen: an der angeblich mangelnden Zielgenauigkeit bzw. der als mangelhaft wahrgenommenen Vermittlung. Dazu weiter unten mehr, ausgehend vom Beispiel Refugee-Dachbesetzung Gürtelstraße/Berlin.

Fotos: Erinnerung an Mimi - Refugee Aktivistin aus der Gerhart Hauptmann Schule

Der Berliner Refugee Protest hat eine seiner bekanntesten und kompromisslosesten Aktivistinnen verloren: Mimi aus der Gerhart Hauptmann Schule starb am 10. Dezember, 36 Jahre jung. Am Donnerstag morgen fand eine Gedenkfeier vor der Ohlauer Schule statt, wo sie die letzten zwei Jahre lebte und kämpfte. Inmitten der Tränen, Blumen und Kerzen verhaftete die Polizei einen weiteren Flüchtlings-Aktivisten, direkt auf der anderen Straßenseite. Niemand hatte während der Trauerveranstaltung eine solche schamlose, rücksichtslose Verfolgung von Aktivisten der Schule erwartet. Am letzten Samstag nahmen etwa 200 Menschen an einem Trauer- und Protestmarsch für Mimi teil, der vom Oranienplatz zur Ohlauer Straße führte.

Oranienburg: Oberhavel Nazifrei protestiert mit 300 Menschen gegen Fackelmarsch von 250 Asylgegner_innen

Am Mittwochabend protestierten ungefähr 300 Menschen in Oranienburg (Landkreis Oberhavel) gegen einen so genannten „Abendspaziergang“ für eine angeblich „angemessene Asylpolitik“. An diesem, von der Socialmedia-Kampagne „Nein zum Heim in Oranienburg“ beworbenen Fackelmarsch durch den Innenstadtbereich nahmen ungefähr 250 Personen, davon ungefähr 200 mutmaßliche Hooligans und Neonazis und 50 augenscheinliche „Bürger_innen“, teil. Die Proteste dagegen konzentrierten sich am Bahnhof und am Schloss. Dort kam es auch zu einer kleinen Blockadeaktion.

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