Atom

BI Umweltschutz: "Röttgen rudert zurück"

Wolfgang Ehmke 05.02.2010 - 21:03
BI Umweltschutz: "Röttgen rudert zurück" -
Ausbaupläne in Gorleben werden plump kaschiert

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) rudert zurück: Vor
kurzem noch tönte der CDU-Politiker, er wolle die Frage der
Endlagerung in dieser Legislaturperiode klären. Jetzt kündigte er
gegenüber dem Bonner "General-Anzeiger" an, er werde den unter
seinen Amtsvorgängern Jürgen Trittin (Grüne) und Sigmar Gabriel
(SPD) verhängten und aufrechterhaltenen Stopp zur "Erkundung" des
Salzstocks Gorleben aufheben und die Tauglichkeit von Gorleben als
Atommüll-Endlager ergebnisoffen prüfen lassen.

Neue Aktenfunde:"Gorleben wurde durchgezockt"

Wolfgang Ehmke 05.02.2010 - 04:04
Neue Aktenfunde in Sachen Gorleben
BI Umweltschutz: "Gorleben wurde durchgezockt: Das Jahr 1981 - ein
Missing Link"

Noch vier Jahre nach der Standortbenennung Gorlebens im Februar 1977
forderte die Bundesregierung unter Helmut Schmidt (SPD) eine Erkundung
mehrerer Standorte als nukleares Endlager. Das berichtet die Frankfurter
Rundschau unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage. Gegen den Willen der
SPD/FDP-Koalition hatte der niedersächsische Ministerpräsident Ernst
Albrecht nur einen einzigen Standort für ein Nukleares Endlager (NEZ)
gesetzt: Gorleben.

Bonn/Hannover Zweifel an Gorleben schon 1981

Wolfgang Ehmke 03.02.2010 - 07:19
Der Schleier lüftet sich: Zweifel an Gorleben schon 1981 regierungsoffiziell
BI Umweltschutz: "Gorleben eignet sich bestenfalls als Endlager für
den Verfall der politischen Redlichkeit"

An der Eignung Gorlebens als nukleares Endlager hatten die Bundes- und
die niedersächsische Landesregierung erhebliche Zweifel. Das geht aus
einem Vermerk des zu jener Zeit - für Niedersachsen - federführenden
Sozialministeriums vom 3. Juli 1981 hervor.

Lesenswert: Interview mit T. Wüppesahl

Gulli-Leserin 26.01.2010 - 18:09
Bild Heute wurde über das Online-Portal gulli.com der dritte Teil der Interview-Reihe mit Thomas Wüppesahl, seines Zeichens kritischer Polizist, sowie Repressions- und Atomkraftgegner, veröffentlicht.

Behandelt werden darin unter anderem Themen, wie Vertuschungspraktiken und Rechtsbrüche durch Polizeibeamte uvm.

Ein sehr lesenswerter Artikel mit hohem Informationsgehalt.

graswurzel.tv: Schlittenfahrt in Gorleben

Redaktion 26.01.2010 - 00:12
Bild Am Sonntag, 24. Januar 2010, versammelten sich bei zweistelligen Minusgraden mehr als 150 Menschen an den Atomanlagen in Gorleben, um gegen die aktuelle Nuklearpolitik der Bundesregierung zu protestieren.

150 fahren mit der Atommafia Schlitten

Unterstützer 25.01.2010 - 15:32
Bild Merkel, Westerwelle, Röttgen und ein Schlitten voller Atommüll-Schweine. Das Bild, das heute am Gorlebener "Erkundungs-"Bergwerk präsentiert wurde, spricht eine deutliche Sprache.

Protest in Gronau geht weiter

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen 24.01.2010 - 19:29
Nach einer ersten spontanen Mahnwache mit ca. 30 Leuten am Freitag abend, einer Greenpeace-Aktion am Samstag morgen und dem gestrigen Autobahn-Aktionstag "Dem Castor entgegen" wurde auch heute in Gronau anlässlich des schweren Störfalls demonstriert.
Circa 70 Menschen kamen zur angemeldeten Mahnwache vor das Gronauer Rathaus. Aufgrund positiven Resonanz wurden kurzerhand einige Redebeiträge gehalten und eine kleine Demo durch die Innenstadt durchgeführt.

Autobahn-Aktionstag / Uran-Zwischenfall

Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen 23.01.2010 - 22:08
Während heute die Atomlobby die Katze aus dem Sack ließ - alle 17 AKWs sollen weiterlaufen - demonstrierten in Ahaus, Duisburg und Jülich rund 350 Atomkraftgegner für den sofortigen Atomausstieg und gegen neue Atommülltransporte nach Ahaus. Gestern Abend hatten in Gronau bereits 35 Leute spontan vor der Urananreicherungsanlage Gronau demonstriert, nachdem ein Urenco-Arbeiter dort am Donnerstag verstrahlt worden war. Inzwischen wurde in Urinproben Uran gefunden, nachdem zunächst ständig beschwichtigt wurde.

Spontane Mahnwache an der UAA Gronau

Münsterländer 22.01.2010 - 16:45
Nach dem gestrigen schweren Unfall in der Urananreicherungsanlage Gronau, bei dem ein Mitarbeiter mit an Händen, Beinen und Füßen mit Uranhexafluorid in Kontakt kam, gibt es heute abend um 18 Uhr eine spontane Mahnwache an der Zufahrt der Urenco (Röngtenstraße 4 in Gronau Westf.)

Kleiner Atomunfall bei Urenco Westfalia

LA 22.01.2010 - 12:35
Atomunfall in der Atomanlage von Urenco in Nordrhein-Westfalen

27. März 2010 - Bundesweiter Aktionstag

Unterstützer 21.01.2010 - 14:19
Bild Am 27. März finden bundesweit Aktionen vor Zentralen oder Geschäftsstellen der vier großen Atomenergiekonzerne E.ON, Vattenfall, EnBW und Vattenfall oder ihren Tochterunternehmen und an Einrichtungen der Atomindustrie statt. Die schwarz/gelbe Bundesregierung kündigte jüngst an, die Laufzeiten der alten Atomkraftwerke in Deutschland verlängern zu wollen. Wir fordern den Atomausstieg und die Verhinderung von Laufzeitverlängerungen. Wir appellieren an die Verbraucher mit dem Wechsel des Stromanbieters ihren eigenen Atomausstieg zu machen.

Jülich-Ahaus-Castoren: Atomlobby macht Druck!

SOFA Münster 20.01.2010 - 10:19
Der Vorstandsvorsitzende des Forschungszentrums Jülich nennt es einen "Strategiewechsel" - nach jahrelangem Schweigen macht das ehemalige Kernforschungszentrum nun massiv öffentlich Druck, ihre 300 000 hochverstrahlten Brennelementkugeln in 152 Castoren quer durch NRW ins Zwischenlager Ahaus zu transportieren. Grund: Das Zwischenlager sei in die Jahre gekommen, heute gäbe es andere Anforderungen. Die Öffentlichkeitsoffensive ist auch eine Reaktion auf den für Samstag angekündigten Autobahn-Aktionstag "Dem Castor entgegen" von Ahaus über Duisburg nach Jülich.

Uran-Prozess in Münster - Autobahn-Aktionstag

SOFA Münster 18.01.2010 - 17:00
Heute musste "Eichhörnchen" Cécile vor dem Amtsgericht Münster erscheinen, weil sie bei einer Abseilaktion vor einem Uranmüllzug von Gronau nach Südfrankreich einen Polizisten "verbal genötigt" haben soll. Ins Fadenkreuz geriet heute allerdings nur die Amtsrichterin, gegen die Cécile nach zum Teil hitzigen Debatten einen Befangenheitsantrag einreichte, was zur Vertagung des Prozesses führte. Unterdessen findet am Samstag ein Autobahn-Aktionstag "Dem Castor entgegen" von Ahaus über Duisburg nach Jülich statt.

Es geht wieder los!

Unterstützer 17.01.2010 - 19:00
Bild Im Jahr des Abschalt-Entscheidungen werfen wir die Traktoren wieder an! Es wird eine kürzere aber kraftvolle Fahrt sein: Im April führt ein Anti-Atom-Treck von Gorleben, wo die Atommüllkippe der Nation entstehen soll, zum Atomkraftwerk Krümmel, das wegen diverser Störfälle seit Monaten still steht aber wieder angefahren werden soll.

Dem CASTOR entgegen - Autobahnaktionstag 23.0

Kölner Gegenstrom gegen Atomanlagen 13.01.2010 - 21:19
Dem CASTOR entgegen - Autobahnaktionstag 23.01.2010

Kapital gegen Klima

Tomasz Konicz 05.01.2010 - 20:14
In den USA geht der Kampf um das für 2010 geplante Klimagesetz in die heiße Phase. Industrienahe Lobbygruppen wenden bereits Millionensummen zur Verhinderung einer effektiven Klimagesetzgebung auf.

„Vollverfüllung“ ist Flutung!

pressedienst@ag-schacht-konrad.de 05.01.2010 - 00:37
Der Asse II - Koordinationskreis warnt: „Vollverfüllung“ ist Flutung! Derzeit werden drei Schließungsoptionen für Asse II geprüft:

die Rückholung des Atommülls aus der Asse
die Umlagerung des Atommülls in tiefere Bereiche des Salzstockes
die Endlagerung des Atommülls an Ort und Stelle – die sogenannte „Vollverfüllung“.

Der Stand von Wissenschaft und Technik schreibt die trockene Lagerung von Atommüll vor. Diesem Standard entspricht die Option „Vollverfüllung“ nicht!

Gorleben: Silvesterdemo gegen Atomkraft

Grobi 02.01.2010 - 20:10
Bild An Silvester demonstrierten rund 150 Menschen in beim Endlager in Gorleben gegen Atomkraft und die geplante Endlagerung.

Moorburgtrasse durchs Villenviertel ?

Vattenfall informiert 02.01.2010 - 15:18
Bild sonstiges Dokument Die umstrittene Fernwärmetrasse vom im Bau befindlichen Kohlemeiler in Moorburg soll angeblich nunmehr quer durch den Hamburger Nobelstadtteil Blankenese verlaufen. Die Bürger sind entsetzt - wird nun der beschauliche Elbblick durch die gigantischen Rohre verschandelt und die geliebten Parks gleich mit geschreddert?
Oder hat sich der Pöbel aus St.Pauli und Altona-Altstadt hier etwa einen gemeinen Scherz erlaubt?
In der Anlage findet ihr die Aushänger, sowie Fotos.

südwestdeutsche Anti-Atom-Inis informieren

Widerwelli 21.12.2009 - 18:14
Die südwestdeutschen anti-atom-initiativen, ein seit über 10 Jahren bestehender Zusammenschluss parteiunabhängiger Gruppen der Anti-Atom-Bewegung aus Südwestdeutschland haben auf ihrem letzten Treffen die Einrichtung einer neuen email-Verteilerliste beschlossen.
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