Ute Bertrand und Dirk Seifert
20.11.2009 - 22:51
Hamburg, 20. November 2009
Atommülllager Morsleben – Alle Optionen müssen geprüft werden*
***ROBIN WOOD kritisiert beim „Morsleben-Kongress“ verantwortungslosen
Umgang mit Atommüll
Mehrere Bürgerinitiativen laden für morgen (21. November) zum Morsleben-Kongress ins
Magdeburger Rathaus. ROBIN WOOD wird dort grundlegende Sicherheitsbedenken gegen die geplante dauerhafte Atommülllagerung im maroden Salzstock von Morsleben darlegen. Hintergrund ist das laufende Genehmigungsverfahren zur Schließung des Lagers.
pressedienst@ag-schacht-konrad.de
20.11.2009 - 00:02
Zu einer Bestandsaufnahme der kritischen Auseinandersetzung mit dem Atommüll-Lager in Morsleben (ERAM) lädt die Morsleben-Kampagne für diesen Samstag, den 21. November zu einem Kongress nach Magdeburg ein. Die Veranstaltung wird vom BUND Sachsen-Anhalt im Magdeburger Rathaus ausgerichtet, beginnt um 14.00 Uhr und wird live ins Internet übertragen (www.morsleben-kampagne.de).
H. Eckel
18.11.2009 - 14:39
Das Bundeskabinett trifft sich zur Klausur in Meseberg - die Anti-Atom-Bewegung ist schon da.
kirsten neubig
17.11.2009 - 16:23
19.000.000 Liter Lösung im Grubengebäude
des Atommülllagers Morsleben
Im Stilllegungplan des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), Betreiber des Atommülllagers unter Morsleben, der zur Zeit öffentlich ausliegt und gegen den bis zum 21. Dezember 2009 Einwendungen erheben werden können, gibt es viel Gruseliges zu sehen und zu lesen.
Auf der Seite 102 von den 314 Seiten des Stilllegungungsplans steht dann zum Beispiel:
SOFA Münster
16.11.2009 - 18:06
Gestern demonstrierten 150 AtomkraftgegnerInnen in Ahaus gegen die angekündigten neuen Atommülltransporte nach Ahaus und für den sofortigen Atomausstieg. Die bunte Demo zog vom Bahnhof durch die Innenstadt zum Bahnübergang Schorlemerstraße, begleitet von Polizei und Bundespolizei - zusätzlich "schützte" Bereitschaftspolizei das Zwischenlager. In Ahaus geht es wieder rund und der Widerstand geht in die nächste Runde. Diese Woche ist jeden Abend Action am Zwischenlager und am 20. Dezember eine große Demo am Zwischenlager.
Wolfgang Ehmke
16.11.2009 - 11:44
BI Umweltschutz lädt zur Teilnahme ein
In Schleswig-Holstein haben über 20 Friedensfreundinnen und -freunde
(die Mehrheit waren Frauen) am 6. August 2009 um 8:15 begonnen,
eine Fahne zum Gedenken an den Atombombenabwurf auf Hiroshima
am 6. August 1945 durch die ganze Bundesrepublik zu tragen - von
nördlichsten Leuchtturm auf Sylt bis zur Zugspitze und damit vom
nördlichsten zum höchstgelegenen Gebäude der Bundesrepublik
Deutschland. Sie soll dann von einer Jugendlichen am 6. August 2010
im Rahmen der für diesen Tag geplanten großen Gedenkveranstaltung
in Hiroshima an japanische Jugendliche überreicht werden - als
Zeichen, dass man in Deutschland an der Seite derer steht, die dafür
kämpfen, dass sich das Verbrechen des 6. August 1945 niemals
wiederholt.
pressedienst@ag-schacht-konrad.de
15.11.2009 - 23:06
Kurz-Kundgebung zur Eröffnung der ASSE-Ausstellung im Rathaus Wolfenbüttel durch BfS-Präsident König:
BfS redet über ASSE II und schweigt zu Morsleben!
Kundgebung:
Montag, 16. November,
09.15 - 09.40 Uhr,
vor dem Rathaus Wolfenbüttel,
Stadtmarkt 3
Falk
14.11.2009 - 22:23
Der Gemeinderat von Ranua wird am 16. November über Arevas Antrag in der Region Uran-Exploration durchführen zu dürfen entscheiden. Nachdem es letztes Wochenende bereits eine bunte und lebendige Demonstration in dem Dorf gab (die erste Demo seit 20 Jahren in Ranua), im Anschluss eine Informationsveranstaltung mit kritischen WissenschaftlerInnen (u.a. Prof. Inge Schmitz-Feuerhake aus Deutschland) zu den Gefahren des Uranabbaus stattfand und seit August ein Protestcamp direkt an der Zufahrtstrasse zum geplanten Uranabbau-Gebiet besteht, soll mit der E-Mail-Aktion gezeigt werden, dass die internationale Öffentlichkeit aufmerksam beobachtet welche Entscheidungen in Lappland getroffen werden.
Ute Bertrand
13.11.2009 - 21:45
ROBIN WOOD fordert das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) auf, verschiedene Optionen zu prüfen, was mit dem Atommüll im Endlager Morsleben geschehen soll. Der Betreiber des Lagers, das BfS, will – anders als beim Atommülllager Asse – auf eine solche Alternativenprüfung verzichten. Das Amt hat beim sachsen-anhaltinischen Umweltministerium beantragt, den maroden Salzstock in Morsleben samt dem darin befindlichen Atommüll endgültig zu schließen. Das entsprechende Genehmigungsverfahren läuft. ROBIN WOOD ruft bundesweit dazu auf, Einwendungen gegen diese Schließungspläne zu erheben.
Wolfgang Ehmke
12.11.2009 - 09:45
In der Wochenzeitung ZEIT äußert sich der neue Umweltminister Nobert
Röttgen erstmals öffentlich zum Themenkomplex Atomkraft und nukleare
Entsorgung: Die nicht gelöste Entsorgungsfrage stelle sich unabhängig
davon, "ob einzelne Kernkraftwerke möglicherweise ein paar Jahre länger
laufen als von der rot-grünen Regierung beschlossen", meint Röttgen. Er
wolle einen schon befriedeten gesellschaftlichen Konflikt nicht wieder
aufflammen lassen.
SOFA Münster
11.11.2009 - 17:17
Heute hat die Bezirksregierung Münster die Einlagerung von "Betriebs- und Stilllegungsabfällen aus deutschen Kernkraftwerken" nach Ahaus genehmigt. Die Anti-Atom-Initiativen im Münsterland rechnen damit, dass vor allem stark verstrahlter und sperriger Problem-Atommüll nach Ahaus soll, den die jeweiligen AKWs gerne loswerden wollen. Auch sollen die Transporte den Weg für 152 Castoren aus Jülich und 150 Kokillen aus La Hague nach Ahaus öffnen und der Bevölkerung eine sichere Entsorgung von Atommüll vorgegaukelt werden. Gegen diese Atompläne findet am 15. November um 14 Uhr in Ahaus eine Demo statt!
Wolfgang Ehmke
10.11.2009 - 12:52
Die Berliner Großdemonstration am 5. September 2009 wird ein
gerichtliches Nachspiel haben. Die Bürgerinitiative Umweltschutz
Lüchow-Dannenberg (BI) und ein Einzelkläger wehren sich gegen die
Überwachung der Demo durch Video- und Filmaufnahmen der Polizei.
Die Kläger rügen gegenüber dem Verwaltungsgericht Berlin die
Verletzung ihrer Versammlungsfreiheit und ihres Grundrechtes auf
informationelle Selbstbestimmung durch jene Film- bzw.
Videoaufnahmen, dafür habe es keinen Anlass gegeben, das Verhalten
der Polizei entbehre einer rechtlichen Grundlage.
xyz..
09.11.2009 - 12:39
Strafanzeige nach Spontandemo
15.11. Demo in Ahaus!
Wolfgang Ehmke
08.11.2009 - 15:00
Der ehemalige Asse-Chef Kühn spricht die Unwahrheit
Erneuter Protest in Gorleben
Professor Klaus Kühn gilt als international renommierter Experte. Für seine
Aktivitäten zu Fragen der nuklearen Endlagerung wurde ihm das
Bundesverdienstkreuz verliehen. Er setzt auf Salz als Endlagermedium für radioaktive
Abfälle und plädiert selbst jetzt, nachdem seine Mitschuld für das Asse-Debakel
Thema der Befragung ist, gleich für das nächste Debakel: für Gorleben.
In Gedenken an Sébastien Briat
08.11.2009 - 11:22
Anlässlich des dezentralen Aktionstages gegen Atomenergie fand am gestrigen Abend auch im niedersächsischen Lüneburg eine Kundgebung statt. Rund 160 Menschen folgten einem Aufruf verschiedener Lüneburger Initiativen und Gruppen, die zur Kundgebung vor dem Bahnhof aufriefen.
Nach der Kundgebung versuchten noch einige Menschen eine Spontandemo in die Innenstadt durchzuführen.
MarsTV
08.11.2009 - 02:29
Ein Fernsehteam vom Mars war unterwegs in berlin auf dem Alexanderplatz um herauszufinden, wieso es auf dem Planeten Erde so etwas beklopptes wie Atomkraftwerke gibt.
SOFA Münster
08.11.2009 - 00:37
Auch im Münsterland gab es zum bundesweiten Anti-Atom-Aktionstag zwei Demos: Mittags zogen rund 50 AtomkraftgegnerInnen durch die Münsteraner Innenstadt von der Bezirksregierung zur CDU und abends trafen sich ebenfalls rund 50 Leute vor dem Zwischenlager Ahaus. Denn in Ahaus stehen wieder neue Castor-Transporte an, die Genehmigungen für die 152 Castoren aus dem Forschungsreaktor Jülich sollen noch dieses Jahr erteilt werden.
Gottingi
08.11.2009 - 00:29
Noch eine Aktion im Rahmen des bundesweiten AntiAtomAktionstags:
Am Samstag, dem 7. November haben ca. 15 AtomkraftgegnerInnen verschiedener Gruppen gemeinsam gegen Greenwashingversuche des Energiekonzerns E.on protestiert.
Morsleben Kampagne
07.11.2009 - 19:10
Über 50 Menschen fanden sich am heutigen Samstag um 5 vor 12 auf dem Rathausplatz in Braunschweig ein, um ein deutliches Zeichen gegen Atomkraft zu setzen. Die meisten von ihnen fielen um punkt 12 Uhr zu Boden, um auf die Gefährdung durch die geplanten und tatsächlichen Atommülllager in der näheren Umgebung hinzuweisen. In ihrer Mitte 5 riesige Pfeile, auf denen der Abstand zu den Anlagen zu lesen stand.
A.T.O.M.AG
07.11.2009 - 16:10
Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages Atomkraft gegen Atomkraft, demonstrierten heute Aktivisten in Karlsruhe für den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.
Elf gelbe Atommüllfässer hingen weithin sichtbar vom Turm des Karlsruher Schlosses.
Aktivisten weihten dort symbolisch ein Versuchszwischenlager für Atommüll ein.
contratom
07.11.2009 - 15:13
Mit einer Kletteraktion haben Atomkraftgegner heute am Wahrzeichen von Lüneburg, dem Wasserturm, gegen Atomenergie protestiert.
Castor ist überall - immer !!!
07.11.2009 - 03:58
heute nacht: ein reges treiben auf der castor-schiene von lüneburg nach dannenberg. in gedenken an unseren gefährten sebastien briat, der vor 5 jahren vom castor getötet wurde, haben wir über 100 „Xe“ auf die schiene gestellt und banner aufgehängt.
Wolf Wetzel
06.11.2009 - 13:56
Die schwarz-gelbe Regierung hat ihre Drohung mit dem Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Atomenergie wahr gemacht - Akten tauchen auf, die belegen, dass die Entscheidung, das atomare Endlager in Gorleben zu bauen durch gezielte Manipulation von Gutachten und massive Einflussnahme von CDU-Politikern zustande kam. Seitdem ist es mucksmäusenstill.
Warum? Die CDU/CSU-FDP-Regierung brauchte nur auf die Schublade tippen, in der sich Dossiers befinden, die denselben kriminellen Umgang bei der Durchsetzung der Atomenergie auf Seiten der SPD-geführten Regierungen beweisen würde.
Im Folgenden geht es darum, einen Blick in diese Schublade zu werfen.
Lüneburger
06.11.2009 - 13:54
Abgebrannte Brennelemente aus dem Forschungszentrum Jülich sollen im Brennelement-Zwischenlager Ahaus (BZA) eingelagert werden. "Wir haben einen entsprechenden Antrag beim Bundesamt für Strahlenschutz gestellt", erklärte am Dienstag BZA-Pressesprecher Burghard Rosen. Es verdichten sich die Hinweise dafür, dass der Castor-Transport bald rollen könnte!