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Wandzeitung: „AfD: Partei für die Bonzen“

Ob an Bushaltestellen, vor der Kaufhalle oder einfach am Eck. Überall finden sich öffentliche Orte an denen das gesellschaftliche Leben in den Kiezen stattfindet. Nach unseren Wandzeitungen zu Fluchtursachen, für soziale Zentren und zur Initiative "Social Center 4 All" widmen wir diese Ausgabe einer klassenkämpferischen Perspektive auf den neoliberalen und rechten Irrsinn, der uns derzeit heimsucht. Im Vorfeld der Berliner Abgeordnetenhauswahl richten wir unseren Fokus dabei auf die Partei für die Bonzen - die AfD.

PM: Kampfsportler der "Imperium Fighting Championship" waren an rechtem Angriff auf Connewitz beteiligt

Mehrere der antretenden Kampfsportler bei der für den 27. August 2016 im Leipziger Kohlrabizirkus geplanten "Imperium Fighting Championship" waren am rechten Überfall auf den alternativen Stadtteil Connewitz am 11. Januar 2016 beteiligt. Parallel zur Legida-"Geburtstagsdemonstration" in der Leipziger Innenstadt hatten über 200 Neonazis und Hooligans in der Wolfgang-Heinze-Straße randaliert und Geschäfte angegriffen. Gegen 215 Personen wird aktuell ermittelt. Darunter waren wie, die Leipziger Internetzeitung in ihrer dreiteiligen Serie "Überfall auf Connewitz" berichtet, die Freefight-Kämpfer Marcus K., Timo F., Christopher H. und Tim Z.. Diese sollen am kommenden Samstag bei der "Imperium Fighting Championship" kämpfen.

Das Problem heißt Kulturrelativismus

bezugnehmend auf die Stellungnahme der ag5: "Komplexe Fragen, einfache Antworten?" (https://linksunten.indymedia.org/de/node/187380)

Elisabeth Noelle-Neumann als Nazi-Propagandistin in den USA aufgflogen

Elisabeth Noelle-Neumann studierte 1937/38 als Austauschstudentin im Rahmen eines DAAD-Programmes an der University of Missouri. Über diese Zeit ihrer Biographie war bisher sehr wenig bekannt, außer dass sie dort die "neuesten Methoden der Demoskopie kennenlernte".

Nun hat ein anonymer Autor bei Wikipedia auf brilliante Weise nachgewiesen, dass sich Elisabeth Noelle-Neumann in den USA als äußerst aktive Nazi-Propagandistin betätigte.

 

Antifaschistisches Netz im Baskenland

Die baskische Internet-Plattform ikusle.com (baskisch: Zuschauer/in) hat Sare Antifaxista interviewt, ein antifaschistisches Netzwerk aus Bilbao, das in mehr als 10 Jahren den Begriff Antifaschismus im Baskenland auf die Straße getragen hat und an der Aufarbeitung des spanischen Faschismus arbeitet. Mit seiner Arbeit ist Sare Antifaxista zu einem der wichtigsten Protagonisten der antifaschistischen Bewegung im Baskenland geworden. Baskinfo hat dieses Interview übersetzt. Only local images are allowed.

Ikusle: Was ist das Antifaschistische Netz „Sare Antifaxista“? Welche Personen oder Kollektive gehören dazu?

Sare Antifaxista: Sare Antifaxista wurde vor 12 Jahren gegründet von Einzelpersonen und Leuten, die gleichzeitig in Kollektiven arbeiteten. Ziel war es, klar und deutlich faschistische Aktivitäten zu benennen, die im Baskenland stattfanden und die immer mehr wurden.

 

In der Zeit danach haben wir Leute gesucht, die punktuell an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen oder sie unterstützen. Die gegenwärtige Arbeit ist fokussiert auf die Historische Erinnerung, d.h. die Aufarbeitung von Krieg und Faschismus, auf Gegeninformation, wir geben Bücher heraus, arbeiten mit anderen Kollektiven aus der Volksbewegung zusammen, wir organisieren Informations-Veranstaltungen, Gedenk-Veranstaltungen, Mobilisierungen, wenn es ansteht, …

Bruderschaft der Rassisten und Antisemiten

Ukrainische Faschisten, deutsche Neonazis und ein verhinderter Terroranschlag in Frankreich: Wie ein international operierendes rechtes Netzwerk zu einer neuen Terrorgefahr werden könnte. — Man stelle sich folgendes Szenario vor: In einem mit der Bundesrepublik befreundeten Staat existiert als offizielle Militärformation ein schwer bewaffnetes Regiment, das aus Neonazis, Rassisten, Antisemiten und faschistischen Söldnern besteht. Dieses Regiment unterhält einen informellen Arm, der die radikalsten Neonazi-Gruppen Europas zu sammeln versucht, und ruft offen zur „Rückeroberung“ des „dekadenten“ und durch „Masseneinwanderung“ verdorbenen Kontinents auf.

IFC-Plakate ergänzt

Da haben anscheinend Leute mitgedacht und eine informative Aktion gestartet. Die “Imperium Fighting Championship” macht fleißig Plakatwerbung in der Stadt – leider haben die Organisatoren “vergessen” auf den politischen Hintergrund ihrer Veranstaltung hinzuweisen. Das wurde offenkundig nachgeholt. In verschiedenen Stadtteilen sind die IFC-Plakate mit dem Hinweis “Nazi-Event” ergänzt worden. Brinsa und co scheint die öffentliche Definitionshoheit über ihr “unpolitisches” Freefight-Event langsam zu entgleiten.

Zeitgeschichte Wien 12. Bezirk

Nie wieder!

Gau Wien und Niederdonau 1938 bis 1945

[LE] Rechte “Imperium Fighting Championship”: erste Sponsoren springen ab – Kohlrabizirkus fährt Hinhaltetaktik

Presse-Information #2:

 

Nachdem die Austragung der von rechten Hooligans organisierten “Imperium Fighting Championship” im Kohlrabizirkus Gegenstand öffentlicher Kritik wurde, springen jetzt die ersten Sponsoren von dem Event ab. Das Security-Unternehmen Löwen Sicherheit hat sich von dem Event distanziert. Auch die Biermarke Holsten Pils will nicht mehr als Sponsor für die IFC fungieren. Der Kohlrabizirkus als Veranstaltungsort hingegen hält sich zu den Kritikpunkten öffentlich bedeckt.

(A-Radio) Libertärer Podcast Julirückblick 2016

Seit dem 14.8.2016 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Julirückblick 2016 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Interview mit der NEA zu Frankreich, Wo herrscht Anarchie, Satiren, Musik u.v.m.

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