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Aufruf von …ums Ganze! zur Demo „In Remembrance of Oury Jalloh“ am 7. Januar in Dessau

Black lives matter – Oury Jalloh ist kein Einzelfall!

 

“Die Arroganz und das fehlende menschliche Verständnis, vor allem gegenüber Menschen nicht-europäischer Herkunft, innerhalb der Polizei und in der Gesellschaft im Allgemeinen lassen es zu, dass Menschen wie Oury Jalloh solch grauenhafte Tode sterben müssen.” Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

 

Rassistische Gewalt ist nach wie vor Alltag in unserer Gesellschaft: Angriffe gegen Menschen auf der Straße und auf Flüchtlingsunterkünfte, brutale Abschottung der EU-Außengrenzen oder Gewalt durch Beamt*innen in (Abschiebe-)Gefängnissen und Polizeiwachen. Ebenso alltäglich ist das daran anschließende Leugnen, Relativieren und Verdrängen. Nur so ist es möglich, dass nach wie vor jährlich Tausende von Menschen bei dem Versuch nach Europa zu kommen sterben, dass rechte Terrorist*innen wie der NSU jahrelang unbehelligt morden und dass Oury Jalloh an Händen und Füßen gefesselt in einer Polizeizelle verbrannte — ohne ernsthafte Konsequenzen für die beteiligten Polizist*innen.

Barack Obama – falscher Friedensstifter

Die Verleihung des Friedensnobelpreises an US-Präsident Barack Obama 2009 wurde zu einer Sensation, zu einer unangenehmen. Denn die Auszeichnung für den bedeutenden Beitrag zur Friedensbefestigung wurde dem Mann verliehen, der mehrere Kriege entfesselt hatte und dessen Entscheidungen zum Tod von Millionen Menschen weltweit geführt hatten.

Antifaschistische Aktion Reichsbürger

Ein Reichsbürger-Netzwerk macht sich im Raum Berlin breit, wer Zeit und Lust hat, kann lautstark protestieren und stören.

 

 

Fotos: In Gedenken an die Opfer des NSU - Demonstration am 6.11.16 in Berlin

Jahrelang konnten Neonazis unter den Augen mehrerer Geheimdienste und der Polizei mindestens 10 Morde, 3 Sprengstoffanschläge und 15 Banküberfälle begehen. Anlässlich des 5. Jahrestages des Bekanntwerdens der Existenz des NSU demonstrierten am 6. November 2016 gemeinsam mit Angehörigen der Opfer ca. 1000 Menschen in Berlin.

Eine Fotoseite unter: http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/061116nsu.html

Reden: a monday without you am 7.11.2016

Am 7. November nahmen 200 Antifaschist*innen in Leipzig erneut den allmonatlichen Legida-Aufmarsch zum Anlass, um rechte Infrastruktur ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Eine Demonstration der Kampagne »a monday without you« zog vor die Große Fleischergasse 4 in der Leipziger Innenstadt, einem Gebäude, dass Neonazis und Rassist*innen in diverser Weise für ihre Geschäfte und Gewalttaten nutzen. Danach ging es zum offiziellen Sitz der rechten Security-Firma »Pro GSL« in der Käthe-Kollwitz-Straße 1. Die Demonstration fand ihren Abschluss vor der Anwaltskanzlei von Roland Ulbrich - dem Sprecher der Patriotischen Plattform in der sächsischen AfD, einem entschiedenen Fürsprecher für den „Schulterschluss“ zwischen AfD und Pegida. An allen diesen Stationen wurden die Hintergründe der rechten Akteur*innen in Form von Redebeiträgen erläutert. Diese dokumentieren wir im folgenden.

[GP/Reichenbach:] Nazifunktionär Manuel Ganser vom "III.Weg" geoutet!

Wir haben heute Nacht den Nazifunktionär Manuel Ganser an seinem Wohnsitz in Reichenbach an der Fils geoutet. 30 AntifaschistInnen zogen mit Transparenten und Pyrotechnik vor das Wohnhaus in der Weinbergstraße 50 und klärten die AnwohnerInnen mit einer Rede über die rechten Aktivitäten ihres Nachbarn auf. Außerdem wurden großflächig Aufklärungsflyer an die umliegenden Haushalte verteilt, im Ortskern Outingplakate verklebt und in der Hofeinfahrt eine gesprühte Nachricht hinterlassen. Ungestört von den Bullen konnten die AntifaschistInnen die Aktion zu Ende bringen.

 

Uelzen

Gestern war ich kurz im Kuckis in Uelzen. Eigentlich wollte ich nur kurz was trinken. Als ich mich auf dem Weg zur Toilette befand, stellten sich mir andauernd Leute in den Weg, so das ich um sie herrum gehen musste oder ich musste über ausgestreckte Beine steigen. Als ich zu meiner Begleiterin zurück kehrte, hörte ich jemand ganz laut sagen, "Vaterlandsveräter". Die Person schaute dabei in unsere Richtung. Andere Personen murmelten auch etwas, was ich aber nicht verstand. Ich hatte einen schwarzen Kaputzenpulli an, an dem auf der Vorderseite ein großer roter Stern aufgedruckt ist. Da die Stimmung wahrnehmbar immer agressiver wurde, verliesen wir die Lokation.

Kritik an Martin Luther: Aktion an Johanneskirchen in Gießen und weitere Vorhaben

Zwei Vorträge/Infoabende im Oktober galten der Kritik an Martin Luther und an einer Kirche, die diesen christlichen Fundamentalisten mit Vernichtungsphantasien gegen alle möglichen Andersgläubigen verehrt. Unter martin-luther.tk war diese Kritik zusammengetragen worden, so dass sich alle Menschen immer ein Bild machen konnten. Der Gießener Anzeiger lud den Gießener Dekan Tilo Becher sogar zu einem Interview ein, das recht kritisch ausfiel.

[LE] 200 gegen Nazi-Schläger!

Am 7. November nahmen 200 Menschen an unserer Demonstration unter dem Motto “Keine Sicherheit für Nazi-Schläger!” teil. Die Demonstration richtete sich gegen die Firma “Pro GSL Sicherheit”, die diverse Verstrickungen in rechte Strukturen aufweist. Außerdem wurde gegen Roland Ulbrich von der Patriotischen Plattform in der AfD demonstriert.

[FFM] Wer ist hier der Feind?

Wie einige von Euch bereits mitbekommen haben, findet zurzeit regelmäßig dienstags im Café KOZ die Veranstaltungsreihe "Feindanalysen" von der Gruppe Thunder in Paradise statt. So am kommenden Dienstag, 8.11. um 18 Uhr mit Justus Wertmüller.

 

Da das KOZ ein Ort für emanzipatorische Politik und ein diskriminierungsfreier Raum sein soll, möchten wir folgende Kritik deutlich machen, an der Veranstaltungsreihe im Allgemeinen sowie an der Einladung von Justus Wertmüller im Besonderen.

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