Repression

8.März - Feministischer Kampftag und sexuell Übergriffige Bullen

Gestern auf der 8.März- Demo, dem Internationalen Feministischen Kampftag, gab es mal wieder krasse Übergriffe der Bullerei auf friedliche Protestierende hier in Freiburg! Nach einigem Gumgeschubse und Rumgepfeffere im Anschluss an einen wunderbar inszenierten Bannerdrop wurden während der Demo und bei der Abschlusskundgebung mehrere Menschen gezielt von den Robocops entführt und in Maßnahmen gesteckt. Auf Fragen, was denn die Scheiße soll, wurde nicht eingegangen. Mutige Menschen die bei den Festnahmen dazwischengegingen, wurden körperlich misshandelt und abgefilmt. Ein Menschi wurde von dem Berufsschläger (mit der Dienstnummer 99130) an den Brüsten begrapscht, auf den Boden geworfen und in den Schritt nachgetreten. Mehrere Menschen haben gestern ähnliches erlebt.WIR SIND SO WÜTEND!!! Das ist kein Einzelfall. Soetwas passiert ständig. Das ist Struktur! Die Polizei nutzt geziehlt sexuelle Übergriffe um Flinta* einzuschüchtern, zu traumatisieren, und ihre Angstherrschaft über uns auszubauen. Diese Taktik wird verwendet um uns die Straße zu nehmen, uns klein und unsicher zu machen! Gerade jetzt, wo der Faschismus auch hier in Deutschland zur Normalität wird, und die Menschen unsicher sind, will der Staat jedes politische Aufbegehren und Emanzipieren unterbinden.Das lassen wir nicht zu! Wenn die uns auf der Straße misshandeln, sollen sie nicht damit davon kommen! Jeder Bulle hat ein Gesicht, einen Namen und eine Adresse! Wenn die uns anmachen, schlagen und vergewaltigen, sollten sie ihre Visage besser nicht mehr blicken lassen. Lasst uns diese Dreckssäcke aus ihrer Anonymität reißen, sie auf der Straße outcallen und ihnen zeigen was Angst bedeutet! HASS, HASS, HASS WIE NOCH NIE! All cops are Targets, ACAT!

 

„Wir sind nicht links und extrem – wir sind anarchistisch und freiheitlich“ Pressmitteilung der Initiative Fanny‘s and Fanya‘s zur Aufführung im Lagebericht Linksextremismus des Landes NRW

Vor zwei Wochen wurde das Lagebild Linksextremismus in Nordrhein‑Westfalen vorgestellt.

Im Bericht taucht ein Plakat der Veranstaltung „Green Anarchy – Was ist Grüner Anarchismus“ auf. Die Veranstaltung fand am 02.05.2025 in Bochum statt und wurde von der Initiative Fanny‘s and Fanny‘s für ein anarchistischen Zentrum organisiert.

Inhalt war eine kritische Auseinandersetzung mit Zivilisation und Anthropozentrismus.

Anthropozentrismus stellt Menschen über die restliche Mitwelt. Er ist zentral für die Vorstellung die „Natur“ beherrschen zu wollen und damit mitverantwortlich für die Zerstörung der globalen Ökosysteme.
Dies wurde teilweise richtig im Lagebild eingeordnet Die Einordnung als links und extrem ist aus Sicht der Initiative jedoch unpassend. Fanny‘s and Fanya‘s sieht sich in diesem Lagebericht daher fälschlich aufgeführt.

 

Ausblick und solidarische Begleitung: Prozesstag 25 (Do., 12.03.2026) / Antifa-Ost-Komplex

Bereits im Verfahren gegen Lina und drei weitere Antifas waren Genoss*innen als Zeug*innen vorgeladen, so am 44. und 59. Prozesstag (siehe Überschrift „Aussageverweigerung und Ordnungsgeld“). Auch in diesem Verfahren werden Genoss*innen vorgeladen werden, so u. a. am 25. Prozesstag.

 

3 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe März 2026

Sendung vom Dienstag, den 3. März 2026 von 19-20 Uhr mit folgenden Beiträgen:

 

Interview mit Andreas Krebs

Anna und Arthur halten das Maul!

Das neue Gefangenen Info 458 ist erschienen

 

Free Hanna - Solifeuerwerk am Franst zum Frauenkampftag 2026


Am Abend des heutigen Frauenkampftages 2026 sind wir in München zur JVA Stadelheim gegangen, um unsere Genossin und Antifaschistin Hanna mit einem Feuerwerk zu grüßen. Ihr wurde im letzten Jahr der Prozess wegen des sogenannten „Budapest-Komplexes“ gemacht. In diesem wurde sie zu fünf Jahren Haft verurteilt. Nun wartet sie hier auf das Ergebnis des Revisionsverfahrens, bevor sie verlegt werden kann.

Zuvor fand eine Demonstration für die Befreiung der Frau und gegen die kapitalistische Unterdrückung statt, an welcher sich mehrere tausend Menschen beteiligten. Sie war geprägt von internationaler Solidarität.

Gerade für uns – als Antifaschistinnen – ist der 8. März ein besonders wichtiges Datum im Jahr. Denn uns ist klar: Ohne den Sturz des Patriarchats und des Kapitalismus ist eine tatsächliche Befreiung nicht möglich und die Gefahr des Faschismus weiterhin präsent. Gerade jetzt, wo der Rechtsruck wieder an Wind aufnimmt, macht sich das besonders bemerkbar. So trauten sich heute neben Zionisten auch Faschisten der „Identitären Bewegung“, während des feministischen Aktionstags auf den Marienplatz, wurden aber kurzerhand bestimmt weggeschickt.

Der feministische Befreiungskampf ist auch ein antifaschistischer. Dabei vergessen wir unsere Genoss:innen in Haft nicht. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Bewegung und unser Kampf um die Befreiung wird weitergehen. Drinnen und draußen!

Frauen kämpfen gegen Faschismus, Krieg und Kapital!

 

Prozessbericht: 2026.03.04 / 21. Pozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der Prozess beginnt gegen 9:40 Uhr mit der Reaktion der GBA auf Anträge der Verteidigung, die in den Wochen zuvor gestellt worden waren. Unter den Zuschauer*innen befinden sich circa 20 solidarische Menschen.

Von der Nebenklage sind die Anwält*innen Schneiders und Thomas anwesend.

Prozessbericht: 2026.02.17 / 20. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Zum heutigen Prozesstag waren ca. 15 solidarische Begleiter*innen gekommen und der Prozess startete verspätet gegen 10:10 Uhr. Inhaltlich ging es um die Tatkomplexe Eisenach I und den Angriff am Bahnhof Desslau-Roßlau. 

 

Ausblick: Prozesstage 24 und 26 (10. und 12.03.2026) // Antifa-Ost-Komplex

Prozesstag 24 (Di., 10.03.2026)
Als Zeuge ist der Neonazi Robert Schwaab geladen. Es ist nicht das erste Mal, dass er vor dem OLG Dresden vernommen wird. Bereits im Verfahren gegen Lina und drei weitere Antifas war er am 35. Prozesstag als Zeuge vor Gericht.

[LE] Knastprofiteur SPIE: Auto abgefackelt

 

In der Nacht von dem 06. auf dem 07. März ging in Kleinzschocher ein Auto des Knastprofiteurs SPIE in Flammen auf.

 

 

Schwerin: Militärkritische Satireplakate vor Gericht, Di. 10.3. 13:30 Sitzungssaal 3

Wegen angeblicher Beleidigung des Militärs stehen am 10. März um 13:30 Uhr in Schwerin zwei Menschen vor Gericht. Der Anlass: Letztes Jahr kritisierten Antimilitaris*tinnen auf satirischen Plakaten im Bundeswehr-Design die rechtsextremen Netzwerke im Militär und in den Veteranenverbänden. Was in Demokratien eigentlich eine selbstverständlich erlaubte Meinungsäußerung sein sollte, hält die Staatsanwaltschaft Schwerin für eine „Beleidigung“. Kai N. Krieger, Sprecher*in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks, das die Plakate zur Verfügung stellte, sagt dazu: „Wir freuen uns, dass unsere Plakate so viel Aufmerksamkeit bekommen. Aber statt die beleidigte Leberwurst zu spielen und unschuldige Leute zu verknacken, könnten staatliche Institutionen die Kritik auch ruhig mal annehmen!“

Seiten

Repression abonnieren