Repression

Happy Birthday, Dear Mumia!

Mumia - You will never walk alone

 

Gestern, am 24. April 2026 war der 72. Geburtstag des afroamerikanischen Journalisten und Black Panther Mumia Abu-Jamal. Er ist seit 1981 (!) politischer Gefangener im US Bundesstaat Pennsylvania. Auch nach über 44 Jahren Haft fordern noch immer viele seine Freiheit.

 

[TÜ] Erneut Anquatschversuch in Tübingen

 

Am 22. April 2026 gab es einen erneuten Anquatschversuch bei einer Genossin in Tübingen durch den Staatsschutz. Anbei wollen wir unsere Informationen darüber öffentlich machen. 

Wenn Staatsschutz oder Verfassungsschutz, der sich auch gerne als „Mitarbeiter des Innenministeriums“ vorstellt, auch vor eurer Tür stehen oder standen: Redet nicht mit ihnen und beendet sofort das Gespräch. Meldet euch im Nachgang bei antirep-tuebingen@mtmedia.org

Hier nochmal gebündelte Informationen der Roten Hilfe zu Anquatschversuchen: https://rote-hilfe.de/rechtshilfetipps/anquatschversuch.

 

 

2026.04.21 / 39. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex / ergänzender Prozessbericht

Thomas hat sich dankenswerterweise schon die Mühe gemacht und einen Bericht vom 39. Prozesstag auf Indymedia veröffentlicht. Wir finden den super und haben ihn bei uns gespiegelt. Wir wollen ihn an dieser Stelle um ein paar Aspekte ergänzen.

Am heutigen Prozesstag waren eine Hand voll solidarischer Besucher*innen und wie schon am Vortag der Combat18-Aktivist Robin Schmiemann im Zuschauer*innen-Bereich. Für die Nebenklage waren Nicole Schneiders, Susann Wipper und ab der Mittagspause Hagen Karisch anwesend.Wie schon am Vortag waren Schneiders und Robin Schmiemann gemeinsam angereist.

 

2026.04.20 / 38. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex / ergänzender Prozessbericht

Thomas hat sich dankenswerterweise schon die Mühe gemacht und einen Bericht vom 38. Prozesstag auf Indymedia veröffentlicht (https://de.indymedia.org/node/730233). Wir finden den super und haben ihn bei uns gespiegelt (https://www.antifaostkomplex.org/2026-04-20-prozesstag-38-antifa-ost-komplex-gespiegelter-prozessbericht/). Wir wollen ihn an dieser Stelle um ein paar Aspekte ergänzen.

2026.04.16 / 37. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex (Prozessbericht)

Am heutigen Prozesstag bildeten die Anhörungen von Zeug*innen zur Nutzung der Sporthalle der BSG Chemie Leipzig, der Ablauf des Risikospieltags am 03.08.2019, sowie die Ladung des Neonazis Brian Engelmann die Schwerpunkte.

Desweiteren stellte die Verteidigung an diesem Hauptverhandlungstag einen Antrag auf eine Hilfskraft im Saal auf Seite der Verteidigung zur Dokumentation. 

 

2026.04.15 / 36. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex (Prozessbericht)

Am heutigen Prozesstag bildeten die Anhörungen von Zeug*innen zu unterschiedlichen Sachverhalten: mutmaßlicher Kennzeichendiebstahl, Nutzung der Sporthalle der BSG Chemie Leipzig, Kennzeichenidentifizierung in Eisenach sowie die Nutzung eines Firmenfahrzeugs durch einen Verurteilten, die Schwerpunkte.

Ausblick: Prozesstage 40 und 41 (27. und 28.04.26) – Ladung Prof. Labudde und Brian Engelmann

Am 27.04. und 28.04. soll Dirk Labudde, ein Professor an der Hochschule Mittweida, als „Sachverständiger“ gehört werden. Labudde will eine Methode entwickelt haben, wie er Beschuldigte in Strafverfahren mittels ihrer Körpermaße identifizien könne. Er vermisst und analysiert hierfür den Bewegungs- und Skelettapparat von Personen und könne diese dann auf Video-Aufnahmen, bspw. von Überwachungskameras, identifizieren. Entscheidend sei hier ein eindeutiges Gangbild. Das Verfahren ist gelinde gesagt äußerst umstritten und mehr als fragwürdig – sowohl bzgl. seiner angeblichen Aussagekraft als auch bzgl. der Anfertigung Labuddes „Vermessungen“: Die Beschuldigten müssen sich dieser Vermessung in Unterwäsche unter Zwang unterziehen. Im Falle der Antifaschistin Hanna geschah dies unter Vorspielung falscher Tatsachen und unter körperlichen Zwang, wie die Soligruppe erklärte.

 

3 Podcasts der Sendung „Wie viele sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen“ – Ausgabe April 2026

Übersicht

 

Neuigkeiten zu Daniela Klette

Zu den Durchsuchungen im Berlin

Berlin: Gemeinsam und entschlossen gegen faschistische Gewalt kämpfen!

 

Patriarchale Seilschaften und Expansionsdrang: Von der Hofbauergasse in die Rosiwalgasse

Wir müssen über die Verflechtung von Besitz, Privileg und Gewalt in unserer Stadt sprechen. Es reicht nicht mehr, nur von "den Immobilienhaien" zu sprechen – wir müssen die konkreten Strukturen benennen, die FLINTA-Räume bedrohen.

Das Döblinger Erbe: Mitbestimmung durch Privileg

In der Hofbauergasse 1 (Meidling) zeigt sich ein klassisches Bild: Ein Besitzer, der sicher und wohlbehütet in Döbling residiert, delegiert die Macht über den Wohnraum seiner Mieter*innen an seine Tochter. Diese Konstellation ist kein bloßes Familienverhältnis, sondern ein Machtinstrument. Hier wird nach Gutsherrenart entschieden, wer ein Dach über dem Kopf verdient und wer nicht.

Doch die Ambitionen der Eigentümerfamilie enden nicht in Meidling.

Der Angriff auf die Rosiwalgasse 39

Die Tochter des Besitzers tritt nicht nur als Verwalterin in der Hofbauergasse auf, sondern agiert als Speerspitze einer aggressiven Landnahme. Mit einer Entourage aus "Freunden" und scharf gemachten Hunden ist sie in der Rosiwalgasse 39 (Favoriten) aufgetaucht.

Das Ziel: Die Aneignung des Hauses und die rücksichtslose Vertreibung der dort lebenden FLINTA. Der Einsatz von Hunden als Drohkulisse gegen Schutzsuchende und marginalisierte Personen ist eine ekelhafte Methode, um physische Dominanz auszuüben und Menschen aus ihrem sicheren Hafen zu drängen.

Kritik: Wo bleibt die Solidarität des EKH?

Besonders bitter stößt in diesem Zusammenhang das Verhalten des EKH (Ernst-Kirchweger-Haus) auf. Während FLINTA in der Rosiwalgasse massiv unter Druck gesetzt, bedroht und mit Hunden eingeschüchtert werden, bleibt eine klare solidarische Positionierung oder Unterstützung aus dem EKH aus.

Es ist beschämend, wenn vermeintlich linke Strukturen wegsehen, wenn patriarchale Gewalt und kapitalistischer Aneignungstrieb direkt vor ihrer Haustür (oder in ihrer Nachbarschaft) zuschlagen. Unsolidarität in den eigenen Reihen spielt den Immobilienbesitzern direkt in die Hände!

Unsere Forderungen:

  • Hände weg von der Rosiwalgasse 39! Keine Vertreibung von FLINTA durch Döblinger Immobilienerb*innen.

  • Schluss mit der Einschüchterung! Hunde sind keine Waffen zur Durchsetzung von Eigentumsinteressen.

  • Solidarität ist eine Waffe! Wir fordern alle linken Räume, insbesondere das EKH, auf, ihre Passivität aufzugeben und sich an die Seite der Bedrohten zu stellen.

Gegen die Privilegierten in Döbling – Für den Erhalt von FLINTA-Freiräumen in ganz Wien! Wohnraum ist keine Erbmasse für Schlägertrupps!


Dieser Text versteht sich als Weckruf an die Wiener Szene. Schaut nicht weg, wenn Verdrängung mit Gewalt und Hunden durchgesetzt wird!

Ostermarsch: Wären wir mal lieber Ostereier sammeln gegangen...

Wir waren beim Ostermarsch in Dresden. Wir waren ungefähr sechs Menschen, die sich zu einem starken antiautoritären Block vereinigt haben. Angesichts nichtmal einer Woche Mobilisierung auch kein grosses Wunder. Wir wollen trotzdem ein paar Worte dazu verlieren.

 

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