Repression

Nach Hausdurchsuchung wegen Bahn-Adbustings: Antimilitaristisches Aktionsnetzwerk solidarisiert sich

In den Werbevtrinen der innerstädtischen Bahnhöfe Berlins, Dresdens, Leipzigs und Stuttgarts verwundern kurios umgebastelte Werbeplakate der Deutschen Bahn die Fahrgäste. "Kritik? Hausdurchsuchung!", steht in einem Überkleber auf Postern, die ursprünglich für die Bahn Card warben. Ein weiterer Überkleber erklärt: "Die Bahn sorgte für eine Hausdurchsuchung in Oldenburg. Dort forderten Plakate im DB-Design ein Null-Euro-Ticket. Das Bundesverfassungsgericht entschied 2023, dass Hausdurchsuchungen wegen Adbusting illegal sind. "Wir solidarisieren uns mit den Leuten, deren Haus die Polizei Oldenburg durchsucht hat", erklärt Kai N. Krieger, Sprecher*in des für die nun hängenden Plakate verantwortlichen Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks (a2n) die Aktion.

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SoKo LinX verliert vor Gericht und stürmt die nächste Wohnung in Connewitz

Hausdurchsuchung in Connewitz

Am Dienstag (15.09) erleidet die Soko LinX und die Staatsanwältin Sandra Daute eine herbe Niederlage vor dem Landgericht Leipzig und schon am nächsten Tag stürmt die Polizei erneut eine Wohnung in Leipzig Connewitz. Schlechte Verlier*innen oder doch nur eine gewalttätige Gang für die ein "Rechtsstaat" nur eine Erfindung für ihre eigenen Machenschaften ist?

Canada is showing the world how to defy Donald Trump

President Trump bullied Canada, the US'  closest ally. Now Canada is dating Europe, and he’s furious.

 

Rote Hilfe gewinnt nach Kündigung ihres Bankkontos auch vor dem OLG

Ein weiterer Sieg für die Rote Hilfe und zugleich eine bemerkenswerte Entscheidung darüber, dass politische Entscheidungen der USA in Deutschland von den Gerichten nicht widerspruchslos akzeptiert werden. Rechtsanwalt Dr. Jasper Prigge, der die Rote Hilfe vor Gericht vertreten hat, erklärt nach Bekanntwerden der Entscheidung „Die Rote Hilfe hat sich nichts zuschulden kommen lassen. Die Kündigung des Kontos hat zu großer Verunsicherung bei zivilgesellschaftlichen Organisationen geführt“, aber das Oberlandesgericht (OLG) habe, so Prigge weiter, „willkürlichen Kontenkündigungen eine klare Grenze“ aufgezeigt.

 

 

 

 

Razzia in Sachsen: Gericht verurteilt Razzia in linkem Wohnprojekt als verfassungswidrig!

 

Vor vier Jahren wurden im sächsischen Erzgebirge die BewohnerInnen des Projekts von rund 200 Polizist:innen aus dem Schlaf gerissen. 14 Durchsuchungsbeschlüsse sollten vollstreckt werden. Nun entschied das Bundesverfassungsgericht, dass die Razzia bei einem der Bewohnenden verfassungswidrig gewesen sei.

 

Café No Pasaran: Analoger Treffpunkt gegen digitale Angriffe

 

Mit der Entscheidung, das Tech-Kollektiv Autistici/Inventati auf die US-Terrorliste zu setzen, hat die Trump-Administration einen Angriff auf linke Infrastruktur gestartet. Mit noblogs.org hostete das Kollektiv mehrere hundert Blogs weltweit, die auch vielen emanzipatorischen, antifaschistischen Gruppen und Kollektiven die Möglichkeit boten, der rechten Diskursverschiebung entgegenzuwirken.

 

 

Rückblick: AntiRep-Wochen von Rote Hilfe Leipzig and friends

Von Ende Mai bis Mitte Juli fanden in Leipzig die AntiRep-Wochen statt. Wir haben uns entschieden die Veranstaltungen nochmal Revué passieren zu lassen - auch um Menschen, die es vielleicht nicht zu den Veranstaltungen geschafft zu haben, abzuholen. Wir wollen uns hier auch nochmal bei den Menschen, Gruppen, Strukturen und solidarischen Orten bedanken, die diese Veranstaltungsreihe mit uns aufgezogen haben. Einige der Genoss*innen waren so nett ihre Perspektive auf die vergangene Veranstaltung selbst runter zu schreiben und noch ein paar Materialien zur Ergänzung zu verlinken. 

Vielen Dank nicht zuletzt auch an alle Menschen, die zu den Veranstaltungen gekommen sind. Wenn ihr selbst eine Veranstaltung zum Thema (Anti-)Repression machen möchtet, sprecht oder schreibt uns gerne an - vielleicht kann dann die nächste Auflage der AntiRep-Wochen oder eine einzelne Veranstaltung mit euch gemeinsam stattfinden. 

 

 

Nachtrag Aussageverweigerung

Eigentlich sollte der ursprüngliche Beitrag für sich stehen. Da die Aussagen in Düsseldorf und die Kritik daran mit dem Artikel in Verbindung gesetzt worden sind, soll noch einmal eine klare Abgrenzung und Einordnung erfolgen – insbesondere da die Diskussion um die Aussagen unvermindert weitergeht. [1]

Durchnässt und trotzdem da: lautstarke Soli-Demo für das AZ Aachen

Trotz strömenden Regens haben sich am Sonntag, den 13. September über 400 Menschen versammelt, um für den Erhalt des Autonomen Zentrums und anderen linken Freiräumen zu demonstrieren.

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