Open-Posting

Aufbau eines Nachrichtentickers

Technisch ist heute ein Nachrichtenticker schnell eingerichtet. Fast jedeR hat Zugriff auf Twitter und kann darüber direkt lostwittern. Ein Nachteil bleibt bei Open-Posting-Systemen wie Twitter und Indymedia: Wem kann vertraut werden? In der Vergangenheit hat es immer wieder organisierte Nachrichtenticker gegeben. Indymedia-Freaks schlossen sich zusammen, baten viele Leute um Hilfe und so konnte immer wieder ein zuverlässiges Nachrichtensystem etabliert werden, welches bei größeren Protesten dafür sorgte, dass alle Aktivisten mit zuverlässigen Informationen versorgt wurden. In diesem Tutorial soll es darum gehen, wie ein solcher Ticker aufgebaut werden kann. Dabei geht es nicht um die Technik der Ausgabe - ob Indymedia, Blog oder Twitter - sondern darum, wie die Organisation eines solchen Tickers aussehen kann. Jeder Ticker ist dabei unterschiedlich, es werden hier aber bewährte Strukturen aufgezeigt und technische Tipps gegeben.

überall grenzen - ein reisebericht zu den sackgassen und schlupflöchern europas

 

es handelt sich um einen reisebericht von mitte september, als der ungarische grenzzaun geschlossen wurde.

 

kritisch-lesen.de # 37 erschienen: Antifa anders machen!

Heute erschien die neue Ausgabe von kritisch-lesen.de. Schwerpunkt diesmal: "Antifa anders machen!"

 

Hier geht es zur gesamten Ausgabe: http://kritisch-lesen.de/ausgabe/antifa-anders-machen

USAID hat beim Militärumsturz in Tadschikistan ihre Hand im Spiel

USAID Zentralasien

Als rätselhaft hat die Deutsche Welle die Revolte in Tadschikistan im September bezeichnet. Es gibt aber wenig Rätselhaftes da in Wirklichkeit. Es ist leicht zu erraten, wer den Versuch des Militärumsturzes organisiert hat,  den Vize-Verteidigungsminister Abduchalim Nasarsoda unternommen hat. Der Irak, Ägypten, Tunesien, Lybien, Syrien, Georgien, Kirgisien, die Ukraine – wer steht hinter der Zerstörung dieser Staaten? Braucht man irgendwelche Winke, um diese Frage zu beantworten?

[W] Heute Prozessbeginn vor dem Landgericht wegen des Mordversuches vor dem Autonomen Zentrum – Demonstration zum Prozessauftakt

Vor Prozessbeginn entrollten Freund*innen des Autonomen Zentrums vor dem Gericht ein großes Transparent, das auf die fortwährende Täter-Opfer-Umkehr und den Nazihintergrund der Tat aufmerkam machte.

Leiche in Asylunterkunft Saalfeld gefunden

Nun sterben wieder Menschen.

Cameron entschuldigt sich für Brandstiftung in „Mohammeds Schreibstube“

Erstmalig hat sich die britische Regierung öffentlich für den Brandanschlag auf eine historische Moschee aus dem 19. Jahrhundert im mittelenglischen Fenchurch entschuldigt. In einer Ansprache vor der Downing Street Nr. 10 räumte der Premierminister ein, die vom Gesundheitsministerium finanzierte örtliche Reservistenkameradschaft habe das denkmalgeschützte osmanische Bauwerk im Park einer zur Seniorenwohnanlage umgebauten Kaserne aus der Kolonialzeit gezielt in Brand gesteckt. Damit bestätigte er Einschätzungen antifaschistischer Initiativen in dem in christliche und muslimische Ortschaften zersplitterten Landkreis unmittelbar nach dem Anschlag im vorigen Sommer.

Atombomben und Kriegsverbrechen – Muss die Bundeswehr mitmachen?

Dr. Alexander von Paleske: 4.10.2015 ---Es sind schockierende Bilder des ausgebombten Krankenhauses in der fünftgrössten Stadt Afghanistans, Kundus. - http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/Picture-or-Video-003118.jpg .......nach dem US-Bombenangriff ...... Eine Stunde lang .............. Eine Stunde lang dauerte der Angriff aus der Luft auf das Krankenhaus, das einzig funktionierende in der Stadt, betrieben von der hochangesehenen Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF). 12 ihrer Mitarbeiter wurden getötet, ausserdem 7 Patienten. ....... 30 Minuten nach dem Beginn des Angriffs kontaktierte die Organisation MSF Washington und Kabul, um eine sofortige Einstellung der Angriffe zu erreichen. Vergebens: Die US Helikopter zerstörten systematisch das gesamte Krankenhaus, von dem nur noch eine ausgebrannte Ruine übrig blieb. Kollateralschaden mit Toten ...... Die USA sprachen in ersten Stellungnahmen von einem “Kollateralschaden”, obgleich es sich um einen gezielten Angriff handelte. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) erklärte: We demand total transparency from coalition forces, we cannot accept, that horrific loss of life will simply be dismissed as “Collateral damage” ....... Der MSF Director of Operations, Bart Janssens, erklärte gestern: “Wir sind geschockt über diese Katastrophe” ....... Empörte Stellungnahmen ....... ........ more http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/atombomben-und-kriegsverbreche... .........

Gülaferit Ünsal ist im Hungerstreik

Gülaferti Ünsal ist für eine Woche in einen Warnhungerstreik:

Von 5.10. bis 12.10. abends.

Grund: Sie bekommt immer noch unregelmäßig oder gar nicht die Zeitungen.

Vor allem die türkischen Zeitungen nicht.  

 

Weitere Infos:

http://soligruppeguelaferituensal.blogsport.de/

 

political-prisones.net

Grußwort von Iceman zu den Antiautoritären Tagen gegen die Knastgesellschaft in HH

Grußwort von Manfred Peter

 

Ein Grußwort an alle Kamerad*innen und Genoss*innen, die als Aktivist*innen die Stimme gegen die Repression und deren Verursacher erheben

Refugees Welcome - 150 Menschen demonstrieren gegen 15 Nazis

 

Am 3. Oktober gab es eine lan­des­wei­te Aktion von Bran­den­bur­ger Neo­na­zis unter dem gemein­sa­men Motto „Tag der Deut­schen Ein­heit – Wir sind das Volk!“. In mehreren Städten fanden gleichzeitig Kundgebungen statt, auf denen gegen Geflüchtete gehetzt wurde. Interessant dabei, dass dabei die drei aktiven Nazi-Parteien NPD, 3. Weg und Die Rechte an einem Strang zogen und sich untereinander abstimmten.

Gegen den Naziaufmarsch am 06.10.15 in Roßlau

+++Update zum Naziaufmarsch am 06.10. in Roßlau+++

Die Rassist_innen werden sich zu 18:00 Uhr an der Grundschule in der Waldstraße treffen. Sobald die Dunkelheit einsetzt beginnen sie vermutlich von dort ihren "Lichterspaziergang".

Wir rufen dazu auf sich ab 17:00 Uhr vor der zukünftigen Flüchtlingsunterkunft in der Waldstraße 15 einzufinden. Dort erhaltet ihr auch Aktionskarten.

Bundesweit nach Köln – NO HOGESA COMEBACK! No Go-Area für Nazis am 24. und 25. Oktober 2015

Bundesweit nach Köln – NO HOGESA COMEBACK! No Go-Area für Nazis am 24. und 25. Oktober 2015

Zum Jahrestag des ersten großen Auftritts von HoGeSa hat Dominik Roesler von der Partei Pro NRW erneut eine Demonstration in Köln angemeldet. Die rechten Hool-Gruppen “HoGeSa”, “Berserker Deutschland”, “Bündnis Deutscher Hooligans” und “Gemeinsam Stark Deutschland” rufen ebenfalls auf nach Köln zu reisen. Antifaschist*innen aus Köln rufen zu Gegenprotesten und zu einer antifaschistischen Vorabenddemo auf. Köln soll für das Wochenende zu einer “No Go”-Area für Nazis werden.

Die rassistische Mobilisierung um den Herrenkrug hat gerade erst begonnen

+++ Bürgerinnensprechstunde in der Petrikirche in Magdeburg wird zum Stelldichein bekannter Neonazis +++ Aufgeheizte Pogromstimmung wird vom Podium nicht unter Kontrolle gebracht +++ Bedrohung und Beleidigung am Rande der Veranstaltung +++

 

2. Antira/Antifa VV Berlin

Protokoll der 2. Antifa/Antira-Versammlung in Berlin

Nach einer kurzen Einleitung gab es 5 Gruppen die zu den folgenden Themen diskutiert haben. Das Protokoll versucht die wichtigsten genannten Themen und Ideen zu sammeln und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Einzelne Termine für weitere Planungen der Gruppen und genannte anstehende Aktionen sind am Ende zusammengefasst. Es besteht der Wunsch an breiterer Vernetzung, demzufolge wir es eine weitere VV in den nächsten Monaten geben.

Übergriffe und Gegenprotest beim 3. AfD Aufmarsch in Erfurt

Auf dem 3. AfD Aufmarsch am 30. September in Erfurt stieg die Teilnehmerzahl erneut. Vor dem Landtag versammelten sich bereits ab 18 Uhr 3500 bis 3800 Rassisten, Rassistinnen und Nazis aller Couleur, um gegen Geflüchtete und die ihrer Meinung nach zu lasche Flüchtlingspolitik Stimmung zu machen. Mindestens 500 Gegendemonstrant*innen protestierten direkt am Aufmarschort der AfD lautstark gegen völkische Hetze und für ein bedingungsloses Bleiberecht für alle. Während gegen Ende mehrere Gegendemonstrant*innen von Nazis angegriffen und verletzt werden, geht die Polizei massiv gegen eine antifaschistische Demo vor.

[OSNABRÜCK] Strassenumbenennung

 

Da wir, die Intitiative für geschichliche Verantwortung, nicht länger auf Entscheidungen des Osnabrücker Stadtrates warten wollen und uns fast täglich stört, dass es immer noch Straßen in Osnabrück gibt die einen Bezug zum Nationalsozialismus darstellen, haben wir heute zwei Straßen umbenannt. Außerdem finden wir die (Lebens-)Geschichten der neuen Namensgeber_innen deutlich bewegender und unterbreiten hiermit der Stadtverwaltung einen ernstgemeinten und gut recherchierten Vorschlag.

 

Aus der Carl-Diem-Straße wurde die Peter-Hamel-Straße. Aus der Giesbert-Bergerhoff-Straße wurde die Karl-Heinz-Dusbaba-Straße. Auf die Hintergründe zur Umbenennung und eine Vorstellung der neuen Namensgeber_innen wird in einem Flugblatt hingewiesen, welches auch die Anwohner_innen der betroffenen Straßen bekommen haben.

 

 

Antiautoritäre Tage gegen die Knastgesellschaft in HH - Ein Textbeitrag von Thomas Meyer-Falk

Anti-Knast-Bewegung in der Krise und doch so stark wie selten zuvor?

Das Zeichen des Endes

"Ist der Romantik Nebelschwaden
– die Räuber heißen heute: Staaten –
Am Ende eine Kirrung gar?"

Aktuelle Meldungen von und über Mumia Abu-Jamal

FREE MUMIA - Free Them ALL!

Mumia Abu-Jamal ist ein ehemaliger Black Panther Aktivist, der 1981 aufgrund seiner journalistischen Arbeit beinahe von der Polizei in Philadelphia, USA ermordet worden ist. Da er eine Schießerei am 9. Dezember 1981 überlebte, schob ihm die Polizei einen nie bewiesenen Mord an einem Beamten unter. Eine willfährige Justiz verurteilte ihn daraufhin zum Tode. Dieses Verfahren wurde weltweit als Farce und politische Repression kritisiert. Nach Jahrzehnte anhaltender Proteste wurde das Todesurteil gegen den Journalisten 2011 aufgehoben. Allerdings ist Mumia bis heute im Gefängnis. Inzwischen ist der 61 Jährige an Hepatitis C und Diebates erkrankt und erhält keine medizinische Versorgung von dem privatisierten Gesundheitsanbieter in seinem Gefängnis oder der Gefängnisbehörde von Pennsylvania.

Wuppertal: Kein Platz für Rassismus am 04.10. im „Haus Becker“

Wuppertal: Kein Platz für Rassismus am 04.10. im „Haus Becker“

Am Sonntag, 04. Oktober will die „Junge Alternative“, der Jugendableger der neuen rechten Partei „Alternative für Deutschland“ um 19:00 Uhr in der Wuppertaler Gaststätte „Haus Becker“ in der Möwenstraße 15 gegen Flüchtlinge hetzen. Dies gilt es zu stören!

Rollstuhlfahrer von Polizei erschossen

im US-Bundesstaat Delaware wurde ein junger Schwarzer von 4 Polizeibeamten erschossen,weil er nicht die hände über den kopf nahm

Gestorben wird nachts - Medizin und Knast...

Veranstaltung am 18.Oktober in Wuppertal

Erfolg - Hogesa Aufmarsch in Köln am 25.10.15 findet nicht statt - Veranstalter klagt nicht gegen Verbot

Die Polizei hat die Demo der Hools in Köln für den 25.10.15 verboten! Wie es in mehreren Medien heute bekannt wurde. http://www.wz-newsline.de/lokales/burscheid-region/koln-leverkusen/poliz...

Die Veranstalter verzichten diesmal auf Rechtsmittel gegen das Verbot. Die Hooligan-Demo wird daher nicht stattfinden. Ein guter Erfolg für Köln!

Fotos: Flüchtlingsgipfel im Kanzleramt polarisiert zwischen Anerkennung, Ausgrenzung und Entrechtung von Flüchtlingen

Mehrere hundert Menschen versammelten sich am 24. September 2015 vor dem Kanzleramt aus Protest gegen die umfassende Verschärfung der Asyl- und Flüchtlingspolitik, die auf dem Flüchtlingsgipfel von Bund und Ländern auf den Weg gebracht wurde.
Fotos unter: http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/240915kanzleramt.html

Die geplanten Gesetzesänderungen sehen zwar für Flüchtlinge aus anerkannten Kriegsgebieten Finanzhilfen vom Bund, schnellere Integration und Unterstützung vor. Für Flüchtlinge aus weniger eindeutigen Krisenregionen und für solche, die als Armuts- oder Wirtschaftflüchtlinge bewertet werden, bedeuten sie aber eine deutlich rigidere Ausgrenzung und Entrechtung. Die geplanten Asylrechtsverschärfungen treffen bei Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Menschenrechtsorganisationen und weiteren mit Flüchtlingsarbeit und Asylrecht befassten Akteuren der Zivilgesellschaft auf scharfe Kritik.

 

Rechtspopulistische Saalveranstaltung in Mettmann

Am Freitag 2. Oktober 2015 lädt die rechtspopulistische Partei „Alternative für Deutschland“ zu einer Sallveranstaltung ins „Wyndham Garden Hotel“ Peckhauser Str. 5 nach 40822 Mettmann ein. Dort möchte die „AfD“ rechtspopulistische Stimmung verbreiten und gegen Flüchtlinge hetzen. Als Redner wird kein geringerer erwartet als der Landessprecher und Mitglied im Europaparlament Marcus Pretzell.

Wir werden uns entschieden gegen diese hetzerische Veranstaltung stemmen und rufen jeden auf im Vorhinein, mit dem Hotel „Wyndham Garten“ in Mettmann (http://www.wyndhamgardenmettmann.com/contact ) Kontakt aufzunehmen oder sich direkt an die Zentrale der hiesigen Hotelkette zu wenden. Email: info@grandcityhotels.com

Sollte die Veranstaltung vom renommierten Hotel dennoch unterstützt werden, rufen wir aktiv vor Ort zu massiven Störungen auf. Jedoch raten wir dem Hotel eindringlich dazu, nicht nur aus Imagegründen, sich unverzüglich von der Veranstaltung zu distanzieren und den Vertrag mit der rechtspopulistischen Partei zu kündigen. Dies sollte unserer Meinung nach schon alleine aus dem Grund gegeben sein, dass für die Sicherheit ihrer Gäste an dem Abend nicht gewährleistet werden kann.

 

Autonome Antifaschisten aus Nordrhein-Westfalen

Wir schließen die Schranke

28.09.2015 In Lingen, Niedersachsen produziert der französische Staatskonzern Areva Brennelemente für den Weltmarkt. Vom sogenannten „Atomausstieg“ ist die Anlage nicht betroffen. Die Anlage ist ein wichtiges Glied in der Produktionskette der Atomindustrie. JunepA-AktivistInnen haben am 28.09. sechs Stunden lang die Zufahrt blockiert und den Betrieb der Anlage gestört.

Antifaschistische Kampagne // Wuppertal 2015: Das Handeln der Polizei

Demo 02.10.

Die Demo am Freitag (Auftaktkundgebung um 18 Uhr an den City Arkaden in Wuppertal-Elberfeld) richtet sich auch gegen Polizeigewalt. Deshalb veröffentlichen wir hier eine (unvollständige) Kritik an der Polizei in zwei Schwerpunkten:

Das Handeln der Polizei in Wuppertal (gewaltätige Hunderschaftseinheiten, eine Täter-Opfer-Umkehrung und eine Polizei-führung – die trotz täglicher Pöbeleien vor Geflüchtetenunterkünften und dem HoGeSa-Mordanschlag kein Problem mit rechter Gewalt sieht – dafür aber antifaschistisches Handeln wo es nur geht kriminalisiert) ist leider kein Einzelfall, sondern trauriger Alltag in der Arbeit der Polizei weltweit.

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