TOD DEM IMPERIALISMUS RME 2026 // UNI KÖLN ANTIIMPERIALISTISCH MARKIERT
Am Anfang der letzten Juli Woche haben wir der Universität zu Köln einen Besuch abgestattet. Jetzt schmückt das Hauptgebäude der Schriftzug "FUCK USA, FUCK ISRAEL - TOD DEM IMPERIALISMUS - RME 2026".
Die letzten Jahre haben deutlich gezeigt, dass sich die Uni Köln und ihre Leitungsinstiutionen zur Aufgabe gemacht haben die deutsche Staatsräson durchzusetzen und den faschistoiden israelischen Staat konsequent zu hofieren und somit auch seinen Genozid am palästinensischen Volk zu unterstützen. Das passiert durch ganz verschiedene Mechanismen, die Uni Köln ist sich wirklich für nichts zu schade, hier einige Beispiele:
- Fortführung und Intensivierung von Kooperationen mit dem israelischen Staat und seinen Bildungsorganen
- Veranstaltungen von Genozidbefürwortern und Kriegsverbrechern bei gleichzeitiger Absage von Räumlichkeiten für israelkritische oder palästinasolidarische Stimmen (siehe z.B. Absage Nancy Faser)
- Repressionen gegen Palästinasolidarische Stimmen durch Exmatrikulation, Sicherheitsdienst und Bullen (Palästina Camp, Kufiya Verbot etc.)
Aber nicht nur Israel steht die Uni Köln sehr nahe, auch dem mörderischen US-Imperialismus der in der ganzen Welt und vor allem im globalen Süden sein Unwesen treibt, für Kapitalinteressen Menschen abschlachtet, Länder destabilisiert und ganze Regionen in Schutt und Asche legt (nach Innen werden antikommunistische Propaganda und Rechtliche Maßnahmen sowie ICE Razzien und Befugnisse stetig ausgeweitet, als Teil der Aufrüstung im Innern). Aber woran machen wir das fest?
Am 13.07. wurde Friedrich Merz nach Köln eingeflogen, um die sogenannte "Adenauer School of Government" feierlich zu eröffnen. Was die Wenigsten mitbekommen haben: Am 09.07. fand die erste offizielle Veranstaltung, die wohl einen ersten Vorgeschmack auf die Orientierung geben soll, unter dem Namen "Wer schützt Europa?" statt. Hier wurden "führende Stimmen aus Academia, Diplomatie und Behörden (...)" zusammengebracht um "militärische, diplomatische, ökonomische sowie nachrichtendienstliche Aspekte von zukunftsfähiger Sicherheitsgewährleistung zu diskutieren." Und an wem kann man sich für ein starkes, wehrfähiges Europa besser orientieren, als an den USA? So war einer der primären Ehrengäste und Redner ein hochrangiger US-General, der deutlich machte wohin es in der Frage Sicherheit gehen soll: Autoritärer Staatsumbau, Rechtsentwicklung, Militarisierung, Sozialabbau und flächendeckende Überwachung.
Aber dem werden wir uns nicht beugen und ihr müsst das auch nicht tun! Der Hauptfeind steht zwar im eigenen Land, das bedeutet aber eben nicht, die Rolle die der US-Imperialismus in Krieg und Krisen weltweit spielt zu ignorieren. Auch dieser hat Vertreter in der BRD, die Uni Köln ist davon. Dabei muss es nicht bei Graffitis und Farbangriffen bleiben, wie die Ulm5 zeigen, eine erstarkende antimilitaristische Bewegung hat das Potential schlagkräftige Aktionen durchzuführen, die da treffen wo es den Herrschenden, Bonzen und Kriegsprofiteuren weh tut. Also lasst uns daran anknüpfen!
Kommt zu Rheinmetall Entwaffnen 2026 in Köln und werdet Teil vom Kampf gegen Militarisierung, Imperialismus und Genozid:
01.09.2026 - 06.09.2026 // Im Grüngürtel direkt unterm Colonius
Wir meinen, was wir sagen: Tod dem Imperialismus! Hoch die internationale Solidarität!
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