queerfeministischer Stadtrundgang - Aktion Jobcenter [FFM]

 

Am 19. Mai 2011 wurde Christy Schwundeck im Jobcenter Gallus von Cops erschossen. Der Mord an Christy Schwundeck zeigt, wie sehr rassistische Polizeigewalt mit Klassismus und patriarchaler Gewalt verschränkt sind. Unsere Kämpfe müssen intersektional sein!

 

 

 

 

 

Christy Schwundecks Ermordung reiht sich ein in eine lange Liste von Schwarzen Personen, die durch Polizist*innen ums Leben gekommen sind. Bis heute gibt es keine Aufarbeitung, die Täter*innen übernehmen keine Verantwortung.

Daher haben wir unsere Botschaften in Erinnerung an Christy Schwundeck unter anderem am ehemaligen Jobcenter Gallus (Mainzer Landstr. 315-321) und an der Bahnstation vom Jobcenter West (jetzt für Gallus zuständig) hinterlassen. 

 

Institutionen wie Jobcenter sind strukturell rassistisch und klassistisch. Armut wird verfestigt und Menschen werden durch Drohungen und Druck in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse gedrängt. Die niedrigen Leistungen, die ohnehin kein würdiges Leben zulassen, werden noch durch Sanktionen gekürzt, zu spät gezahlt oder es werden rechtmäßige Leistungen verweigert.

 

Der Mord an Christy Schwundeck zeigt, wie sehr rassistische Polizeigewalt mit Klassismus und patriarchaler Gewalt verschränkt sind. Unsere Kämpfe müssen deshalb intersektional sein! Unser Feminimus muss auch immer antirassistisch und antiklassistisch sein und darf diese Gewalt nicht ignorieren.

 

Geht deshalb nicht nur am 8. März auf die Straßen, sondern auch am Internationalen Tag gegen Polizeigewalt (15. März) und am 19. Mai, dem Tag der Ermordung von Christy Schwundeck!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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