Kein Tag ohne Autonomes Zentrum!
In der Nacht vom 06.10 auf den 07.10.26 kam es zu einem gewaltsamen eindringen der Polizei in das Autonome Zentrum Aachen. Nach nun etwa 20 Stunden ist das AZ endlich wieder Bullen frei!
Am Vorabend fanden sich gegen 21h etwa 200 Leute zusammen um spontan ihre Wut, Trauer und Angst zu den Wahlen in Sachsen-Anhalt auf die Straße zu bringen. Die Demo endete am Autonomen Zentrum, was die Bullen dazu veranlasste, dieses erst zu umstellen und dann mit einem Großaufgebot gewaltsam zu öffnen und zu stürmen. Die sich im Inneren befindenden Menschen wurden, teils draußen, teils in der Gesa, Erkennungsdienstlich behandelt, was sich bis etwa 5 Uhr morgens zog. Dabei ließen sich die Bullen die Chance nicht nehmen, für eine Zeit lang ungestört im AZ zu verweilen. Ab ca. 17:30 Uhr kam die Kripo und durchwühlte das AZ. Bis etwa 21 Uhr am folge Tag waren sie ununterbrochen vor Ort und verwehrten jeglichen Zutritt. Die Durchsuchung der Kripo fand teilweise ohne Anwesenheit von Zeug*innen oder Angehörige des AZ statt.
Unsere Wut ist unermäßlich. Dies ist ein Angriff auf uns alle. Auf die komplette Aachener Autonome Linke Szene und darüber hinaus. Es braucht keine AfD Regierung um uns die Türen ein zu treten und unsere Genoss*innen in den Knast zu stecken. Der Staat und die Behörden lauern auf jede noch so kleine Chance uns mit Repressionen zu überschütten. Antifaschismus ist in Deutschland nicht willkommen und das spüren wir alle längst. Und trotz allem handeln wir weiter antifaschistisch! Wir lassen uns nicht klein kriegen, jetzt erst recht! ACAB
Bullenschweine raus aus linken Zentren!
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