Obdachlosigkeit von Frauen und TIN*-Personen - Es braucht mehr Schutz vor Gewalt, sagt die BAG Wohungslosenhilfe
Gewalt gehört für viele wohnungslose Frauen zum Alltag. Auf der Straße, in Notunterkünften und oft auch im privaten Umfeld. Mit einer letzte Woche veröffentlichten Dunkelfeldstudie liegen nach Jahren wieder umfassende Daten mit alarmierenden Erkenntnissen zur Gewaltbetroffenheit in Deutschland vor. Gleichzeitig tauchen wohnungslose Frauen, Männer und TIN*-Personen ohne festen Wohnsitz in der Studie gar nicht auf.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe führt seit Jahren ein Pressemonitoring zu Gewalttaten gegen wohnungslose Menschen durch.
Was die BAG Wohnungslosenhilfe dabei dokumentiert, ist erschreckend jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Wohnungslose Menschen erleben strukturelle, physische, psychische und sexualisierte Gewalt. Auf der Straße, in Notunterkünften oder in prekären Wohnsituationen.
Besonders gefährdet sind dabei wohnungslose Frauen und TIN*-Personen. Wie unzureichend deren Schutz bislang ist und was politisch dringend passieren müsste, darüber sprach Radio Dreyeckland mit Frau Gersch von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe.
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