Farbangriff auf das Arbeitsamt Aachen
In der Nacht zum vergangenen Donnerstag haben sich ein paar stabile Genoss:innen dazu entschieden, die Argentur für Arbeit in Aachen mit Farbe zu verschönern. Dabei handelt es sich sowohl um einen "Farbfleck" über der Eingangstür als auch um einen Schriftzug an der sich auf dem Gelände befindenden Skulptur. Der da lautet "Gegen Soziale Kälte".
Seit April 2026 werden zahlreiche Anträge auf Soziale Kürzungen in Form eines ausgeklügelten Reformpakets gestellt und durchgewunken (Wohngeldkürzungen, Kürzungen im Gesundheitswesen, Kürzungen bei Kinder- und Jugendhilfe, etc..). In einem sich als Sozialstaat ausgebenden Land bekommen ein Groẞteil der Menschen immer mehr Druck, Leistungen zu erbringen, während sie auf allen sozialen -auf allen menschlichen- Ebenen im Stich gelassen werden. Währenddessen verschließt die priviligierte Elite und somit auch die Bundesregierung die Augen und profitiert an der Ausbeutung der Arbeitenden Klasse.
Doch wir lassen uns ihre Ignoranz nicht tatenlos gefallen. Zusammen zeigen wir Widerstand, zusammen sind wir laut -bis sich Augen öffnen und unsere Wut zur Kenntnis genommen wird. Das zeigt so auch die Aktion in der Nacht zum Donnerstag.
Zusammen gegen Kürzungspolitik. Zusammen gegen Unterdrückung. Zusammen gegen die Zerstörung einer sozialen Gesellschaft.
Dies ist ein Aufruf, sich zu wehren. Zusammen für die Menschlichkeit!
Radikale Grüße,
Ihr Malermeisterbetrieb Antifa Aachen
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