Anquatschversuch im Zusammenhang mit Prosfygika durch den VS in Berlin // Approach attempt by the German domestic intelligence service in Berlin in connection with Prosfygika

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save-prosfygika-internationalist@systemli.org
Abstract: 
***english below*** In den letzten Wochen hat der Verfassungsschutz (VS) mehrere Male versucht such einem Genossen durch seine Eltern anzunähern, anscheinend um Informationen über Prosfygika herauszufinden. Angeblich mit dem Ziel, einen Bericht für die deutsche Regierung zu erstellen – über mögliche Verbindungen nach Griechenland und zur Community of Squatted Prosfygika in Athen.
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Am 29.06. erschienen zwei Männer, etwa um die 30 Jahre alt, zivil gekleidet, an der Haustür der Mutter eines Genossen. Sie fragten nach ihm. Auf die Nachfrage wer sie seien, gab es keine klare Antwort; stattdessen nur ausweichende Aussagen dazu, warum sie ihre Identität nicht preisgeben könnten. Die Mutter gab ihnen ihre Telefonnummer, woraufhin die Männer wieder gingen.Am 14.07. erhielt die Mutter des Genossen einen Anruf. Der Anrufer stellte sich als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes vor und teilte mit, man wolle einen Bericht für die deutsche Regierung verfassen – über Aktivitäten im Zusammenhang mit Griechenland. Außerdem wolle man ein Gespräch mit dem Genossen verabreden. Mit wohlwollenden Formulierungen und Schmeicheleien versuchten sie, Informationen aus ihr herauszubekommen. Der Vorfall passierte kurz nach den Mobilisierungen zum Ende des Hungerstreiks zur Verteidigung der Community of Squatted Prosfygika von Aristotelis Chantzis und Suzon Doppagne. Dabei verwiesen die VS-Mitarbeiter auch auf eine Kundgebung im Zusammenhang mit Prosfygika, die kurz nach der Verurteilung von Marianna und Dimitra im Ampelokipi-Fall vor der griechischen Botschaft in Berlin stattgefunden hatte.Am 22.07. versuchte der VS per SMS erneut Kontakt aufzunehmen. Wir gehen davon aus, dass der Verfassungsschutz nach diesem gescheiterten Versuch weiter versuchen wird Informationen über internationalistische Verbindungen zwischen der deutschen und der griechischen Bewegung auszuspionieren. Wir werden uns durch diesen Einschüchterungsversuch nicht dazu bewegen lassen, auch nur einen einzigen Schritt zurückzugehen.Am 24.06.2026 hat Prosfygika den Sieg gegen die Gentrifizierungspläne der Regionalregierung verkündet, der hauptsächlich durch den Hungerstreik der beiden Genoss*innen Aristotelis Chantzis und Suzon Doppagne vorangetrieben wurde. Unmittelbar danach begann der griechische Staat zu versuchen durch Repression und einen angekündigten Angriff genau diesen Sieg anzugreifen. Den Anquatschversuch durch den deutschen Verfassungsschutz sehen wir in diesem Zusammenhang. Denn genau wie der griechische Staat, hat auch der deutsche Staat großes Interesse daran, diesen kollektiven Sieg, der sehr viel weiter reicht als nur Prosfygika, anzugreifen und uns einzuschüchtern. Wir sehen diesen Einschüchterungsversuch auch im Zusammenhang mit der Verurteilung von Marianna und Dimitra im Ampelokipoi-Fall, in dem nicht nur die griechischen, sondern auch die deutschen Behörden ein großes Propaganda-Theater veranstaltet haben um unsere Genoss*innen auszuspionieren und in den Knast zu stecken.Als Internationalist*innen werden wir weiter an der Seite unserer Genoss*innen in Athen stehen.  VON BERLIN BIS NACH ATHEN - LANG LEBE KYRIAKOS XYMITIRIS, LANG LEBE PROSFYGIKA HOCH DIE INTERNATIONALE SOLIDARITÄT UNSERE ANTWORT AUF REPRESSION IST KREATION Meldet euch, wenn es bei euch oder in eurem Umfeld ähnliche Vorfälle gab – vor allem im Zusammenhang mit Griechenland/Deutschland. Schreibt eine Mail an: save-prosfygika.internationalist@systemli.net ---------------------------------------------------------------***english**** APPROACH ATTEMPT BY THE GERMAN DOMESTIC INTELLIGENCE SERVICE (VERFASSUNGSSCHUTZ) IN BERLIN IN CONNECTION WITH PROSFYGIKA In the past weeks several times the German domestic intelligence service attempted to approach a comrade in Berlin through his parents, supposedly to get information about Prosfygika.  Apparently the aim is to produce a report for the German government—about possible connections to Greece and the Community of Squatted Prosfygika in Athens. On 29 June, two men—around age 30, dressed in plain clothes—appeared at the front door of the mother of a comrade. They asked for him. When asked who they were, there was no clear answer; instead, they made avoidant statements about why they could not disclose their identity. The mother gave them her phone number, and then the men left. On 14 July, the comrade’s mother received a call. The caller introduced himself as an employee of the domestic intelligence service and said they wanted to prepare a report to the German government—about political activities connected to Greece. They also wanted to arrange a conversation with the comrade. Using language with which they tried to sound kind and complimenting, they tried to get information from her. The incident occurred shortly after mobilizations at the end of the hunger strike by Aristotelis Chantzis and Suzon Doppagne—defending the Community of squatted Prosfygika. They also referenced to an intervention connected to Prosfygika that had taken place shortly after the conviction of Marianna and Dimitra in the Ampelokipi case, in front of the Greek embassy. On 22 July, the domestic intelligence service attempted again to make contact via SMS. We assume that, after this failed attempt, the domestic intelligence service will continue trying to spy on information about internationalist connections between the German and the Greek movement. As internationalists we will not take a step back, also not after this intimidation attempt—no matter what. On 24 June 2026, Prosfygika announced victory achieved in a big part through the hunger strike of the two comrades Aristotelis Chantzis and Suzon Doppagne opposing the gentrification plans of the regional government. Almost immediately after that victory, the Greek state tries to attack exactly this victory through repression and an announced attack. We see the domestic intelligence service’s approach attempt in Germany in connection with this—because just as the Greek state has a big interest in attacking this collective victory and intimidating us, so does the German state as the victory goes far beyond Prosfygika alone. We also see this intimidation attempt in connection with the conviction of Marianna and Dimitra in the Ampelokipoi case, in which not only Greek but also German authorities constructed a major propaganda performance in order to spy on our comrades and put them in prison.As internationalists, we will stand by our comrades in Athens unconditionally. FROM BERLIN TO ATHENS — LONG LIVE KYRIAKOS XYMITIRIS, LONG LIVE PROSFYGIKA LONG LIVE INTERNATIONALIST SOLIDARITY OUR ANSWER TO REPRESSION IS CREATION Get in touch if similar approaches happened to you or in your surroundings—especially in connection with Greece/Germany. Write an email to: save-prosfygika-internationalist@systemli.org

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Internationalist #saveprosfygika campaign
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