Erinnerung: Antwort auf „einige Gedanken“ aus der 94
Dieser Text hat u.a. ein spannendes Fazit. Zur Erinnerung, für Leute die ihn vielleicht lesen wollen und bisher nicht kannten.
(....) Es geht nicht darum, die Worte so einzusetzen, dass man den Feind besonders gut herabsetzen und angreifbar machen kann, und dafür den Freund schützens- und liebenswert. Es ist ein politischer Abweg, den Menschen und Geschehnissen in der Welt eine bestimmte Gestalt oder ein bestimmtes Aussehen zu geben, damit wir ihnen auch ein dementsprechendes Wesen geben können. Es ist sinnlos, auf der einen Seite mit „Israel – Apartheid, Zionismus, Siedlung, Genozid – Feind!“ zu arbeiten, als sei das ein Argument, auf der andere Seite dann zu versuchen dem „Israel – Schutzraum, einzige Demokratie, Sicherheit, Garant – Freund!“ entgegenzuhalten. Beides wird einen immer nur blind machen gegenüber dem, was dort passiert und den Menschen widerfährt.
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