Solidarität mit Florentine - Stellungnahme zu den Vorwürfen gegen Henning
Zu den Vorwürfen gegen Henning und dem Statement seiner Freundinnen. Wir positionieren uns solidarisch an der Seite von Florentine und allen Betroffenen sexualisierter Gewalt.
Hallo zusammen,
viele von euch haben die Vorwürfe gegenüber Grapple& Strike und explizit gegenüber Henning bestimmt mitbekommen. Es gab zwei Outcalls, von denen der zweite mittlerweile von indymedia (aus uns unbekannten Gründen) entfernt wurde.
Achtung Triggerwarnung: es geht um massive körperliche, psychische und sexualisierte Gewalterfahrungen
1. Outcall:
https://de.indymedia.org/node/713430
2. Outcall:
https://tumulte.org/2026/05/articles/outcall-henning-bode-grapplestrike-...
Heute wurde auf indymedia ein Statement von Freundinnen von Henning gegen seine "Verleumdung" veröffentlicht, in dem die massiven Gewalterfahrungen der betroffenen Person des 2. Outcalls geleugnet und Täterschutz betrieben wird. Die betroffene Person hat dazu auf Indymedia Stellung bezogen:
https://de.indymedia.org/node/739062
Da es aus Unterstützer*innenkreisen zu allen Betroffenen Kontakt gibt, gibt es keinen Zweifel an der Echtheit der Aussagen. Wir positionieren uns solidarisch an der Seite von Florentine, wie an der Seite aller weiteren Betroffenen!
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Weil es möglich ist, dass er schnell gelöscht wird, hier der Kommentar von Florentine unter dem Indymedia Beitrag:
Von: Florentine am: 29.05. - 12:52
Das ist kein Fake und weder Nazis, noch Verfassungsschutz, noch Konkurrenz stehen dahinter. Ich existiere und was ich sage stimmt. Ich kann nachvollziehen, dass die Anonymität ein großes Problem ist und auch, dass eure Erfahrungen mit Henning euch das nicht glauben lassen. Aber, dass ihr das öffentlich macht, ist das Unsolidarischste und Unfeministischste, was ich jemals in dem Kontext erlebt habe. Ich habe mit Vielem gerechnet, aber nicht, dass mir linke Frauen aus Zusammenhängen aus denen ich auch komme, derart in den Rücken fallen. Eure Erfahrungen sind genau das, nämlich nur eure Erfahrungen, die ihr hier extrem idealisiert schildert. Das sagt nichts über meine Erfahrungen aus. Und ja, in einem Punkt gebe ich euch Recht, er wird es nicht nur einmal getan haben. Viele "Monster" waren und sind zu 99 Prozent ihres Umfeldes völlig unauffällig. Aber ich erkläre euch hier keine Täterprofile. Ihr zwingt mich mit eurem Statement in die Öffentlichkeit, denn ich weiß nicht, wie ich sonst meine Glaubwürdigkeit beweisen kann.
Ich muss mich hier für nichts rechtfertigen, aber
1. Das Krankenhaus hat mich gefragt, ob ich Anzeige erstatten möchte. Aus nachvollziehbaren Gründen, wollte ich das nicht. Ja, sie hätten das von sich aus machen müssen, haben sie aber nicht. Warum, weiß ich nicht. Vielleicht, weil ich eine Alkoholvergiftung hatte und das, wie leider immer noch oft üblich, dann einfach unter "normaler Gewalt im Alkmilieu" abgestempelt wurde? Weil sie einfach versagt haben?
2. Therapie hab ich erst viel später angefangen. Da war die Gefahr für Andere lange vorbei, weil keinerlei Kontakt mehr bestand.
3. Natürlich weiß er, wer ich bin. Trotzdem will ich meinen Namen nicht öffentlich zur Diskussion stellen. Das fängt doch jetzt schon an. Im Moment wird die Anonymität vorgeschoben, aber sobald mein Name öffentlich ist, werde ich persönlich zerrissen. Vielleicht hatte ich dann ja einen zu kurzen Rock an....
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