Sabotage von Ticketinfrastruktur – Bekennerschreiben

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Wir nehmen die sozialfeindliche Politik der Österreichischen und Wiener Regierung nicht mehr hin! In der Nacht vom 27.03.2026 sabotierten wir Entwertungsautomaten und Ticketautomaten in den Wiener Ubahn-Stationen und machten sie unbrauchbar. Damit wollen wir einerseits Sachschäden an den Wiener Linien verursachen und andererseits das Entwerten von Tickets unmöglich machen, um ticketloses Fahren zu entschuldigen.

 

 

Eine Politik von den Reichen für die Reichen

In ganz Österreich werden aktuell bei Sozialleistungen, Bildung und Gesundheit stark eingespart, auf der anderen Seite aber Reichensteuern konsequent abgelehnt. Diese Politik lässt die ärmsten der Bevölkerung für den Wohlstand der Reichen bluten.

In diese Maßnahmen reiht sich auch die kürzlich eingeführte Öffi Teuerung der Wiener Linien ein. Der Preis der Jahreskarte wurde von 365€ auf 467€ erhöht. Außerdem wurden alle anderen Fahrscheine teurer und manche (etwa der Einzelfahrschein für Senior*innen) abgeschafft.

Anstatt der Bevölkerung der Stadt die Nutzung von Bim, Bus und Bahn mit öffentlichen Geldern einfacher zu machen, treibt die Stadt unzählige Menschen weiter in existenzielle Kriesen. Anstatt den privaten Autoverkehr einzuschränken, und Alternativen zugänglicher zu machen, wird Nachhaltigkeit bestraft.

Unsere Antwort: Widerstand!

Wir wollen diesen Klassenkampf von oben nicht unbeantwortet lassen und antworten dem Staat entschlossen mit Widerstand. Wir rufen alle Menschen in Wien dazu auf, dasselbe zu tun, egal in welchem Ausmaß. Als Zeichen der Solidarität reicht es schon aus, Ticketkontrollen so lange wie möglich herauszuzögern, um anderen die Chance zu geben, zu entkommen.

Werdet selbst kreativ und zeigt Solitarität und Zusammenhalt mit den Menschen um euch herum! Und lehnt euch so oft wie möglich auf gegen das herrschende System!

Für eine Zukunft ohne Staat und mit Bewegungsfreiheit für alle! 

Kein Gott, Kein Staat, Kein Ticketautomat!

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