Ableismus tötet! Trauern heißt kämpfen!
Heute ist der 1. März 2026. Auf der ganzen Welt findet heute der Gedenktag für im System ermordete behinderte Menschen (Englisch: „Disability Day of Mourning“) statt. Das Wort Ableismus steht für Diskriminierung gegen behinderte Menschen.
In Berlin sind an verschiedenen Orten Plakate in Gedenken an die Ermordeten aufgetaucht.
Heute ist der 1. März 2026. Auf der ganzen Welt findet heute der Gedenktag für im System ermordete behinderte Menschen (Englisch: „Disability Day of Mourning“) statt. Das Wort Ableismus steht für Diskriminierung gegen behinderte Menschen.
In Berlin sind an verschiedenen Orten Plakate in Gedenken an die Ermordeten aufgetaucht.
Ableismus tötet! Trauern um zu kämpfen!
Bildbeschreibung Bild 1:
Ein großes Plakat in schwarz und weiß klebt an einer Hauswand. Die Hauswand ist bunt und vielflächig mit Plakaten und Kunst versehen. Oben hängt eine Lichterkette ins Bild. Der Boden ist angeschnitten zu sehen und besteht aus kleinen Pflastersteinen. Auf dem schwarz weißen Plakat steht oben in einem schwarzen Kasten ‚#AbleismusTötet‘ in weißer Schrift. Darunter steht klein in schwarzer Schrift ‚Unvollständige Liste der Ermordeten 2025-2026‘. Am unteren Rand steht in schwarzer Serifenschrift ‚1. März: Disability Day of Mourning‘. In der Mitte des Plakats ist eine dreispaltige lange Liste mit 76 Namen:
- Velma Koontz
- Patricia Hocking
- Dominick Cuvillier
- Volodymyr
- Anitha
- Archana Mallesham
- Anjana Kumari
- Diane Searcy
- Sean Brasfield
- Somak Nath
- Elliot Perez
- Elakkodath Ramani
- Katharine Woolums
- S. B.
- Jaxson Rantala
- Jonathan Kinman
- Yashodabai Patil
- Ana Gutierrez-Cedano
- Evan O’Connor
- Rhys Cameron
- Dennis Recker
- Rebeca Paiz
- Renesmay Eutsey
- Bryan Vasquez
- Cecelia Cross
- Anu Kumar
- Ryan Long
- Hope McGrath
- Muruganantham L.
- Arlinda Taylor
- Caleigh Lindsay
- Hershall Creachbaum
- Kylee Clark
- Ralph Taylor III
- Ayla Mangan
- Chandrasen Ramteke
- Cosby Dean
- Patricia Kachinko
- A’kyri Bell
- D. Crosbie-Davidson
- Kamatchie Naicker
- Phoebe Bishop
- Jakob Casey
- Esteban Cuello
- Logan Shippy
- Harihar Sahu
- Gloria Tapia
- Omana
- Sidra
- Karen Pautler
- Cristian Padilla
- Ashish Reddy
- Arshish Reddy
- Secrett Curtis
- Thomas Clubb
- Winter Acorn
- Marjorie Galeener
- Jean Hoesing
- Johny Thomas
- Benjamin Murphy
- Delilah Villegas
- Robert Francis
- Manju Mahanto
- Daniel Garza
- Darryl Smith
- LaVonne Hoff
- Gilbert Balter
- Joe Foster
- Louis Massaquoi Jr.
- Alice Anene
- Melony Granados
- Lillie Sapp
- Helen Whitter
- Diane Glaski
- Jayden Dixon
- Caterina Whitten
Bildbeschreibung Bild 2:
An einer beigen Raufaserwand klebt ein weißes Plakat mit schwarzer Schrift. Darauf steht oben in kleiner Schrift ‚Ermordet von einer Pflegerin in Potsdam:‘ gefolgt von vier großen Namen mittig auf dem Plakat:
- Lucille H.
- Andreas K.
- Martina W.
- Christian S.
Darunter steht in kleiner Schrift: ‘Das Thusnelda-von-Saldern-Haus gehört zum Oberlinhaus, einer diakonischen Einrichtung in Potsdam-Babelsberg. Am Abend des 28. Aprils 2021 attackierte die Pflegerin Ines R. fünf behinderte Bewohner*innen mit einem Messer und tötete vier von ihnen. Nach der Tat sei sie nach Hause gegangen und habe ihrem Mann die Tat gestanden.’ Am unteren Rand des Plakats steht außerdem ‚Ableismus hat System und tötet! Kein Vergeben, kein Vergessen!’
Bildbeschreibung Bild 3:
An einer beigen Raufaserwand mit schwarzem Graffiti klebt ein schwarz-weißes Plakat. Auf dem Plakat ist mittig ein Foto eines schwarzen Mannes abgebildet. Oben steht in kleiner Schrift ‚Getötet durch die Berliner Polizei:‘ gefolgt von großer Schrift mit dem Namen ‚Kuba Ilunga Medard Mutombo‘. Am unteren Rand steht der Text in klein ‚Gegen Ableismus und Rassismus! Polizei abschaffen!‘. Darüber steht der längere Text: ‚Am 14. September 2022 befand sich Kupa Ilunga Medard Mutombo in einem betreuten Wohnheim in Spandau für seelisch und psychisch krank gemachte Menschen. Er sollte in ein Krankenhaus verlegt werden. Zur Überführung waren auch mindestens 14 Polizisten eingesetzt. Als Medard seine Tür öffnete und die Beamten sah, geriet er in Panik. Doch statt mit Verständnis und Ruhe der Situation zu begegnen, drangen diese in sein Zimmer ein. Sie wendeten brutale Gewalt gegen den 64-Jährigen an, drückten ihm beispielsweise ein Knie im Nacken. Sie verletzten ihn so schwer, dass er ins Koma fiel und drei Wochen später am 6. Oktober 2022 im Krankenhaus starb.‘
Creative Commons by-sa: Weitergabe unter gleichen Bedingungen

Ergänzungen
Bingo Bongo in Toronto
Ugga ugg uggalugga!