5 Jahre Aufstand in Belarus - Ein Austellungsbesuch in Dresden

Am 9. August 2025 jährte sich zum fünften Mal der Aufstand in Belarus gegen das autoritäre Regime von Lukaschenko. Es war der größte Aufstand, den Belarus seit seiner Unabhängigkeit erlebt hatte. In Dresden gab es dazu vom 07.-16.10.2025 eine eindrückliche Ausstellung.

Alle Teile der Gesellschaft gingen auf die Straße. Etwas das uns zum Beispiel in Deutschland augenscheinlich fehlt. Seitdem werden Menschen in Belarus wegen ihrer Teilnahme an den Protesten verfolgt und in Gefängnisse und Strafkolonien geschickt. Die Unterdrückung dauert bis heute an. Über 1.000 politische Gefangene, die unter schlimmsten Haftbedingungen interniert werden, so sie nicht umgebracht werden.

Zugleich ist Belarus ein Schattenverbündeter der Europäischen Union, denn die dortige Diktatur soll Europa flüchtende Menschen „vom Hals halten“.

Unter dem Titel „Against Fatherland - 5 Jahre Aufstand in Belarus“, wurde nun in Dresden im Rahmen einer Ausstellung an den Jahrestag des Aufstandes und die damaligen Proteste erinnert. Zu sehen war die Ausstellung 10 Tage lang in der „Hole of Fame“.

Im letzten Jahr wurde die Ausstellung in Warschau gezeigt, organisiert von Aktivist*innen, die in Belarus an dem Aufstand selbst beteiligt waren.

Anarchist:innen aus Dresden, von Anarchist Black Cross, hatten die aktivistische Ausstellung in die sächsische Hauptstadt geholt und stellten Photos aus, die den Aufstand dokumentieren.

Radio Dreyeckland war in Dresden und wir sprachen mit Nina, einer Person aus der Orga der Ausstellung, über verschiedene sozialen Gruppen die den Aufstand in Belarus getragen haben, insbesondere auch die Rolle von Flinta*-Personen und von Anarchist*innen.

 

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